Wie der Titel schon sagt, wolte wissen ob die Kamera vom technischen Stand her gut ist. Ich möchte Umgebungsfotos/Landschaftfotos mit einem möglichst großen Winkel haben, also möglichst viel einfangen. Die Bilder einer kleinen Handkamera für 100€ kommen da nicht gut rüber. Würden die zwei Linsen, 18-55 und 55-250 für meine Bedürfnisse ausreichen? Gruß Dennis
Die Kamera heisst in Europa 1100D und ist in Ordnung für den Preis. Grundsätzlich wäre eine Vollformatkamera ideal für weitwinklige Aufnahmen, aber die sind sicher deutlich ausserhalb deines Budgets wenn du dich für die 1100D interessierst. Ist aber nicht tragisch, mit 18 mm auf dieser Kamera bist du auch schon gut dabei und es gibt ja noch kürzere Objektive zu kaufen wenn du später Bedarf hast. Das 55 - 250 ist völlig unnötig so wie du beschreibst was du vorhast. Ein Tele brauchst du z.B. wenn du Tiere in freier Wildbahn fotografierst oder Sportaufnahmen vom Spielfeldrand machst. Allerdings sind dann selbst 250 mm eher knapp bemessen. 18 - 55 mm ist ein guter Bereich für den Anfang. Kannst ja später was dazukaufen wenn du siehst dass der Bedarf da ist. Hier gibts übrigens sehr gute Kamera-Reviews: 1100D http://www.cameralabs.com/reviews/Canon_EOS_Rebel_T3_1100D/index.shtml Weitere: http://www.cameralabs.com/reviews/digital_camera_and_lens_reviews.shtml
Teste noch folgendes: 1) Das Einschalten: Wie lange dauert das Einschalten bis man endlich ein Bild aufnehmen kann? Bei Canon was das damals (vor vielen Jahren) eine gefühlte Ewigkeit, Sony war viel schneller. 2) Den Autofocus: Canon brauchte damals 1..2 Sekunden und hat fast ewig gesucht. Die Sony nur 0,2 Sekunden. Anhand dieser beiden Kriterien war für mich eine Canon ein nogo. Ich kenne die aktuellen Typen nicht, dennoch sollte man vergleichen. Gehe einfach mal mit ein paar AA / AAA Batterieen und ein paar Speicherkarten (unterschiedliche) in einen Media-Laden deiner Wahl und knipse da ein wenig rum und schaue zu Hause die Bilder an.
Die 1100D ist sicherlich o.k. für Einsteiger (bin selbst 40D-Nutzer). Wenn du "einen möglichst großen Blickwinkel" haben möchtest kannst du dir dazu ja noch das Tokina 11-16 mm 1/2,8 kaufen. Das habe ich auch und kann es guten Gewissens empfehlen. Ansonsten bin ich (obwohl CANON-Nutzer) "begeistert" von der Nikon 1 (One). Vielleicht wäre die auch eine Alternative für dich. Gute CANON-Testberichte bietet ansonsten auch noch http://www.the-digital-picture.com Gruß, Alex
PS: Ich habe die Sony DSC-F828 vor 7 Jahren gekauft und die funktioniert heute noch Problemlos. Der schwarze Lack springt bei einigen Stellen vom Hinstellen schon ab, die hat ca. 30000 - 40000 Bilder hinter sich und ein Voller Akku hält 180 Minuten (was unterwegs auch wichtig ist). Daher kann ich Sony nur weiter empfehlen. Der Zoom geht von 28..200mm daher wohl nicht ganz das was Du haben wolltest... 12 MPix sind nur dann sinnvoll wenn der CCD Chip groß ist und der Rauschabstand zu den Pixel gering ist. Denn sonst bringen die Pixel nichts. Manche Kameras "glätten" die Farben Pixelweise was den Eindruck von geringerem Rauschen hinterlässt, ist aber auch nur verarsche.
Hier ein paar Bilder meiner guten alten Sony. Die Bilder sind nur etwas kleiner gemacht, damit die etwas Forumfreundlicher sind. Die Farben und alles ist sonst original Kamera, nicht nachbearbeitet. Kaufe was ordentliches und du wirst viele Jahre Freude haben!
Dennis M. schrieb: > Ich möchte Umgebungsfotos/Landschaftfotos mit einem > möglichst großen Winkel haben, also möglichst viel einfangen. Ein 18mm-Objektiv ist einer APS-C-DSLR kein sehr starkes Weitwinkel, das entspricht vom Bildwinkel her dem eines 28mm-Objektives an einer KB-Kamera. Kompaktkameras wie z.B. die Lumix TZ-7 oder -10 erreichen bereits Bildwinkel, die denen von 25mm-KB-Objektiven entsprechen. Um das mit einer APS-C-Kamera wie der EOS1100 zu erreichen, ist schon ein Objektiv mit 16mm erforderlich. Wirklich interessant wird es allerdings mit so etwas: http://www.sigma-foto.de/produkte/objektive/10-20mm-f40-56-ex-dc-hsm.html Das kostet etwas über 400 EUR, also schon mehr als der Kamerabody, aber es ist eine lohnende Investition, weil das wirklich ein Weitwinkel ist.
