Forum: Offtopic Straße heizen mit Bakterien


von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Hallo,

ich hatte mal bei einem Geschäfts-Ideen-Wettbewerb teilgenommen 
(Schicke-Ideen-2011). Leider bin ich nicht in die nähere Auswahl 
gekommen. Ich habe mir die Preisverleihung angeschaut, was die Besten so 
machen wollen. Es gab folgendes:

* Aus Plastikabfall Flüssigpolymer machen
* Straße heizen mit Bakterien, damit es im Winter eisfrei bleibt
* Online-Plattform für Studenten, wo sie ihre Zensuren eintragen, 
vergleichen etc. können
* Kartenspiel mit Minaralien-Daten
* Kleiderbügel fürs Auto, der sich bei einem Auffahrunfall automatisch 
einzieht.

Das mit der Straßenheizung hat dabei den zweiten Platz und den 
Publikumspreis abgeräumt. Aufgebracht werden die Bakterien und die 
Spezialnährlösung mit einem normalen Streufahrzeug. Da die Bakterien 
lange Zeit Wärme erzeugen, muss angeblich viel seltener gestreut werden 
als bei Salz. Insgesamt soll das halt erheblich billiger sein als mit 
Salz.

Hat heizen (mit Bakterien) der Straße wirklich so viel Einsparpotential?
Brauchen wir überhaupt Passivhäuser mit bester Wärmedämmung?
Sollten wir vielleicht Wärmelampen in die Straßenbeleuchtung 
einschrauben?

von Weingut P. (weinbauer)


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cool ... und mit dem Biofilm auf der Oberfläche ist dann sichergestellt, 
dass auch jeder der die Fahrbahn betritt auf die Schnauze fällt.

Von der Sauerei auf Gehwegen, dem Fahrzeug selbst und Bauten in der Nähe 
mal abgesehen.
Davon abgesehen, was soll die Bakterien davon abhalten den Acker neben 
der Straße oder den Vorgarten zu verstoffwechseln ??? (Stichwort: 
Abdrift)

So auf den ersten Blick n ziemlich sinnfreies Unterfangen.

Die Onlineplattform geht dann auf nen Schwan#vergleich raus ... brrrrr

von Peter L. (Gast)


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Bakterien haben die blöde Angewohnheit sich bei höheren Temperaturen 
wohler zu fühlen.
Bei einem Warmwettereinbruch und unkontrollierter Vermehrung der Dinger,
muss man halt Penicilin auftragen oder eine Rutschparie in Kauf nehmen.
Die abgegebene Wärmemenge kann auch nur so gross sein wie der zugeführte 
Brennstoff (Zuckerlösung?) hergibt.
Oder man verwendet Perpetuum Mobilitis Keime.

Man sollte keine BWLer als Juroren zulassen :-)

von Uhu U. (uhu)


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Fhutdhb Ufzjjuz schrieb:
> Von der Sauerei auf Gehwegen, dem Fahrzeug selbst und Bauten in der Nähe
> mal abgesehen.

Man kann ja die Gehwege einfach mit Hundescheiße einschmieren - die ist 
ein klasse Nähboden für Bakterien.

von Florian *. (haribohunter)


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Darum gibts z.B. in Indien so wenig Glatteis auf den Straßen.
Alles voller Scheiße.

von Johannes O. (jojo_2)


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Finds immer interessant was für Themen bei sowas in die nähere Auswahl 
kommen

Stefan Helmert schrieb:
> * Aus Plastikabfall Flüssigpolymer machen
ok... (sag nix dazu, hier hab ich keine ahnung^^)
> * Straße heizen mit Bakterien, damit es im Winter eisfrei bleibt
wie schon geschrieben: ziemlich sinnlos/gefährlich/problematisch
> * Online-Plattform für Studenten, wo sie ihre Zensuren eintragen,
> vergleichen etc. können
Gibts schon, nennt sich Facebook. Wird alles mögliche eingetragen was 
auch sonst keiner wissen will
> * Kartenspiel mit Minaralien-Daten
Ach... NOCH ein Kartenspiel?
> * Kleiderbügel fürs Auto, der sich bei einem Auffahrunfall automatisch
> einzieht.
WTF? Wer hat denn sowas im Auto? (außerdem bringts nix, da die leute 
alle keine anständige Ladungssicherung betreiben und sie dann eben vom 
Buch von der Rückbank erschlagen werden)

War das irgendein BWLler und "schön-laber" wettbewerb? ;-)

von Uhu U. (uhu)


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Florian *.* schrieb:
> Darum gibts z.B. in Indien so wenig Glatteis auf den Straßen.
> Alles voller Scheiße.

