Ich habe eine Frage zu AD.Wadlern *http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_ADC Ich habe diesen Artikel mehrmals gelesen und möchte etwas zum Verständnis wissen. Das Beispiel sagt, dass eine Spannung von 5,5 Volt nicht überschritten werden dürfen, dies ist also der Maximalwert? Ich verstehe die Sache mit der Referenzspannung nicht, angenommen, ein ADC hat 10 Bit, also 1023 Verteilungspunkte. Will ich also bis 5 Volt messen, muss dann die Vergleichsspannung V:_ref = 2,5 Volt betragen? Und angenommen, ich will lediglich Spannungen zwischen 0-3 Volt aufnehmen, nehme ich dann als Referenzspannung 1,5 Volt - ist also die Refezensspannung immer der halbe Wert der maximalen Spannung, die ich messen will, wobei die maximale Spannung nicht den maximal zulässigen Wert des ADC´s übersteigen darf???
Die Referenzspannung muss so groß sein die die größte zu messende Spannung, aber kleiner als die maximales Spannugn des ADCs. Bei Eingasspannungen größer Vref ist der Wert des ADCs dann 1023. Gruß Michael
Hi ADWandlerfrage, du solltest den Artikel wohl noch einmal in Ruhe lesen ;). ADWandlerfrage schrieb: > Ich habe eine Frage zu AD.Wadlern > > *http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial:_ADC > > Ich habe diesen Artikel mehrmals gelesen und möchte etwas zum > Verständnis wissen. Das Beispiel sagt, dass eine Spannung von 5,5 Volt > nicht überschritten werden dürfen, dies ist also der Maximalwert? Nein. Der Maximalwert ist der maximale Wert, der als Ergebnis einer Wandlung ausgegeben wird. Nehmen wir an, du hast einen 10Bit ADC. Dann hast du ja 1023 messbare Stufen. Wenn also die maximale Spannung gemessen Wert, dann ist der Maximalwert 1023. > Ich verstehe die Sache mit der Referenzspannung nicht, angenommen, ein > ADC hat 10 Bit, also 1023 Verteilungspunkte. Will ich also bis 5 Volt > messen, muss dann die Vergleichsspannung V:_ref = 2,5 Volt betragen? Und > angenommen, ich will lediglich Spannungen zwischen 0-3 Volt aufnehmen, > nehme ich dann als Referenzspannung 1,5 Volt - ist also die > Refezensspannung immer der halbe Wert der maximalen Spannung, die ich > messen will, wobei die maximale Spannung nicht den maximal zulässigen > Wert des ADC´s übersteigen darf??? Das mit der Referenzspannung hast du leider falsch verstanden. Die Referenzspannung ist die maximal zu messende Spannung. Wenn also die Referenzspannung 2,5V beträgt, dann kannst du maximal 2,5V messen. Die Referenzspannung darf aber nicht größer als die Betriebsspannung (Versorgungsspannugn) des AD-Wandlers sein. Das heißt, wenn dein ADC mit 3,3V betrieben wird, dann kannst auch nur maximal 3,3V messen, wobei hier dann die Referenzspannung auch 3,3V sein muss. Ist es jetzt klarer?
Ach so. Wenn ich also als Vref die 2,54 Volt nehme, dann misst ein ADC mit 10bit Auflösung von 0 bis 2,54 Volt in 1/1023-Schritten, also 2,54V/1023 = 2,48 mV? Und wenn ich halt von 0-4 Volt messen will, dann nehm ich als V_ref 4 Volt und messe in 4V/1023 = 0,00391V = 3,91mV-Schritten? Hab ich das so nun richtig kapiert?
Ja stimmt. Aber wenn man es ganz genau nimmt sind des 1024 Schritte also 4V/1024=3,906V Gruß Michael
Hmm, aber in dem Tutorial teilen die auch "nur" durch 1023, also 2^10 - 1. und nicht durch 1024?
Du hast bei 2^10 aber 1024 Schritte (von 0 bis 1023). Also hast du bei 2,56V ref. ULSB= 2,56V/1024= 2,5mV pro Schritt der Maximale Ausgabe Wert ist dann 1023*2,5mV=2,5575V. Gruß Michael
Die Referenzspannung hat aber ein unters Limit. Man kann zB nicht eine Referenz von 50mV anlegen und dann Thermoelemente in den uV messen wollen. Das Rauschen ist immer dasselbe.
Nano Oschi schrieb: > Die Referenzspannung hat aber ein unters Limit. Man kann zB nicht eine > > Referenz von 50mV anlegen und dann Thermoelemente in den uV messen > > wollen. Das Rauschen ist immer dasselbe. Also muesste man solche Signale dann verstärken durch einen Signalverstärker?
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