Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik V-USB ohne externen Quarz


von smurrel (Gast)


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Bin gerade dabei, etwas mit V-USB und internem RC Oszillator zu bauen. 
Vorlage ist der Easylogger.

In einem anderen Fred wurde gepostet, dass das nicht zuverlässig läuft.

Frage: Wer hat Erfahrung damit?

von Krapao (Gast)


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Ist das eine Fangfrage? Der andere Fred hat anscheinend Erfahrung damit.

von holger (Gast)


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Quarze sind ja auch so unglaublich teuer.

von smurrel (Gast)


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Ne keine Fangfrage. Allerdings steht im anderen Fred nur, dass es jemand 
nicht ans laufen gebracht hat. Also gehe ich mal davon aus, dass es 
grundsätzlich tut.

blöder holger, es gibt noch andere Anforderungen als Geld. Vielleicht 
ist dir aufgefallen, dass der Easylogger auf einem Tiny läuft.

von Oliver J. (skriptkiddy)


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holger schrieb:
> Quarze sind ja auch so unglaublich teuer.
Man hätte 2 IO-Pins mehr....

von Der Neue (Gast)


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smurrel schrieb:
> Also gehe ich mal davon aus, dass es grundsätzlich tut.

Hab das schonmal nachgebaut. Bei mir hat es funktioniert.
Hier empfiehlt sich:
http://www.atmel.com/dyn/resources/prod_documents/doc2555.pdf

Wie Temperaturstabil das allerdings ist...ist die andere Frage.
Kann durchaus sein dass Du das Fenster aufmachst und es geht nicht mehr.

von holger (Gast)


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>> Quarze sind ja auch so unglaublich teuer.
>Man hätte 2 IO-Pins mehr....

Nimmt man halt nen größeres Gehäuse.
Immer diese Geizhälse. Viel Ärger für nix.

von smurrel (Gast)


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holger schrieb:
> Nimmt man halt nen größeres Gehäuse.
> Immer diese Geizhälse. Viel Ärger für nix.

komm lass stecken, Holger. Hauptsache mitreden oder Ahnung zu haben...

bei Großproduktionen ist der Preis eine Anforderung. Bei Eigenbauten 
nicht.
wie Oliver J. sagt hat man ohne Quarz schonmal 2 Pins mehr. Aber das 
scheint Holger nicht zu verstehen. Von Umbauten hat Holger auch noch 
nicht gehört. Bei ihm kommt jedes Projekt in ein Standard-Gehäuse. Ist 
das Design zu groß, gibts ein größeres Gehäuse. Wer das nicht so macht 
hat keine 20 Cent und ist ein Geizhals.

von holger (Gast)


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>komm lass stecken, Holger. Hauptsache mitreden oder Ahnung zu haben.

Du meinst sicher: ohne Ahnung zu haben.

Tja, ich bin sicher schon länger im Geschäft als du.
Da macht man so einen Pfusch nicht mehr. Weder bei der
Arbeit noch privat. Es lohnt sich nicht. Die Erfahrung
zeigt halt das der Ärger quasi vorprogrammiert ist.

Und du wirst vermutlich der nächste sein der sich hier
ausheult weil Betriebssystem XY die verpfuschte Schaltung
einfach ablehnt.

von smurrel (Gast)


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holger schrieb:
> Tja, ich bin sicher schon länger im Geschäft als du.

Woher du das weisst, keinen Schimmer. Bist du schon sooo alt?
Trollender Rentner?

holger schrieb:
> weil Betriebssystem XY die verpfuschte Schaltung
> einfach ablehnt.

Deine Erfahrungen sprechen nicht für sauberes Arbeiten.

von Oliver J. (skriptkiddy)


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Back to topic:

Also ich hab gute Erfahrungen mit nen Tiny45 und V-USB ohne Quarz 
gemacht. Allerdings bei konstanter Zimmertemperatur.

Gruß Oliver

von smurrel (Gast)


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@Der Neue: Danke, toller Link.
@Oliver: bei mir tuts auch, hoffentlich auf unter anderen Bedingungen. 
Ich kann ja mal die Heizung aus und das Fenster aufmachen ;)

von Der Neue (Gast)


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Oliver J. schrieb:
> Allerdings bei konstanter Zimmertemperatur.

Das war ja nur EIN Beispiel.

Hier muss ich holger bedingt zustimmen.
Ich hatte so den Eindruck bei meinem fliegenden Aufbau, dass wenn sich 
Temperatur, Versorgungsspannung oder Bauteilwerte (z.B. wenn es in Serie 
geht) ändert, dass dann halt evtl. Essig ist mit der Funktion.

