Hallo und erstmal schöne Weihnachten! Meine Frau hat sich zu Weihnachten einen eBook-Reader gewünscht, also hat sie ihn auch bekommen. Vorab war natürlich die Entscheidung zu treffen, welches Gerät es denn sein soll - sie hat sich für den OYO2 von Thalia entschieden, da dieser neben den Büchern auch noch MP3s abspielen kann. Jetzt habe ich das Ding heute morgen eingerichtet (WLAN, Registrierung, etc.) und es läuft jetzt. Nun muss ich aber sagen, dass ich von der Bedienung erstmal nicht so begeistert bin - die Eingabe auf dem TouchPad ist so dermaßen langsam...man kann ein Wort auf der Tastatur schreiben und das erscheint dann Buchstabe für Buchstabe mit ewig langer Verzögerung auf dem Display. Dazu kommt, dass dieses ständige Aktualisieren des Displays auch sehr gewöhnungsbedürftig ist. Das Bild an sich ist gestochen scharf. Hat jemand von euch auch ein eBook-Reader und kann mal seine Erfahrungen berichten? Viele Grüße und schöne Feiertage!
Ich hab auch immer von einem eBook Reader getraeumt. Das Problem war ja immer, dass man kaum eigene Dateien als pdf drauftun kann. Mittlerweile hab ich mit ein Galaxy Tablet angeschaut, und das bietet dann eben noch eine Ecke mehr, kostet auch etwas mehr. Dieses Mehr ist vielfaeltig. GPS eingebaut, ich kann mit Google Maps navigieren. GSM++ eingebaut, ich kann SMS versenden und per Skype telephonieren. Unterwegs kann man per GSM++ ins internet, zuhause per WLan. Zugegeben, das Teil ist auf eine Flatrate hin gebaut, nicht auf teurere Prepay verbindungen. Dh die automatisch laufenden Dienste, die die neusten Nachrichten runterziehen muss man fuer unterwegs abwuergen. Zumindest kann man's. Heisst ein eBook Reader ist etwas in die Ferne gerueckt.
So sind eInk-Displays halt. Dafür haben sie überhaupt keine Blickwinkelabhängikeit und sind deutlich ermüdungsfreier zu lesen als leuchtende Displays.
Hm hab so einen Kindel der hat in der neusten Ver. ne Funktion damit das Display nicht permanent gelöscht und neu beschrieben wird, dafür keinen Touch, aber braucht er auch nicht wirklich man Tippt recht wenig auf der Kiste. @ Harky PDF ist nicht so ein Problem geht recht gut und schnell umzuwandeln z.b. mit Calibre, bilder sind in PDFs halt ein Problem oder mehrspaltige PDFs
> sie hat sich für den OYO2 von Thalia entschieden, da dieser > neben den Büchern auch noch MP3s abspielen kann. Das ist ja nicht so ungewoehnlich. MP3 abspielen koennen doch fast alle. Allerdings ist es eher unklug das zu nutzen weil damit die Akkulaufzeit nicht mehr in Wochen oder Monaten sondern in Stunden berechnet wird. > man kann ein Wort auf der Tastatur schreiben > und das erscheint dann Buchstabe für Buchstabe mit ewig langer > Verzögerung auf dem Display. Das ist im Prinzip normal. Anderseits ist das ja auch ein Reader und kein Writer, oder schreibst du auch in deine alten Buecher was rein? > Dazu kommt, dass dieses ständige Aktualisieren des Displays auch sehr > gewöhnungsbedürftig ist. Das scheint vom Geraet abhaengig zu sein. Ich habe ein Pocketbook und mir ist da noch nie was negatives aufgefallen. > Hat jemand von euch auch ein eBook-Reader und kann mal seine > Erfahrungen berichten? Es gab hier in der Vergangenheit 1-2 Threads wo jeder denkbare Aspekt in allergroesster Tiefe beleuchtet wurde. > Mittlerweile hab ich mit ein Galaxy Tablet angeschaut, und das > bietet dann eben noch eine Ecke mehr, kostet auch etwas mehr. Gibt es jetzt eine Version mit mattem Display oder bist du Vampir und liesst immer im dunklen Keller? Ich meine so wie Teile spiegeln sind