Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Meinungen und Erfahrungen zur Wilhelm Büchner HS


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von Wolfang L. (Gast)


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Im TV wird die private Wilhelm Büchner Hochschule für Technik beworben, 
die angeblich größte ihrer Art in Deutschland.

Welche Vorteile hätte man, wenn man dort einen Abschluss macht?

Ein Studium ist ja mit erheblichen Kosten verbunden und sollte daher 
einige Vorteile gegenüber den normalen FHs bieten, die ja nur die 
gesetzlichen Studiengebüren erheben.

Hat jemand Erfahrungen?

von feerr (Gast)


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Privatschulen sind meistens schlechter als staatliche Einrichtungen 
(ausnahmen sind ebs und whu im BWLer bereich), da kann man nicht nach 
Gebühren gehen. FHs werden nämlich steuerfinanziert und die 
studiengebühren decken gerade einmal ein Bruchteil der Kosten.

Zumal du bei einer staatlichen einrichtung kein kunde bist und 
demenstsprechend die noten erhälst, die du auch verdienst.

von hacker.tobi (Gast)


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Ich hab da studiert (Diplom-Informatiker (FH)).

Ich hab selbst länger gesucht, und bin schlußendlich bei der  Wilhelm 
Büchner Hochschule hängengeblieben, da mir persönlich ein Fernstudium 
sehr entgegenkam, und die Schule für mich ortsnah ist.

Zunächst erstmal solltest du dir in einem Fernstudium über folgendes 
bewußt sein:

-Die klassischew Semesteraufteilung eines Präsenzstudiums gibt es 
-zumindest an der Wilhelm Büchner- nicht. Das erlaubt flexibilität (zu 
jeder Prüfung und Veranstaltung werden mind. 10 Termine pro Jahr 
angeboten) erfordert aber auch Eigenregie.

-Ein Fernstudium kostet dich sehr viel selbstlernen, bei mir waren es ca 
10-15 Std. pro Woche + Klausuren

Die FH unterstützt dich aber, so gut es geht:

-Die Skripte empfand ich als didaktisch gut aufbereitet, die Kapitel 
waren gut strukturiert, und dem Schreibstil der meisten Tutoren konnte 
ich gut folgen.

-Die FH unterstütz einen vor Klausuren mit Wiederholungsveranstaltungen 
(Repititorien), in denen auch auf Fragen eingegangen werden kann.

-Die Tutoren habe ich insgesamt als sehr zugängig und offen erlebt.

-Die FH bietet auch weitere Kurse an, z.B. eben zum "lernen lernen" oder 
Förderkurse zu bestimmten Themenbereichen, wie z.B. Mathematik.

-Die Tutoren sind in der Regel "immer" ansprechbar, z.B. tel. oder per 
Mail und antworten meist zügig.

-Die FH unterstützt dich so gut es geht bei der Diplomarbeit und der 
Projektarbeit, z.B. in dem sie Projekt- und Diplombetreuer stellt. Ich 
habe mit denen gute Erfahrungen gemacht.

Nun zu den Nachteilen:

-Das Fernstudium ist teuer.

-Es ist sehr viel Eigenleistung notwendig.

-Es gibt keinen vorgegebenen Zeitplan (sehe ich aber als Vorteil, siehe 
oben)

-Es entstehen ggf. Fahrtkosten und Übernachtungskosten, aber zum einen 
arbeitet die FH mit Hotels in der Umgebung zusammen, und zum anderen 
gibt es außer Daramstadt weitere Standorte, an denen Prüfungen 
abgenommen werden können.

Meine Empfehlung: Las dir Infomaterial zusenden, und nimm die 
Möglichkeit einer Probezeit wahr.

gruß

tobi

von Marx W. (Gast)


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feerr schrieb:
> Privatschulen sind meistens schlechter als staatliche Einrichtungen
>
> (ausnahmen sind ebs und whu im BWLer bereich), da kann man nicht nach
Was ist die EBS und die WHU?
Das fragt einer der sich wirklich im Bereich Fernstudium gewandert fühlt

> Gebühren gehen. FHs werden nämlich steuerfinanziert und die
> studiengebühren decken gerade einmal ein Bruchteil der Kosten.
Och du Märchenprinz. Die sog. stuerfinanzierten FH`s haben auch raus wie 
sie Studienskripte als nebenberufliche Studiengänge wieder aufbrühen 
(MBA-Master sind da ein recht schönes Beispiel), denkt ja ned da wären 
christliche Missonarinnen am Werk!
>
>
> Zumal du bei einer staatlichen einrichtung kein kunde bist und
>
> demenstsprechend die noten erhälst, die du auch verdienst.

Toll der Satz!
Da fehlen mir mal wieder die Worte!

Die Wilhelm-Buchner-Hochschule muß sich nícht hinter so mancher 
selbsternannter "Elite-FH" verstecken.
Die SGD ist ein langjähriger erfahrener Anbieter von Fernlehrgängen.
Also schlechter also schlechter als manch andere ist die WB-HS nicht!

von Hannes J. (Firma: _⌨_) (pnuebergang)


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Wolfang L. schrieb:
> Welche Vorteile hätte man, wenn man dort einen Abschluss macht?

Keinen, du hast einen staatlich anerkannten Abschuss, genau den 
gleichen, die Studenten an einer öffentlichen Hochschule machen.

Du hast eher noch einen Nachteil. In Deutschland ist die Meinung, dass 
man  sich an privaten Hochschulen eher einen Abschluss "kaufen" kann, 
weit verbreitet - unabhängig davon, ob das stimmt oder nicht.

Die Meinung über private Hochschulen wird auch dadurch gebildet, dass es 
die eine oder andere windige Hochschule in dem Bereich gibt, wo man sich 
schon fragt was das soll.


> Ein Studium ist ja mit erheblichen Kosten verbunden und sollte daher
> einige Vorteile gegenüber den normalen FHs bieten,

Der Ablauf des Studiums ist auf Berufstätige zugeschnitten. Ein Angebot, 
bei dem die staatlichen Hochschulen fast durchgehen versagen. Auch wenn 
die Politik immer etwas von "lebenslangem Lernen" schwafelt.

Die Betreuung sollte besser sein als an einer staatlichen Hochschule. 
Dafür bezahlt man ja.

Das Stück Papier zum Schluss ist nicht besser als das einer staatlichen 
Hochschule.

von Operator S. (smkr)


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Ich habe mir auch einmal die Fernhochschulen angeschaut und im Bereich 
Wirtschaftsingenieur scheint die WB die einzige zu sein, die einen 
M.s.c. bietet.
Kann vielleicht noch einer von seinen Erfahrungen berichten, die nicht 4 
Jahre her sind? Insbesondere frage ich mich, wie 30 ects nebenberuflich 
zu schaffen sind, wenn in einer normalen FH ebenfalls rund 30 ects pro 
Semester absolviert werden?
Wie sind die Projekt- oder Masterarbeiten gegliedert? Im alleingang oder 
im Team, wie hoch etwa der Aufwand?

von Marx W. (Gast)


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Operator S. schrieb:
> Ich habe mir auch einmal die Fernhochschulen angeschaut und im Bereich
> Wirtschaftsingenieur scheint die WB die einzige zu sein, die einen
> M.s.c. bietet.
Gibt genügend andere, kuckst du hier:
http://www.zfh.de/startseite
> Kann vielleicht noch einer von seinen Erfahrungen berichten, die nicht 4
> Jahre her sind? Insbesondere frage ich mich, wie 30 ects nebenberuflich
> zu schaffen sind, wenn in einer normalen FH ebenfalls rund 30 ects pro
> Semester absolviert werden?
indem du halt VZ studierst!
Auf der anderen Seite kann man ja jeden Monat eine Prüfung schreiben!
Also ein Fach pro Monat, da sollte man das schon schaffen.

> Wie sind die Projekt- oder Masterarbeiten gegliedert?
Erfrag es an der WBH!
> Im alleingang oder
> im Team, wie hoch etwa der Aufwand?

An der FOM konnte man die Aufgaben zuhause lösen.
Gab mal drei Knaben, die haben in Rekordzeit das geschafft.
Waren aber ein Team!
Also pro Mitglied war dann nur 1/3 des Aufwandes nötig!

von Max P. (circutcircus)


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Private FH ist vom Niveau billig.
Wenn man neben dem Job das macht ok.
Gerade für Facharbeiter in Konzernen interessant.

Die gelernte Praxis reicht für normale Angestellten Tätigkeiten idr aus.

von Operator S. (smkr)


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Wollte einmal etwas nachforschen und bin auf diese Seite aufmerksam 
geworden:
http://www.fernstudiumcheck.de/institute/wbh

Interessant ist, dass die Kommentare von Seite 1 bis 29 zwischen dem 
13.1. und dem 31.1. stammen. Das macht ca. 280 Kommentare innert 2 
Wochen. Und danach kommt monatelang nichts, nur hie und da wieder ein 
Kommentar.
Ist das alles ein Fake?

von DJ Goldfisch (Gast)


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Operator S. schrieb:
> Wollte einmal etwas nachforschen und bin auf diese Seite
> aufmerksam
> geworden:
> http://www.fernstudiumcheck.de/institute/wbh
>
> Interessant ist, dass die Kommentare von Seite 1 bis 29 zwischen dem
> 13.1. und dem 31.1. stammen. Das macht ca. 280 Kommentare innert 2
> Wochen. Und danach kommt monatelang nichts, nur hie und da wieder ein
> Kommentar.
> Ist das alles ein Fake?

Psssst. Du darfst sowas nicht posten, denn Fälscher lernen auch. Noch 
kann man viel Fake-Müll erkennen, das wird aber nicht immer so sein. Am 
Anfang waren Bewertungen noch ehrlich. Dann kamen die Fake Bewertungen. 
Wir sind in einer Phase wo viele Fakes noch gut zu erkennen sind. Die 
Fakes werden aber schrittweise immer professionellerr

von der Hocko (Gast)


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Wolfang L. schrieb:
> Im TV wird die private Wilhelm Büchner Hochschule für Technik beworben

Im TV wird alles beworben, was nicht von selber genug Zulauf hat. So wie 
z.B. die CDs von "Supergeiger" David G.

Wer für eine Hochschule Geld ausgibt, wo es gleichzeitig kostenlose 
Ausbildung in D gibt, muss eine Banane sein, die sich den Titel mit Geld 
kaufen will.

von Marx W. (Gast)


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der Hocko schrieb:
> Wer für eine Hochschule Geld ausgibt, wo es gleichzeitig kostenlose
> Ausbildung in D gibt, muss eine Banane sein, die sich den Titel mit Geld
> kaufen will.

Sag mal du bist auch noch ziemlich hinter dem Mond aufgewachsen.

Es gibt in D-land Hochschulen (eigentlich gibt`s da keine  Ausnahmen),
wo Herrschaften mit Vitamin B oder den richtigen Stammbaum schon während 
des Studiums WissMA sind, keine Prüfung schreiben (weil die ja ihre 
Prüfungen seperat abgeben) und nach 6 Jahren mit den Dr. Titel aus der 
Uni rausstolzieren.