Hi, wenn Du einfach nur Bilder machen willst und keine großen Hobbyambitionen hast, dann nimm lieber eine gute Kompakte wie die Canonn Powershot SX230. So eine Einsteiger-DSLR wie die 1100D macht mit dem Kit-Objektiv auch kaum bessere Bilder. Wirklich Spass macht das erst, wenn Du nochmal richtig in gute Objektive investierst. Als Minimum würde ich da z.B. ein Tamron 17-50 1/2,8 empfehlen. Wenn Du Dich nun fragst warum, das Kit hat ja schon 18-55mm, dann lass die Finger von DSLR, Du schmeisst nur Geld zum Fenster raus. @Markus Müller: Vergleiche von vor 7 Jahren sind heute nicht sehr hilfreich. Hast Du mal eine aktuelle Kamera in der Hand gehabt? Ich weiß ja nicht was Du da verglichen hast aber grundsätzlich ist der AF einer DSLR um Dimensionen schneller als der einer Kompakten, das hängt aber hauptsächlich vom Objektiv ab. Auch wenn dieser Dinosaurier von Sony bestimmt noch gute Bilder macht, sowas taugt heute nicht mehr zum Vergleich. Gruß, Norbert
@Norbert Ja, ich weiß. Diese Tipps sollten nur zur Anregung sein. Damals brauchte ich etwa 4 Wochen bis ich alle Features auseinander genommen hatte und wusste welche Kamera für mich die beste war (Incl. studieren der Hersteller Bedienungsanleitungen). Ein Kollege hat eine gute recht neue Canon. Da kommt zu Anfang erst mal einige Sekunden ein doofer Splash Screen und man kann die Kamera nicht bedienen. Mein Bruder hat, glaub ich, eine Nicon. Damit kann man keine Filme machen und das wollte ich auch, wenn ich schon 800 EUR hinblättere. (Die genaue Typbezeichnung weiß ich jetzt nicht, in jedem Fall sind das die besseren/großen Modelle) Wie viele Jahre die heutigen Kameras halten werden steht auch noch in den Sternen. Anhand meiner Erfahrung würde ich jederzeit Sony wieder vorziehen, auch wenn andere ein extra Feature haben.
Also die Verzögerung beim Einschalten ist nun wirklich zweitrangig. Die kleinen Canon DSLR können wohl immer noch keine Filme. Ich habe eine A33, die hat eine schöne Panoramafuntion. Abdrücken und Kamera schwenken. Die macht dann so 25 Bilder in ca. 3s und baut das zu einem Panorama zusammen. Aber anhand der Fragestellung würde ich doch eher zu einer Kompakten raten. Panoramen kann man auch mit Freeware am PC zusammenbauen.
Sorry Markus, ich glaube du weisst nicht wovon du redest. Du hast hier sehr viel geschrieben, ist aber alles irrelevant für Dennis. Norbert S. schrieb: > wenn Du einfach nur Bilder machen willst und keine großen > Hobbyambitionen hast, dann nimm lieber eine gute Kompakte wie die Canonn > Powershot SX230. > So eine Einsteiger-DSLR wie die 1100D macht mit dem Kit-Objektiv auch > kaum bessere Bilder. Wirklich Spass macht das erst, wenn Du nochmal > richtig in gute Objektive investierst. Als Minimum würde ich da z.B. ein > Tamron 17-50 1/2,8 empfehlen. Wenn Du Dich nun fragst warum, das Kit hat > ja schon 18-55mm, dann lass die Finger von DSLR, Du schmeisst nur Geld > zum Fenster raus. Da muss ich Norbert widersprechen. Erstens, was heisst "einfach nur Bilder machen" und "keine großen Hobbyambitionen"? Einen Mindestanspruch an Qualität muss man Dennis schon zugestehen wenn er sich überlegt eine DSLR zu kaufen. Eine DSLR ist teurer, grösser und schwerer als eine kompakte. Demgegenüber stehen aber unzählige Vorteile in fast jedem anderen Bereich. Einer davon ist die Bildqualität. Da geht es nicht zuletzt um Verzerrungen an den Bildrändern, Vignettierung, verschwommene Ecken und chromatische Abberation. Die Kit-Objektive von Qualitätsherstellern wie Nikon und Canon sind von erstaunlicher Qualität für den geringen Preis. Ja die Blende geht nicht bis 2.8 oder noch besser, aber das ist für Landschafts- und Architekturfotografie relativ egal, weil man eh in der Regel durchgehende Schärfe will. Ein 17 - xx Objektiv würde ich also nicht empfehlen, wenn schon sollte es mehr in den weitwinkligen Bereich gehen, aber ich finde immernoch dass 18 mm ein guter Start sind. Norbert S. schrieb: > Die > kleinen Canon DSLR können wohl immer noch keine Filme. Dochdoch, können sie ;)
Hi, nunja, aus einer Fragestellung ob eine Canon "irgendwas" von guter Qualität sei schliesse ich auf eine ziemliche Ahnungslosigkeit bei dem Thema. Ich habe wie gesagt eine Sony A33 (die etwa oberhalb der 1100D angesiedelt sein dürfte) und meine Frau die Powershot SX230. Für "Bilder in der Umgebung" machen ist es Unsinn, die Grosse mitzuschleppen. Bei wenig Licht hat das Kitobjektiv auch keine Vorteile. Dazu kommt, daß man auch etwas Ahnung haben sollte, wenn man die Vorteile der DSLR auch tatsächlich nutzen will. Leider wissen wir ja nicht, was Dennis mit den Bildern vor hat. Für Landschaftsbilder auf einer Homepage wäre eine DSLR völliger Unsinn, das geht mit einer guten Kompakten genauso. Will er Phototapete davon drucken lassen wäre das was anderes, dann wird das aber auch mit dem Kit nix. Ich rede hier ausdrücklich von einer guten Kompakten, kein 100€ Spielzeug. Der Unterschied zur 200€-Klasse ist da schon gewaltig, Dimensionen mehr als davon zu einer Einsteiger-DSLR mit Kit. Ok, die 1100D kann Filmen, die Vorgängerin 1000D konnte das aber nicht. Ausserdem: Ich schätze daß 2/3 der DSLR-Nutzer mit einer guten Kompakten auch keine schlechteren Bilder machen würden. Weil das mit Blende, Tiefenschärfe, ISO und Belichtung böhmische Dörfer sind steht das Ding eh immer auf Automatik. Gruß, Norbert
Norbert S. schrieb: > Ausserdem: Ich schätze daß 2/3 der DSLR-Nutzer mit einer guten Kompakten > auch keine schlechteren Bilder machen würden. Weil das mit Blende, > Tiefenschärfe, ISO und Belichtung böhmische Dörfer sind steht das Ding > eh immer auf Automatik. Ich habe eine Canon EOS 450D. Bei mir ist das so: sieh steht immer auf Automatik oder Portait. Etwas anderes stelle ich nicht ein. Trotzdem sind die Bilder viel besser als die von unserer kompakten Canon Ixus 95 IS. Diese kompakte ist glaube ich eine der besseren kompakten. Mit der kompakten fotografieren wir nur, wenn die andere zu gross zum Mitnehmen ist.