Dafür haben wir jetzt den Wulff am Arsch und der scheint auch gegen 
Glatteis zu helfen, zumindest in Schaltjahren und kurz davor.

von Michael K. (charles_b)


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Ich weiß nicht was ihr alle rumkritisiert. Ich hab Reifen von 
Ratiopharm...

von Uhu U. (uhu)


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Michael K-punkt schrieb:
> Ich hab Reifen von Ratiopharm...

Dreimal täglich mit etwas Flüssigkeit einzunehmen.

von Jonny O. (-geo-)


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man sollte nicht vergessen, dass die Wärmeenergie der Bakterien auch 
irgendwo herkommen muss. Selbstverständlich benötigt man zur Herstellung 
dieser Biomasse erhebliche Mengen Energie. Da stellt sich die Frage, ob 
das überhaupt effizient sein kann. Darüber hinaus werden Treibhausgase 
erzeugt. Da erscheint mir ein bischen Streusalz + Schotter die bessere 
Idee zu sein ;)

von Purzel H. (hacky)


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>dass die Wärmeenergie der Bakterien auch irgendwo herkommen muss.

Na, die kommt ausm Zucker. Jede Stunde einen Sack Zucker pro 
Quadratmeter... Wir koennen dann ja etwas Urwald abholzen, um Zucker 
anzupflanzen.

von Johannes O. (jojo_2)


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Und der Zucker darf nur von Elektrofahrzeugen ausgebracht werden.
Denn diese haben 0g CO2/km Emissionen beim Fahren!!!11 Und geladen wirds 
an der Steckdose, denn da kommt der Strom ja raus (und nicht aus den 
Kohlekraftwerken...)

von Lasst mich A. (ich_bin_durch)


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Wie wärs mit Passivhäusern mit Bakterien? Jeden Herbst werden die Wände 
mit Bakterienfarbe eingekleistert und geben die wärme über den Winter 
ab. Die teurere Farbe ist fluoreszierend und man spart sich sogar die 
Energiesparlampen.

Aber mal ernst: Jede Idee ist wertvoll, sie so aufzureißen ohne sich 
näher damit befasst zu haben steht uns nicht zu.

von Florian *. (haribohunter)


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Die Idee den 'Todesstreifen' Strasse mit Leben zu füllen ist wirklich 
nett. Aber dieser Vorschlag beseitigt das Problem nicht und schafft 
Neue.
Also wertlos.

von Εrnst B. (ernst)


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Warum Bakterien?
Ich würd einfach den alten Atommüll auf die Straße/Gehewege ausbringen.
Von mir aus auch unterm/im Asphalt.

Atommüll gibt's genug, und der bleibt auch auf absehbare Zeit warm genug 
um Vereisen zu verhindern.

von Florian *. (haribohunter)


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Hab für genau diesen Zweck einmal TBL Gorleben angeschrieben ob die mir 
nicht einen Castor für ein paar Jahrzehnte überlassen würden. Unter der 
Einfahrt verbuddelt hätte ich die Einfahrt Eisfrei und könnte zudem noch 
das Haus heizen.

Leider wurde mit Hinweis auf die Baumschützer mein Ersuchen abgelehnt.

von Michael K. (charles_b)


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Lasst mich Arzt schrieb:
> Wie wärs mit Passivhäusern mit Bakterien?

Ganz einfach: Fenster und Türen dicht, dann vermehren sich die Bakterien 
wie von alleine.... Doch das die dann auch noch Heizen sollen ist ein 
sehr interessanter neuer Aspekt.

von Dave C. (dave_chappelle)


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Was war denn deine Idee, wenn man so fragen darf?
Das mit den Bakterien klingt, mit allem Respekt, total bescheuert.

von Jens G. (jensig)


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Sind denn Bakterien nicht wechselwarm?

von Wilhelm F. (Gast)


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Michael K-punkt schrieb:

> Doch das die dann auch noch Heizen sollen ist ein
> sehr interessanter neuer Aspekt.

Heizen die Bakterien im Güllefaß der Biogasanlage nicht auch ganz von 
selbst? Ich weiß es nicht genau, in wie weit da noch fremd geheizt oder 
gekühlt wird. Aber es werden dort Temperaturkurven gefahren, damit der 
Umsetzprozeß zu jedem Zeitpunkt optimal ist. Denn den Bakterien wird es 
auch zu warm oder zu kalt.

Ich weiß noch nicht, was ich von den Bakterien auf der Straße halten 
soll. Sicher gibt es auch andere Konzepte, z.B. für gute 
Materialienmischungen der Reifen. Oder wie wärs mal mit einem 
Sandstreuer am Auto, wie bei Straßenbahnen? An abschüssigen 
Straßenbahnhaltestellen sah ich schon vor 30 Jahren immer feinen 
Quarzsand auf dem Gleis liegen. Das kommt aus der Bahn heraus, beim 
Bremsen.