Es gibt genügend Herrschaften die im Studi-Wohnheim wohnen und auf der 
Strasse parkt deren 80000 € Cabrio.
Zusätzlich bekommen die von einer Stiftung noch Kohle und sind 
gleichzeitig
in 5 Jahren fertig plus Prom. in Rekortzeit.


Ziehmal deine geistigen Gardinen weg.
Dann kommst auch drauf wie`s in D-land läuft!

von Cyblord -. (cyblord)


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Marx W. schrieb:
> Sag mal du bist auch noch ziemlich hinter dem Mond aufgewachsen.
>
> Es gibt in D-land Hochschulen (eigentlich gibt`s da keine  Ausnahmen),
> wo Herrschaften mit Vitamin B oder den richtigen Stammbaum schon während
> des Studiums WissMA sind, keine Prüfung schreiben (weil die ja ihre
> Prüfungen seperat abgeben) und nach 6 Jahren mit den Dr. Titel aus der
> Uni rausstolzieren.

Ganz ehrlich. Ich hab einiges an echtem Uni Betrieb auch bei anderen 
(den traditionellen) Fakultäten, wie Jura oder Medizin mitbekommen. Und 
ich halte es für extrem unwahrscheinlich dass hier flächendeckend Noten 
erkauft werden, sei es durch Geld oder Beziehungen. Die beiden Dinge 
bringen einen in dem Umfeld zwar weit, aber sicher nicht durch schnöde 
Notenmanipulation. Das ist eindeutig die verzerrte Weltsicht den 
"kleinen Mannes". Die Bonzenkinder bei den Medizinern oder Juristen 
bekommen vielleicht bessere Chancen für eine Karriere. Aber für gute 
Noten büffeln tun die noch am meisten. Da hängt auch die "Ehre der 
Familie" dran.


> Es gibt genügend Herrschaften die im Studi-Wohnheim wohnen und auf der
> Strasse parkt deren 80000 € Cabrio.

> Zusätzlich bekommen die von einer Stiftung noch Kohle und sind
> gleichzeitig
> in 5 Jahren fertig plus Prom. in Rekortzeit.
Aber trotzdem schenkt denen niemand die Prüfung.

> Ziehmal deine geistigen Gardinen weg.
> Dann kommst auch drauf wie`s in D-land läuft!
Warst du überhaupt schon mal auf einer Uni? Schon mal überhaupt solche 
Leute kennengelernt? Hört sich absolut nicht so an. Du hast einfach 
keine Ahnung.

von ffff (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Operator S. schrieb:
>> Ich habe mir auch einmal die Fernhochschulen angeschaut und im Bereich
>> Wirtschaftsingenieur scheint die WB die einzige zu sein, die einen
>> M.s.c. bietet.
> Gibt genügend andere, kuckst du hier:
> http://www.zfh.de/startseite
>> Kann vielleicht noch einer von seinen Erfahrungen berichten, die nicht 4
>> Jahre her sind? Insbesondere frage ich mich, wie 30 ects nebenberuflich
>> zu schaffen sind, wenn in einer normalen FH ebenfalls rund 30 ects pro
>> Semester absolviert werden?
> indem du halt VZ studierst!
> Auf der anderen Seite kann man ja jeden Monat eine Prüfung schreiben!
> Also ein Fach pro Monat, da sollte man das schon schaffen.
>
>> Wie sind die Projekt- oder Masterarbeiten gegliedert?
> Erfrag es an der WBH!
>> Im alleingang oder
>> im Team, wie hoch etwa der Aufwand?
>
> An der FOM konnte man die Aufgaben zuhause lösen.
> Gab mal drei Knaben, die haben in Rekordzeit das geschafft.
> Waren aber ein Team!
> Also pro Mitglied war dann nur 1/3 des Aufwandes nötig!

Hmmm...
Ich denke nicht das das mit dem Aufwand den man an einer "normalen" Uni 
oder FH aufbringt vergleichbar ist.
Ein Credit hat nach Definition 25-30h Aufwand. Bei 30 Credits/halbes 
Jahr sind das insgesamt 750h Arbeit, also 125 pro Monat, also 31,25h pro 
Woche. Als normaler Berufstätiger mit einer 40h Woche... Ich sage nicht 
das das nicht machbar wäre(mein Dad arbeitet seit 30 Jahren 60-70h die 
Woche), aber es ist sicherlich nicht einfach, besonders weil man ja auch 
was mitnehmen soll. Halte ich also für unwahrscheinlich, dass man
1) das erstens in der "Regelstudienzeit" schafft
2) oder die Arbeit einfach nicht so viel wert ist!

Ich will nicht sagen, dass man allen FHs und Unis so viel investiert, 
wie man angerechnet bekommt. Ich selber investiere aber locker die Zeit 
die dafür vorgesehen ist(+-10%), studier Informatik.
Selber hab ich auch einen bekannten der ein Fernstudium macht, der lernt 
jeden Tag ca. 3h, an 6 Tagen -> ergo viel zu wenig, wenn man nach dem 
Titel geht

von de1m (Gast)


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Also ich bin bei WBH.
Ich lerne ca. 3 Stunden pro Tag(von 20:00 bis 23:00 Uhr), am Wochenenden 
etwas mehr ca. 4-6 Std. Damit komme ich pro Woche auf ca. 22-27 Stunden.

Der Prof bei der Einführungsveranstaltung meinte man sollte pro Woche 
ca. 25 Stunden lernen (obwohl in der Werbung was von 20 Std. steht).
Bei WBH gibt es auch keine Pausen (zwischen den Semester), deswegen 
kommt man ungefähr auf die "normale" Lernzeit raus.

Vielleicht wäre noch zu erwähnen, dass die Studenten in normalen FHs und 
Unis auch nicht ganzen Tag lernen. Es gab ein Video auf Youtube von 
Prof. Loviscach (ich hoffe, ich habe das jetzt richtig geschrieben), wo 
er meinte, dass statistisch die Studenten nur in "Teilzeit" lernen. Ob 
das tatsächlich so ist kann ich nicht sagen, aber wenn ich bekannte 
Studenten anschaue, kann ich ihm schon glauben.

von Spinat (Gast)


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ffff schrieb:
> Ich denke nicht das das mit dem Aufwand den man an einer "normalen" Uni
> oder FH aufbringt vergleichbar ist.
> Ein Credit hat nach Definition 25-30h Aufwand. Bei 30 Credits/halbes

Blablablub

von Obersleutnant (Gast)


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Also vom Anspruchsniveau müsste es deutlich flacher sein, es werden 
viele 1 bis 2 erreicht, selbst in den Kernfächern. So Durchfallquoten 
wie an regulären FHs oder Unis bei den Aussiebfächern gibt es da nicht.

von g. k. (jlagreen)


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Obersleutnant schrieb:
> Also vom Anspruchsniveau müsste es deutlich flacher sein, es
> werden
> viele 1 bis 2 erreicht, selbst in den Kernfächern. So Durchfallquoten
> wie an regulären FHs oder Unis bei den Aussiebfächern gibt es da nicht.

Hmm, könnte das vielleicht daran liegen, dass sich bei solch einem 
Studium nur die anmelden, die das auch durchziehen wollen (= Ehrgeiz)? 
An staatlichen FHs dürfte der Anteil derer, die "einfach so" mal 
studieren gehen, deutlich höher sein, denn an der privaten FH ist das 
Studieren doch deutlich teurer.

Ich wüsste schon gerne, wer bereit ist einen 5-stelligen Betrag für ein 
Studium zu zahlen, um es dann mit 4,0 zu bestehen? Ehrgeiz und 
Motivation, wenn auch vielleicht nur aus monetären Gründen, dürfte 
durchaus höher sein.

Allerdings will ich damit nicht das Niveau beurteilen, denn dass könnte 
ggf. schon niedriger sein als an regulären FHs. Mit Unis braucht man 
hier aber keinen Vergleich ziehen, den zieht man ja auch nicht zu den 
regulären FHs.

Zur WBH kann ich nur sagen, dass ich mich gegen sie entschieden habe. 
Aber die Entscheidung war damals weniger wegen der WBH selbst, sondern 
eine Entscheidung gegen "private FH" allgemein. Wenn man das Netz 
ausgiebig durchsucht, stellt man schon fest, dass private Hochschulen 
nur im Business Bereich eine gute Anerkennung genießen. Dementsprechend 
sind Vorurteile groß, was schade ist, denn private FH heißt ja nicht, 
dass es schlecht ist, eben nur anders finanziert.

Und bzgl. Finanzen ist eine Sache doch auffällig. So habe ich vor 2 
Jahren bei der WBH Info-Material erfragt und bekommen. Seither bekomme 
ich ca. alle 1-2 Monate einen Werbebrief von der WBH. Mich stört es 
weniger, da ich neben meinem Briefkasten eine Altpapiertonne stehen habe 
und die Briefe dort direkt landen, aber es zeigt auch, das die WBH wohl 
etwas verzweifelt ist, wenn sie so viel Werbung machen muss...

von Dennis S. (eltio)


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Ich habe dort in den Jahren 2011-2012 studiert (Bachelor Elektrotechnik) 
jedoch aus finanziellen Gründen abgebrochen und auf eine staatliche 
Hochschule zum Vollzeit-Studium gewechselt.

Mein Fazit: der vermittelte Stoff ist an der WbH auf keinen Fall 
einfacher, eher noch tiefgreifender als an der Präsenz-HS. Liegt einfach 
darin begründet, dass die (gut aufbereiteten) Skripte schriftlich sind 
und ausführlich ausformuliert. Die Prüfungen waren von wechselnder 
Schwierigkeit, aber durch gute Betreueung auch immer gut zu schaffen.

Das Argument, dass man sich seinen Abschluss erkauft ist gelinde gesagt 
lächerlich. Ich schließe mich da "g. k. (jlagreen)" an: wer ein 
Fernstudium absolvieren will ist meist in etwas fortgeschrittenem Alter 
und entweder deutlich motivierter, wird nicht von Partys abgelenkt und / 
oder hat es "nichts zu verlieren" weil er einen festen Job hat. Dann 
wird das Studium einfach geschmissen und wird von keiner Statistik 
erfasst.

Die Skripte habe ich übrigens immer noch zum Schmökern hier liegen.

Gruß Dennis

von Bodo (Gast)


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g. k. schrieb:
> Ich wüsste schon gerne, wer bereit ist einen 5-stelligen Betrag für ein
> Studium zu zahlen, um es dann mit 4,0 zu bestehen?


Da hast Du theoeretisch REcht, praktisch sieht es aber so aus, dass mit 
solchen Hochschulen all die Pimpfe zu einem Diplom kommen, die nen 
reichen Papi haben aber nicht viel drauf.

Wer was drauf hat, geht an die staatliche und macht dort seine 1 und 
lässt die anderen hinter sich. Ganz kostenlos!

von Wer zahlt, kriegt ne 1 (Gast)


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Dennis S. schrieb:
> Mein Fazit: der vermittelte Stoff ist an der WbH auf keinen Fall
> einfacher, eher noch tiefgreifender als an der Präsenz-HS. Liegt einfach
> darin begründet, dass die (gut aufbereiteten) Skripte schriftlich sind
> und ausführlich ausformuliert.