Hi, die IXUS ist keine Kompakte sondern eine Minikamera. Ist auf der 450D das Kitglas drauf?
Norbert S. schrieb: > Ist auf der 450D das Kitglas drauf? Ich weiss nicht, was ein Kitglas ist. Es ist das normale 18-55 drauf, so wie gekauft.
Mir hat damals bei der Kaufentscheidung auch jemand empfohlen, eine kompakte zu nehmen und nicht die EOS. Du bist also nicht allein mit dieser Meinung.
Hallo Jungs, erstmal vielen Dank für die Tipps. Es gibt natürlich sehr viele Kameras aufm Markt die von technischen Stand her nah beieinander liegen. Ich möchte jetzt aber ungerne zu tief in die Optik/Thematik einsteigen und mich wochenlang einlesen was die Fotografie angeht. So wie ich es jetzt verstanden habe bietet die Canon einen guten Einstieg. Die Kamera liegt auch innerhalb meines Budgets von etwa 500€ und das mit den beiden, oben erwähnten, Objektiven. Da ich momentan in Kanada wohnhaft bin, wird der Schwerpunkt der Fotografie auf Berge/Seen/Wälder liegen falls ich aber einen Bären oder Killerwahl in Entfernung antrefen sollte, möchte ich auch mal ein Bildchen von denen schiessen. Aber auch Bilder von Meschen und Städten, ich möchte sozusagen das koplette Spektrum abdecken mit dem Schwerpunkt auf Landschaft. Danke Gruß Dennis
Hi, wenn Du Dich nicht näher mit der Fotografie an sich beschäftigen willst sondern einfach nur gute Erinnerungsbilder schiessen willst, dann kann ich mich nur wiederholen: Nimm eine gute Kompakte! So 10-14-Fach Zoom, nicht mehr (bei mehr leidet die Qualität wieder). Die Möglichkeiten einer DSLR nutzt Du nie aus wenn Du Dich nicht damit intensiv beschäftigst. Gruß, Norbert
Hi Norbert, was deinen Ratschlag angeht, ich schau mir mal die kleinen an. Für mich mach es aber nicht unbedingt einen großen Unterschied ob es eine 200€ oder 500€ Kamera is, da ich diese nächstes Jahr abschreiben könnte, da selbstständig, und das Geld von der Queen zurückverlangen kann. Gruß
Hi, ja aber nicht klein sondern Kompakt. Die Canon Powershot sind deutlich besser als die Ixus. Ixus ist Hemdtasche, Powershot ist Manteltasche und DSLR ist separate Fototasche. Wenn das Steuerrecht in CND nicht dramatisch anders ist als in D, gehst Du an die Geschichte mit der Abschreibung ähnlich naiv ran wie an den Kamerakauf. Da solltest Du Dich nochmal beraten lassen. Abschreiben heisst nicht, daß Du das geschenkt bekommst, Du zahlst für die Kosten nur keine Einkommensteuer. Normalerweise denken doch nur normale AN so naiv??? Gruß, Norbert
Hi Norbert, wegen Rückzahlung, ich sach mal so, diese Sachen möchte ich nur ungerne im Forum besprechen. Möchte mir nicht unbedingt selbst ans Bein pinkeln. Gruß Dennis
Also für Landschaftsaufnahmen braucht es doch wirklich kaum eine Spiegelreflex, oder schon? Wenn man z.B. einen Berg oder einen Wald fotografiert, wird es doch kaum einen Unterschied zwischen einer Kompakten und einer Spiegelreflexkamera geben. Den Sinn eines extremen Weitwinkels für Landschaftsaufnahmen sehe ich auch nicht so ganz. Erstmal wird alles verzerrt und zweitens gewinnt man dann schliesslich doch nicht soooo viel an Winkel. Da würde ich auch eher mittels der "Schwenktechnik" mehrere Einzelbilder machen und die dann am PC zu einem Panoarama zusammensetzen. Das Beispiel im Anhang wurde nur mal schnell "aus der Hüfte geschossen" und am PC automatisch zusammengesetzt, alles in ca. 5 Minuten. Mit ein wenig mehr Mühe und Aufwand wären die Übergänge fast nicht mehr zu sehen gewesen. Deine Gewählte Kamera ist sicherlich keine schlechte Wahl. Sollte die Wahl dann doch auf eine Kompakte fallen, dass kann ich die Canon Powershot S90, S95 oder S100 empfehlen. Sind eigentlich alles dieselben, die S100 einfach die neuste.