Florian *.* schrieb:

> Darum gibts z.B. in Indien so wenig Glatteis auf den Straßen.
> Alles voller Scheiße.

Das gibts auch in Deutschland reichlich, in ländlicheren Gebieten. Für 
10km Strecke fährt man schon mal durch 3 Orte mit je 100m Kuhfladen auf 
der Fahrbahn.

Nach ein paar Stunden sind die aber weg. Manche Autos haben dann eine 
neue Konservierung der Radkästen. ;-)

Die Landwirte bringen morgens oft mitten durch den Ort die Kühe zur 
Weide, und holen sie abends wieder ab. Aber die Kuhscheiße ist vom 
Gestank her noch ziemlich harmlos, man bemerkt es gar nicht. Da ist 
Schwein oder Hund schon ganz anders. Während es im Kuhstall noch 
angenehm ist, braucht man im Schweinestall fast eine Gasmaske. In ein 
paar anderen Gegenden auf der Welt benutzt man die Kuhfladen sogar als 
exzellenten Brennstoff für den Ofen. Es ist ja im Grunde nichts weiter 
als Pflanzenreste.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Dave Chappelle schrieb:
> Was war denn deine Idee, wenn man so fragen darf?
> Das mit den Bakterien klingt, mit allem Respekt, total bescheuert.

OK, wenn das alles schon bescheuert ist und meine Idee nicht mal in die 
nähere Auswahl kam... wird mir die Idee auch niemand klauen; Meine Idee 
war der MasterAccount:

Heute hat jeder mehr Plastikkarten in der Brieftasche als Geld. Man hat 
100te PINs, TANs, Passwörter, Kontonummer etc. Deshalb meinte ich man 
könnte das doch zusammenfassen. Man braucht nur eine Plastikkarte 
mitzunehmen und bucht da z. B. einen täglichen Verfügungsrahmen von 100 
€ vom Sparkassenkonto drauf, sowie die Möglichkeit aufs Postbankkonto 
einzuzahlen, die Krankenkassenkartenfunktion, Führerschein und Ausweis. 
Verliert man die Karte, sperrt man sie. Zuhause liegt die Hauptkarte im 
Tresor, mit der man die Kartenfunktionen ändern kann. Die Kinder 
bekommen eine Karte für das gleiche Konto aber nur mit 10 € täglichen 
Verfügungsrahmen, z. B. für die Schulkantine. Vertragspartner, Funktion 
und Karte sind dann getrennt und kombinierbar. Dann existiert noch eine 
Postident verifizierte Datenbank mit persönlichen Daten. Wenn man 
irgendwo was bestellt, dann autorisiert man den Anbieter per 
"Datenbankeinzug" nur die erforderlichen Daten einmal dort abzurufen. 
Bei Umzug, werden alle Briefe Zeitungen etc. automatisch an die neue 
Adresse geliefert. Jeder Datenabruf wird in der Datenbank mit 
Verwendungszweck registriert, wodurch auch die Übersicht erhalten 
bleibt.

Die Datenbank bietet auch die Möglichkeit alle Vertragsbestandteile zu 
kombinieren: Leistungsbuchung, -erbringung, Auslieferung, Bezahlung, 
Bewertung, ... Es kann so nicht passieren, dass man vorauszahlt und 
nichts bekommt. (Trustcenterservice)

OK, die Idee ist totaler Mist: Niemand traut einer zentralen Datenbank 
(auch wenn sie technisch dezentral ist und jeder Datensatz separat 
verschlüsselt). Jeder Anbieter/Bank, will ihre eigene Karte, denn 
Unterordnung unter ein Verwaltungssystem würde nur die 
Bedeutungslosigkeit des einzelnen Anbieters demonstrieren. Jeder denkt 
es sei eine Datenkrake. Keiner würde dafür zahlen, auch wenn es billiger 
ist, als eine eigene Datenbank, den ganzen 
Datenschutzgesetz-Beachtungs-Aufwand, den der Anbieter selber hat. Und 
rechtlich ist es wohl auch gar nicht möglich, da nach neuester Reform 
des Datenschutzgesetzes nicht mal mehr Rechnungsendbeträge per E-Mail 
mitgeteilt werden dürfen. - Wenn es ginge, hätte es ja schon längst 
jemand gemacht.

Ich hatte die Idee so ähnlich schon einmal vor vielen Jahren hier im 
Forum gepostet. Jemand meinte darauf, die Idee sei schon sehr alt und im 
Studium wäre die Idee einmal behandelt wurden und nachgewiesen, dass es 
nicht wirtschaftlich realisierbar ist. Ich wollte es einfach mal 
gegentesten, ob die das auch wissen in der Juri.

von Michael K. (charles_b)


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Dave Chappelle schrieb:
> Was war denn deine Idee, wenn man so fragen darf?
> Das mit den Bakterien klingt, mit allem Respekt, total bescheuert.

