Forum: Offtopic Langsam bekomm ich Angst.


von H.Joachim S. (crazyhorse)


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ich glaube nicht, das sowas ein Hersteller freiwillig draufschreibt, es 
muss wohl auch dafür eine Vorschrift geben....
Zur Info: es handeslt sich um ein Körbchen mit Juteeinlage.

Warnhinweise nutzen sich auch ab, wenn überall was draufsteht, liest sie 
niemand mehr, selbst wenn sie ausnahmsweise angebracht sind. Wo soll der 
ganze Scheiss eigentlich hinführen? Muss bald auf jedes Brötchen ein 
Aufkleber drauf: "Vorsicht! Übermässiger Genuss kann zu Dickleibigkeit 
führen"

von Juppi J. (juppiii)


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nun,ja,
..essen würde ich das Teil auch nicht.
Auch wenn ich wollte,es würde nicht gehen.;-))

von Leo H. (Gast)


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> Muss bald auf jedes Brötchen ein
> Aufkleber drauf: "Vorsicht! Übermässiger Genuss kann zu Dickleibigkeit
> führen"

Aber klar doch. Danach folgt wohl so ein Aufkleber: "Achtung! Der 
Klebstoff des weiter unten angebrachten Verbraucherinformationsstickers 
(VIsS) kann zu temporären Rötungen der Zungenspitze beim Verzehr der 
regelkonform gekennzeichneten Backware führen."

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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"Bitte diesen Warnhinweis vor Verzehr des Brötchen entfernen, da 
sonst..."

von Timm T. (Gast)


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Wie, da steht drauf: Brotkorb. Das kann schon zu Missverständnissen 
führen.

Genau wie: Im Holzofen gebacken... Wie blöd ist das denn? Ein Ofen aus 
Holz...

von Hans L. (hansl)


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Damit sind wir dann beim "Babyöl" ;)

HansL

von Timm T. (Gast)


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Hans L. schrieb:
> Damit sind wir dann beim "Babyöl" ;)

Aber nur kaltgepresst.

von Dirk J. (dirk-cebu)


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Wahrscheinlich lag in dem Brotkorb zuvor ein Plastikbrot und für 
selbiges gilt der Warnhinweis. Nun hat jemand das Brot rausgenommen, ein 
Foto gemacht um damit wieder mal einen überflüssigen Thread zu starten.

von Hannes L. (hannes)


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Dirk J. schrieb:
> um damit wieder mal einen überflüssigen Thread zu starten.

Ich glaub' Du pisst den Falschen an...

...

von Hannes H. (mui)


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Hab so nen Zettel auch zu Weihnachten an ner Nordmanntanne gesehen - 
Nicht zum Verzehr geeignet - das muss man sich mal bildlich vorstellen 
:-)

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Am Weihnachtsbaum, Hammer :-)
@Dirk: nein, da war kein Brot drin, auch kein Plastikbrot o.ä.
Der "Warnhinweis" bezieht sich tatsächlich darauf, das Körbchen nicht 
irrtümlich aufzuessen.

Ich finds irgendwie bedenklich, dass entweder:
-tatsächlich eine Vorschrift existiert, solch einen Mist da drauf zu 
schreiben
-oder zumindest die Rechtsprechung ermöglicht, falls einer da 
tatsächlich reinbeisst und sich in irgendeiner Art und Weise körperlich 
beeinträchtigt, den Hersteller/Importeur dafür zu belangen

Wo soll denn sowas hinführen?

von Einhart P. (einhart)


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Gut, dass die Fichtenlaus nicht lesen kann - das arme Vieh würde ja 
verhungern ;-)

von Einhart P. (einhart)


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Es gibt so viele blödsinnige Vorschriften und dann auch noch das Risiko 
von Schadenersatzprozessen - daher kommen dann solche Auswüchse.

Die Denke hinter den Verboten und sinnfriene Vorschriften scheint zu 
sei: der Bürger selbst ist eigentlich zu doof zum Überleben - der Staat 
kümmert sich darum.