Gut, es kann sein, dass die Privatstudenten sehr genau wissen, was in 
der Klausur dran kommt, dass man kaum Transfer ausgehend zu 
Übung/Vorlesung leisten muss.
Weil die recht hohen Durchfallquoten schon zu alten Diplomzeiten und 
mäßigen Notendurchschnitten im Grundstudium an den Öffentlichen, gerade 
noch bei den Professoren, die Ende der 80er an die Hochschulen gingen, 
lässt sich nicht alleine mit Motivation oder Vorbildung erklären. Und 
dann das ganze noch Teilzeit mit einem Job als Zusatzbelastung.

von derausminga (Gast)


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Also online heißt es, dass die Skripte teilweise extrem veraltet und oft 
auch schlecht sind...

Aber klar irgendwie muss man sich ja sein halb gekauftes Studium schön 
reden.

von Dennis S. (eltio)


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Ach Leute... ich habe doch den direkten, persönlichen Vergleich zwischen 
WBH, staatlicher FH und staatlicher Uni machen können. Worauf basieren 
eure Urteile?

Mal abgesehen, dass es sowieso unmöglich ist verschiedene Hochschulen zu 
vergleichen (man kann das ja nicht mal bei zwei Vorlesungen 
verschiedener Professoren innerhalb einer Hochschule), bleibe ich dabei: 
privat bedeutet nicht gekauft, vereinfacht oder trivial.

Wer sich für das Thema interessiert kann mich gerne per PN anschreiben. 
Aber diese haltlosen Meinungsäusserungen von den Leuten die Angst vor 
neuen Lernformen haben sind echt nervtötend.

Davon abgesehen ist der Thread auch nicht mehr so frisch...

Gruß
Dennis

von ??? (Gast)


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Bodo schrieb:
> g. k. schrieb:
>> Ich wüsste schon gerne, wer bereit ist einen 5-stelligen Betrag für ein
>> Studium zu zahlen, um es dann mit 4,0 zu bestehen?
>
> Da hast Du theoeretisch REcht, praktisch sieht es aber so aus, dass mit
> solchen Hochschulen all die Pimpfe zu einem Diplom kommen, die nen
> reichen Papi haben aber nicht viel drauf.
>
> Wer was drauf hat, geht an die staatliche und macht dort seine 1 und
> lässt die anderen hinter sich. Ganz kostenlos!

Der Sinn der Privaten ist doch Networking unter der "Elite", so muss man 
nicht lange die armen loser Identifizieren, um ihnen aus dem Weg gehen 
zu können. Das würde ja ein schlechtes Licht auf die werfen, welche sich 
mit dem armen Pöbel abgeben. Das ist nichts anderes, als in früheren 
Zeiten der Adel mit seinen Umgangsformen ;)

von Jay (Gast)


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??? schrieb:
> Der Sinn der Privaten ist doch Networking unter der "Elite"

Der Sinn der Privaten ist normalerweise dass die Eigentümer damit Geld 
verdienen. In seltenen Fällen mag es andere Gründe geben, wie ein 
Millionär der sich ein besseres Image kaufen möchte und daher eine 
private Hochschule (teil)finanziert. Es gibt sicher noch ein paar 
weitere seltene Gründe.

So 5% bis 6% aller Studenten in Deutschland studieren an privaten 
Hochschulen. Dass ist schon etwas viel für Elite. Über 60% der Studenten 
an privaten Hochschulen studieren Rechts-, Wirtschafts- oder 
Sozialwissenschaften, also für Nutzlos- und Schmarotzer-Jobs. Diese 
Fokussierung der Privaten auf die Ausbildung für NJobs trägt sicher 
nicht zu einem guten Image der Privaten bei Ingenieuren bei.

Nur rund 7% der Studenten an privaten Hochschulen studieren 
Ingenieurwissenschaften. An staatlichen Hochschulen beträgt die Quote 
der Studenten von Ingenieurwissenschaften etwa 20%. Die 7% an privaten 
Hochschulen entsprechen wiederum rund 2% aller Ingenieurstudenten in 
Deutschland. 2% sind auch noch etwas viel für Elite.

von Andre (Gast)


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Eure Diskussion ist teilweise etwas zu sehr von Vorurteilen behaftet:

1) An der privaten FH studieren reiche Kinder.

Das ist nicht wahr. Ich bin im 4. Semester Elektro und 
Informationstechnik an der WBH und ich bin berufstätig und zahle alles 
aus eigener Tasche, was für mich eine grosse Investition ist.

Wenn ich zu den Klausuren gehe treffe ich ausschliesslich berufstätige 
Erwachsene, von denen manche von der Firma den Studiengang finanziert 
bekommen, u.a. von Audi. Wieso finanzieren die ihren Mitarbeitern ein 
Studium, was angeblich keinen Wert hat???

2) Das Niveau ist lasch, man kann den Titel kaufen, die haben eh nichts 
drauf...

Ich sehe das ehrlich gesagt nicht so, denn ich finde den Stoff sehr 
anspruchsvoll, da man sich alles selber erarbeitet. Ich kann wohl 
zustimmen, dass hier kein Uni Niveau herrscht, auf der anderen Seite 
sehe ich auf youtube viele Videos von Vorlesungen aus Unis. Auch habe 
ich mir Bücher gekauft, die an vielen Unis Standard sind, und ich 
erkenne darin, dass der Stoff manchmal einfach detaillierter ist. 
Dennoch hatte ich VIELE Frustabende, weil ich etwas nicht verstanden 
habe.

Manche Mathe Themen wurden in Mathe I, II, III nicht behandelt, tauchten 
aber themenbezogen später woanders auf. Hier ist das Konzept ein 
anderes. Wer also "nur" die Mathehefte ansieht und denkt "Voll billig", 
der liegt falsch, denn er weiss nicht, was später noch im Rahmen anderer 
Themen kam !

Ich persönlich sehe manche Figuren, die sich durch das Studium "mogeln", 
indem sie B-Aufgaben von älteren Semestern erfragen, indem sie 
prüfungsbezogen lernen und einen Sinn dafür entwickeln, was letztendlich 
prozentual geprüft wird. Die sind einfach faul, schreiben mal eben eine 
4 und bessern den Schnitt durch die geklauten B-Aufgaben auf. Das ist 
beschämend, aber kein vernichtendes Gesamturteil für das Niveu der 
Schule.

Ich persönlich lerne sehr gerne und ich lerne IMMER über den Tellerrand 
hinaus, indem ich youtube oder ähnliches nutze. Ich will auch gerne nach 
dem Abschluss einen Master machen, darum lerne ich ernsthaft, damit ich 
es auch behalte.

Bei einem Pensum von 21 Stunden mindestens pro Woche komme ich leider 
"nur" auf einen aktuellen Schnitt von 2,3. Ich bin fast durch die 
E-Technik Klausur gefallen (3,7), und VIELE kamen mit langen Gesichtern 
raus. Auch hier gibt es schwierige Klausuren.

von polb (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Marx W. schrieb:
> Sag mal du bist auch noch ziemlich hinter dem Mond aufgewachsen.
> Es gibt in D-land Hochschulen (eigentlich gibt`s da keine  Ausnahmen),
> wo Herrschaften mit Vitamin B oder den richtigen Stammbaum schon während
> des Studiums WissMA sind, keine Prüfung schreiben (weil die ja ihre
> Prüfungen seperat abgeben) und nach 6 Jahren mit den Dr. Titel aus der
> Uni rausstolzieren.
>
> Ganz ehrlich. Ich hab einiges an echtem Uni Betrieb auch bei anderen
> (den traditionellen) Fakultäten, wie Jura oder Medizin mitbekommen. Und
> ich halte es für extrem unwahrscheinlich dass hier flächendeckend Noten
> erkauft werden, sei es durch Geld oder Beziehungen. Die beiden Dinge
> bringen einen in dem Umfeld zwar weit, aber sicher nicht durch schnöde
> Notenmanipulation. Das ist eindeutig die verzerrte Weltsicht den
> "kleinen Mannes". Die Bonzenkinder bei den Medizinern oder Juristen
> bekommen vielleicht bessere Chancen für eine
> Karriere. Aber für gute Noten büffeln tun die noch am > meisten. Da hängt auch 
die "Ehre der Familie" dran.

Du glaubst wohl auch noch an den Weihnachtsmann? Na klar ist auch 
Deutschland käuflich. Nur halt nicht für solche lächerlichen Summen wie 
in Osteuropa ausreichen: 
http://mobil.stern.de/politik/deutschland/akademischer-grad-gegen-bar-das-millionengeschaeft-mit-den-doktortiteln-3668288.html

Das geschieht aber vornehmlich an Unis, egal ob privat oder staatlich. 
Nicht an Fhs.

von Steuerzahler (Gast)


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Andre schrieb:
> Wenn ich zu den Klausuren gehe treffe ich ausschliesslich berufstätige
> Erwachsene, von denen manche von der Firma den Studiengang finanziert
> bekommen, u.a. von Audi.

Sind das Leute aus einem Dualen Studium?

von Gekko E. (gekko)


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Cyblord -. schrieb:
> Die beiden Dinge
> bringen einen in dem Umfeld zwar weit, aber sicher nicht durch schnöde
> Notenmanipulation. Das ist eindeutig die verzerrte Weltsicht den
> "kleinen Mannes".

Hast Du aber eine Ahnung, wie man mit Geld die Menschen manipulieren
kann. Das ist doch seit je her in der Geschichte der Menschheit
offensichtlich! Ich möchte einmal sehen, dass wenn ein Wohlhabender,
einem anderen Menschen (egal welchen Bildungsgrades od. Titel) 20-50
tsd. bietet, nicht korrupt wird. Nicht zu leugnen ist auch, dass sich
heutzutage viele Menschen in finanziellen Schwierigkeiten befinden. Da
wird alles angenommen was einen Frei macht, und Geld macht Frei
(materiell gesehen). In der heutigen Konsumgesellschaft, erst recht. Es
fragt sich doch, ob sich in der Sicht des "kleinen Mannes", nicht doch
die Realität verbirgt.

: Bearbeitet durch User
von insider (Gast)


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polb schrieb:
> Das geschieht aber vornehmlich an Unis, egal ob privat oder staatlich.
> Nicht an Fhs.
Da habe ich anderes erlebt.
Meine Erfahrung: Korruption gibts ausnahmslos überall. Und je besser der 
angebliche Ruf umso schlimmer hinter den Kulissen.

von polb (Gast)


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Wozu für eine private FH viel Geld bezahlen, wenn man an staatlichen FHs 
(Wolfsburg, Frankfurt, Kiel, Darmstadt, Wilhelmshaven, oncampus, vfh) 
oder staatlichen Unis vieeeel günstiger auch berufsbegleitend oder sogar 
online studieren kann (fernuni hagen, tu kaiserlautern, dresden, 
freiburg, open university)?

von polb (Gast)


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insider schrieb:
> polb schrieb:
> Das geschieht aber vornehmlich an Unis, egal ob privat oder staatlich.
> Nicht an Fhs.
>
> Da habe ich anderes erlebt. Meine Erfahrung: Korruption gibts
> ausnahmslos überall. Und je besser der angebliche Ruf umso schlimmer
> hinter den Kulissen.