Das ist leider die Krux bei vielen solchen Wettbewerben.

Es gab auch mal einen Design-Preis für eine Lampe, die man wie eine 
Eieruhr umdrehte und dann eine Masse langsam von oben nach unten 
rutschte und dabei elektrischen Strom erzeugte.

Wie gesagt, ein Design-Preis...warum wohl?

von Uhu U. (uhu)


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Jens G. schrieb:
> Sind denn Bakterien nicht wechselwarm?

Ja, aber beim Stoffwechsel wird Energie frei - so er denn in Gang ist.

Ein Biofilm auf einer Straße im Winter ist aber so kalt, daß da nicht 
arg viel passiert - es wird also auch keine Wärme frei.

von Stephan W. (stipo)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Jens G. schrieb:
>> Sind denn Bakterien nicht wechselwarm?
>
> Ja, aber beim Stoffwechsel wird Energie frei - so er denn in Gang ist.
>
> Ein Biofilm auf einer Straße im Winter ist aber so kalt, daß da nicht
> arg viel passiert - es wird also auch keine Wärme frei.

Na ihr denkt falsch. Die Straßen von heute werden zurück gebaut. Dann 
gibt es nur noch "Naturstraßen" auf und in denen gedeien die Bakterien 
besser ;)

von Dave C. (dave_chappelle)


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Hm ja die wirtschaftliche Realisierbarkeit deiner Idee ist noch so 'ne 
Sache, ich glaube aber das Vertrauen der Leute in diese Datenbank ist 
das grössere Hindernis.

Und zur Sicherheit: Ich nehme an du hast nicht mal bei deinen 
verschiedenen Accounts im Internet das selbe Passwort.. ein PIN für ALLE 
deine Daten? Würdest DU das machen?

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Dave Chappelle schrieb:
> Und zur Sicherheit: Ich nehme an du hast nicht mal bei deinen
> verschiedenen Accounts im Internet das selbe Passwort.. ein PIN für ALLE
> deine Daten? Würdest DU das machen?
>

Bei einem Großteil der Account habe ich das gleiche Passwort. (Wo nicht 
so viel passieren kann, Foren etc.)

Der Pin wäre bei so einem System natürlich nicht für alle Daten gleich. 
Das ist eine hierarchische Schlüsselstruktur. Die Shops bekommen 
Einmalschlüssel für den Abruf und nur für die erlaubten Daten. Die 
Datensätz sind auch unterschiedlich verschlüsselt. Auf der Zugangskarte 
ist ein Controller. Auf dem sind die Schlüssel für die einzelnen 
Datensätze. Bei einer Transaktion wird von Der Datenbank die Anfrage an 
das Lesegerät (mit Tastatur und Display) geschickt, natürlich 
verschlüsselt. Die Karte entschlüsselt die Anfrage mit ihrem privaten 
Schlüssel. Auf dem Display erscheint die Anfrage in Klartext. Nach 
Freigabe über die Tastatur, erzeugt die Karte eine Zufallswert, auf 
welchem das Lesegerät den den privaten Lesegerätschlüssel anwendet, 
wodurch nur das autorisierte Gerät verwendet werden kann. Das Ergebnis 
prüft die Karte mit dem öffentlichen Lesegerätschlüssel. In der Anfrage 
von der Datenbank war ein Zufallswert enthalten, auf welchem die Karte 
den privaten Datensatzschlüssel (in der Karte gespeichert, verlässt sie 
nicht) anwendet. Das Ergebnis wird an die Datenbank geschickt, sie prüft 
mit dem öffentlichen Schlüssel.

Technisch sollte mit Kryptografie einiges an Sicherheit erreichbar sein. 
Aber das wird kaum ein Normalnutzer verstehen und dem trauen. Dann kommt 
die soziale Sicherheitskomponente dazu...

von Uhu U. (uhu)


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Stefan Helmert schrieb:
> Bei einem Großteil der Account habe ich das gleiche Passwort. (Wo nicht
> so viel passieren kann, Foren etc.)

Na ja, lieber Stefan, für ein völlig verkümmertes Problembewußsein in 
solchen Dinge bist du ja bekannt...

Dabei gibt es jede Menge Paßwort-Generatoren, mit denen man ruckzuck ein 
Paßwort generiert hat und den Rest läßt man den Paßwort-Manager des 
Browsers erledigen und gibt ihm ein ausreichend lages, gut merkbares 
Master-Paßwort.

Wirklich sensibe Paßworte sollte man dort aber besser nicht ablegen.

Wenn du so vorgehst, dann juckt der Verlust eines der generierten 
Paßworte nicht mehr sonderlich, weil der Schaden auf einen Account 
begrenzt ist.

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