Armes Deutschland

von Dave C. (dave_chappelle)


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Einhart Pape schrieb:
> Armes Deutschland

Sei froh, wohnst du nicht in den USA.

Btw. die Geschichte erinnert mich irgendwie an den Typen der seine Katze 
in der Mikrowelle trocknen wollte..

von R. S. (qwerty)


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Stimmt doch gar nicht ... ;)

http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/article//gruener-festschmaus-fuer-elefant-co.html

Hannes H. schrieb:
> Hab so nen Zettel auch zu Weihnachten an ner Nordmanntanne gesehen -
> Nicht zum Verzehr geeignet - das muss man sich mal bildlich vorstellen
> :-)

von Jens G. (jensig)


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Das hat (glaube ich) was mit der Produkthaftung zu tun. Das fing bei den 
Amis an, und schwappt so nach und nach bedrohlich zu uns rüber.
Bekanntestes Beispiel ist die bereits genannte Katze in der Mikrowelle, 
der Kaffe, der überraschenderweise heis ist, und sich deswegen nicht 
überkippen sollte, oder der Stuhl, auf den man nicht steigen darf.

von Dave C. (dave_chappelle)


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Bleibt vllt. noch der Tempomat, der nachweislich kein Auto-Pilot ist :)

von Andreas D. (rackandboneman)


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Naja, aber dann könnte ich mich ja zB bei der Espressobude beschweren 
dass der Espresso gar nicht, wie auf dem Becher steht, "extrem heiss" 
sei (was ich interpretieren würde als "heiss jenseits des normalen, also 
entweder im Siedeverzug, oder zumindest heisser als ein mit dem 
Wasserkocher frisch gebrühter Kaffee) ;)

von Uhu U. (uhu)


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H.joachim Seifert schrieb:
> Zur Info: es handeslt sich um ein Körbchen mit Juteeinlage.

Da es sich um das Teil handelt, daß deine Alte hoch hängt, wenn du nicht 
spurst, ist der Hinweis durchaus berechtigt ;-)

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Dirk J. schrieb:
> Wahrscheinlich lag in dem Brotkorb zuvor ein Plastikbrot

Deutlich im Bild zu erkennen "Brotkorb mit Stoffeinlage"

von Anja D. (adona)


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Ich finds cool, wie in Amiland so langsam, lach - da stehen noch 
lustigere Sachen drauf!

Grüße

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Wo steht da der Hinweis, dass dieses Produkt nicht kleine Kinder unter 3 
Jahren damit spielen dürfen ???
Dieses Produkt ist höchst gefährlich ich würde niemals von einer Firma 
einen Brotkorb mit Stoffeinlage kaufen, die Warnhinweise so stümperhaft 
ausführen.

von Jens G. (jensig)


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>Wo steht da der Hinweis, dass dieses Produkt nicht kleine Kinder unter 3
>Jahren damit spielen dürfen ???

Ja, der Aufkleber ist so ein Kleinteil, vor dem man warnen sollte, weil 
man ihn verschlucken könnte - also nix wie weg damit.

von Michael D. (etzen_michi)


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Ich hatte ja vermutet das zumindest einer so denkt wie ich:

In einen Brotkorb legt man ja gerne mal etwas Brot rein um dieses zu 
servieren.

Wenn jetzt ein Hinweise "Nicht für den Verzehr geeignet" vorhanden ist, 
würde ich mich fragen ob da irgendwelche Mittel/Materialien verwendet 
wurden welche nicht so ganz gesund sind und man lieber doch kein Brot 
drauflegen sollte was man dann essen will.

Passende Werbung hier im Thread "Verbotsschilder kaufen"

von Hannes L. (hannes)


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Ich denke, die Chinesen und auch die Importeure haben das von den Amis 
abgeguckt und pappen das bald überall drauf. Es ist wie der übliche 
Disclaimer auf unzähligen privaten Homepages oder die 
Blabla-Textbausteine im Sicherheitskapitel fast jeder 
Bedienungsanleitung.

Und ja, Warnhinweise nutzen sich ab. Ebenso wie der Blödsinn in 
Kleingedrucktem, das liest auch kaum noch einer...

