Hi, ich habe zwar die Forensuche bemüht, aber was dort stand ist wohl nicht aktuell. Wir wollten bei Farnell ein paar DACs bestellen, dies wurde uns aber verwehrt, da wir keine Firma sind (wir entwickeln allerdings gerade für eine Firma). Bei RS plötzlich das selbe: dort waren wir bereits mit einer großen Serie Kunde und nun heißt es auch dort: keine Bestellung möglich, ohne Gewerbe. Woran liegt denn das? Geht das überall nur noch mit Gewerbe? Sollen wir unseren Auftraggeber mit den Bestellungen beauftragen (irgendwie ist mir das gerade ein wenig peinlich ^^). PS: natürlich wurde und wird von uns alles sauber versteuert, was wir hier so machen. Aber zumindest bei Farnell dachte ich immer, dass das so eine Art "Conrad-Elektronik" im Ausland sei, liege ich damit falsch?). Viele Grüße Matze
Mathias M. schrieb: > Wir wollten bei Farnell ein paar DACs bestellen, dies wurde uns aber > verwehrt, da wir keine Firma sind (wir entwickeln allerdings gerade für > eine Firma). Bei Farnell kannst du auf den hbe-shop ausweichen. > Bei RS plötzlich das selbe: dort waren wir bereits mit einer großen > Serie Kunde und nun heißt es auch dort: keine Bestellung möglich, ohne > Gewerbe. Moment, wenn du schon Kunde warst, wieso kannst du denn dann nicht einfach den alten Account benutzen? > PS: natürlich wurde und wird von uns alles sauber versteuert, was wir > hier so machen. Dann beschaff' dir einfach eine Steuernummer dafür und gib' die an.
Hi Jörg, danke für Deine Antwort. >> Moment, wenn du schon Kunde warst, wieso kannst du denn dann nicht >> einfach den alten Account benutzen? Das war total seltsam, wir hatten damals für mehrere Tausend Euro (oder war des noch DM?) bei denen bestellt, aber vor ca. 2 Jahren kam dann beim einloggen diese Meldung. > Dann beschaff' dir einfach eine Steuernummer dafür und gib' die an. Ist wohl das Beste, dann sollte es ja kein Problem mehr sein. Ich frage mich nur gerade warum das so geworden ist überall? Klar, Privatkunden mögen weniger Bestellvolumen aufweisen, aber ich meine das ist doch auch Geld für die? Oder sehe ich das falsch? Viele Grüße Matze
Mathias M. schrieb: > Klar, Privatkunden mögen weniger Bestellvolumen aufweisen das ist nicht der Grund, sondern unterschiedliche Behandlung bezüglich des Fernabsatz-Gesetzes. Für Beziehungen zwischen Geschäftskunden untereinander (B2B, Business to Business) gelten andere Regeln (HGB) als zwischen Geschäftskunde und Privatperson (BGB) Gurgle mal nach B2B fernabsatz, z.B. sowas http://www.frag-einen-anwalt.de/Fernabsatz-Widerruf-im-B2B-Handel-aufgrund-Spaetlieferung-__f98651.html
Mathias M. schrieb: > Ich frage mich nur gerade warum das so geworden ist überall? > Klar, Privatkunden mögen weniger Bestellvolumen aufweisen, aber ich > meine das ist doch auch Geld für die? Oder sehe ich das falsch? Das war in Deutschland schon immer so. Ich erinnere mich zum Beispiel daran, dass ich in jungen Jahren bei Spörle sowas von angemacht wurde, als ich versuchte privat was zu kaufen (Spörle ist inzwischen verreckt, die Reste sind Teil von Arrow). Die paar Ausnahmen, die es gab, gibt es in der Zwischenzeit nicht mehr. Sie wollen einfach nicht, und schieben gerne das Fernabsatzgesetz vor, aber das hat damit nichts zu tun. Versandgeschäfte an Privat sind mit einer EU-Direktive harmonisiert und doch versenden die gleichen Firmen, die in Deutschland nicht an Privat verkaufen wollen, in anderen EU-Ländern an Privat.
Wenn ihr für eine Firma entwickelt, dann müsst ihr doch wohl selbst auch ein Gewerbe haben. Ansonsten hört sich das recht merkwürdig an. Zur Not gründet halt was, das kostet ein paar € und macht ein wenig arbeit. Ist überhaupts kein Problem und sehr einfach. Zum Problem "gewerblich vs. privat": Das Problem liegt nicht bei den Firmen sondern in unserem Rechtssystem. Wenn man Onlineshop baut, so stellt man schnell fest dass für den B2B-Bereich ganz andere Regeln gelten. Das ging sogar schon soweit, dass wir auf einer Seite eine Abfrage für jeden User einbauen mussten, ob er gewerblicher Kunde ist. Denn falls nicht durfte er nicht einmal das Angebot(!!) auf der Seite sehen. Letztendlich haben wir nen Rechtsanwalt gebraucht um nen kleinen Shop für ne Firma aufzustellen die nur B2B verkauft...
Danke für alle Antworten (wenn auch ein wenig verspätet von mir). Wir bekommen die Bauteile nun vom Auftraggeber. Aber ich möchte noch dazu erklären: wir machen ganz sicher nix "krummes", unser Anwalt für Steuerrecht meinte, dass wir unter 8000 Euro Verdienst uns damit eben nicht strafbar machen. Nur darauf hatte ich mich auch gestützt. Viele Grüße M
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