Ja und staatliche FHs haben so gut wie nie einen Ruf.

von sören (Gast)


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Und bietet die Fachhochschule Darmstadt(?) mit dem Meister-Master nicht 
ein excellentes Masterprogtramm --warum dann noch für teuer Geld an eine 
private FH?

von Gekko E. (gekko)


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Ich würde mal sagen, dass private FH's/UNI's über den staatlichen 
stehen. Wieso auch anders herum? Das war schon immer so. Das Kind vom 
wohlhabenden Eltern, ging meistens an eine private Hochschule. Und wenn 
man ehrlich ist, sind solche Leute auch gerne in der Wirtschaft gesehen. 
Ich möchte keinesfalls die staatl. Institutionen minderwertig 
darstellen, überhaupt nicht. Aber man sollte der Realität schon ins Auge 
blicken können und die privaten Institutionen auch nicht unterschätzen, 
weil sie den Stoff auch sehr gut vermitteln können. Man ist zeitlich 
nicht so eingeschränkt, sodass man alles richtig lernen u. verstehen 
kann. Ich sehe darin einen großen Vorteil, den staatl. Instit. 
gegenüber. Wenn man an einer privaten FH/Uni lernwillig ist, kann man 
sicherlich viel lernen. Man investiert zwar einiges an Geld, aber dies 
lohnt sich am Ende. Und vor allem das Material ist meistens um 
Meilensteine besser aufbereitet als die an den staatl. Instit.. Man 
bekommt eben eine ganze Menge an Qualität für sein Geld geboten.
Dies sind nur meine persönlichen Erfahrungen.

: Bearbeitet durch User
von Wurzelpeter (Gast)


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Gekko E. schrieb:
> Das Kind vom
> wohlhabenden Eltern, ging meistens an eine private Hochschule.

Hello this is germany not the USA, thank you.

In DE geht wenn dann das Kind an ein privates Gymnasium.

Und danach an LMU, TUM, RWTH usw you name it. Oder gleich ans MIT 
Harvard usw wenn der Geldbeutel wirklich sehr dick ist.

Keiner geht danach an die FOM oder WBH.

Die einzigen privaten Hochschulen die was taugen sind Witten für medizin 
und vereinzelte WiWi Hochburgen, die wirklich sehr gut sind. 0815 
Bezahlbuden hat man höchstens neben seinem IGM 75.000 Facharbeiter Job 
weil der Chef intern einen auf den 90.000 Job hiefen will, aber der 
Bachelor fehlt offiziell.

von Gekko E. (gekko)


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Meinst Du? Oder ist das nur dein Wunschdenken ;)?

von Autor (Gast)


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Gekko E. schrieb:
> Meinst Du? Oder ist das nur dein Wunschdenken ;)?

WBH ist sicher alles andere als Elite. Wurzelpeter hat Recht.

von willi (Gast)


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Auch richtige private (geweinnorientierte) Unis haben keinen guten Ruf 
-- Havard etc. sind Stiftungsuniversitäten und machen keinen moneträren 
Gewinn der ausgeschüttet wird (das Geld geht in die Stiftung).

von polb (Gast)


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Gekko E. schrieb:
> Meinst Du? Oder ist das nur dein Wunschdenken ;)?

FH bleibt FH. Die kochen genau so wie am MIT nur mit Wasser.

Gerade weil die privaten die Kohle wollen/brauchen, winken sie auch die 
größten Honks durch. Besonders bei einflußreichen Eltern.

Schau dir die Vorstandsvorsitzenden von Daimler, VW und co an, keine 
Privat-FH-Absolventen.

von Gekko E. (gekko)


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Was bringt einem eigentlich eine Elite FH/Uni? Wer etwas unbedingt 
lernen möchte, der ist an jeder Hochschule gut aufgehoben. Er wird sich 
selber viel beibringen können und wird Standhaftigkeit haben.

Außerdem hat ein Frischer Abiturient nichts an einer priv. 
Fernhochschule verloren. Sein theoretisches Wissen ist recht hoch, was 
vielleicht für die Wirtschaftswissenschaften od. andere Theoretische 
Bereiche gut ist.
Aber jemand mit bereits einer Ausbildung (z.B. Elektroniker für 
Geräte-u. Systeme) und der danach seinen Techniker hat (z.B. in 
Elektrotechnik), später nebenberuflich E-Technik studiert, dem kann 
sicherlich kein Abiturient von einer Uni od. Fh was vormachen ;). Egal 
ob er von einer Elite Uni oder weiss der Geier was kommt.

Da muss man ehrlich sein.

von Gekko E. (gekko)


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Heh POLB, da bin ich mit Dir einer Meinung.

Einige Leute wissen vielleicht gar nicht, dass jede Hochschule, die 
Titel wie B. of Eng., B. of Arts, B. of Science... ausgeben, staatlich 
geprüft und zugelassen sein müssen. Denn diese Bezeichungen sind 
rechtlich geschützt.

Die größten Akkr.-Institute sind ACQUIN, ZEvA, ZFU, AQUAS..., welche 
dieselben sind wie die, die staatl. Hochschulen akkreditieren ;).
Und meistens muss man an einer staatl. FH/Uni 180ECTS ableisten, um den 
Bachelor zu erreichen, an einer Fernhochschule komischerweise 210ECTS 
;).

Und ich soll glauben, dass die staatl. Vollzeit Hochschulen 
höherwertigeres Wissen vermitteln?

Wem würdet ihr glauben, den Akkr.-Instituten oder einem Gerücht oder 
Wunschdenken?

: Bearbeitet durch User
von Autor (Gast)


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Gekko E. schrieb:
> Heh POLB, da bin ich mit Dir einer Meinung.
>
> Einige Leute wissen vielleicht gar nicht, dass jede Hochschule, die
> Titel wie B. of Eng., B. of Arts, B. of Science... ausgeben, staatlich
> geprüft und zugelassen sein müssen. Denn diese Bezeichungen sind
> rechtlich geschützt.
> Die größten Akkr.-Institute sind ACQUIN, ZEvA, ZFU, AQUAS..., welche
> dieselben sind wie die, die staatl. Hochschulen akkreditieren ;). Und
> meistens muss man an einer staatl. FH/Uni 180ECTS ableisten, um den
> Bachelor zu erreichen, an einer Fernhochschule komischerweise 210ECTS
> ;).
>
> Und ich soll glauben, dass die staatl. Vollzeit Hochschulen
> höherwertigeres Wissen vermitteln?
>
> Wem würdet ihr glauben, den Akkr.-Instituten oder einem Gerücht oder
> Wunschdenken?

Der Bachelor an den staatlichen FHs beträgt in 7 Semestern soweit ich 
weiß immer 210 ECTS.
Die Wald und Wiesen FH mit unterirdischem Niveau ist auch akkreditiert? 
So what
Bei den privaten gilt gewissermaßen Pay to Win da sie die "Kunden" 
logischerweise auch in höheren Semestern noch melken wollen.
Nichts desto trotz haben diese natürlich auch ein Niveau.
Aber die WBH über eine staatliche Hochschule zu stellen ist mehr als 
lächerlich. Welche Intentionen verfolgen denn die Leute die an die WBH 
gehen? Warum nicht direkt berufsbegleitend an einer renommierten 
staatlichen FH? Zu schwer? Warum bezahle ich noch extra dafür obwohl 
dies nicht nötig wäre? Welchen Vorteil erhoffe ich mir?

von Gekko E. (gekko)


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polb schrieb:
> Gerade weil die privaten die Kohle wollen/brauchen, winken sie auch die
> größten Honks durch. Besonders bei einflußreichen Eltern.

In diesem Punkt habe ich aber auch ein negatives Argument über staatl. 
Hochschulen.

"Gerade weil die staatl. Hochschulen zu wenig Platz haben, wird gesiebt! 
Und es ist am Anfang stures lernen, ohne das Zeit bleibt den größten 
Teil des Stoffes zu verstehen angesagt."

Das ist für mich auch nicht der richtige Weg.

von Gekko E. (gekko)


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Autor schrieb:
> Aber die WBH über eine staatliche Hochschule zu stellen ist mehr als
> lächerlich. Welche Intentionen verfolgen denn die Leute die an die WBH
> gehen? Warum nicht direkt berufsbegleitend an einer renommierten
> staatlichen FH? Zu schwer? Warum bezahle ich noch extra dafür obwohl
> dies nicht nötig wäre? Welchen Vorteil erhoffe ich mir?

Lächerlich ist daran gar nichts. Die Vorteile liegen in der Hand. Ich 
kann Prüfungen an allen Prüfungszentren wann und wo es für mich am 
günstigsten ist, belegen. Und man kann mit dem Studium beginnen, wann 
man möchte und nicht erst auf das Winter/Sommer Semester.

An einer staatl. Fernhochschule, bezahlt man meistens dasselbe Geld, hat 
aber erhebliche Nachteile in der Flexibilität u. ist ZEITLICH/ÖRTLICH 
sehr eingeschränkt, was die Prüfungen und Labore anbelangt.
An der z.B. WBH, kann ich sogar die Prüfungen in der Schweiz (Hochschule 
Zürich, ich glaube die ETH, wo A.Einstein war;)) ablegen, falls ich 
Grenzen nahe liege. Es sind noch mehr wichtige Faktoren, die z.B. sehr 
wichtig für Familienväter sind.

Es gibt in echt keine Wald und Wiesen Hochschule, der Mensch selber 
macht daraus eine Wald und Wiesen Schule;). Aber damit schadet man sich 
nur selber, d.h. man muss mehr bezahlen.

Und doch, es sind einige staatl. Hochschulen, die 180ECTS haben.
Beweis: Link habe ich gelöscht, möchte keiner HS schaden.

: Bearbeitet durch User
von polb (Gast)


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Gekko E. schrieb:
> polb schrieb:
> Gerade weil die privaten die Kohle wollen/brauchen, winken sie auch die
> größten Honks durch. Besonders bei einflußreichen Eltern.
>
> In diesem Punkt habe ich aber auch ein negatives Argument über staatl.
> Hochschulen.
> "Gerade weil die staatl. Hochschulen zu wenig Platz haben, wird gesiebt!
> Und es ist am Anfang stures lernen, ohne das Zeit bleibt den größten
> Teil des Stoffes zu verstehen angesagt."
> Das ist für mich auch nicht der richtige Weg.

Das ist nicht negativ. Negativ wäre alle durchzuwinken und am Ende 
finden diese Leute keinen Job. Eigentlich sind dafür die Amerikaner 
bekannt, aber in Deutschland steigt die Akademikerquote auch stark.

