kennt ihr kununu.com?

Gast #2491069
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Qwert schrieb:
> Gerade die Großkonzerne wie Big S
>
> und Bosch scheinen ja nicht gerade gutes Feedback zu bekommen.

Bei Kununu wird eine Bewertung immer an die Firmenmailaddresse gesendet.
Bei den großen scheint sich keiner drum zu kömmer.
Bei kleineren Firmen (verallem Dienstleistern) wird dann von der für die 
Öffentlichkeitsarbeit oder der Presse-info-stelle Zuständigen dann 
wieder eine Bewertung der eigenen Firma angeleiert.
Oft ist die in der freien Kommentarfunktion geäußerte Bewertung (oft in 
Ironie getarnt) weit negativer als die in der formalen Bewertung 
erfolgte.
Fazit, die Bewertungen bei Kununu sind kaum verläßliche Einschätzungen.
#2491092
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Qwert schrieb:
> was ist von den Bewertungen dort zu halten, ist da viel wahres dran oder
> alles nur Kommentare von gefrusteten. Gerade die Großkonzerne wie Big S
> und Bosch scheinen ja nicht gerade gutes Feedback zu bekommen.

Von den Kommentaren dort ist so viel oder so wenig zu halten wie von 
allem, was anonym im Internet veröffentlicht wird: Es kann 100% die 
Wahrheit sein, es kann total erlogen sein, es kann irgendwas dazwischen 
sein.

Außerdem ist zu bedenken, dass zufriedene Mitarbeiter eher selten 
darüber schreiben, wie gut es ihnen geht. Unzufriedene schreiben sich 
eher ihren Frust von der Seele als Zufriedene ihr Lob.

In Grunde genommen ist kununu weitgehend irrelevant. Du erhältst eine 
viel bessere Einschätzung eines Unternehmens, wenn Du Dich mit einem 
Menschen unterhältst der dort arbeitet oder gearbeitet hat. Im Zeitalter 
von Internet und sozialen Netzwerken wie XING, LinkedIn etc. ist es 
durchaus eine lösbare Aufgabe, jemanden zu kontaktieren der Dir 
Informationen über eine Firma aus erster Hand geben kann. Tipp: 
Ehemalige Kommilitonen kontaktieren und sie fragen, wo sie denn heute so 
arbeiten und wie es ihnen da gefällt.
Gast #2491259
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Bei kununu schreiben kaum die normal zufriedenen Mitarbeiter eines 
Unternehmens etwas rein, warum auch.

Also schreiben dort fast nur frustrierte, Konkurrenten oder die Firmen 
in eigener Sache ihre Bewertungen rein.

Die moderaten Zwischentöne fehlen meist.

Wenn ich die Bewertung kleiner Zeitarbeitsfirmen lesen, bei denen 
mehrere Leute das Gehalt mit Note 1 (sehr gut) bewerten, dann weiß man 
schon was Sache ist.
Oder wer würde sein eigenes Gehalt schon öffentlich als "sehr gut" 
bezeichnen?

Kununu ist trotzdem interessant, wenn die Bewertungen zu gut sind, hat 
die Firma es wohl nötig.
Gast #2491403
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Entwickler schrieb im Beitrag #2491393:

> Da werden z.B. bei Umgang mit Mitarbeitern 45+ fünf Sterne
> vergeben, obwohl in der Firma nur Studenabgänger Mitte 20 angestellt
> sind. Also schon sehr zweifelhaft das alles.

Der mit 45+ könnte doch der Ex-Prof. sein. ;-)
Gast #2491409
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Kununu ist eine Arbeitgeber-freundliche Plattform. Es werden keine 
negativen Kritiken geduldet. Ich habe mehrere negative Kritiken 
eingestellt und diese wurden dann geblockt mit der Begründung, dass ich 
keine Belege beigefügt hätte, die zeigen, was ich genau meine.

Als ich dann aber konkret geworden bin und durch Zahlen und 
Namensnennung bewiesen habe, dass ich dort war und die Herren kenne, 
sowie die Dinge plausibilsiert hatte, damit man nachvollziehen kann, 
warum ich schlecht bewerte, hat man mir dies gelöscht, weil es als 
persönliche Anfeindungen und Nennung von Interna ausgelegt wurde.