sie fuer anderes schon kaum zu gebrauchen, zum lesen absolut undenkbar. Garnicht davon zu reden das ich gerne auch mal ein paar hundert Seiten am Stueck lesen moechte ohne den Akku andauernd zu laden. > ich kann SMS versenden und per Skype telephonieren. Unterwegs kann > man per GSM++ ins internet, zuhause per WLan. In meinem Pocketbook ist auch Wlan, GSM und Bluetooth eingebaut. Ich habs noch nicht einmal verwendet. Dafuer ist der Stift gelegentlich ganz nett. > So sind eInk-Displays halt. Dafür haben sie überhaupt keine > Blickwinkelabhängikeit und sind deutlich ermüdungsfreier zu lesen als > leuchtende Displays. Yep, ich hab mit meinem in den letzten Tagen etwa 600Seiten gelesen. Das macht man mit einem leuchtenden Display nicht. Nochmal fuer alle die den letzten Thread nicht kennen. Das entscheidende an einem Ebook ist, das es ein Werkzeug oder ein Gegenstand ist wie ein Buch. Man nimmt es, schaltet es ein und nutzt es. Es wird immer funktionieren. Der Akku wird nie leer sein. Man muss nie nachladen. Es geht einfach. Dieses Ipad und seine Clone sind wie ein Baby das dreimal am Tag neue Windeln braucht. Mit anderen Worten fuer laengeres lesen einfach unbrauchbar und ungeeignet. Entweder ist der Akku leer wenn man es braucht, oder er wird leer wenn man es nutzt. Dafuer ist ein Ebook unbrauchbar wenn man damit etwas anderes machen moechte als zu lesen. Aber die Hersteller haben uns ja einen Tip gegeben wofuer es gut sein koennte als sie es 'book' nannten. Also kann sich keiner beklagen. :-) Olaf
Olaf Kaluza schrieb: > Der Akku wird nie leer sein. Man muss nie nachladen. Du bist lustig. Mein --zugegebenermaßen schon etwas in die Jahre gekommener-- Sony PRS-505 will nach ein paar tausend Seiten wieder aufgeladen werden, wenn die Seiten Graphiken oder gar Photos enthalten, auch schneller, da deren Verarbeitung aufwendiger ist. Bei meinem Lesetempo ist so eine Aufladeintervall vielleicht zwei bis drei Wochen lang.
> Du bist lustig. Natuerlich! Wie koennte man sonst das traurige Wetter ertragen wenn man nicht lustig waer? :-D > Mein --zugegebenermaßen schon etwas in die Jahre > gekommener-- Sony PRS-505 will nach ein paar tausend Seiten wieder Hey Leute habt ihr das gelesen ein_paar_tausend_Seiten! > Bei meinem Lesetempo ist so eine Aufladeintervall vielleicht > zwei bis drei Wochen lang. Das waer bei meinem Pocketbook im Prinzip auch nicht anders. Aufladen muesste man das Dingen also alle paar Wochen mal. Klingt doch schonmal viel besser als alle paar Stunden wie bei den ipad Teilen. Jetzt ist es aber so das sich mein Pocketbook, und ich vermute mal das gilt fuer alle neueren Reader, auch auflaedt wenn man es nur ueber USB am Rechner angesteckt hat um mal ein paar neue Buecher draufzukopieren. In der Praxis bedeutet es das ich meinen Reader in sechs Monaten noch nicht einmal bewusst aufladen musste. Das geschieht immer unbemerkt nebenbei. Es ist eben kein Teil wo man andauern ueber den Ladezustand nachdenken muss. Es geht einfach so. BTW: Ich hatte den 505 ja auch mal, ist aber schon was her. Hat der sich nicht auch aufgeladen wenn er ueber USB angesteckt war? Ich kann mich so direkt auch nicht erinnern das ich den jemals bewusst geladen haette. Olaf
Olaf Kaluza schrieb: > Hat der sich > nicht auch aufgeladen wenn er ueber USB angesteckt war? Wird er tun, ich aber schließe den nie per USB irgendwo an. Bücher (*.epub) kopiere ich auf 'ne SD-Karte, die ich dann in das Gerät stecke. Das geht schneller. Dank der alternativen Firmware PRS+ ist das so sehr gut benutzbar.