Dann lieber im dritten Semester rausprüfen und die Person zur Ausbildung 
zwingen. WBH ist da aber noch ordentlich am melken.

von Gekko E. (gekko)


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@polb

Ich sehe das so, dass die privaten Hochschulen jedem eine Chance geben. 
Mit welchen Aufwand (Leistung) und in welchem Zeitrahmen er seinen 
Abschluss erreicht, bestimmt die Person selber. Um diese Freiheiten zu 
haben, bezahlt er auch eine Menge Geld. Das heisst, auch eine Person, 
die nicht so schnell lernt od. seit einigen Jahren von der Schulbank weg 
ist, kann seinen Abschluss mit guten bis sehr guten Leistungen 
erreichen, und das finde ich fair. Meiner Meinung nach, sollten 
erhebliche Änderungen am Bildungssystem der BRD vorgenommen werden. 
Einiges ist bereits passiert, und langsam finden auch Veränderungen an 
den staatl. Hochschulen statt.

Wieso sollte jemand mit schlechteren Leistungen keinen Job bekommen?
Ich glaube nicht, dass Noten etwas über die spätere Praxis aussagen.
Ich kenne so einige, die ihren Abschluss mit gut bis sehr gut bestanden 
haben, welche arbeitssuchend sind. Was später passiert, weiss man nie. 
Es sei denn, man hat Beziehungen zu gewissen Leuten. Und dann ist es 
sowieso egal, mit welcher Leistung man abschließt. Stichwort: Vetterle 
;).
Natürlich ist es besser mit guten Leistungen abzuschließen u. erhöht 
auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt, aber kein Hauptkriterium einen 
bestimmten Job zu bekommen. Oft ist Vitamin B im Spiel.

: Bearbeitet durch User
von Wurzelpeter (Gast)


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Gekko E. schrieb:
> Und doch, es sind einige staatl. Hochschulen, die 180ECTS haben.

Fast alle Unis haben 180 ECTS, muss ja echt mies sein z.b. TUM oder LMU.

Die Erklärung ist ganz einfach, wenn es 180 ECTS gibt, dann sind das 6 
Semester a 30 ECTS, bei 210 eben 7 Semester (Regelstudienzeit). Die FHs 
haben idR ein Praxissemster integriert daher 7 Semester, daher 210 ECTS.

Eine Hochschule mit Vollzeit 7 Semestern RSZ und 180 ECTS wird es nicht 
geben.

Gekko E. schrieb:
> Die größten Akkr.-Institute sind ACQUIN, ZEvA, ZFU, AQUAS..., welche
> dieselben sind wie die, die staatl. Hochschulen akkreditieren

Natürlich.
Aber die können auch nicht 24/7 alle Klassen im Auge haben.
Prüfungen wie Übungsklausuren nur mit anderen Zahlen sind an privaten 
FHs die Regel. Weglassen von Inhalten weil der Prof mal krank war? Auch.

An der FernUni braucht man für ein Teilzeitstudium mit 180 ECTS 10-12 
Semester.
An privaten FHS mit 210 ECTS soll das ganze in 7 Semestern gehen und 
fast alle schaffen das in der Zeit.

Da ist doch alles klar.

von K. L. (Gast)


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Gekko E. schrieb:
> Ich sehe das so, dass die privaten Hochschulen jedem eine Chance geben.
> Mit welchen Aufwand (Leistung) und in welchem Zeitrahmen er seinen
> Abschluss erreicht, bestimmt die Person selber.

Genau das ist das Problem. Wenn man viel Zeit hat, kann man leichter 
durchkommen und Dinge schaffen, die man mit dem Normaltempo der anderen 
nicht geschafft hätte. Ist wie beim IronManTriathlon: Manche kommen nach 
20h noch ins Ziel.  Welche Aussage das dann über die Leistungsfähigkeit 
macht .... naj,

Es gibt einen Grund, warum die Abgänger von privaten Schulen so ihre 
Probleme haben, genommen zu werden.

Für mich ist das Geldmacherei!

Wer die staatliche Schule nicht packt, besser was anderes machen ,,,,

von Brangela (Gast)


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Jetzt kommt ein Positivbericht. Wetten?

von techniker2000lx (Gast)


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Wie soll man ein VOLLZEIT Studium mitmachen, wenn man eine 40h Woche hat 
??
Und das an einer staatlichen FH?? Die haben feste Pläne für jedes 
Semester...

Die Fernhochschulen sind da deutlich flexibeler.
Natürlich kostet das Geld aber würden die staatlichen FH'S mal mehr und 
mehr so etwas wie in Dresden anbieten, dann könnte man günstiger zum 
Abschluss kommen.

Vergleicht mal die Ausbildung mit der von den privaten...

Ich denke, eine Weiterbildung macht grundsätzlich ausschließlich sinn, 
wenn der Betrieb da 100% mitspielt und man den Chef eben überzeugen 
kann, dass man damit einen noch größeren Gewinn dem Betrieb wiedergeben 
kann, oder nicht ??

von polb (Gast)


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Es gibt bereits staatliche FHs, die sowas anbieten (z.B. vfh.de, 
oncampus.de, fhs in wolfsburg, wilhelmshaven, frankfurt, kiel, darmstadt 
usw).

Es ist also nicht nötig einen  Abschluss zu kaufen.

von techniker2000lx (Gast)


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Warum bieten die keine E Technik??
Alles Wirtschaft ...

Dann der Hammer 40h pro Woche, wenn man das Vollzeit schaffen will ??
Mit ca. 2500 € plus Reise und Semestergeb. kosten billiger aber was 
bringt mir das??? Haben nix im Bereich E Technik...

von polb (Gast)


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Seid doch nicht so unselbstständig. Genug staatliche Fhs und Unis bieten 
auch die Möglichkeit des Teilzeitstudiums für JEDEN Studiengang an. Dann 
darf man zwar nur bis zu 15 credits pro Semester sammeln, aber kann 3 
tage pro Woche arbeiten und zahlt keine Studiengebühren. In den 
Semesterferien kann man auch fünf Tage pro Woche arbeiten und für die 
Vorlesungstage im Semester Urlaub und Überstunden nutzen. So hat es ein 
Bekannter mit einem Vollzeitjob durchgezogen (ohne vorher im Inet zu 
fragen).

von Thomas Roll (Gast)


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polb schrieb:
> Seid doch nicht so unselbstständig. Genug staatliche Fhs und Unis
> bieten
> auch die Möglichkeit des Teilzeitstudiums für JEDEN Studiengang an. Dann
> darf man zwar nur bis zu 15 credits pro Semester sammeln, aber kann 3
> tage pro Woche arbeiten und zahlt keine Studiengebühren. In den
> Semesterferien kann man auch fünf Tage pro Woche arbeiten und für die
> Vorlesungstage im Semester Urlaub und Überstunden nutzen. So hat es ein
> Bekannter mit einem Vollzeitjob durchgezogen (ohne vorher im Inet zu
> fragen).

Ohje, da ist mal jemand von einem von einer "privaten" ausgestochen 
worden und macht jetzt hier auf dicke Hose. Es gibt nunmal viele Wege 
nach Rom. Uni, FH, DH, Private...alles hat seine Rechtfertigung und es 
gibt halt Leute, denen passt das eine bessere in den Kram wie das 
andere. Am Ende muss sich jeder (!) im Arbeitsleben erst beweisen und 
dann gibt es keinen Bonus oder Malus mehr für die Form der Hochschule.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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polb schrieb:
> Wozu für eine private FH viel Geld bezahlen, wenn man an staatlichen FHs
> (Wolfsburg, Frankfurt, Kiel, Darmstadt, Wilhelmshaven, oncampus, vfh)
> oder staatlichen Unis vieeeel günstiger auch berufsbegleitend oder sogar
> online studieren kann (fernuni hagen, tu kaiserlautern, dresden,
> freiburg, open university)?
Weil bei den privaten FH`s das Fernunterrichtsschutzgesetz  (Fern-USG) 
schon immer das angewendet wurde. D.h. die rechtliche Situation der 
Studenten ist eindeutig besser!
Die staatlichen Hochschulen müssten auch nach dem Fern-USG sich 
zertifizieren lassen. Sie umgehen dies teils legal (sehr geringe 
Gebühren z.B FernUni-Hagen) oder versuchen mit Tricks die Vorganen aus 
dem Fern-USG zu umgehen.
Studiengänge die nicht von der ZFU zertifiziert, sollte man schon sehr 
genau nach den Kriterien der ZFU vorab prüfen. Ein Akkreditierung des 
Studiengangs alleine gemäß der "Stiftung zur Akkreditierung von 
Studiengängen in Deutschland" reicht da bei weiten nicht!  Man sollte 
nicht auf den Mythos "staatlich" vertrauen, das nutzen die staatlichen 
Hochschulen skrupellos aus. Am Ende ist dann Zeit und Geld futsch, und 
man bekommt noch Krokodilstränen per Brief von den Hochschulen 
hintergeheult!

Und merkt euch eins:
"Wir wollen nur IHR Bestes!"
Sagen die Nepper, Schlepper, Bauernfänger!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Thomas Roll schrieb:
> So hat es ein
>> Bekannter mit einem Vollzeitjob durchgezogen (ohne vorher im Inet zu
>> fragen).


Was in Zeiten des I-Net`s einfach töricht ist!

Was ist das Mittel der Wissensgesellschaft?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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techniker2000lx schrieb:
> Wie soll man ein VOLLZEIT Studium mitmachen, wenn man eine 40h Woche hat
> ??
> Und das an einer staatlichen FH?? Die haben feste Pläne für jedes
> Semester...
>
> Die Fernhochschulen sind da deutlich flexibeler.
> Natürlich kostet das Geld aber würden die staatlichen FH'S mal mehr und
> mehr so etwas wie in Dresden anbieten, dann könnte man günstiger zum
> Abschluss kommen.
>
> Vergleicht mal die Ausbildung mit der von den privaten...
>
> Ich denke, eine Weiterbildung macht grundsätzlich ausschließlich sinn,
> wenn der Betrieb da 100% mitspielt und man den Chef eben überzeugen
> kann, dass man damit einen noch größeren Gewinn dem Betrieb wiedergeben
> kann, oder nicht ??

Eben, wird immer wieder unter den Tisch gekehrt!

Gibt halt noch immer Träumer die hinter ihren Bauchnabel "Super-Man" 
vermuten! Die fallen auf die Honigmann-Geschichten immer wieder rein.

von IchKannEsNichtMehrHören (Gast)


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Thomas Roll schrieb:
> Ohje, da ist mal jemand von einem von einer "privaten" ausgestochen
> worden und macht jetzt hier auf dicke Hose. Es gibt nunmal viele Wege
> nach Rom. Uni, FH, DH, Private...alles hat seine Rechtfertigung und es
> gibt halt Leute, denen passt das eine bessere in den Kram wie das
> andere. Am Ende muss sich jeder (!) im Arbeitsleben erst beweisen und
> dann gibt es keinen Bonus oder Malus mehr für die Form der Hochschule.

Amen.

