ich glaube nicht, das sowas ein Hersteller freiwillig draufschreibt, es muss wohl auch dafür eine Vorschrift geben.... Zur Info: es handeslt sich um ein Körbchen mit Juteeinlage. Warnhinweise nutzen sich auch ab, wenn überall was draufsteht, liest sie niemand mehr, selbst wenn sie ausnahmsweise angebracht sind. Wo soll der ganze Scheiss eigentlich hinführen? Muss bald auf jedes Brötchen ein Aufkleber drauf: "Vorsicht! Übermässiger Genuss kann zu Dickleibigkeit führen"
nun,ja, ..essen würde ich das Teil auch nicht. Auch wenn ich wollte,es würde nicht gehen.;-))
> Muss bald auf jedes Brötchen ein > Aufkleber drauf: "Vorsicht! Übermässiger Genuss kann zu Dickleibigkeit > führen" Aber klar doch. Danach folgt wohl so ein Aufkleber: "Achtung! Der Klebstoff des weiter unten angebrachten Verbraucherinformationsstickers (VIsS) kann zu temporären Rötungen der Zungenspitze beim Verzehr der regelkonform gekennzeichneten Backware führen."
"Bitte diesen Warnhinweis vor Verzehr des Brötchen entfernen, da sonst..."
Wie, da steht drauf: Brotkorb. Das kann schon zu Missverständnissen führen. Genau wie: Im Holzofen gebacken... Wie blöd ist das denn? Ein Ofen aus Holz...
Wahrscheinlich lag in dem Brotkorb zuvor ein Plastikbrot und für selbiges gilt der Warnhinweis. Nun hat jemand das Brot rausgenommen, ein Foto gemacht um damit wieder mal einen überflüssigen Thread zu starten.
Dirk J. schrieb: > um damit wieder mal einen überflüssigen Thread zu starten. Ich glaub' Du pisst den Falschen an... ...
Hab so nen Zettel auch zu Weihnachten an ner Nordmanntanne gesehen - Nicht zum Verzehr geeignet - das muss man sich mal bildlich vorstellen :-)
Am Weihnachtsbaum, Hammer :-) @Dirk: nein, da war kein Brot drin, auch kein Plastikbrot o.ä. Der "Warnhinweis" bezieht sich tatsächlich darauf, das Körbchen nicht irrtümlich aufzuessen. Ich finds irgendwie bedenklich, dass entweder: -tatsächlich eine Vorschrift existiert, solch einen Mist da drauf zu schreiben -oder zumindest die Rechtsprechung ermöglicht, falls einer da tatsächlich reinbeisst und sich in irgendeiner Art und Weise körperlich beeinträchtigt, den Hersteller/Importeur dafür zu belangen Wo soll denn sowas hinführen?
Gut, dass die Fichtenlaus nicht lesen kann - das arme Vieh würde ja verhungern ;-)
Es gibt so viele blödsinnige Vorschriften und dann auch noch das Risiko von Schadenersatzprozessen - daher kommen dann solche Auswüchse. Die Denke hinter den Verboten und sinnfriene Vorschriften scheint zu sei: der Bürger selbst ist eigentlich zu doof zum Überleben - der Staat kümmert sich darum. Armes Deutschland
Einhart Pape schrieb: > Armes Deutschland Sei froh, wohnst du nicht in den USA. Btw. die Geschichte erinnert mich irgendwie an den Typen der seine Katze in der Mikrowelle trocknen wollte..
Stimmt doch gar nicht ... ;) http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/article//gruener-festschmaus-fuer-elefant-co.html Hannes H. schrieb: > Hab so nen Zettel auch zu Weihnachten an ner Nordmanntanne gesehen - > Nicht zum Verzehr geeignet - das muss man sich mal bildlich vorstellen > :-)
Das hat (glaube ich) was mit der Produkthaftung zu tun. Das fing bei den Amis an, und schwappt so nach und nach bedrohlich zu uns rüber. Bekanntestes Beispiel ist die bereits genannte Katze in der Mikrowelle, der Kaffe, der überraschenderweise heis ist, und sich deswegen nicht überkippen sollte, oder der Stuhl, auf den man nicht steigen darf.
