Spannungsmessung

Gast #2468148
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Hallo Community,

ich hab ein kleines Problem mit Operationsverstärkern.

Angenommen wir haben einen Tiefpaß und schalten an dem Kondensator 
direkt einen nicht invertierenden Verstärker (OP Schaltung) an. In 
diesem Fall sieht der OP eine Spannungsquelle an seinem Eingang mit 
einem sehr hohen (theoretisch unendlich für DC) Eingangswiderstand. In 
disem Fall gibt es immer einen großen Offsetfehler am Eingang und somit 
auch am Ausgang, welcher direkt vom OP verursacht wird (also ohne 
externe Spannung).

Lösen kann man das Problem z.B. durch einen Widerstand parallel zum 
Kondensator oder optimal durch eine Induktivität (doch da muss der 
Frequenzbereich passen).

Kann mir jemand Erklärung warum das genau passiert?

Besten Danke!

BLauWaL
Gast #2468151
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Also der Tiefpaß war nicht unbedingt ein gutes Beispiel. Gemeint ist auf 
jeden Fall das der Operationsverstärker am Eingang nur eine Kapazität in 
die Schaltung sieht oder einen sehr hohen realen Widerstand.

Sorry für Doppelpost.
#2468154
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BLauWaL schrieb:
> Also der Tiefpaß war nicht unbedingt ein gutes Beispiel. Gemeint ist auf
> jeden Fall das der Operationsverstärker am Eingang nur eine Kapazität in
> die Schaltung sieht oder einen sehr hohen realen Widerstand.

Ja, deshalb sollte man in solchen Fällen den NI-Eingang mit
einem grossen Widerstand gegen Masse beschalten, um am Eingang
definierte Gleichspannungsverhältnisse zu haben.
Gruss
Harald
#2468437
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wie Dietrich schon geschrieben hat, geht es um Biasströme,
die insbesondere bei bipolarer Eingangsstufe hoch sein können.
Das Resultat wäre eine Aufladung von C und damit ein Wegdriften der 
Eingangsspannung. Je nach Eingangstufe von OP weiß man in der Tat
nicht ob Ströme hinein oder herausfliessen.

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