Johnny B. schrieb: > Also für Landschaftsaufnahmen braucht es doch wirklich kaum eine > Spiegelreflex, oder schon? Es gibt so gut wie keine anderen Kameras, die einen wirklich brauchbaren Sucher haben. Das Display auf der Kamerarückseite ist kein Ersatz für einen Sucher. > Den Sinn eines extremen Weitwinkels für Landschaftsaufnahmen sehe ich > auch nicht so ganz. > Erstmal wird alles verzerrt und zweitens gewinnt man > dann schliesslich doch nicht soooo viel an Winkel. Ich glaube, daß Du noch kein gutes Weitwinkelobjektiv gesehen hast. > Da würde ich auch eher mittels der "Schwenktechnik" mehrere > Einzelbilder machen und die dann am PC zu einem Panoarama zusammensetzen. Bei statischen Motiven mag das gehen, aber sobald sich was bewegt (Wellen, Bäume im Wind, Wolken, herumlaufende Menschen o.ä.), wird das kritisch.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Bei statischen Motiven mag das gehen, aber sobald sich was bewegt > (Wellen, Bäume im Wind, Wolken, herumlaufende Menschen o.ä.), wird das > kritisch. Das (bezahlbare) Objektiv will ich aber sehen, mit welchem Du eine 270° Aufnahme machst, welches nicht grossartig verzerrt ist. Für Panoramas mit Menschen kann man sich auch was einfallen und Kreativität walten lassen (siehe Anhang)...
Du hasts erfasst Johnny, DSLRS sind überflüssig in dieser Welt und nur eine Erfindung der Kamerahersteller um mehr Geld zu machen. Die braucht niemand. Kompakt FTW! :)
Johnny B. schrieb: > Das (bezahlbare) Objektiv will ich aber sehen, mit welchem Du eine 270° > Aufnahme machst Die brauche ich nicht. Mir reichen die 102°, die das 10-20 liefert. > Für Panoramas mit Menschen kann man sich auch was einfallen und > Kreativität walten lassen (siehe Anhang)... Achja, danke. Ich möchte schon selbst entscheiden, was ich wann und wie photographiere, und ob ich mir noch ein paar Stunden mit der Bildverarbeitung ans Knie nageln muss.
Norbert S. schrieb: > wenn Du einfach nur Bilder machen willst und keine großen > Hobbyambitionen hast, dann nimm lieber eine gute Kompakte wie die Canonn > Powershot SX230. > So eine Einsteiger-DSLR wie die 1100D macht mit dem Kit-Objektiv auch > kaum bessere Bilder. Natürlich kennt der Spaß nach oben keine Grenzen. Dennoch: die Powershot-Klasse mit ihrem Fuzzelsensor von 1/2,33" mag bei hellem Licht vielleicht ansehnliche Fotos machen. Aus lichttechnischer Sicht ist es jedoch der helle Wahnsinn auf so eine Fläche 14 MP draufzupacken. Die Diagonale beträgt gerade mal 11 mm! Zum Vergleich: die 1100 D hat eine Diagnoale von 27 mm, so dass fast die 6-fache Fläche zur Verfügung steht. Und: Aufnahmen mit Variation der Schärfentiefe kann man mit den Kleinapparaten voll vergessen, weil es eh von vorn bis hinten scharf ist. ...aber wie du schon schriebst: "keine großen Hobbyambitionen" - auf gut deutsch: gar keine Ambitionen, wenn es nicht mal zum Hobby langt.
Hi, dreht Ihr jetzt alle durch? Lest bitte nochmal den Start durch. Da stand nicht "ich möchte mich mit Fotografie befassen". Auch von "zum Hobby machen" habe ich da nichts lesen können, "gleich noch etliche 100 Schleifen mehr für Objektive" auch nicht. Man kann bessere Bilder mit einer DSLR machen aber wirklich lohnen wird sich das nur wenn man sich intensiv damit befasst und in Objektive investiert. Einfach Kit kaufen und drauflosknipsen ist Unsinn, da ist man mit einer guten Kompakten doch besser bedient. Die Software macht das besser als der absolute Laie. Und wer mit der Tiefenschärfe spielen will, fragt nicht, ob eine Canon-DSLR ok ist. Wobei auch das mit einer guten Kompakten geht. Das mit dem Sucher passt ins Bild. Das ist wie "Früher war alles besser und aus Holz!". Also bleibt mal auf dem Teppich, bitte. Ich bin begeisteter DSLR Amateur und würde nie wieder downgraden aber das ist eben nicht für jeden was. Man muß schon in das Thema einsteigen, sonst schleppt man nur und die Bilder werden nicht besser, eher schlechter. Gruß, Norbert
Norbert S. schrieb: > Das mit dem Sucher passt ins Bild. Das ist wie "Früher war alles besser > und aus Holz!". Ich glaube, da verwechselst Du was. Den Sucher habe ich ins Spiel gebracht, ich aber photographiere schon deutlich länger, als es Digitalkameras gibt.