...

von Uhu U. (uhu)


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Hannes Lux schrieb:
> Ebenso wie der Blödsinn in Kleingedrucktem, das liest auch kaum noch
> einer...

Genau deswegen druckt man ihn ja auch klein...

von Hannes L. (hannes)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Genau deswegen druckt man ihn ja auch klein...

Ich weiß. Und deswegen müllt man es mit viel Blabla voll, damit man die 
entscheidenden Stellen nicht gleich findet. Es hat alles Methode, genau 
wie Blöd-Zeitung und RTL...

...

von Thilo M. (Gast)


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Jens G. schrieb:
> Ja, der Aufkleber ist so ein Kleinteil, vor dem man warnen sollte, weil
> man ihn verschlucken könnte - also nix wie weg damit.

Erinnert mich an eine Folge von Alf. :-)

Im Kühlschrank am Truthahn war ein Zettel mit der Aufschrift "Alf, bitte 
iss das nicht!".

Alf wirft den Zettel mit den Worten "warum sollte ich den Zettel essen?" 
weg und haut sich den Vogel 'rein.

:-)

von Andreas D. (rackandboneman)


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"Da stand Heringe drauf."

von A. $. (mikronom)


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Anja Donata schrieb:
> Ich finds cool, wie in Amiland so langsam, lach - da stehen noch
> lustigere Sachen drauf!

Bist du noch in der Pubertät? Ich finde das überhaupt nicht cool, 
sondern selten dämlich. Langsam nervt es nur noch. Ich habe letztens ein 
Gerät ausgepackt. Die Sicherheitshinweise hatten einen Umfang von einem 
Buch, die Bedienungsanleitung war dagegen ein kleines Faltblatt. Was 
soll daran cool sein?

Vermutlich 99% dieser Hinweise könnte man weglassen, wenn sich (a) 
diverse US-amerikanische Verbraucher nicht weigern würden ihren 
Menschenverstand zu benutzen (das könnte dann Darwin richten) und (b) 
man die Produkthaftungsgesetze so weit ändern würde, dass sie sinnvoll 
und nicht übertrieben sind, damit sich einige Geldgierige nicht damit 
bereichern können. In Deutschland geht es auch 
http://www.ra-sawal.de/Wordpress/?p=1166 Nur wir müssen ja jeden Mist 
aus den USA übernehmen, dabei sollten die sich mal eine Scheibe bei uns 
abschneiden!

Der bereits erähnte Tempomat im Wohnmobil ist übrigens ein Hoax bzw. 
eine Urban Legend, das heißt das hat es in der Form nie gegeben. Wahr 
dagegen ist die Frau mit dem heißen Kaffe bei McDonald's. Sie heißt 
Stella Liebeck und war beim Vorfall 79 Jahre alt.

von Rick M. (rick-nrw)


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Andy G. schrieb:
> (...)
> Der bereits erähnte Tempomat im Wohnmobil ist übrigens ein Hoax bzw.
> eine Urban Legend, das heißt das hat es in der Form nie gegeben.(...)


Das wir sowas glauben zeigt doch, was wir von den "Amis" halten.

Aber wie bescheuert darf man sein, wie bescheuert sind manche?
Vielleicht hat schon mal eine versucht die Stoffeinlage im Brotkorb 
mitzuessen oder dachte das es ist ein Brot in Korbform?

Oder wie kommt man sonst an solche Warnhinweise, möglichst in allen 
EU-Sprachen und einer Schriftgröße von mind. 7mm.


Achtung! Bei einsetzender Dämmerung ist mit baldiger Dunkelheit zu 
rechnen.
Sowas soll angeblich in einer Anweisung der Bundeswehr stehen.

von A. $. (mikronom)


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Rick McGlenn schrieb:
> Aber wie bescheuert darf man sein, wie bescheuert sind manche?
> Vielleicht hat schon mal eine versucht die Stoffeinlage im Brotkorb
> mitzuessen oder dachte das es ist ein Brot in Korbform?