> Bücher (*.epub) kopiere ich auf 'ne SD-Karte, die ich dann in das > Gerät stecke. Das geht schneller. Stimmt, die Moeglichkeit dort zwei Speicherkarten reinzustecken war einer der grossen Vorteile des 505. Vermisse ich wirklich! Mein Pocketbook hat nur einen MicroSD Slot und der ist so tief eingebaut das man da mit einem Schraubendreher rumpopeln muss um die Karte zu wechseln. Deshalb habe ich da eine 32GB Karte drin und kopiere nur ueber USB. BTW: Dein 505 hat ja einen Memorystick Slot. Bestimmt hast du dich gefragt was du mit diesem ollen Kram machen sollst. Es gibt Adapter von MicroSD auf Memorystick. Die Funktionieren auch im 505. .-) Da konnte man immer auf einer Karte die Buecher zum immer dabei haben kopieren und auf der anderen die aktuellen Projekte. Wenn der 505 nicht so ein kleines Display gehabt haette, den wuerde ich heute noch benutzen. Olaf
Olaf Kaluza schrieb: > Es gibt Adapter von MicroSD auf Memorystick. Danke für den Tip. Ja, das wäre eine Möglichkeit, wenn ich Dein Anforderungsprofil hätte. Aber da die Dinger wirklich ziemlich günstig zu sein scheinen (irgendwer will sowas über Amazon für 4 EUR incl. Versand loswerden), könnte ich mir sowas ja auf Vorrat anschaffen. Mit der Größe des Displays habe ich keine Probleme, da ich das Ding nicht benutze, mir irgendwelche PDF-Dokumente (Datenblätter o.ä.) anzusehen, sondern tatsächlich nur zum Lesen. Blöd ist das ziemlich träge Umblättern, und blöd ist die ungünstige Tastenanordnung, die sich zwar mit PRS+ sinnvoll umkonfigurieren lässt (die große runde Wippe rechts ist mein Blätterinstrument), aber nichts an den verhältnismäßig schwergängigen Tastern ändern (die dieser Wippe, nicht die anderen).
LuXXuS 909 schrieb: > Hat jemand von euch auch ein eBook-Reader und kann mal seine Erfahrungen > berichten? Ich bin seit Jahren Benutzer eines eBook-Readers. Begonnen habe ich mit dem Sony PRS-505, nun nutze ich das PocketBookPro 902. Du fragst nach Erfahrungen damit, hier kommen sie: Zunächst das Wichtigste. Ein eBook-Reader ist kein Tablet-PC, kein Telefon, kein Organizer, kein Taschenrechner, kein MP3-Player,… Vergleiche mit diesen Geräten werden der Funktion eines eBook-Readers also nicht gerecht. Wer ein Tabelt-PC braucht sollte sich eins kaufen. Ein eBook-Reader ist etwa vergleichbar mit einem Buch. Ein Buch ist auch nur ein Buch – Punkt. Hier hat so ein Gerät jedoch Vorteile gegenüber einem Buch. Es können viele Bücher gespeichert werden. Es lassen sich sehr viele Lesezeichen setzen oder man kann zwischen den Büchern springen. Das Lesen gestaltet sich (je nach Displaygröße) genau wie bei einem Buch. Deutliche Schrift, gut bei Sonnenschein lesbar, hoher Kontrast. Als Textformat sollte EPUP genutzt werden. Hier funktioniert die Skalierung (Text vergrößern oder verkleinern) sehr gut. PDF-Daten können schon mal merkwürdig formatiert werden. Die Akkulaufzeit ist so groß, dass bequem ein ganzes Buch gelesen werden kann. Konstruktionsbedingt dauert der Seitenwechsel etwas, was jedoch im Sinne eines Buches nun wirklich kein Nachteil ist. Ob ich eine Seite in 30ms umschlage oder in 500ms ist ja beim lesen egal. WLan, Internet, Touch, usw. braucht kein Mensch in einem Buch. Hier setzt auch immer die Kritik an. Schlechte Bedienung, langsam, kompliziert,… Ich erinnere noch mal. Ein eBook-Reader ist ein Buch. Eine Säge ist auch eine Säge und kein Schraubenzieher. Um Bücher auf den Reader zu bekommen gibt es mehrere einfache Möglichkeiten. USB Kabel oder SD-Card stehen dabei ganz vorne. Einfach das Buch auf eine SD-Card kopieren und schon kann man tagelang lesen. Die Betonung liegt nun auf lesen. Ein Bücherfreund liest ein Buch, er blättert nicht schnell darin rum, benutzt nicht mal zwischendurch das Internet, telefoniert nicht mit Freunden, nein – er liest! Und das kann man mit so einem Reader hervorragend! An jeder Stelle, an jedem Ort, stundenlang. Es gibt jedoch einen gravierenden Nachteil. Ein eBook-Reader riecht nicht nach Buch!
