Moin moin, Von einem Freund angestoßen, habe ich mich in letzter Zeit wieder angefangen für uC zu interessieren. Das letzte was ich in der Richtung gemacht hatte war mit ein paar 8 und 16bit Eval-Boards rum zu spielen, und Grundkenntnisse bzgl. uC Programmierung zu bekommen. Jetzt habe ich ein konkretes Projekt, das ich auf ARM Basis durchführen möchte. Da dieses Projekt aber aus meinem bisherigen Wissensstand herraus etwas illusorisch ist, mag ich mich erst etwas genauer mit ARM Boards beschäftigen. Zu diesem Zwecke suche ich ein simples ARM Entwicklerboard, mit dem ich mich erst mal vernünftig einarbeiten kann, und Erfahrung für mein zukünftiges Projekt sammeln kann. Optimal wäre dafür ein simples Board mit einer großzügigen Pin-Zahl. Ins Auge ist mir direkt dieses Board gefallen: http://shop.embedded-projects.net/index.php?module=artikel&action=artikel&id=52 Das Board hat zwar etwas Krimskrams den ich nicht brauche (Trimpoti und Thermistor), aber einen SD/MMC Slot, was ich im Hinblick auf Arbeiten mit einem Dateisystem, sowie Bootloader Geschichten sehr spannend finde. Dem Board würde ich vermutlich noch ein kleines Display für primitive Ausgabe anbauen, damit hätte ich dann auch direkt hier Kenntnisse bzgl. Verbindung, Betrieb, etc. geschaffen. Was haltet ihr davon? Grüße, Björn
Du solltest GLEICH ein Board nehmen, welches deiner Anwendung so nah wie möglich kommt. Nicht nur den Prozessor lernt man, sondern auch die Peripherie(bausteine).
Nimm halt ein LPCXpresso Board, die sin billig ~25€ und die IDE is Eclipse-basiert und bis 128k Code gratis (gegen Registrierung)... Ich hab auch eines und bin erstaunt wie einfach das geht (man muss nur nen Knopf klicken und alles is geuploadet und läuft) auch der compiliervorgang is relativ einfach (klick und weg). Einzig und allein die Tatsache, dass amn CMSIS importieren muss kommt in der Anleitung weng klein vor...
Björn G. schrieb: > Zu diesem Zwecke suche ich ein simples ARM Entwicklerboard Björn G. schrieb: > Ins Auge ist mir direkt dieses Board gefallen: > http://shop.embedded-projects.net/index.php?module... Das "simple" Board hat einen ARM7TDMI. Den sollte man am besten im Museum (oder Schrottplatz) belassen: Der ist betagt und knifflig. Björn G. schrieb: > Vielleicht sowas? > http://shop.embedded-projects.net/index.php?module... Ja, das sieht schon besser aus :-) Nicht zu verachten sind CAN-Treiber und SD-Card. Beim stm32f103 gehen CAN und USB nicht gleichzeitig, das sollte für den Anfang egal sein. Max D. schrieb: > Nimm halt ein LPCXpresso Board, die sin billig ~25€ und die IDE is > Eclipse-basiert und bis 128k Code gratis (gegen Registrierung)... Ich nehme an, Du meinst das LPCXpresso 1769. LPCXpresso 1343, 12xx und 11xx haben keine 128k. Wenn man an die 128k-Grenze stößt, kann man das Programm einfach mittels UART boot loader hochladen. Ich mach das immer so, da unter Linux die Installation der IDE nicht so toll sein soll. Das LPCXpressos 1769 ist aber m. A. in der Tat eine gute Wahl, da man den Programmierer abtrennen kann und dann ein recht kompaktes ARM-Modul hat. Björn G. schrieb: > Optimal wäre dafür ein simples Board > mit einer großzügigen Pin-Zahl. Viele Pins hat auch das stm32vldiscovery. Aber nicht das stm32f4discovery, das hat wenig freie Pins. Preislich beide unter 15 EUR. Björn G. schrieb: > Dem Board würde ich vermutlich noch ein kleines Display für primitive > Ausgabe anbauen, damit hätte ich dann auch direkt hier Kenntnisse bzgl. > Verbindung, Betrieb, etc. geschaffen. Display für welchen Zweck? Ein einfaches Display taugt m. A. nach nicht fürs Debuggen, da ist eine UART-Anbindung an den PC wesentlich bequemer. Wenn's dann etwas "cooler" sein soll, dann doch bitte in Farbe und mit Touch. Die Auswahl würde ich aber an den tatsächlichen Einsatz koppeln, auf "Vorrat" bringt es m. A. nicht nichts, da die Programmierung der Displays sich schon arg unterscheiden kann.
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