Ob der Abschluss einer staatlischen Hochschule für Vollzeitstudenten 
hochwertiger ist als der einer Privaten Fachhochschule für Berufstätige 
(jeweils Hauptintention) sollen doch die Personaler entscheiden.

Wichtig für die Entscheidung des Stutdenten ob er nun an eine 
staatlische oder private Präsenz oder Fernschule geht sind eher 
kriterien wie
- Preis/Leistung
- Wie schnell/langsam kann man studieren
- Wie gut wird man betreut
- Wie gut ist das Lernmaterial

Die WBH spricht eben Berufstätige an die neben ihrem 40h Job noch einen 
Abschluss schaffen möchten und die in ihrer Planung möglichst flexibel 
sein wollen. Und das geht. Wie oben schon einer geschrieben hat kannst 
du dir die Prüfungstermine legen wie du willst. Wenn du mal 3 Monate gar 
keine Zeit hast, kein Problem, die Termine musst du dir ja nur selbst 
stellen. Das bezahlt man dann halt mit Studiengebühren.

Das da jeder Honk durchgelassen wird halte ich ein Gerücht.

von techniker2000lx (Gast)


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polb schrieb:
> Seid doch nicht so unselbstständig. Genug staatliche Fhs und Unis
> bieten
> auch die Möglichkeit des Teilzeitstudiums für JEDEN Studiengang an. Dann
> darf man zwar nur bis zu 15 credits pro Semester sammeln, aber kann 3
> tage pro Woche arbeiten und zahlt keine Studiengebühren. In den
> Semesterferien kann man auch fünf Tage pro Woche arbeiten und für die
> Vorlesungstage im Semester Urlaub und Überstunden nutzen. So hat es ein
> Bekannter mit einem Vollzeitjob durchgezogen (ohne vorher im Inet zu
> fragen).

Jo in 7 Jahren ist man mit etwas Glück fertig.
Und die Kosten sind dann auch noch ähnlich.
Und 7 Jahre so unflexibel?? Freizeit und echte Freunde, Familie kannst 
du dann vergessen. Das kenne ich vom Bekannten.

Dann lieber WBH oder AKAD ...

von gekko (Gast)


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Wurzelpeter schrieb:
> An der FernUni braucht man für ein Teilzeitstudium mit 180 ECTS 10-12
> Semester.
> An privaten FHS mit 210 ECTS soll das ganze in 7 Semestern gehen und
> fast alle schaffen das in der Zeit.
>
> Da ist doch alles klar.

Klar ist das klar! Zuerst solltest du vielleicht mal den Unterschied 
zwischen einem Fernstudium u. Teilzeitstudium verstehen. Die meisten 
Teilzeitstudiengänge sind gestreckt, sodass man pro Semester ca. 18-22 
CP belegen sollte u. es ist ein großer Unterschied, ob 28-30CP/Sem. oder 
22CP/Sem. abzulegen ist. Das mit den 7 Semestern ist nur ein 
vorgeschlagenes Modell, welches sicherlich stark von deinen 
Vorkenntnissen abhängt. Die meisten benötigen zwischen 8-10 Sem. bis Sie 
fertig sind.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Wurzelpeter schrieb:
> An der FernUni braucht man für ein Teilzeitstudium mit 180 ECTS 10-12
> Semester.
PR-Angaben.
Jeder der Rechnen kann, kann diese Angaben anhand der 
Klausurteilnehmerliste, Klausurstatistik und die Gesamtzahl der 
Studenten gegenchecken (herliches Denglish).
Und bei der Fernuni rät die Studienberatung bei Problemen den Studenten 
an eine andere Hochschule zu wechseln.
Was wohl der Grund für den Ratschlag ist?
> An privaten FHS mit 210 ECTS soll das ganze in 7 Semestern gehen und
> fast alle schaffen das in der Zeit.
Vollzeit!

> Da ist doch alles klar.

Was?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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gekko schrieb:
> Das mit den 7 Semestern ist nur ein
> vorgeschlagenes Modell, welches sicherlich stark von deinen
> Vorkenntnissen abhängt. Die meisten benötigen zwischen 8-10 Sem. bis Sie
> fertig sind.

Das Modell  der FernUni in TZ sieht 30h für Studium und 20h für den 
Beruf vor.

Jeder kann sich dann ausrechen was bei 40h Berufstätigkeit rauskommt!

von Wurzelpeter (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Vollzeit!

Nein, neben dem Job! Man hat seinen 40 oder auch 35h Job und macht 
nebenbei in 7 oder auch 8 Semestern sein 210 ECTS Studium fertig. Das 
schaffen eben die meisten.

Das ist wie FH Studium 7 Semester EIT und nebenbei arbeitet man noch 40h 
als Werkstudent...

Cha-woma M. schrieb:
> Was?

Das FOM WBH usw alles eher abgespeckt ist.

Ist doch auch nicht schlimm, da man die ganze hochtrabende Theo. eh 
nicht brauch, also auf jeden Fall da wo der berufstätige hin will, der 
will ja wohl kaum dann seine Uni Prof Karriere nach einen WBH Winfo 
Bachelor anfangen.

Aber man muss doch mal "die Wahrheit" ruhig sagen.
Inhalt der Module meistens deutlich weniger, mehr ECTS für "Labermodule" 
Klausuren wie Altklausuren nur mit anderen Werten.

von Wurzelpeter (Gast)


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gekko schrieb:
> Die meisten benötigen zwischen 8-10 Sem. bis Sie
> fertig sind.

Das promoten die Fernhochschulen! aber anders

von Wurzelpeter (Gast)


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Die WBH sagt dazu z.b.:
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Teil unserer Studierenden 
weniger
Studienzeit als die Regelstudienzeit benötigt, mehr als die Hälfte 
bewältigt das Studium in der Regelstudienzeit.

Es schaffen also mehr als 50% das Studium in der Regelstudienzeit, 
welche z.b. für Informatik bei 6 Semester liegt. Neben dem Job. Es gibt 
sogar welche die packen das unter der Zeit (ok da kann es sich um 
akademisch vorgebildete handeln).

Jetzt brauch mir keiner erzählen, dass es keine Unterschiede gibt.

von polb (Gast)


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Ja klar, über die Hälfte schaffen es an der privaten WBH in Regelzeit, 
weil man so viel Freizeit neben dem Job hat ;-)

Völlig unrealistisch an einer staatlichen, auch wenn ich es geschafft 
habe.
Das reicht aus um das Niveau zu beurteilen.

von S. K. (Gast)


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Die privaten haben erfahrungegemäß einen nicht so guten Ruf bei den AG. 
Ob zurecht oder nicht, mit einem solchen gekauften Abschluss hat man 
schlechtere Karten.

von 127.0.0.1 (Gast)


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S. K. schrieb:
> Ob zurecht oder nicht, mit einem solchen gekauften Abschluss hat man
> schlechtere Karten.

Der bringt auch nur was, wenn man dann später in der selben Firma ne 
passende Stelle zum "Berufsneueinstieg" bekommt oder in Aussicht hat. 
Danach hat man Berufserfahrung, hat sich bewährt und es wird nicht mehr 
bei Wechselgelüsten auf den Abschluss geschaut oder kaum. Als reiner 
Absolvent über nen externen Einstieg ist der Abschluss heutzutage jedoch 
völlig rausgeschmissenens Geld, da nimmt einen kaum einer, weil es halt 
aktuell soviele junge Leute gibt mit "nichtgekauften" Abschlüssen.
Die ganze Weiterbildungsindustrie verdient sich ein goldenes Näschen, 
lügt das blaue vom Himmel runter, selbst die Staatlichen lügen was das 
Zeug hergibt, um Staatsmehrgelder durch Überbuchung der Fachbereiche 
rauszupressen. Mit dem Bedarf der Industrie hat das hingegen nix zu tun, 
heute hat bereits jeder Fliesenlegergeselle im Mittel deutlich größere 
Einstiegschancen als ein MINT-Absolvent.

von Jay (Gast)


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Wurzelpeter schrieb:
> Die einzigen privaten Hochschulen die was taugen sind Witten für medizin

Sogar da ist nicht alles Gold was glänzt. 2008 hatte man massive 
Geldprobleme und 2010 sah man das Ergebnis in der Qualität:

http://www.sueddeutsche.de/karriere/medizin-studium-vernichtendes-urteil-ueber-uni-witten-herdecke-1.560404

2011 hat man dann wieder geschafft Staatsknete abzuzocken und die 
Qualität wieder anzuheben.

> und vereinzelte WiWi Hochburgen, die wirklich sehr gut sind.

Du meinst die EBS? Ja, die war mal gut. Bis man selber, frei nach dem 
Motto, Lebe was du unterrichtest, selbst in die Wirtschaftskriminalität 
einstieg:

http://www.fnp.de/rhein-main/Die-kranke-Elite-an-Hessens-teuerster-Hochschule;art801,979244

Wobei, so neu ist das an der EBS nicht. Walter Leisler Kiep war früher 
Präsidenten der EBS. Bekannt auch als der CDU-Schatzmeister mit der 
Schwarzgeldaffäre. Von den Besten der Besten der Besten das Betrügen 
lernen.

Wenn sich jetzt noch einer wundert, warum die privaten Hochschulen so 
einen schlechten Ruf haben, da gibt es zum Beispiel

Bonuszahlungen, Verdacht auf Betrug:
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/ex-praesident-jansen-verlaesst-zeppelin-universitaet-a-1048868.html

Pleite, kein Abschluss:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/privathochschule-fachhochschule-insolvenz-arnstadt-thueringen-a-887622.html

Pleite:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/hochschule-neuss-machte-schon-seit-jahren-verluste-a-1026438.html

Pleite:
http:  www.spiegel. 
de/unispiegel/studium/humboldt-viadrina-school-of-governance-stellt-betr 
ieb-ein-a-973628.html

Beinahe Pleite:
http:  www.spiegel. 
de/unispiegel/studium/bremen-die-private-jacobs-university-kaempft-um-di 
e-finanzierung-a-944127.html

Pleite:
http:  www.spiegel. 
de/unispiegel/studium/unternehmen-hochschule-privatuni-in-bruchsal-ist-p 
leite-a-637590.html

von Gekko E. (gekko)


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127.0.0.1 schrieb:
> ...Mit dem Bedarf der Industrie hat das hingegen nix zu tun,
> heute hat bereits jeder Fliesenlegergeselle im Mittel deutlich größere
> Einstiegschancen als ein MINT-Absolvent.

Ganz genau. An den staatl. HS wird auch viel verschwiegen und...ja ja 
das kenne ich alles schon ;). Aber zurzeit möchten viele ebenfalls in 
das Fernstudium Geschäft einsteigen und warum wohl ;)? Und bis die 
staatl.HS organisatorisch u. qualitativ auf den Stand der priv.HS sind, 
werden einige Jahre vergehen.

Das mit dem Fliesenleger...erinnert mich an einen bekannten von mir, der 
Dachdecker ist und in unserer Umgebung sind diese Fachkräfte selten 
geworden, weswegen er mit 20€/Std. angefangen hat.