Joe G. schrieb: > Konstruktionsbedingt dauert der Seitenwechsel etwas, was jedoch im Sinne > eines Buches nun wirklich kein Nachteil ist. Wenn der Seitenwechsel so langsam wie beim PRS505 ist, dann ist das ein Nachteil, weil er den Lesefluss stärker unterbricht als ein manuelles Umblättern eines echten Buches. Ich habe mir angewöhnt, den Umblätterknopf zu Beginn des letzten Absatzes auf einer Seite zu drücken. Da das Gerät vor dem neuen Seitenaufbau erstmal einen Gedenkmoment einlegt, lässt sich so zumindest der kompensieren. > gut bei Sonnenschein lesbar Bei praller Sonne nimmt merkwürdigerweise der Kontrast ab, aber nur direkt beim Seitenaufbau. Lässt man beim Seitenaufbau Teile des Displays beschattet (Hand oder einzelne Finger davor halten), dann sieht man das im Schriftbild durch den höheren Kontrast an den Stellen, die beim Seitenaufbau beschattet waren.
Hi Leute und erstmal danke für die Rückmeldungen! Erstmal vorweg: Dass ein eBook kein Tablett ist, ist mir klar. Aber: wenn in unserem Fall mit dem OYO2 von Thalia das herunterladen eines Buches gut 20min dauert und 15 davon auf die unterirdisch schlechte Eingabe über das TouchPad gehen, dann vergeht einem schnell die Lust an der ganzen Sache. Ich habe jetzt noch mal ein bisschen im Internet herumgeguckt und unter anderem auch Dave's Kindle Test angeschaut - auch hier sieht man eine gewisse Trägheit bei den Eingaben, aber das ist kein Vergleich zum OYO! Du drückst eine Taste und es dauert im schlimmsten Fall schonmal 2s, bis der Buchstabe erscheint. Das ist untragbar. Beim Kindle war im Video ja selbst das Surfen im Internet noch ganz OK. Auch wenn das Ding dafür nicht gedacht ist, ist es ja nett, wenn es geht. Wir haben halt probehalber mal ein paar Bücher installiert und selbst das ist eine Katastrophe - das wird jetzt evtl. an den Büchern liegen, aber einige Seiten passen überhaupt nicht auf's Display...und nach rechts scrollen geht ja auch nicht - ein automatischer Umbruch passiert ebenfalls nicht...also: Pech! Wir sind von dem Ding jedenfalls gnadenlos enttäuscht und werden es heute samt Zubehör zurückschicken - nach meiner Auffassung ist der OYO2 überhaupt nicht zu empfehlen! Gruß
- Lade ein Buch über USB oder MicroSD - lese Bücher im EPUP Format - vergiss Internet und WLan - versuche nicht in ein Buch zu schreiben - beachte, das auf einem Format der Form A x B nicht das Format C x D optimal dargestellt werden kann
> Begonnen habe ich mit dem Sony PRS-505, nun nutze ich > das PocketBookPro 902. Da waren wir aber etwas sparsam was. .-) Ich bin vom 505 auf den 903 umgestiegen. > Konstruktionsbedingt dauert der Seitenwechsel etwas, was jedoch > im Sinne eines Buches nun wirklich kein Nachteil ist. Jain. Beim lesen von grossen PDF-Datenblaetter mit 500Seiten wuerde auch ich es besser finden wenn das hin und herspringen etwas schneller gehen wuerde. Beim rein seriellen Lesen finde ich die Umblaetterzeit aber okay und ja auch beim 505! Eigentlich ist es sogar ganz gut das die Reader so langsam sind. Nicht nur wegen der Akkulaufzeit. Wenn da naemlich ein normales System drauf laufen wuerde, so wuerde der heute uebliche Wahnsinn da einbrechen. Also Viren, heimliche anrufe, Werbegedoens quietschige Icons, Flashscheisse, andauernde Updates. Darauf verzichte ich doch GERNE. Dann lieber etwas langsamer, aber geht immer. > Es gibt jedoch einen gravierenden Nachteil. Ein eBook-Reader riecht > nicht nach Buch! Der