Michael K-punkt schrieb: > Norbert S. schrieb: > >> wenn Du einfach nur Bilder machen willst und keine großen >> Hobbyambitionen hast, dann nimm lieber eine gute Kompakte wie die Canonn >> Powershot SX230. >> So eine Einsteiger-DSLR wie die 1100D macht mit dem Kit-Objektiv auch >> kaum bessere Bilder. > > Natürlich kennt der Spaß nach oben keine Grenzen. Dennoch: die > Powershot-Klasse mit ihrem Fuzzelsensor von 1/2,33" mag bei hellem Licht > vielleicht ansehnliche Fotos machen. Aus lichttechnischer Sicht ist es > jedoch der helle Wahnsinn auf so eine Fläche 14 MP draufzupacken. Die > Diagonale beträgt gerade mal 11 mm! Dabei gehört die Canon Powershot SX 230 sogar noch zu den herausragenden (guten) unter den Kompakten mit ihren kleinen Bildsensoren. Dennoch empfehle ich mal zum direkten Vergleich beispielsweise bei der Chip-Bestenliste vorbeizuschauen. Bereits ab ISO 400 rauscht es bei den Kompakten erheblich und die Bildqualität leidet deutlich sichbar zumindest in der nativen Bildauflösung. Canon Powershot SX 230 HS, ISO 800 http://www.chip.de/ii/406806156_d979e03200.jpg zum Vergleich Canon EOS 550D, ISO 800 http://www.chip.de/ii/279497882_f4630bc83a.jpg
Hi, genau das meine ich, Du bist an den Sucher gewöhnt denn früher gab es nichts anderes aber Gelegenheitsknipser brauchen den nicht. Heute braucht man den auch bei einer DSLR nur noch selten, bei den SLT von Sony eigentlich gar nicht mehr. Brauchen <> Wollen, das ist mir schon klar. Technisch gesehen ist der Sucher ein Relikt aus alten Zeiten. Er sei Dir aber gegönnt. Der Fragesteller braucht ihn nicht. Edit: Es gibt natürlich Situationen wo der Sucher besser ist aber das ist extrem selten. Gruß, Norbert
Norbert S. schrieb: > Technisch gesehen ist der Sucher ein Relikt aus alten Zeiten. Heute hat man aber elektronische Sucher mit eigenem hochauflösenden Display, die auch in hellem Umgebungslicht ein einwandfreies Bild bieten, im Gegensatz zum Display, auf dem man dann oft kaum noch mehr was sieht. Leider sind diese als Zubehör (da nicht immer von vorneherein vorhanden) ziemlich teuer.
mit welchem Objektiv wurde das Bild der 550D gemacht? Mit dem entsprechenden Glas nagel ich mit meiner Sony A33 auch eine Canon Mark-irgendwas an die Wand ;-) Ausserdem geht es hier nicht um ISO 800, daß der kleine Sensor da verlieren muß ist klar. "Bilder der Umgebung, Landschaft". Da geht es wohl nur um ISO 100 bis 200 und da rauscht auch der Minisensor kaum. Gruß, Norbert
Norbert S. schrieb: > mit welchem Objektiv wurde das Bild der 550D gemacht? Wohl mit dem beiliegenden Kit-Objektiv (18-55mm). Wäre blöd wenn Chip hier bei seinen Testberichten Fremdobjektive draufschrauben würde. > "Bilder der Umgebung, Landschaft". > Da geht es wohl nur um ISO 100 bis 200 und da rauscht auch der > Minisensor kaum. Die Situation kommt schnell wo man ISO braucht ..
>Die Situation kommt schnell wo man ISO braucht ..
Beispiel: Man macht einen Ausflug und besichtigt eine Höhle...
Norbert S. schrieb: > Mit dem entsprechenden Glas nagel ich mit meiner Sony A33 auch eine > Canon Mark-irgendwas an die Wand ;-) Dann lass Deinen Worten Taten folgen und stelle hier mal ein gutes, von Dir selbstgemachtes Foto rein. Dann haben wir wenigstens eine Diskussionsgrundlage. Meine Panoramas wurden vor bald schon 10 Jahren geschossen mit einer Canon Ixus irgendwas, aber wie gesagt nur mal schnell aus der Hand, ohne grossen Aufwand. Sonst hätte man die auch mit einer Ixus noch um Welten besser hinbekommen. Natürlich macht eine Spiegelreflexkamera mit grossem Objektiv meistens die besseren Bilder, aber ich persönlich bin nicht bereit, so ein schweres Geschütz auf eine Wanderung mitzunehmen. Der Rucksack ist auch so schon schwer genug. Dann lieber nicht so super Fotos, dafür habe ich aber überhaupt welche. Aber da muss halt jeder selber wissen was er will und wieviel Material er mitschleppen möchte. Scheinbar ist der Threadersteller gewillt, eine DSLR mitzunehmen, daher ist eine DSLR wohl das richtige. Ich würde aber für das Weitwinkel eine feste Brennweite nehmen; mit bezahlbaren Weitwinkel-Zoomobjektiven gibt es die wildesten Verzerrungen. Die machen sich bemerkbar, wenn man Gebäude fotografiert. Das vorgeschlagene Zoom bis 250mm sollte ok sein.