Auf der anderen Seite...wenn es sich um ein Gerät für den privaten 
Gebrauch handelt, kann man sowas machen (wenn man sich im klaren ist, 
dass es evtl. in einer Stunde halt nicht mehr funktioniert).

Ich für meinen Teil würde (wenn ich diese 2 Pins brauche) auch evtl. auf 
einen anderen uC ausweichen (wenn es denn geht ---> Bauteilgröße).

Gruß

von Oliver J. (skriptkiddy)


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smurrel schrieb:
> Ich kann ja mal die Heizung aus und das Fenster aufmachen ;)
Oder mit einer Heißluftpistole drangsalieren ;)

Würde mich mach interessieren. Poste bitte deine Ergebnisse.

Gruß Oliver

von smurrel (Gast)


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Der Neue schrieb:
> Bauteilgröße

Das ist bei mir der Grund.

Die Schaltung läuft jetzt seit ein paar Std. im Dauerbetrieb ohne 
Usb-Reset.
Ich werde es weiter beobachten. Danke für eure Hilfe.

von smurrel (Gast)


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Oliver J. schrieb:

> Oder mit einer Heißluftpistole drangsalieren ;)


Interessante Idee. Leider hab ich keine Heißluftpistole. Außerdem will 
ich kein Plastik wegschmelzen ;)
Ein weiteres Problem ist, dass es sich hier um ein Einzelstück handelt. 
Wie aussagekräftig das dann ist, ist fraglich.
Wenn es bei zimmertemp. ohne Probleme läuft, reicht mir das. Die 
Anwendung ist an einen PC gekoppelt und wird nicht außerhalb von Räumen 
betrieben.
Falls doch noch ein Ausfall kommt, werde ich posten.

von Der Neue (Gast)


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smurrel schrieb:
> Leider hab ich keine Heißluftpistole.

Harfön...

von Oliver J. (skriptkiddy)


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smurrel schrieb:
> Ein weiteres Problem ist, dass es sich hier um ein Einzelstück handelt.

Der Oszillator sollte aber trotzdem wegdriften bei krasssen 
Temperaturänderungen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Also ich hab sowohl die 12.8 Mhz als auch die 16.5 Mhz Variante probiert 
( mit Tiny45/85 ) und habs halt nicht zuverlässig zum Laufen gebracht. 
Mal gings, mal gings nicht und das war auch noch abhängig vom Rechner ( 
iBook, Asus P5B, HP Pavilion ). Deswegen mein Tipp an den Anfänger, es 
mit Quarz zu probieren, da das noch eine Fehlerquelle ist.
Da mein Device (HID Tablet) an allen diesen Geräten laufen sollte, bin 
ich auf externe 16 Mhz Oszillatoren gewechselt, da ich die säckeweise 
habe und dabei auch nur einen Pin verliere, was bei den 8 beinern ja 
schon mal wichtig sein kann.

von smurrel (Gast)


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Der Neue schrieb:
> Harfön...

Gibts hier auch nicht, bin ja keine Frau.
Habe gerade mal einen kleinen Tropfen Heißkleber auf den Tiny gesetzt. 
Verbindung ist abgebrochen. Nach Ab- und Anstöpfseln ging es aber 
wieder.
Die Aussagekraft solcher Experimente sollte trotzdem allen klar sein.

Zum Dauerbetrieb: pro Sekunde werden 10 Datenframes übertragen. Jeweils 
4 Byte Payload auf Hinweg und Rückweg. USB-Kabel zum Mainboard ist recht 
lang (5m).

Matthias Sch. schrieb:
> Deswegen mein Tipp an den Anfänger

Holger hat mich auch schon wie einen Anfänger behandelt. Ist man als TO 
automatisch einer?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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smurrel schrieb:
> Holger hat mich auch schon wie einen Anfänger behandelt. Ist man als TO
> automatisch einer?

Ich hatte mich auf den anderen Thread bezogen, wo der TO das erste Mal 
mit V-USB gespielt hatte. Du kannst den Schlips jetzt einfach putzen und 
sei nicht so empfindlich, immerhin wollte ich nur helfen. Als alter 
V-USB Profi brauchst du das offensichtlich nicht.

von Oliver J. (skriptkiddy)


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smurrel schrieb:
> Holger hat mich auch schon wie einen Anfänger behandelt. Ist man als TO
> automatisch einer?

Scheinbar ja - leider.

von smurrel (Gast)


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Matthias Sch. schrieb:
> sei nicht so empfindlich

Tut mir leid. Für die Hilfe bin ich dankbar. Deine Erfahrungen sind 
hilfreich.

Trotzdem scheinen hier einige jeden Fragenden für einen Anfänger zu 
halten. Liegt vielleicht auch an den ganzen Kindern hier. Schade.

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