alte PRS-505 hatte eine bessere Haptik, Feeling usw., als so manches Buch. Es hat wirklich Spass gemacht den in der Hand zu halten. Da sind die Pocketbooks schon etwas preiswerter verarbeitet. > ein automatischer Umbruch passiert > ebenfalls nicht...also: Pech! Beachte folgendes, Ebooks fuer Reader sollte im Format epub sein. Da kannst du entweder alte Schinken (Dante oder Fanny Hill :-) lesen, oder in Deutschland fuer ueberteuerte Kohle kopiergeschuetzes kaufen. (man Buchpreisbindung) Klassische Ebooks wie du sie vom Computer kennst (also z.B Datenblaetter von ICs) sind aber PDFs. PDFs sind nicht dafuer gedacht umgebrochen zu werden. Um sowas auf einem kleinen Reader zu lesen ist eine mittlere Doctorarbeit notwendig. Deshalb haben der gute Joe und ich einen Reader mit 9.xZoll Display. Olaf
> Ein eBook-Reader ist etwa vergleichbar mit einem Buch. Ein Buch ist auch > nur ein Buch – Punkt. Hier hat so ein Gerät jedoch Vorteile gegenüber > einem Buch. Es können viele Bücher gespeichert werden. Es lassen sich > sehr viele Lesezeichen setzen oder man kann zwischen den Büchern > springen. Das Lesen gestaltet sich (je nach Displaygröße) genau wie bei > einem Buch. Deutliche Schrift, gut bei Sonnenschein lesbar, hoher > Kontrast. Du gehst wahrscheinlich von Ebook-Readern mit E-Ink-Technologie aus, alles andere kann man im Prinzip vergessen ?! Das Problem ist aber die Displaygröße, Din A4 habe ich derzeit noch nicht gesehen - ich möchte schon eine Buchseite nicht nur virtuell dargestellt bekommen, normales Buchformat bei den Readern wäre von Vorteil. > Als Textformat sollte EPUP genutzt werden. Hier funktioniert > die Skalierung (Text vergrößern oder verkleinern) sehr gut. PDF-Daten > können schon mal merkwürdig formatiert werden. genau da ist das Problem - ich habe z.B. zu 99% Prozent Dateien im PDF-Format und genau diese möchte ich möglichst ohne Umwandlung auch lesen können - beim PC funktioniert das ohne Probleme. Insofern sind die Ebook-Reader leider noch nicht ausgereift.
> genau da ist das Problem - ich habe z.B. zu 99% Prozent Dateien im > PDF-Format und genau diese möchte ich möglichst ohne Umwandlung auch > lesen können - Dann musst du dir ein Ebook mit groesserem Display kaufen. Dazu gehoeren die hier genannten Pocketbook 902/903. Ich glaub es gibt sogar ein neueres Nachfolgemodell? Sowas benutze ich. Da ist das Display etwas kleiner als eine DIN-A4 Seite. Damit kann man PDFs problemlos und gut lesen die in echt einen breiteren Rand haben. Also Datenblaetter sind z.B problemlos. Selbst eingescannte Taschenbuecher sind sogar groesser als in echt. Ein bis zum Rand vollgeschriebene DIN-A4 Seite ist aber immer noch etwas mickrig. Der ideale Reader haette wohl die groesse eines 903er, aber ohne den Plastikrand um das Display. Als wirklich ein Ebook in 100% Din-A4. > beim PC funktioniert das ohne Probleme. Du hast einen drehbaren 27"er? > Insofern sind die Ebook-Reader leider noch nicht ausgereift. Ich sag mal es ist eine Geldfrage. Bist du bereit 500Kroeten oder mehr fuer so ein grosses Geraet auszugeben? Und langfristig ist ein Reader mit einem genormten Format das sich umbrechen laesst sicher die bessere Loesung. Meine eigenen Texte verfasse ich derzeit mit TeX und passe mir die Ausgabe genau an den Reader an. Das ist dann durch nichts mehr zu schlagen. Hier noch ein Tip: http://flavianopetrocchi.blogspot.com/ Damit kann man selbst eingespannte PDFs mit einem Inhaltverzeichnis versehen. Olaf