Fazit: Man KANN dort nicht kritisieren.
Gast #2491428
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Kununukritiker schrieb:
> Fazit: Man KANN dort nicht kritisieren.

Ich habe über einen Ex-Arbeitgeber (kleine Zeitarbeitsfirma) eine sehr 
negative aber konstruktive Kritik eingestellt, die seit Jahren dort 
steht.
Der 2. Eintrag ist eine alles super Bewertung (alles Einsen, sehr gut), 
mit einer dämlichen Begründung, ua. Arbeitgeber zahlt immer pünktlich.

Klasse! Besch..., aber pünktlich bezahlt werden als sehr gut zu 
bezeichnen.
Das lässt tief blicken.
Gast #2491453
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Ich weiß nicht was ihr habt, wenn man etwas genauer und zwischen den 
Zeilen liest über alle gemachten Einträge hinweg, kann man sich doch 
schon mal eine Meinung bilden. Ist sicher nicht anders als bei anderen 
Bewertungs-/Rezensionsportalen in Bezug auf andere Güter/Lebenslagen.

Anbei mal 2 Beispiele für Ingenieurdienstleister ...

------------------------------------------------------------------------ 
---
IAV - Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (2,3 von 5 Punkten)

Kommentar:
Leider werden Zusagen und Vereinbarungen nicht oder nichtvollstaendig 
eingehalten. Das Betrifft in erster Linie Einsatzorte,Gehaltserhoehungen 
und Taetigkeiten.Mitarbeiter werden eingestellt mit der Zusage eines 
Einsatzortes,spaeter wird von diesem Mitarbeiter dann 
weltweiteEinsatzbereitschaft erwartet.(Ohne Ruecksicht auf familiaere 
oder sonstige Bindungen).Die Einsatzorte koennen auch sehr oft und 
schnell wechseln.Seitens der Vorgesetzten werden Vereinbarungen und 
Zusagennicht eingehalten. Der Mitarbeiter steht mit den Problemenallein, 
auch dem Kunden gegenueber. Eine Unterstuetzungdurch Vorgesetzte erfolgt 
nicht oder unzureichend.Die Aufgaben sind innerhalb der Regelarbeitszeit 
nicht bzw. seltenzu erledigen, sehr viele Ueberstunden sind die 
Regel.(Diese werden bezahlt bzw. koennen in Freizeit ausgeglichenwerden, 
was aber in der Praxis schwierig ist.Gehaltserhoehungen finden so gut 
wie nicht statt, das Einstiegsgehalt stagniert. Leistungsunabhaengig.Das 
Betriebsklima unter den kollegen ist gut, durch dasVerhalten der 
Vorgesetzten werden aber auch hier Spannungenerzeugt.

------------------------------------------------------------------------ 
---
Bertrandt AG (1,2 von 5 Punkten)

Kommentar:
Bertrandt Hamburg nicht zu empfehlen.