Johnny B. schrieb: > mit bezahlbaren Weitwinkel-Zoomobjektiven gibt > es die wildesten Verzerrungen Darum schlug ich das 10-20 von Sigma vor, das ist ziemlich gut korrigiert und mit etwas über 400 EUR auch noch als "bezahlbar" zu bezeichnen.
g. c. schrieb: > Norbert S. schrieb: >> mit welchem Objektiv wurde das Bild der 550D gemacht? > > Wohl mit dem beiliegenden Kit-Objektiv (18-55mm). Wäre blöd wenn Chip > hier bei seinen Testberichten Fremdobjektive draufschrauben würde. Wieso nicht? Es ist, den Exif-daten zur Folge, ein Manuelles Objektiv drauf. Erkennbar an: - Max Blendenoeffnung 1, das kann nicht sein, da die schnellsten objektive (Canon EF-) bis 1.2 gehen, und jeweils mehrere tausend euro kosten. - wuerde die Arbeitsblende 5.6 stimmen, muesste die Belichtungszeit etwa 1/400 betragen um etwa die gleiche Belichtung zu erreichen. Das deutet auf verwendung von blende 8 hin, da ist die Leistung eines Objektivs meistens ziemlich optimal. (SX230 F4 1/800s; 550D F5,6 1/160s) (Es ist auch nicht 1,5 stufen anders belichtet) - Ein Zoomobjektiv gibt in den Exif-daten sehr selten genau 50mm an, das waere zufall. Die deutlich geringere Verzeichnung, wesentlich besserer Kontrast, geringerer Farblaengsfehler (guckt euch mal die bunten kanten der zahlen in den bildecken an) bei dem 550-er bild kommen also nicht von irgendwoher. Die Kit-Linse haette ganz sicher nicht so offensichtlich 'besser' abgeschnitten. Abgesehen davon denke ich, das das bild der 550 nachgeschaerft ist, die blueten rechts unten haben komische kanten. Also, alles beschiss. Dennoch zeigt es deutlich den Unterschied zwischen einer SLR mit ordentlichem Objektiv und einer Kompaktknipse. bye Uwe (der auch eine SX230 hat, und eine 30D, und eine D30 und eine 30 ohne D ;o)))
Uwe R. schrieb: > g. c. schrieb: >> Norbert S. schrieb: >>> mit welchem Objektiv wurde das Bild der 550D gemacht? >> >> Wohl mit dem beiliegenden Kit-Objektiv (18-55mm). Wäre blöd wenn Chip >> hier bei seinen Testberichten Fremdobjektive draufschrauben würde. > > Wieso nicht? Es ist, den Exif-daten zur Folge, ein Manuelles Objektiv > drauf. Den Exif-Daten zur Folge ist es ein Canon EF 50mm f/1.4 USM, also eines mit Festbrennweite und großer Lichtstärke. Deswegen muss man noch lange keinen "Beschiss" unterstellen. Zeigt doch nur was möglich ist mit so einer Kamera im Vergleich zu den Kompaktknipsen und ein Canon EF Objektiv ist es ja wohl. > Die Kit-Linse haette ganz sicher nicht so offensichtlich > 'besser' abgeschnitten. Aber mit Sicherheit immer noch besser als jede Taschenknipse mit eingebauter Festoptik. Außerdem steht es jedem frei sich mit entsprechenden Objektiven zu versorgen und da haben die Kompakten nun mal ihr Nachsehen.
g. c. schrieb: > Uwe R. schrieb: >> g. c. schrieb: >>> Norbert S. schrieb: >>>> mit welchem Objektiv wurde das Bild der 550D gemacht? >>> >>> Wohl mit dem beiliegenden Kit-Objektiv (18-55mm). Wäre blöd wenn Chip >>> hier bei seinen Testberichten Fremdobjektive draufschrauben würde. >> >> Wieso nicht? Es ist, den Exif-daten zur Folge, ein Manuelles Objektiv >> drauf. > > Den Exif-Daten zur Folge ist es ein Canon EF 50mm f/1.4 USM, also eines > mit Festbrennweite und großer Lichtstärke. Deswegen muss man noch lange Hmm, ich kann hier keine maximale Blendenoeffnung sehen, deswegen nehme ich an das keine bekannt ist (und Faststone-viewer das als f/1 interpretiert). Ausserdem passen, gleiche Beleuchtung vorrausgesetzt, die Belichtungszeiten nicht so recht zusammen. Blende 5.6 bei der EOS kann durchaus dastehen wenn keine tatsaechliche Blendenoeffnung bekannt ist, die angesichts der Zeit, die die Kamera auf jeden Fall weiss, mit 5.6 nicht plausibel ist. Deswegen denke ich das das Objektiv nicht mit der Kamera 'spricht'. Woher weisst du das es das 50/1.4 USM ist? > keinen "Beschiss" unterstellen. Zeigt doch nur was möglich ist mit so > einer Kamera im Vergleich zu den Kompaktknipsen und ein Canon EF > Objektiv ist es ja wohl. OK, in diesem Sinne hat du natuerlich recht. Wir wissen ja nicht was urspruenglich verglichen werden sollte. Insofern ist es kein Beschiss, sondern eben 2 unterschiedliche Klassen verglichen, was durchaus sinn macht. >> Die Kit-Linse haette ganz sicher nicht so offensichtlich >> 'besser' abgeschnitten. > > Aber mit Sicherheit immer noch besser als jede Taschenknipse mit > eingebauter Festoptik. Beim 18-55 IS II bleibt wohl das rauschen als wesentlicher Unterschied. > Außerdem steht es jedem frei sich mit > entsprechenden Objektiven zu versorgen und da haben die Kompakten nun > mal ihr Nachsehen. Na ein Glueck ;o))) bye uwe
Uwe R. schrieb: > Woher weisst du das es das 50/1.4 USM ist? Aus der Lens ID "50 50 198" und ein bisschen gugeln. http://svl.lsd.org.br:8080/scripts/panomaps/autopano/2.0.9/resources/lensid.txt ;-)
g. c. schrieb: > Uwe R. schrieb: >> Woher weisst du das es das 50/1.4 USM ist? > > Aus der Lens ID "50 50 198" und ein bisschen gugeln. > > http://svl.lsd.org.br:8080/scripts/panomaps/autopano/2.0.9/resources/lensid.txt Aha, sehr interessant. Naja. Wieso steht dann keine maximale oeffnung drinnen? fragen ueber fragen. jetzt rechne ich nochmal nach mit der zeit: f/4 1/800 <-- SX230 f/5.6 1/400 <-- theoretisch bei 5.6 f/8 1/200 ach, wer weiss, is auch egal... bye uwe
Uwe R. schrieb: > - Max Blendenoeffnung 1, das kann nicht sein, da die schnellsten > objektive (Canon EF-) bis 1.2 gehen, Es gibt lichtstärkere. Von Canon selbst (z.B. http://de.leica-camera.com/photography/m_system/lenses/133.html) und von Leica (http://de.leica-camera.com/photography/m_system/lenses/133.html)
komischer thread.. es wird hier über kompakte vs. dslr "gestritten" wobei doch eindeutig ist, dass für den TO eine systemkammera ideal wäre.. ;-) also http://geizhals.at/531219 hat16er Pancake passt auch ins budget (das von TO angesprochene TELE, was ja nicht zu seinen anforderungen passt, hab ich mal ignoriert..)
