Hallo, ich habe nun schon viel zu Freilaufdioden gelesen. Die meisten Leute scheinen einfach eine N4148 oder 1N400x zu nehmen, und noch niemand hat über Probleme berichtet. Weiß jemand, welche Dioden die Hersteller von Relais und Relaissockeln verwenden? Z.B. gibt es von Finder einsteckbare Module für die Rundsockel 90.72. Was steckt da drin? Nehmen die Hersteller vielleicht schnelle Schaltdioden, statt Allzweckdioden? BTW: Spricht etwas dagegen, die Diode in den Sockel zu löten? Wenn man sie außen mit in die Klemme popelt, könnte sie kaputt gehen, oder rausfallen, wenn man mal schraubt.
Schottkys sind schneller und oft bei Motorsteuerungen als Freilaufdioden drin
Mark Thalle schrieb: > Spricht etwas dagegen, die Diode in den Sockel zu löten? Hinweis: Bei ungünstigen mechanischen Resonanzen brechen auch dickere Anschlussdrähte weg, falls Diode in Schwingung gerät. http://www.mikrocontroller.net/articles/Relais_mit_Logik_ansteuern > schnelle Schaltdioden, statt Allzweckdioden Die Freilaufdiode muß zur Leistung der jeweiligen Spule vertragen und die restliche Schaltung ausreichend schützen.
@ Uwe (Gast) >Schottkys sind schneller und oft bei Motorsteuerungen als Freilaufdioden >drin Schön, aber für Relais, welche NICHT mit PWM betrieben werden, tut es eine einfache 400x.
@Uwe Das glaube ich nicht. Durch die Flussspannung der Diode wird die Induktionsspannung der Relaisspule begrentzt. Bei Silizium liegt diese bei ca. 0,6V und bei Schottky bei ca. 0,3V. Wenn du auf die Y-Achse die Flussspannung der Diode aufträgst und auf der X-Achse ist die Zeit bis die gespeicherte Energie der Spule abgebaut ist aufgetragen und der Flächeninhalt des Rechtecks der in der Relaisspule gespeicherten Energie entspricht. Welcher Wert ist kleiner? Silizium oder Schottky? Falls du die Abfallzeit eines Relais verkürzen willst, dann Suche nach einer Lösung mit einer Z-Diode. Gruß Der Ungläubige
Es ging um die Schaltzeit der Diode, nicht um die Abfallzeit des Relais.
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