Vorgesetztenverhalten: Entscheidungen oft ungerecht und nicht 
nachvollziehbar. Keine Vorbildfunktion und wenig Führungsqualitäten.
Kollegenzusammenhalt: Eine Abteilung will "cooler" sein als die andere. 
Synergieeffekte kommen deshalb selten zustande. Interner Konkurrenzkampf 
nimmt nicht selten groteske Formen an. Man hat nicht das Gefühl in EINER 
Firma zu arbeiten.
Interessante Aufgaben: ...in der Fantasie geht alles :-)
Arbeitsatmosphäre: ....kein Tadel ist schon Lob genug. Fairness ein 
absolutes Fremdwort.
Kommunikation: Wichtige Infos bekommt der MA nicht oder zu spät. 
Unwichtige Infos kommen regelmäßig. Besonders nervig: FKs loben sich 
häufig selbst, bzw. feiern die Gewinnzahlen, wovon sich der MA aber 
absolut nix kaufen kann.
Arbeitsbedingungen (Räume, ...): Räume in Harburg sind nicht besonders 
gut. Es wird im Sommer unerträglich heiß. Öffnet man die Fenster, 
versteht man sein eigenes Wort nicht mehr, da die Büros an einer viel 
befahrenen Strasse liegen. Hardware ist oft Mangelware. Rechner müssen 
manchmal geteilt werden.
Work-Life-Balance: 40 - 50 Stunden die Woche sind nichts besonderes. 
Kann auch mehr sein, je nach Auftragslage. Da es sich finanziell 
überhaupt nicht bezahlt macht und man beim OEM deutlich (!!!) mehr 
bekommt, sollte man sich das ganze gut überlegen.
Gleichberechtigung: Ganz mies ! Ältere MA (35+) sind nicht gerade 
willkommen, da sie ihre Rechte kennen und auch mal Widerworte haben. 
Perfekt sind überqualifizierte Dipl.-Ings unter 30, die für wenig Geld 
alles machen und keine Ansprüche stellen.
Umgang mit Kollegen 45+: s.o. Gleichberechtigung.
Karriere- /Weiterbildung: Karriere ist nur im Verleih-Business möglich, 
was nicht jeder will. Grundsätzlich ist jedoch ein Weiterkommen nur 
durch extreme Anbiederung und nicht durch Leistung möglich. Was immer 
dazu führt, dass die guten schnell gehen und der Rest bleibt. 
Weiterbildung ist nicht erwünscht denn sie kostet Geld.
Gehalt und Benefits: Wo sind die Benefits wenn man den selben Job macht, 
wie Kollegen beim OEM, nur mit dem feinen Unterschied, dass man ca. 
13.000/Jahr weniger bekommt und obendrein noch länger pro Woche dafür 
arbeiten muss ?
Umwelt-/Sozialbewusstsein: Bewußtsein für Umwelt, geschweige denn für 
Soziales, ist nicht erkennbar.
Image: Ja, das Unternehmen genießt einen sehr guten Ruf. Das liegt aber 
daran das sich kaum jemand traut die Wahrheit anzusprechen und viele, 
gerade Junge leute, sich nicht solidarisieren und Angst um ihren Job 
haben. Ich kann nur jedem empfehlen einen Bogen um Dienstleister zu 
machen. Es ist ein Fehler bei solchen Firmen zu unterschreiben, weil man 
sich nicht weiterentwickelt (mal hier, mal da, und nur gefährliches 
Halbwissen). Sich etwas aufzubauen, finanziell oder wissens-technisch, 
ist m. e. nicht möglich.

Pro:
Gute Kontaktbörse.

Contra:
Langweilige Projekte werden grundsätzlich schön geredet. Ist man einmal 
drin, kommt man nur mit viel Stress wieder raus. Nebulöse 
Geschäftspraktiken, wie z.B. keine korrekten Spesensätze, oder 
Kurzarbeit trotz diverser Projekte, schaffen kein Vertrauen.

Verbesserungsvorschläge:
1. 1. Haltet euch an die Regeln (Spesen, Kurzarbeit, etc.) 2. Laßt eure 
MA wirklich am Gewinn teilhaben (was sind 50 Euro?) 3. Mehr Ehrlichkeit 
(ja, wir sind eben nur ein Dienstleister)
Gast #2491612
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Thomas1 schrieb:
> Denk an Firmen, die ihren Mitarbeitern erst Monate später das Geld
> überweisen.

Klar, schlimmer geht es immer.
Aber eine Firma im Punkt Gehalt als "Sehr Gut" bezeichnen, NUR weil die 
pünktlich zahlen? Ich weiß nicht.


Sämtliche Bewertungen bei kununu ohne vernünftigen Kommentar kann man 
getrost überlesen.
Gast #2491648
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array schrieb:
>@Der Kununu
>Die IAV ist zwar ein Dienstleister aber kein Verleiher, falls du das
>denkst.

Hatte ich auch nicht geschrieben, glaub. ;-)
Ich wollte nur an den beiden Beispielen zeigen, dass es auf kununu 
durchaus kritische Statements gibt und dass man sich durch Lesen der 
Kommentare durchaus ein grobes Bild machen kann.
Ist halt wie immer, Ausreißer nach oben und unten ignorieren, vom Rest 
und der Summe aus allen anderen Bewertungen/Kommentare ein Bild 
versuchen zu machen.
Gast #2491672
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array schrieb:
>@Der Kununu
>Die IAV ist zwar ein Dienstleister aber kein Verleiher, falls du das
>denkst.