: Bearbeitet durch User
von Daniel (Gast)


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Hallo,
ich weiß der Thread ist schon etwas älter.
Nun, ich bin seit ca. 2 Monaten an der WBH im Master im Fach Wi-Ing. Ich 
zahle dieses Geld nicht durch einen reichen Vater oder weil ich zu dumm 
bin für eine staatliche Uni, denn genau von einer solchen komme ich. Ich 
habe den Bachelor Wi-Ing.B.Sc. an einer mittlerweile "Elite-Uni" gemacht 
mit einem 2er Abschluss.

Ich möchte dazu sagen das Bulimie-Lernen dort Alltag ist der weder A 
noch B hilft. Meine Kommilitonen waren immer gleichauf mit meiner 
Meinung "Ich weiß gar nicht was ich später will, habe ich eine Sache 
gelernt kommt direkt die Nächste und ich verdränge das Erlernte".

Und das ist bei vielen tatsächlich so, ich bin mit dem Lernprozess an 
sich unzufrieden und hatte stets das Gefühl, trotz enormer 
Zeitaufwendungen weder angemessene Noten zu erhalten, noch einen 
geistigen Mehrwert daraus zu ziehen.
Auch in den Klausuren, Leute, ihr wollt gar nicht wissen wie viele 
betrogen haben, wie viele sich an den unzähligen Vorjahresklausuren 
orientiert haben und damit tatsächlich sehr gut gefahren sind. Diese 
Masche fehlt mir bei der WBH, selbst wenn es möglich wäre Klausuren bei 
höheren Semestern zu erfragen, allein das geringere Angebot an Studenten 
und der Anzahl an Klausuren verheißt schon in der Konsequenz sich nicht 
auf das dort vermittelte zu verlassen, sondern alles zu lernen.
Und nein man rennt auch nicht den Wiss-Mitarbeitern hinterher und fragt 
sie an der WBH nach Klausurenstoff wie es an der Präsenzuni dauernd 
passiert.
Die Palette ist Ellenlang und steht nur dem Vorurteil gegenüber, man 
würde sich einen Abschluss erkaufen. Ich erkaufe mir hochwertiges, 
praxisnahes Wissen. Nur wenn man die Klausuren in optimalen Abständen 
bearbeiten kann, geht aus diesen der annähernd jeweils gleiche Mehrwert 
hervor. Ich glaube Bill Gates meinte mal es ist doch wunderbar wenn die 
Studenten viele Klausuren in einer Woche schreiben, dann lernen sie sich 
zu organisieren. Soweit richtig, aber Praxisfern, denn was genau soll 
dadurch wirklich verbessert werden... Viele lernen durchzukommen und das 
egal wie oder mit welchen Mitteln.
Ich kannte von 150 Wi-Ing. Studenten. ca. die Hälfte, da die andere 
Hälfte nach Mathe, Mechanik, Statistik und Rechnungswesen exmatrikuliert 
wurde. Das ist normal nach 2-3 Semestern. Von den übrigen hatten in der 
Regel mit denen ich gesprochen habe fast alle schon einen Plan was 
abgeprüft werden würde in den jeweiligen Klausuren. Mich übrigens 
eingeschlossen. Viele Sachen konnte man lernen weil man einfach wusste 
"ja, das kommt dran". Dieses Prinzip entsetzt mich und ich war selber 
hart angefressen nach dem Bachelor, weil ich persönlich das Gefühl hatte 
nicht mit hochwertigem Wissen aus der Sache hervorgegangen zu sein. Dies 
hat sich durch die WBH nun geändert. Meine Einsendeaufgaben dort sind 
keine Einsen, bisher eher im Mittelfeld. Da ich nicht gerade blöd bin 
kann ich sagen im Bereich Wirtschaft und Technik lohnt also auch eine 
Private Hochschule und die Noten sind NICHT geschenkt. Aber ich 
persönlich lerne hier nun für mich bedeutend mehr. Auch die 
Zusammenhänge sind besser Verständlich. Wenn ich die Wahl hätte durch 
zwei verschiedene Konzepte, gleich hohes Wissen zu erlangen, würde ich 
dann den einfachen oder den schweren Weg wählen. Diese Frage muss sich 
jeder selber Stellen und die Kriterien hierzu gewichten.

Das musste ich einfach dazu sagen

von Jack (Gast)


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Was für eine elende Textwand.

Daniel schrieb:
> Hallo,
> ich weiß der Thread ist schon etwas älter.
> Nun, ich bin seit ca. 2 Monaten an der WBH im Master im Fach Wi-Ing. Ich
> zahle dieses Geld nicht durch einen reichen Vater oder weil ich zu dumm
> bin für eine staatliche Uni, denn genau von einer solchen komme ich. Ich
> habe den Bachelor Wi-Ing.B.Sc. an einer mittlerweile "Elite-Uni" gemacht
> mit einem 2er Abschluss.
>
> Ich möchte dazu sagen das Bulimie-Lernen dort Alltag ist der weder A
> noch B hilft. Meine Kommilitonen waren immer gleichauf mit meiner
> Meinung "Ich weiß gar nicht was ich später will, habe ich eine Sache
> gelernt kommt direkt die Nächste und ich verdränge das Erlernte".

Wem es nicht gelinge seine Persönlichkeit an einer Uni im Studium selber 
zu formen und herauszufinden was er will, der ist an der Uni falsch.

> Und das ist bei vielen tatsächlich so, ich bin mit dem Lernprozess an
> sich unzufrieden und hatte stets das Gefühl, trotz enormer
> Zeitaufwendungen weder angemessene Noten zu erhalten, noch einen
> geistigen Mehrwert daraus zu ziehen.

Also nur das Übliche. "Ich bin ein so besonderes Blümchen und sie waren 
alle sooooo gemein zu mir und ich wurde nicht richtig gewürdigt."

> Auch in den Klausuren, Leute, ihr wollt gar nicht wissen wie viele
> betrogen haben, wie viele sich an den unzähligen Vorjahresklausuren
> orientiert haben und damit tatsächlich sehr gut gefahren sind.

Ach, aktuell aus dem Spiegel abgeschrieben? Na ja, und trotz Betrug nur 
eine 2er-Note?

> Die Palette ist Ellenlang und steht nur dem Vorurteil gegenüber, man
> würde sich einen Abschluss erkaufen. Ich erkaufe mir hochwertiges,
> praxisnahes Wissen. Nur wenn man die Klausuren in optimalen Abständen
> bearbeiten kann, geht aus diesen der annähernd jeweils gleiche Mehrwert
> hervor.

Du glaubst also allen ernstes, dass du später im Beruf Probleme immer 
nur in optimalen Abständen bearbeiten darfst? Dazwischen dann zur 
Entspannung locker abhängen?

Den Rest der Textwand tu ich mir nicht mehr an.

von Gedanken (Gast)


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Besonders schön ist - wenn man im Studium schon eine gewisse Vorstellung 
hat - was man später machen will. Und folgerichtig bei unnötigem Wissen, 
den Kopf durch kurzfristiges Bulemielernen von unnötigem Ballast 
freihält- Die ausufernden Inhalte in Werkstoffkunde waren so ein 
Beispiel... .
Dann kann man im Gegenzug auch ein paar Wahlpflichtvorlesungen mehr 
machen, oder das Studium Generale mit interessantem, aber bedingt 
fachfremdem abklappern - mal ein paar Spanischkurse oben drauf.
Ausdrücklich beziehe ich dieses Bulemielernen aber auf vielleicht 
maximal 25% der Inhalte. Alte Prüfungen waren aber trotzdem interessant 
und wichtig - damit man selbst weiß- wo man steht. Nicht umsonst gibt es 
das eine oder andere Fachbuch mit Verständnisfragen am Kapitelende. Die 
Mitstudenten, die immer nur mit alten Klausuren in der Vorprüfungszeit 
in der Bibliothek saßen - und Werte in Wunderformeln füllten - waren 
aber zu bemitleiden (und insgeheim zu verachten - wenn da beim Einen- 
oder Anderen noch etwas Arroganz dazukam)- das waren aber an einer Hand 
abzählbare Gestalten. Gottseidank gibt es aber einen nicht zu 
verachtetenden Anteil Studenten mit intrinsischer Motivation am Thema. 
Da wurde und wird am Grill im Sommer auch schonmal der neue 
Gitarrenverstärker geplant.

vg

von Venturi (Gast)


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So so so ;_)

Es ist Jahresanfang und die Menschen machen gute Vorsätze. Deshalb die 
viele Werbungen von Fittnessgeräten und Fernkurse. Private Hochschulen 
machen viel Werbung auf Plakaten und auch ... woanders. Noch nicht 
selber ich würde eine Agen tur beauftragen die sich darum kümmert 
berichte mehr oder weniga authentisch an die richtige Stellen zu 
plazieren

Und zusammen grillen, schwere Aufgaben und zusammen basteln zieht bei 
den Ings imme ;_)

von Spirit of Engineering (Gast)


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Da hat sich ne richtige Bildingsmafia in Deutschland gebildet, die auf 
der Weiterbildungswelle versucht, fett Kasse zu machen, bis alle 
Abgezockten merken, dass besser bezahlte Jobs davon nicht mehr werden.

von Venturi (Gast)


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Spirit of Engineering schrieb:
> Da hat sich ne richtige Bildingsmafia in Deutschland gebildet, die
> auf
> der Weiterbildungswelle versucht, fett Kasse zu machen, bis alle
> Abgezockten merken, dass besser bezahlte Jobs davon nicht mehr werden.

Na na nana

Maf. is ubertrieben, und  würde sie viel besser Industrie nennnen. Aber 
das muss ich auch im Hinterköpfchen behalten es geht auch um Kohle und 
die Anbieterversuchen auch nur zu ver kaufen das ist am ende Ihr job=?

von scream (Gast)


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Hier wird gerne über den Schwierigkeitsgrad der privaten FHs geschrieben 
und solche Scherze.
Hab letztens mal aus Spaß das Studienprogramm von onCampus angesehen 
(muss toll sein weils ja staatlich ist...).
Wenn man sich den Studiengang "Medieninformatik" ansieht, stellt man 
fest, dass man im Modulhandbuch nicht mal Themen wie "Integralrechnung" 
oder "Differentialgleichungen" vorfindet. Als ich einen der 
Organisatoren angeschrieben habe, erzählte mir dieser, dass man den 
Studiengang "nicht so sehr mit Mathe vollstopfen möchte" - bei einem 
Informatik-Studiengang.
Wie kann man sowas eigentlich ernst nehmen?

von Gekko E. (gekko)


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scream schrieb:
> Hier wird gerne über den Schwierigkeitsgrad der privaten FHs geschrieben
> und solche Scherze.
> Hab letztens mal aus Spaß das Studienprogramm von onCampus angesehen
> (muss toll sein weils ja staatlich ist...).
> Wenn man sich den Studiengang "Medieninformatik" ansieht, stellt man
> fest, dass man im Modulhandbuch nicht mal Themen wie "Integralrechnung"
> oder "Differentialgleichungen" vorfindet. Als ich einen der
> Organisatoren angeschrieben habe, erzählte mir dieser, dass man den
> Studiengang "nicht so sehr mit Mathe vollstopfen möchte" - bei einem
> Informatik-Studiengang.
> Wie kann man sowas eigentlich ernst nehmen?