Robert L. schrieb: > es wird hier über > kompakte vs. dslr "gestritten" > wobei doch eindeutig ist, dass für den TO eine systemkammera ideal > wäre.. Eben nicht, eine Kompakte wäre wesentlich besser geeignet für ihn. Daher darf es doch auch erlaubt sein, dies in die Diskussion einzuwerfen.
Johnny B. schrieb: > Eben nicht, eine Kompakte wäre wesentlich besser geeignet für ihn. Daher > darf es doch auch erlaubt sein, dies in die Diskussion einzuwerfen. Er hat aber doch schon geschrieben, dass eine 100€-Knipse nicht das ist, was er sich vorstellt. Die Sensorgrößen sind aber auch bei den teureren Kompakten nicht viel größer und der Pixelwahn der Bildqualität sogar eher abträglich. So mögen diese Knipsen für Schnappschüsse bei Geburtstagsfeiern, auf langen Wanderungen und Events sehr sinnvoll und einfach praktisch sein. Wenn aber schon nach der 1100er gefragt wird und als Kostenrahmen somit rund 500 Euro im Raum stehen sollte man dies respektieren und nicht doch wieder auf Knipsen verweisen. Gemessen an der Sensorgröße sind die Canon-DSLR geradezu Schnäppchen. Neben der Tatsache, dass einfach pro Pixel mehr Licht ausgewertet wird ergeben sich künstleriche Vorteile wie z. B. das Spiel mit der Schärfentiefe. Hier kann man bei Knipsen allenfalls ansatzweise einen Effekt erwarten - einfach aufgrund des kleinen Sensors und dazu noch in Verbindung mit eher lichtschwachen Objektiven. Hinzu kommt, dass man bei einer DSLR ja noch mehr in den Weitwinkelbereich hineingehen kann und sogar bis zum Fischauge gehen kann (wems gefällt, klar). Ich war lange von der Qualität meiner Fuji f30 begeistert, meine Hauptknipse für immer dabei ist aktuell eine Ricoh CX5 und das neueste Pferd im Stall ist eine Nikon J1. Die J1 hat einen deutlich größeren Sensor und die Detailauflösung ist um Klassen besser als bei der Fuji oder der Ricoh. Für "geplante" Aufnahmen von Landschaften etc. würde ich auf jeden Fall die J1 hernehmen.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Uwe R. schrieb: >> - Max Blendenoeffnung 1, das kann nicht sein, da die schnellsten >> objektive (Canon EF-) bis 1.2 gehen, > > Es gibt lichtstärkere. Von Canon selbst (z.B. > http://de.leica-camera.com/photography/m_system/lenses/133.html) und von > Leica (http://de.leica-camera.com/photography/m_system/lenses/133.html) Ah, stimmt, die hatten mal ein EF 50/1.0 L im Programm. Waren das nicht irgendwie 5000 EUR oderso? ;o)) Hat scheinbar keiner gebraucht ;o)) Naja, guten Rutsch, bye uwe
Norbert S. schrieb: > mit welchem Objektiv wurde das Bild der 550D gemacht? Also, um nochmal zusammenzufassen, wir sind uns inzwischen halbwegs einig das es offenbar ein EF 50/1.4 USM war, auf jeden Fall nicht die '18-55-Kit-Scherbe' ;o)) bye uwe
Hi, ein paar Ansichten sind ja merkwürdig hier. Eine Festbrennweite mit 1,4 auf der DSLR, das nenne ich Beschiss. Nachher wundert sich der Testleser dann, daß er mit der Kit-Scherbe kaum bessere Bilder als mit der Kompakten hinkriegt. Es redet ja auch keiner von 100€ Knipsen, für 200€ ist das schon eine andere Welt. Wer nicht mit Objektiven aufrüstet kann es wirklich bei der Kompakten belassen. Mit Kit-Scherbe lohnen weder der finanzielle Aufwand noch das Geschleppe der DSLR. Erst mit guten Objektiven wird der Unterschied zur Kompakten wirklich deutlich. Welche DSLR ist dabei eigentlich eher zweitrangig und eine Profikamera mit Kit-Objektiv ist da eher wie eine S-Klasse mit Käfermotor. Macht ja auch keiner. Ach ja, ein Bild gibts auch noch. Das ist aber ein günstiges Tamron 17-50 2,8. Aber mach das mal mit ner Kit-Scherbe, da nützt die beste Kamera nix. Gruß, Norbert
Norbert S. schrieb: > Ach ja, ein Bild gibts auch noch. Das ist aber ein günstiges Tamron > 17-50 2,8. > Aber mach das mal mit ner Kit-Scherbe, da nützt die beste Kamera nix. > > Gruß, > Norbert Zum Bild: Kompliment! Ist das ein Objektiv für die 550/600 oder für Vollformat? Hast du den Bildstabilisator mit dabei? Hast du auch das entsprechende Canon mal getestet? (gut, ist doppelt so teuer) Klar, das teure ist das Glas VOR der Kamera. Ein gescheites Objektiv kostet schon mehr als eine etwas bessere Kompaktkamera.