Wobei es sicher keinen wirklichen Unterschied für einen Angestellten 
macht, ob er zum OEM verliehen wird oder in einem Projekt beim OEM 
vorübergehend arbeitet (und dannach ein neues Projekt bei einem anderen 
OEM macht).
Gast #2492405
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Fragen wir mal so:
Wie ist denn ds Geschäftsmodell von kununu und jobvoting ?

Bewertung kostenlos, Recherche kostenlos, damit alleine ist kein Geld zu 
verdienen.

Das legt den Verdacht nahe, daß sie sich von Firmen für Korrekturen 
bezahlen lassen, und manche Firmen zahlen halt nicht...
Gast #2492472
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Ich kenne es. Ich habe nach einer Kündigung auch mal meinen vorherigen 
Arbeitgeber bewertet. Das hat der Arbeitgeber bemerkt und hat dann 
selbst eine Bewertung geschrieben. Das war eine einzige Lobhudelei. 
Meine Bewertung war nicht positiv, aber auch kein Verriss. Bei einigen 
Arbeitgebern scheint aber eine Sicherung durchzugehen. Mich hatte der AG 
auch noch angeschrieben, ich möge doch meine Bewertung ändern. Ich fand 
das ziemlich dreist und bereute schon, keinen Verriss geschrieben zu 
haben. Schließlich war die Art, wie ich "verabschiedet" wurde, nicht 
besonders ehrenhaft. - Ich habe mich gefühlt, wie sich FDP- und 
Grüne-Mitglieder an der Saar am Freitag gefühlt haben, die den Bruch der 
Koalition über die Medien erfahren durften.
Gast #2492474
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Ich schrieb:
> Also schreiben dort fast nur frustrierte, Konkurrenten oder die Firmen
> in eigener Sache ihre Bewertungen rein.

Aber gerade das ist gerade interessant. Negative Punkte würde kaum ein 
Arbeitnehmer benennen, wenn keine Anonymität gewahrt würde. Und mit ein 
bisschen Erfahrung, weiß man, wie man das einzuschätzen hat. 
Lobhudeleien erkennt man auch schnell. Auf den Durchschnitt darf man 
nichts geben, sondern man muss sich gezielt Einzelmeinungen anschauen. 
Ist sie zu positiv: Lobhudelei. Ist sie zu negativ: Verriss, der von 
einem Frustierten stammen kann, aber durchaus stimmen kann, wenn viele 
solcher Verrisse auftauchen.
#2492649
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Die Firmen werden sich bei der Stellenbesetzung auch jedes nicht
legitimen Mittels (mal beim letzten Arbeitgeber anrufen) bedienen
für die Entscheidungsfindung. Ob es jeder macht, sei dahin gestellt.
Bei Langzeitarbeitslosen macht das dann keinen Sinn mehr und dann
geht die Bewerbung in die Ablage P.
Jedenfalls wäre es der richtige Weg, Firmenkulturen transparent
zu machen, denn diese Transparenz haben die Firmen über die
Arbeitszeugnisse(und der Möglichkeit des Anrufs) mehr oder weniger
schon immer. Also sind diese Arbeitgeberbewertungsportale durchaus
sinnvoll. Nur die Einflussnahmemöglichkeit der Arbeitgeber, die
Bewertungen in den Portalen manipulieren zu können, stört da etwas.
Ich hab mal bei mir ein paar Firmen von Jobvoting, die in namentlich
kenne, angeschaut und war etwas erschrocken was die Leute da so
brutto verdienen.
Bei den angegebenen 1250Euro brutto bleiben ja für einen Alleinstehenden
nur 920euro netto über. Rechnet man noch geschätzt ca. 150Euro
abzgl. für Fahrtkosten zur Arbeitsstelle bleiben nur 770 Euro übrig.
Im Vergleich, der maximale Regelsatz von Hartz IV liegt etwa bei
720 Euro. Wofür arbeiten die Leute eigentlich?