Was erzählst du für einen Witz hier. Mein Kollege ist auf einer 
staatlichen Hochschule, in Medieninformatik eingeschrieben. Die haben 
dort noch weniger Mathematik als auf einer privaten Hochschule, im 
gleichen Studienfach. Medieninformatik ist ja kein reiner Informatik 
Studiengang. Es gibt keine Hochschule, wo der Mathe Anteil genauso hoch 
ist, wie im reinen Informatik Studium. Das ist auch nicht Sinn und Zweck 
dieses Studienganges. Schau dir lieber einmal die Module auf einer 
privaten Hochschule von Informatik an, dann wirst du schon sehen wie 
hoch der Schwierigkeitsgrad ist ;).

von N = 1 (Gast)


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Statistik mit N = 1 kann nicht jeder. Gekko und scream schon. Respekt.

von Gästchen (Gast)


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feerr schrieb:
> Privatschulen sind meistens schlechter als staatliche Einrichtungen
> (ausnahmen sind ebs und whu im BWLer bereich), da kann man nicht nach
> Gebühren gehen.

Definiere "schlechter"? Dein Beitrag ist einfach hingerotzt und es fehlt 
jede Begründung.

von Prof (Gast)


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Max P. schrieb:
> Private FH ist vom Niveau billig. Wenn man neben dem Job das macht
> ok. Gerade für Facharbeiter in Konzernen interessant.
> Die gelernte Praxis reicht für normale Angestellten Tätigkeiten idr aus.

Gästchen schrieb:
> feerr schrieb:
> Privatschulen sind meistens schlechter als staatliche Einrichtungen
> (ausnahmen sind ebs und whu im BWLer bereich), da kann man nicht nach
> Gebühren gehen.
>
> Definiere "schlechter"? Dein Beitrag ist einfach hingerotzt und es fehlt
> jede Begründung.

Definition: Auf maximalen Profit ausgerichtet.

von Lässt arbeiten (Gast)


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Was die Großen der Wirtschaft eben brauchen. Die Detailarbeit wird nur 
noch bei den Kleinen gemacht oder halt im Ausland, nur dafür braucht man 
dann noch ein klassisches und hartes mit Mathe durchsetztes Studium.

von Gästchen (Gast)


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Prof schrieb:
> Definition: Auf maximalen Profit ausgerichtet.

Und? In anderen Bereichen zählt das fast schon zum guten Ton und es wird 
in Diskussionen nicht als Argument angesehen. Und hier soll was, 
Kommunismus herrschen?

von Prof (Gast)


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feerr schrieb:
> Privatschulen sind meistens schlechter als staatliche
> Einrichtungen (ausnahmen sind ebs und whu im BWLer bereich), da kann man
> nicht nach Gebühren gehen. FHs werden nämlich steuerfinanziert und die
> studiengebühren decken gerade einmal ein Bruchteil der Kosten.
>
> Zumal du bei einer staatlichen einrichtung kein kunde bist und
> demenstsprechend die noten erhälst, die du auch verdienst.

Gästchen schrieb:
> Prof schrieb:
> Definition: Auf maximalen Profit ausgerichtet.
>
> Und? In anderen Bereichen zählt das fast schon zum guten Ton und es wird
> in Diskussionen nicht als Argument angesehen. Und hier soll was,
> Kommunismus herrschen?

Nö aber überleg mal wer der geilste Student bei manchen privaten ist. 
Antwort: Der Student, der sich eingeschreibt und das Studium entnervt 
abbricht. Er muss nämlich weiterzahlen für 0 Gegenleistung. Profit 
maximiert? Ja! Ist das gut? Antwort: Aus Sicht der Investoren JA!

Da gibt es weitere geile Tricks, ich höre aber auf :*)

von 1337ing (Gast)


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Wilhelm Büchner HS? Warum so teuer? Gekaufte Abschlüße gibt es in der 
Ukraine, Mexiko, Rumänien usw viel guenstiger.

von Gästchen (Gast)


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Prof schrieb:
> Nö aber überleg mal wer der geilste Student bei manchen privaten ist.
> Antwort: Der Student, der sich eingeschreibt und das Studium entnervt
> abbricht. Er muss nämlich weiterzahlen für 0 Gegenleistung. Profit
> maximiert? Ja! Ist das gut? Antwort: Aus Sicht der Investoren JA!

Also sind wir zur Antwort "Ja" gekommen, genau das galt zu beweisen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Prof schrieb:
> Nö aber überleg mal wer der geilste Student bei manchen privaten ist.
> Antwort: Der Student, der sich eingeschreibt und das Studium entnervt
> abbricht. Er muss nämlich weiterzahlen für 0 Gegenleistung. Profit
> maximiert? Ja! Ist das gut? Antwort: Aus Sicht der Investoren JA!
>
> Da gibt es weitere geile Tricks, ich höre aber auf :*)

Die WBU gehört neben der Appollo HS und der Euro-FH zur Klett-Gruppe
Quelle :
https://www.fernstudium-infos.de/topic/14853-welche-anbieter-geh%C3%B6ren-zur-klett-gruppe/

Klett scheint sich immer mehr in dem Bereich auszuweiten, den die sind 
auch an der CGS und EUFH beteiligt:
https://www.klett-gruppe.de/newsroom/archiv/detailansicht-archiv?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=25&cHash=0520894361c0eebc31af05ce49483643

Meine pers. Meinung ist, das solche "Investoren" wohl mehr auf den ROI 
(Kapitalrückfluß) setzen als auf das Wohl der Studentent.

Trotz der vielen Fake-Kommentare in den Bewertungsportalen, tauchen auch 
noch ein paar echte Kommentare auf.
Wer die liest, sollte bei der Anmeldung an einer privaten HS schon mal 
den  anwaltlichen Beistand kostengünstig mit einplanen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Venturi schrieb:
> Maf. is ubertrieben, und  würde sie viel besser Industrie nennnen.

Ja ist wie Industrie, die sieht ihre Kunden als Opfer an.

Die Krux bei den privaten Hochschulen ist halt, das sie nicht so 
reguliert sind wie das Bundesausbildungsgesetz die Berufsausbildung 
reglementiert.
Bei Hochschulen gilt halt die Freiheit von Forschung und Lehre.

von erst mal nachdenken (Gast)


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1337ing schrieb:
> Wilhelm Büchner HS? Warum so teuer? Gekaufte Abschlüße gibt es in der
> Ukraine, Mexiko, Rumänien usw viel guenstiger.

Die WBH ist eine seriöse Hochschule, da sie

- staatlich zugelassen ist (ZFU),
- vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unbefristet 
anerkannt ist,
- vom Wissenschaftsrat akkreditiert ist und
- ihre Studiengänge von den gleichen Akkreditierungsagenturen 
akkreditieren lässt wie staatliche Universitäten/Hochschulen (z. B. 
durch ACQUIN)

Gekaufte Abschlüsse der o. g. Länder können keine vergleichbare 
Qualitätssicherung vorweisen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


Angehängte Dateien:

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erst mal nachdenken schrieb:
> 1337ing schrieb:
>> Wilhelm Büchner HS? Warum so teuer? Gekaufte Abschlüße gibt es in der
>> Ukraine, Mexiko, Rumänien usw viel guenstiger.

Das muß man sich schon fragen, warum die WBH so teuer ist!


> Die WBH ist eine seriöse Hochschule, da sie
Meine Erfahrungen bestätigen dies nicht!
> - staatlich zugelassen ist (ZFU),
> - vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unbefristet
> anerkannt ist,
> - vom Wissenschaftsrat akkreditiert ist und
> - ihre Studiengänge von den gleichen Akkreditierungsagenturen
> akkreditieren lässt wie staatliche Universitäten/Hochschulen (z. B.
> durch ACQUIN)
Die Zulassung bzw. Prüfungen der vorgenannten Stellen sagen nur aus, 
dass die Hochschule die Anforderungen erfüllen kann. Die Auflagen und 
Anforderungen zu erfüllen bedeutet immer einen Aufwand dafür zu leisten.
Aufwand = Kosten (Wie jeder Kaufmann weis), und die Kosten minimieren 
will jeder Gewinnoptimierer der die Einnahmen nicht erhöhen kann (z.B. 
Preiserhöhungen). Die "Preise" sind in der Hochschullehre fast 
Einheitspreise egal ob Fernstudium oder präsenz VZ-Studium (TZ-Studium 
wertgleich anteilig):
Pro Mastersemester   = 3500 €
Pro Bachelorsemester = 2400 €

(Dazu kommen dann div. gut versteckte "Gebühren" je nach Einrichtung.)

Beim Fernstudium* ergeben sich Kosteneinsparung von ca. 20%  durch das 
Fehlen der Hörsääle (Seminarräume und der Gleichen). Ein Kostenvorteil 
der direkt eine Ergebnisverbesserung von 20% ergibt! Für die Studenten 
solcher Fernstudiengänge ist dies mit einen Preisaufschlag (bei gleicher 
Leistung) von 20% gegenüber eines präsenz VZ-Studium zu werten!

Wen dann noch die Studienbetreuung drin besteht nur die gedruckten 
Skripte den Studenten vor die "Tür zu werfen", dann sind die Kosten der 
Lehre nochmals deutlich minimiert!
Die Kosten-Nutzenrelation  wird so weiter zu ungunsten der Studenten 
(Kunden) verschoben, und der "Profit" der Hochschule weiter maximiert.
Wie man sowas auf gut Deutsch nennen kann:
https://www.dwds.de/wb/Nepp
https://www.dwds.de/wb/Geldschneiderei

> Gekaufte Abschlüsse der o. g. Länder können keine vergleichbare
> Qualitätssicherung vorweisen.
Stimmt, aber Zulassungs- und Zertifizierungsstellen sichern nicht die 
Qualität. Sie bescheinigen nur den Antragssteller, dass er in der Lage 
und auch Befähigt ist die bescheinigte Qualität zu erbringen. Aber sie 
stellen nicht sicher, dass er diese dann auch wirklich erbringt!

"Gier" scheint bei den WBH zu sehr  ganz oben zu stehen!
(Wobei auch andere private Hochschulen gut mithalten können!)

oder

Film-Klassiker Wall Street von 1987
Michael Douglas als Gordon Gekko:„Der entscheidende Punkt ist doch, dass 
die Gier, leider gibt es dafür kein besseres Wort, gut ist. Die Gier ist 
richtig, die Gier funktioniert. Die Gier klärt die Dinge, durchdringt 
sie und ist der Kern jeden fortschrittlichen Geistes.“


*Analogum zur FernUni Hagen, die pro Studienplatz nur 80% von einem 
Präsenzstudienplatz an (Staats)Mitteln erhält (wg. fehlender Hörsääle).

Was zum lesen:
Anhang:
Stellungnahme zur
Institutionellen
Reakkreditierung der
Wilhelm Büchner
Hochschule, Darmstadt

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