Hi, das ist das für Sony ohne Bildstabi, die Sonys haben den Sensor bildstabilisiert. Daher ist das mit 300-350€ auch recht günstig für die Leistung. Bei den anderen ist der Stabi drin, die sind dann auch etwas größer (150g schwerer) und ca. 100-150€ teurer. Immer noch nur die Hälfte vom Canon. Das Ding ist nur für APS-C, nicht Vollformat. Das entsprechende von Canon kann ich natürlich schlecht mit einer Sony testen aber aus allen möglichen Tests kann man schliessen, daß das Canon nicht spürbar besser ist. Ich möchtem Threadstarter hiermit nochmal die Sony A33 nahelegen. Es lässt sich damit bequemer fotografieren wenn man Sucher nicht gewöhnt ist weil der Spiegel nicht wegklappt. Dadurch ist das Ding auch sauschnell. Dazu der Stabi in der Kamera, was die Objektive günstiger und leichter macht. Es gibt auch größere Brüder und bereits Nachfolger. Besonders für Panoramen ist die Geschwindigkeit klasse. Abdrücken und Kamera schwenken, die Kamera macht dann 7 Bilder/Sek. und baut die zu einem Panorama zusammen.
Also Norbert, was soll denn das Bild beweisen? Das bekommt man mit jedem
Kit-Objektiv hin ("Scherbe" ist nicht gerade sachlich).
Von einem rein technischen Standpunkt:
1. Perfekt mitgezogen, das ist aber der Verdienst des Fotografen und hat
nichts mit der Ausrüstung zu tun (ist etwas einfacher mit einer schweren
Kamera weil die leichter gerade zu führen ist).
2. Hintergrund leider ausgebrannt.
Norbert S. schrieb:
> Abdrücken und
> Kamera schwenken, die Kamera macht dann 7 Bilder/Sek. und baut die zu
> einem Panorama zusammen.
Sowas sehe ich kritisch. "Schwenkbilder" sind immer verschwommen, da
muss die belichtungszeit extrem kurz gehalten werden um einigermassen
Schärfe zu haben, was normalerweise hoher ISO-Wert und somit
Bildrauschen bedeutet (vorallem bei kleinem Sensor). Ist mehr eine
technische Spielerei. Für techisch unversierte mag das ok sein, aber
nicht für jemanden der sich mit Landschaftsfotografie beschäftigen will.
Norbert S. schrieb: > Wer nicht mit Objektiven aufrüstet kann es wirklich bei der Kompakten > belassen. Wenn man nicht mit selektiver Schärfe arbeiten will. Denn das kann eine DSLR auch schon mit dem Kit-Objektiv, eine Kompaktknipse aber bekommt das prinzipbedingt nicht hin.
Lieber eine etwas schlechtere Kamera dabei haben und das Bild schießen als die super-Kamera zu Hause liegen haben und kein Bild machen können... War vor 3 Jahren in den USA. Klar, dass ich meine komplette SLR-Ausrüstung von Canon mitnahm. Gesamtgewicht ca. 4 kg. Da wir dann auch eine Menge Wanderungen machten, war ich schnell der Ge...schrte. Schlepp und Schwitz waren angesagt. Klar, einige Bilder hätte ich mit einer Kompakten NICHT machen können. Doch mit schlechter Laune ob der allzuschweren Ausrüstung fotografiert sichs auch nicht so gut. Daher bin ich froh, auch eine recht passable Kompakte (Ricoh CX5) zu haben: super Makro-Möglichkeiten, extremes Tele (10x), guter Autofokus etc. etc. Und das ganze nicht größer als eine Zigarettenschachtel (bin aber Nichtraucher). Auf ein Konzert gehen oder einen Vortrag? Kamera mit, mitschneiden, Tonqualität super. Also, eine fette DSLR ist optisch sicher die bessere Kamera. Doch man sollte sich überlegen, wie man die Kamera stressfrei zum Ort der Aufnahme bekommt.
>Ach ja, ein Bild gibts auch noch. Das ist aber ein günstiges Tamron >17-50 2,8. >Aber mach das mal mit ner Kit-Scherbe, da nützt die beste Kamera nix. diese scharz/weiß malerei immer also das kann man so ja mal nicht stehen lassen.. es gibt inzwischen serwohl gute kit-objektive ich hab genau dieses tamron UND eine "kit-scherbe" von/an einer Pentax K200D dein foto kannst mit beiden machen das tamron ist "nur" lichtstärker und schwerer
Michael K-punkt schrieb: > Lieber eine etwas schlechtere Kamera dabei haben und das Bild schießen > als die super-Kamera zu Hause liegen haben und kein Bild machen > können... Aehm, ja, das hab ich mir dieses Jahr auch so gedacht, als ich die SX230 angeschafft habe ;o))) bye uwe
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