Zufällig hab ich noch eine weitere Arbeitgeber-Bewertungsseite gefunden
http://www.meinchef.de/
Viele stehen da aber noch nicht drin und vom Informationsgehalt und 
Auswahl/Filterung ist es auch etwas mager.
Gast #2492662
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> Im Vergleich, der maximale Regelsatz von Hartz IV liegt etwa bei
> 720 Euro.

Ja klar, nee:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/die-neuen-hartz-iv-regelsaetze-7667663.php

> Wofür arbeiten die Leute eigentlich

Sicher, H4 bezahlt zusätzlich die Wohnung, aber wie kommst du auf 150 
EUR Fahrtkosten ? Mit einem Auto sicher nicht, das kostet eher 300 EUR 
im Monat. Also bleibt nur Bus&Bahn, und da gibt es i.A. günstigere 
Monatstickets, also stimmt deine Rechnung schon mal nicht. Es gäbe auch 
Wohngeld (wobei ich von seolchen Subventionen wenig halte, letztlich 
werden die Arbeitgeber subventioniert).

Natürlich sind 1250 EUR Jobs übel, nur tauglich wenn man kostenlos wohnt 
(Eltern oder Partner) und die ganzen sagen wir 870 EUR Zubrot sind, aber 
auch da gibt es genug Leute die genau das tun, eben um das 
Gesamteinkommen der Familie aufzubessern. Und: 1250 EUR Jobs sind 
tatsächlich ungefähr der Mindestlohn (7.50 EUR).
#2492672
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MaWin schrieb:
> Sicher, H4 bezahlt zusätzlich die Wohnung, aber wie kommst du auf 150
> EUR Fahrtkosten ? Mit einem Auto sicher nicht, das kostet eher 300 EUR
> im Monat. Also bleibt nur Bus&Bahn, und da gibt es i.A. günstigere
> Monatstickets, also stimmt deine Rechnung schon mal nicht. Es gäbe auch
> Wohngeld (wobei ich von seolchen Subventionen wenig halte, letztlich
> werden die Arbeitgeber subventioniert).
Ich hab den üblichen Mittelwert genommen den ich mal wo gelesen hatte.
Tatsächlich hängt das ja auch von der Entfernung, den Anschaffungskosten
und dem Alter des Fahrzeugs ab. Bei Öffis, vom Wohnort bis zur
Arbeitsstelle und je weiter, desto teurer.
> Natürlich sind 1250 EUR Jobs übel, nur tauglich wenn man kostenlos wohnt
> (Eltern oder Partner) und die ganzen sagen wir 870 EUR Zubrot sind, aber
> auch da gibt es genug Leute die genau das tun, eben um das
> Gesamteinkommen der Familie aufzubessern. Und: 1250 EUR Jobs sind
> tatsächlich ungefähr der Mindestlohn (7.50 EUR).
Ich nahm als Beispiel einen ALLEINSTEHENDEN, also Stkl.1 usw.
Welcher Mindestlohn? Einen Gesetzlichen gibts meines Wissens noch nicht.
Gast #2492716
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> Ich hab den üblichen Mittelwert genommen

Gute Idee, aus den Leuten die mit Auto 50km zur Arbeit
pendeln (300 EUR) und denen die zu Fuss um die Ecke
gehen (0 EUR).

Mit etwas Grips hättest du selbst erkennen können,
daß man für einen 1250 EUR Job wohl nicht 50km fährt.

> Ich nahm als Beispiel einen ALLEINSTEHENDEN

Natürlich denkst du nur an deine Situation,
und ziehst dann Schlussfolgerungen
> Wofür arbeiten die Leute eigentlich
bei denen du die anderen "übersiehst".