Darum geht es eigentlich gar nicht so sehr.

Schuld ist meiner Meinung nach das Common Law, das Rechtssystem in den 
USA. Deppen, nein das sind eindeutig Vollidioten, gibt es immer, aber 
sie werden durch dieses sich aufschaukelnde System in ihrer Dämlichkeit 
und Dreistigkeit auch noch geschützt. Da gibt es gierige Anwälte, die 
JEDEN Anlass nehmen, um zu klagen. "Du warst so bescheuert und hast in 
den Brotkorb gebissen? Hey ich kenne einen Anwalt, der kann da bestimmt 
was rausholen!" Anwaltshonorare sind nicht so geregelt wie bei uns, man 
vereinbart das frei.

So klagt man eben auf 2 Milliarden USD Schmerzensgeld, weil der Mandant 
versucht hat den Brotkorb zu essen und er sich dabei am Mund verletzt 
hat. Im Endeffekt geht es dem Anwalt um die 200 Mio Anwaltshonorar. Ein 
Gericht wird den Wert zwar deutlich nach unten korrigieren, der Anwalt 
darf sich dann eben über nur 2 Mio Euro freuen, aber man muss es erst 
einmal mit einem hohen Betrag angehen, damit sich der Gegner (der 
Brotkorbhersteller) so dermaßen eingeschüchtert fühlt, dass er 
vielleicht vor einem Verfahren oder in einem Berufungsverfahren für eine 
außergerichtliche Zahlung bereit ist, die er vor einem Gericht 
vielleicht/eventuell/möglicherweise gar nicht zahlen müsste. Siehe den 
Fall mit dem heißen Fall bei McDonald's. Das ist eben ein Problem in 
diesem Rechtssystem. Es ist schwieriger vorhersagbar, was bei einer 
Schadenersatzklage rauskommen wird, weil man nicht weiß, woran sich das 
Gericht orientieren wird.

Was man noch sagen kann: In den USA gewinnt im Regelfall der, der das 
meiste Geld hat. Ein kleiner Bauer, der von Monsanto verklagt wird, wird 
von denen auf Millionen- oder Milliardenschäden verklagt. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto#Monsanto_als_Kl.C3.A4ger Der 
kleine Bauer muss nun einen Anwalt wegen der Verteidigung beauftragen, 
der bei solchen Streitwerten natürlich ein paar Hunderttausend USD 
kostet. Dann klagt man so lang mit irgendwas, bis dem Bauer das Geld 
ausgeht und dieser alles unterschreibt, was die verlangen.

Informativ in diesem Zusammenhang: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Percy_Schmeiser
http://www.youtube.com/watch?v=lR1Mc9dbLqo&hd=1

In den USA macht man sich auch schon schadensersatzpflichtig, wenn man 
nur "Zu viel Zucker im Essen ist gesundheitsschädlich!" behauptet. Da 
sieht man sich gleich mal Millionenschäden bei Nestle & Co. gegenüber.

von Thilo M. (Gast)


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Andy G. schrieb:
> Im Endeffekt geht es dem Anwalt um die 200 Mio Anwaltshonorar. Ein
> Gericht wird den Wert zwar deutlich nach unten korrigieren, der Anwalt
> darf sich dann eben über nur 2 Mio Euro freuen, aber man muss es erst
> einmal mit einem hohen Betrag angehen, damit sich der Gegner (der
> Brotkorbhersteller) so dermaßen eingeschüchtert fühlt

In den USA klagt i.d.R. eine komplette Rechtsanwaltskanzlei. Und deren 
sämtliche Honorare wollen beglichen sein. Des Weiteren muss der Kläger, 
wenn er Geld zugesprochen bekommt, sämtliche Auslagen wie 
Krankenhausrechnung, Schäden, Gutachter usw. bezahlen.
Fakt ist dabei, dass der Kläger in so einem Fall Glück haben muss, wenn 
er mit "break even" davonkommt.

Das Ganze System ist ein einziges Nähren von Schmarotzern.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Andy G. schrieb:
> Anwaltshonorare sind nicht so geregelt wie bei uns, man
> vereinbart das frei.