Da mir nicht bekannt ist ob es in D den KOBO Touch gibt, gebe ich hierzu ein paar Hinweise: http://www.kobobooks.com/ereaders Ich habe mir vor ein paar Monaten den KOBO Touch (CDN$119) zugelegt. Bin im großen und ganzen sehr zufrieden damit. das eInk Display ist wirklich sehr angenehm auf die Augen. Eine Batterieladung reicht für mindestens 30 oder mehr Stunden. Das Gerät ist sehr handlich und leicht mitzunehmen. Eine uSD Karte lässt sich auch noch einstecken. Damit kann man den Speicher auf 32GB ausbauen. (Ist allerdings Krampf weil der eingebaute Speicherplatz mit 1.4GB mehr als ausreichend ist). Wer hat schon Zeit 35000 Bücher zu lesen! Zur Batterieladung verwende ich neben dem PC ein kleines Steckernetzteil mit MicroUSB Stecker. Ab und zu macht das Betriebssystem Macken dass der Touchscreen nicht mehr funktioniert und dann muss man den Rechner abschalten und wieder hochfahren. Aber es ist nicht zu schlimm. Die Ladezeit des Betriebssystem ist mit 1-2 Minuten auch etwas lang. Positiv ist, dass der KOBO ein offenes Linux Betriebssystem hat und die Quellen erhältlich sind. Es ist leicht möglich nach laden einer Datei mittels dem WiFi Zugang zum Linuxsystem zu bekommen. Also sind Eigenentwicklungen durchaus machbar. Die KOBO Applikation ist allerdings nicht Open Source. https://github.com/kobolabs/Kobo-Reader http://wiki.mobileread.com/wiki/Kobo_eReader#Specifications Den Amazon KINDLE mag ich wegen der Datei Beschränkungen nicht. So viel ich weiß ist das epub Format damit immer noch nicht lesbar. Ein paar Gedanken zu epub Format: Mit dem freien Programm calibre kann man andere Formate wie PDF, TXT, in epub umwandeln. Falls dann noch Kleinigkeiten verbessert werden sollen welche von PDF auf HTML vorkommen können, mache ich das mit dem HTML Wysiwyg Editor "Kompozer". Die epub Dateien sind ja solange kein DRM vorhanden ist nur umgenannte .ZIP Dateien. Wenn man die dann auspackt finden sich normalerweise nur einige HTML, JPG und eine CSS Datei. Für diejenigen denen DRM ein Greuel ist gibt es auch Werkzeuge. http://calibre-ebook.com/ http://www.kompozer.net/download.php Gruß, Gerhard
Olaf Kaluza schrieb: > Da waren wir aber etwas sparsam was. .-) Ich hatte Sorgen, dass der Touchscreen die Lesbarkeit verschlechtert. S. B. schrieb: > Du gehst wahrscheinlich von Ebook-Readern mit E-Ink-Technologie aus, > alles andere kann man im Prinzip vergessen ?! Ich kann nur über die E-Paper Displays berichten. Andere Modell hatte ich noch nie in der Hand. Beim E-Paper ist es jedoch so, dass sie auch bei direkter Soneneinstrahlung im Süden sehr sehr gut lesbar sind. Bei Dämmerung oder Dunkelheit geht dagegen nichts - wie ein Buch. S. B. schrieb: > ich habe z.B. zu 99% Prozent Dateien im > PDF-Format und genau diese möchte ich möglichst ohne Umwandlung auch > lesen können Bücher werden heutzutage im EPUP Format gehandelt. Das Argument PDF | Datenblätter usw. höre ich oft. Aber wer liest im Urlaub, am Strand, am Kamin, in Mußestunden Datenblätter? Bücher werden an diesen Orten sehr wohl gelesen. Ein eBook-Reader ist ein Buch. Leider gibt es in Deutschland die Buchpreisbindung. Damit kostet ein eBook genausoviel wie die Papierform. Es gibt jedoch schon eine große Auswahl an kostenlosen eBooks. Ein Einstieg findet man z.B. hier: http://www.beam-ebooks.de/kostenlos.php Joe
Den Kobo habe ich mir jetzt auch mal angeguckt - würdest du den weiterempfehlen?