>  Einen Gesetzlichen gibts meines Wissens noch nicht

Nein, aber nicht ohne Grund sieht man 7-8 EUR als den
an. Auch du hast erkannt, daß weniger wohl nicht lohnt.
Da der Bruttodurchschnitt pro Person bei 2000 liegt,
sind 1250 davon ca. 60%, also genau das was man als
gleitende Armutsgrenze sieht, also gerade eben (nicht
mehr) arm.
#2492853
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MaWin schrieb:
>> Ich hab den üblichen Mittelwert genommen
>
> Gute Idee, aus den Leuten die mit Auto 50km zur Arbeit
> pendeln (300 EUR) und denen die zu Fuss um die Ecke
> gehen (0 EUR).
Daher ja auch nur ein Mittelwert. Manche machen solche
Jobs auch nur um Arbeit zuhaben. Witschaftlichkeit oder
Wohlstand spielen da eine untergeordnete Rolle.
> Mit etwas Grips hättest du selbst erkennen können,
> daß man für einen 1250 EUR Job wohl nicht 50km fährt.
Wer sagt dir das das nicht einige machen? Die Jobs werden
einem ja nicht angeboten als wenn man nur einen Apfel vom
Baum pflücken dürfte. Die Auslese ist da viel mörderischer
und wenn der MA für den AG nicht billig ist, egal ob der
auch teurer bezahlbar wäre, dann winke winke. Solange
es in dem Bereich ein Überangebot gibt und das wird wohl
auch so bleiben, werden die Löhne und damit die Kaufkraft
niedrig bleiben. Das sind eben die Schattenseiten der
Marktwirtschaft. Übrigens hat das Unternehmen einen
Überschuss von ca. 1,5Mio. Euro und könnte somit auch
höhere Löhne zahlen. Allein der Zwang fehlt.
>> Ich nahm als Beispiel einen ALLEINSTEHENDEN
>
> Natürlich denkst du nur an deine Situation,
> und ziehst dann Schlussfolgerungen
>> Wofür arbeiten die Leute eigentlich
> bei denen du die anderen "übersiehst".
Wenn man bei dem einfachsten Personenkreis Vergleiche
anstellt ist das nicht verkehrt.
Bei Verheirateten evtl. mit Kindern sieht die
Rechnung ja auch ganz anders aus, auch bei H4.
>>  Einen Gesetzlichen gibts meines Wissens noch nicht
>
> Nein, aber nicht ohne Grund sieht man 7-8 EUR als den
> an. Auch du hast erkannt, daß weniger wohl nicht lohnt.
> Da der Bruttodurchschnitt pro Person bei 2000 liegt,
> sind 1250 davon ca. 60%, also genau das was man als
> gleitende Armutsgrenze sieht, also gerade eben (nicht
> mehr) arm.
Milchmädchenrechnung. ;-)
Gast #2492925
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MaWin schrieb:

> Mit etwas Grips hättest du selbst erkennen können,
> daß man für einen 1250 EUR Job wohl nicht 50km fährt.

Das sagen sogar die Berater beim Amt, zumindest die, die noch halbwegs 
Manieren und Grips haben, daß man sich für solch einen Job maximal im 
Umkreis von 20km bewegen kann, und bestenfalls vielleicht mit dem 
Fahrrad hin kommt. Alles darüber hinaus ist barer Unfug.
#2493238
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Zuckerle schrieb im Beitrag #2493032:
> Ist meiner Frau, mit Hartz-IV kann man sich kein Auto leisten.
> Stütze reicht gerade mal zweimal zum Tanken, dann Kohle alle!

Klar, kann man, wenn man die Nutzung wohl überlegt.
Einmal alle zwei Monate tanken für 40 Euro und Reparaturen
selber machen. Die Füllung reicht dann für 400km.
Für den Sommer hab ich dann nen Moped und das ist noch
billiger.
Gast #2493337
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> Stütze reicht gerade mal zweimal zum Tanken,

Ich wüsste jetzt nicht, warum man 300km zur Arbeit pendeln muß,
wenn man H4 Stütze bekommt, und wie man H4 bekommen sollte,
wenn die Frau genug Geld für einen Porsche Cayenne verdient.
Da bleibt ja nur Schwarzarbeit, und nein, deren Anreisekosten
werden nicht ersetzt, die musst du schon selber kalkuieren.

Wird ja immer bunter hier.
Gast #2494984
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Michael S. schrieb:

> Wilhelm Ferkes schrieb:
>> Zuckerle hat aber einen LLKW. Leicht-LKW.
>
> Na und, das ist meiner auch.

Hast du den aufgeblasen? Das geht durch den Auspuff: Vorher alle Fenster 
und Türen schließen. ;-)

Vom VW-Bully wußte ich das mal. Weil ich den oft fuhr. Es geht also noch 
kleiner.
Beitrag #4919624 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #4919644
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nun schrieb im Beitrag #4919624:
> Achtung allerdings vor gefälschten Bewertungen. Brunel, Ferchau und
> andere Sklaventreiber kommen verdächtig gut weg auf dem Portal.