Tja, ob unser System unbedingt besser ist? Streitwert bestimmen, 
abhängig davon einen bestimmten Betrag kassieren, wenn das Geld dann da 
ist (vorher passiert nichts) gehen die Jungs i.a. lustlos an die Sache 
ran. Spielt ja im Prinzip keine Rolle, ob der Prozess gewonnen oder 
verloren wird, Kasse stimmt immer. Eine gewisser "Erfolgsbonus" oder 
"Misserfolgsmalus" gehörten da meiner Meinung nach schon hin.

von A. $. (mikronom)


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H.joachim Seifert schrieb:
> Andy G. schrieb:
>> Anwaltshonorare sind nicht so geregelt wie bei uns, man
>> vereinbart das frei.
>
> Tja, ob unser System unbedingt besser ist?

Ja, es ist dahingehend besser, aber nicht wegen der Gründe, die du 
erwähnst.

> Streitwert bestimmen,
> abhängig davon einen bestimmten Betrag kassieren, wenn das Geld dann da
> ist (vorher passiert nichts) gehen die Jungs i.a. lustlos an die Sache
> ran. Spielt ja im Prinzip keine Rolle, ob der Prozess gewonnen oder
> verloren wird, Kasse stimmt immer. Eine gewisser "Erfolgsbonus" oder
> "Misserfolgsmalus" gehörten da meiner Meinung nach schon hin.

Lass mich mal raten, du hast noch nicht als Beteiligter an 
Gerichtsverfahren teilgenommen? Viele (die Mehrheit) Verfahren beginnen 
zwar vor Gericht, werden aber mit einem Vergleich abgeschlossen. Da gibt 
es keinen Gewinner oder Verlierer, sondern eine Vereinbarung. Wie willst 
du da nach Erfolg und Misserfolg bewerten?

Vermutlich bist du noch jung und glaubst daran, dass Geld der Motivation 
dient. Geld ein aber sehr schlechtes Motivationskriterium. Das begreift 
man aber auch erst später im Leben.

Stell dir auch vor, du brauchst einen Anwalt für ein Problem, bei dem es 
für dich nur um Schadenbegrenzung geht. Du würdest in deinem 
Anwaltssystem keinen Anwalt finden, der dich verttritt, denn jeder 
Anwalt kann schon vorher abschätzen, dass du unterliegen wirst. Warum 
also sollte man dich verteidigen, der Anwalt weiß ja schon vorher, dass 
man den "Misserfolgsmalus" abdrücken muss?

Ich kenne solche Vorschläge mit Erfolgsboni für Anwälte, aber immer nur 
von Leuten, die davon eigentlich nicht viel Ahnung haben.

Im Übrigen gibt es Rechtsschutzversicherungen, gerade die 
Vollkaskodeutschen legen da sehr viel Wert drauf.

von Juppi J. (juppiii)


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>Im Übrigen gibt es Rechtsschutzversicherungen, gerade die
Auch die überprüfen die Erfolgschancen.

Mitte der 90 iger habe ich einmal von einer Rechtanwaltgruppe
gelesen, welche auf Honorarbasis arbeiten durften
(Mindeststreitwert 100 000 DM)

Nie wieder etwas davon gehört.


Übrigens,wenn einmal einer einen Anwalt sucht,
fordert vorher Referenzen über das Streitthema.
Ihr werdet erstaunt sein wie Ihr von den Anwälten angesehen
werdet.

von Archie F. (archie)


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Habe mal in USA einen Koffer gekauft, darin befand sich rotes Blatt ca 
DIN-A5 Größe mit dem Warnhinweis, dass man keine Säuglinge darin 
transportieren darf, da Erstickungsgefahr besteht.

von Jo O. (brause1)


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Wo ist das Problem?
Die verwendeten Stoffe sind nicht lebensmittelecht (geben vielleicht 
Schadstoffe ab).
Das ist doch mit der Hauptaussage: "Dekorationsartikel" sprachlich 
völlig eindeutig.

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