> Dann musst du dir ein Ebook mit groesserem Display kaufen. Dazu gehoeren > die hier genannten Pocketbook 902/903. Ich glaub es gibt sogar ein > neueres Nachfolgemodell? diese Modelle kannte ich noch nicht, besten Dank für den Tip. > Ich sag mal es ist eine Geldfrage. Bist du bereit 500Kroeten oder mehr > fuer so ein grosses Geraet auszugeben? natürlich nicht - wie bei anderen technischen Neuerungen (TFT, usw.) warte ich erst einmal ab ... es kann dann sehr schnell gehen, dann ist der Preis auch für gute Geräte im Keller. > Du hast einen drehbaren 27"er? nein, ich meinte damit die Formatierungsprobleme (die hier einige nannten und wie auch immer die aussehen?) die bei .pdf auftreten sollen. Da ich selbst noch keinen Ebook-Reader habe, weiß ich natürlich nicht, ob das wirklich so ein großes Problem ist oder nicht. > Bücher werden heutzutage im EPUP Format gehandelt. Das Argument PDF | > Datenblätter usw. höre ich oft. Aber wer liest im Urlaub, am Strand, am > Kamin, in Mußestunden Datenblätter? hier irrst Du einfach - ich habe einige Bücher im pdf-Format, es sind also nicht nur Datenblätter. Umwandeln geht natürlich, aber das wird dann eine sehr zeitaufwändige Angelegenheit werden. > Leider gibt es in Deutschland die Buchpreisbindung. Damit kostet ein > eBook genausoviel wie die Papierform. allerdings - da hilft nur Sprachen lernen, um diese dumme Beschränkung ad absurdum zu führen. Danke an dieser Stelle für die zahlreichen Links. smörre
Joe G. schrieb: > Leider gibt es in Deutschland die Buchpreisbindung. Damit kostet ein > eBook genausoviel wie die Papierform. Das ist nicht durch die Buchpreisbindung bedingt. Da das eBook ein komplett anderes Medium ist als das Papierbuch, darf der Preis auch vollkommen anders festgelegt werden. Das ist ja bei verschiedenen "Formaten" von Papierbüchern nicht anders, ein "Paperback" kostet bei gleichem Inhalt weniger als ein "Hardcover". Nein, das eBook-Preisgefüge beruht auf der Unfähigkeit und Raffgier der großen Buchverleger. Die Buchpreisbindung ist nach wie vor ein sinnvolles Instrument, das auch kleinen Buchhandlungen eine gewisse Überlebensschance gibt. Gäbe es keine Buchpreisbindung, dann gäbe es nur noch große Ketten à la Thalia, Weltbild und Hugendubel, die nur den "Mainstream" bedienen. Wer schon mal in Nordamerika eine Buchhandlung gesehen hat, wird das Phänomen kennen, daß im Laden ausschließlich die aktuellsten Bücher eines Autors zu finden sind und ältere vergriffen sind. Das ist da noch schlimmer als bei Hugendubel & Co. Der einzige positive Trend, der aus der nordamerikanischen Buchhandelswelt herübergeschwappt ist, ist der, daß so ein Buchladen auch als Ort des Aufenthaltes angesehen wird, in dem man ein Buch auch längere Zeit ansehen darf, und wo es Sitzmöglichkeiten gibt. Das war in Deutschland vor 15 Jahren noch weitestgehend undenkbar, auch daß es in Buchläden ein Café gibt, war früher undenkbar.
Hi ihr Lieben! Also, wie angekündigt, haben wir den OYO heute zurückgeschickt. Als Alternative haben wir nach vielen Internetvideos den Sony PRS-T1 gekauft - ich hatte auch noch den Kobo in der Hand, aber der ROSANE Sony hat dann das Rennen gemacht ;-) Ich kann jetzt wirklich sagen, dass zwischen den Geräten ein Unterschied von Tag und Nacht ist! Mit Verlaub, meiner Meinung nach ist der OYO2 einfach nur Schrott. Das Ding ist eine Zumutung! Mich würde es wundern, wenn nicht die Hälfte der Geräte zurück geht. Der Sony ist wirklich angenehm, flink bei den Eingaben und reagiert auch wirklich schnell. Den kann ich jetzt mit gutem Gewissen empfehlen. Thalia-eBooks lassen sich leicht mit der Software von Sony übertragen - alles TIPTOP! Wenn dann nächstes Jahr noch der BookStore startet und man Bücher direkt aus dem Netz über das Gerät laden kann, dann ist das Ding aller erste Sahne. Der Kobo war auch wirklich gut, habe ihn im Laden ca. eine halbe Stunde ausprobiert - bei uns ist es jetzt halt der PRS-T1 geworden. Neben dem eigentlichen, nämlich der Bücher, können hier auch MP3s und Bilder widergegeben werden. Selbst das Browsen im Internet finde ich (man bedenke...es ist ein eBook) wirklich angenehm - ich habe schon ein paar Beiträge des Forums auf ihm betrachte, musste ihn dann aber wieder hergeben :P Fazit: Finger weg vom OYO2 - die Enttäuschung ist vorprogrammiert. Gruß
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