Wenn ums Geschäft geht, findet mal Mitte und Wege.
#4919686
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MaWin schrieb:
> Fragen wir mal so:
> Wie ist denn ds Geschäftsmodell von kununu und jobvoting ?
>
> Bewertung kostenlos, Recherche kostenlos, damit alleine ist kein Geld zu
> verdienen.

Was Geld kostet als Firma, ist es die eigene Seite bei kununu und Xing 
zu gestalten. Außerdem kann man sich in die "TOP"-Firmen auf der 
Startseite buchen. Ändert aber alles nix an der Bewertung.

Bewertungen werden gelöscht, wenn sie offenkundig falsch sind und der 
Bewerter nicht nachweisen kann, dass er tatsächlich dort gearbeitet hat.

Insgesamt sind die Bewertungen aber insbesondere bei Firmen mit >100 MA 
immer etwas schwierig, weil es einfach zu viele verschiedene Ecken gibt 
in der Firma. Bei unserer Firma hagelt es immer wieder mal negative 
Bewertungen, die der Beschreibung nach vermutlich alle aus der gleichen 
Abteilung kommen. Bei uns ist aber nichts von der Kritik zutreffend. Ob 
das alles stimmt kann ich nicht beurteilen(Wobei ich weiß, dass es wohl 
abteilungen gibt in denen es gerne mal Kriselt). Auffällig ist aber, das 
negative Bewertungen oft lügen was die "benefits" der Firma angeht.
Es wird dann geschrieben, dass keine Benefits angeboten werden, obwohl 
es Kantine, Kita, Sportprogramme, Förderung des ÖPNV usw. definitv gibt. 
Da frage ich mich dann ob die wirklich so ignorant sind oder ob sie 
aktiv Lügen um die Firma schlechter darzustellen als sie ist.

Die Sterne-Bewertung ist also ziemlich nutzlos. Man kann lediglich die 1 
und 5-Sterne Bewertungen ignorieren und die aus dem Mittelfeld 
sorgfältig durchlesen. Wenn sich mehrere über die gleichen Kritikpunkte 
einig sind, ist vermutlich was dran.

Am besten ist aber immer noch das persönliche Gespräch von einem MA aus 
der Zielabteilung.

Ich habe zwei Freunde bei Bertrand. Der eine ist nur am Fluchen und 
sucht was neues, der andere ist seit über 6 Jahren glücklich dort.. Wenn 
man die reden hört käme man nicht auf die Idee, dass die bei der selben 
Firma sind...
Gast #4919713
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Als ich mir letztens die Bewertungen einer Firma angeschaut habe,
musste ich am nächsten Tag feststellen, dass eine der negativen 
Bewertungen
einfach gelöscht wurde. Auf mich wirkte sie sehr differenziert und 
kritisch geschrieben, aber sie hat den Firmendurchschnitt etwas nach 
unten gezogen und wurde daher wahrscheinlich entfernt. Positive 
Bewertungen mit dem Titel "Alles super und perfekt!!11" und einer 4,8 
Bewertung werden aber natürlich nicht gelöscht.
Fazit: Man muss individuell entscheiden, wie glaubwürdig die 
Gesamtbewertung ist, aussagekräftiger sind aber die Kommentare.
Gast #4919718
Lesenswert?

Fabian F. schrieb:
> Bewertungen werden gelöscht, wenn sie offenkundig falsch sind

Das ist nachweislich falsch.
Ich bin daher der Meinung, dass dein desinformierender Werbebeitrag hier 
gelöscht wird.
Es gibt genügend Menschen, die wissen, dass bei kununu auch wahre 
Berichte in umbeanstandbsren Worten gelöscht wurden.
Gast #4985176
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Kumulus kannst Du in der Pfeife rauchen. Wenn man sich für eine Stelle 
entscheidet, entscheidet man sich für den jeweiligen Vorgesetzten. Und 
da gibt es Unterschiedliche, auch innerhalb von ein und derselben Firma.

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