Bleibt vllt. noch der Tempomat, der nachweislich kein Auto-Pilot ist :)
Naja, aber dann könnte ich mich ja zB bei der Espressobude beschweren dass der Espresso gar nicht, wie auf dem Becher steht, "extrem heiss" sei (was ich interpretieren würde als "heiss jenseits des normalen, also entweder im Siedeverzug, oder zumindest heisser als ein mit dem Wasserkocher frisch gebrühter Kaffee) ;)
H.joachim Seifert schrieb: > Zur Info: es handeslt sich um ein Körbchen mit Juteeinlage. Da es sich um das Teil handelt, daß deine Alte hoch hängt, wenn du nicht spurst, ist der Hinweis durchaus berechtigt ;-)
Dirk J. schrieb: > Wahrscheinlich lag in dem Brotkorb zuvor ein Plastikbrot Deutlich im Bild zu erkennen "Brotkorb mit Stoffeinlage"
Ich finds cool, wie in Amiland so langsam, lach - da stehen noch lustigere Sachen drauf! Grüße
Wo steht da der Hinweis, dass dieses Produkt nicht kleine Kinder unter 3 Jahren damit spielen dürfen ??? Dieses Produkt ist höchst gefährlich ich würde niemals von einer Firma einen Brotkorb mit Stoffeinlage kaufen, die Warnhinweise so stümperhaft ausführen.
>Wo steht da der Hinweis, dass dieses Produkt nicht kleine Kinder unter 3 >Jahren damit spielen dürfen ??? Ja, der Aufkleber ist so ein Kleinteil, vor dem man warnen sollte, weil man ihn verschlucken könnte - also nix wie weg damit.
Ich hatte ja vermutet das zumindest einer so denkt wie ich: In einen Brotkorb legt man ja gerne mal etwas Brot rein um dieses zu servieren. Wenn jetzt ein Hinweise "Nicht für den Verzehr geeignet" vorhanden ist, würde ich mich fragen ob da irgendwelche Mittel/Materialien verwendet wurden welche nicht so ganz gesund sind und man lieber doch kein Brot drauflegen sollte was man dann essen will. Passende Werbung hier im Thread "Verbotsschilder kaufen"
Ich denke, die Chinesen und auch die Importeure haben das von den Amis abgeguckt und pappen das bald überall drauf. Es ist wie der übliche Disclaimer auf unzähligen privaten Homepages oder die Blabla-Textbausteine im Sicherheitskapitel fast jeder Bedienungsanleitung. Und ja, Warnhinweise nutzen sich ab. Ebenso wie der Blödsinn in Kleingedrucktem, das liest auch kaum noch einer... ...
Hannes Lux schrieb: > Ebenso wie der Blödsinn in Kleingedrucktem, das liest auch kaum noch > einer... Genau deswegen druckt man ihn ja auch klein...
Uhu Uhuhu schrieb: > Genau deswegen druckt man ihn ja auch klein... Ich weiß. Und deswegen müllt man es mit viel Blabla voll, damit man die entscheidenden Stellen nicht gleich findet. Es hat alles Methode, genau wie Blöd-Zeitung und RTL... ...
Jens G. schrieb: > Ja, der Aufkleber ist so ein Kleinteil, vor dem man warnen sollte, weil > man ihn verschlucken könnte - also nix wie weg damit. Erinnert mich an eine Folge von Alf. :-) Im Kühlschrank am Truthahn war ein Zettel mit der Aufschrift "Alf, bitte iss das nicht!". Alf wirft den Zettel mit den Worten "warum sollte ich den Zettel essen?" weg und haut sich den Vogel 'rein. :-)
Anja Donata schrieb: > Ich finds cool, wie in Amiland so langsam, lach - da stehen noch > lustigere Sachen drauf! Bist du noch in der Pubertät? Ich finde das überhaupt nicht cool, sondern selten dämlich. Langsam nervt es nur noch. Ich habe letztens ein Gerät ausgepackt. Die Sicherheitshinweise hatten einen Umfang von einem Buch, die Bedienungsanleitung war dagegen ein kleines Faltblatt. Was soll daran cool sein? Vermutlich 99% dieser Hinweise könnte man weglassen, wenn sich (a) diverse US-amerikanische Verbraucher nicht weigern würden ihren Menschenverstand zu benutzen (das könnte dann Darwin richten) und (b) man die Produkthaftungsgesetze so weit ändern würde, dass sie sinnvoll und nicht übertrieben sind, damit sich einige Geldgierige nicht damit bereichern können. In Deutschland geht es auch http://www.ra-sawal.de/Wordpress/?p=1166 Nur wir müssen ja jeden Mist aus den USA übernehmen, dabei sollten die sich mal eine Scheibe bei uns abschneiden! Der bereits erähnte Tempomat im Wohnmobil ist übrigens ein Hoax bzw. eine Urban Legend, das heißt das hat es in der Form nie gegeben. Wahr dagegen ist die Frau mit dem heißen Kaffe bei McDonald's. Sie heißt Stella Liebeck und war beim Vorfall 79 Jahre alt.
Andy G. schrieb: > (...) > Der bereits erähnte Tempomat im Wohnmobil ist übrigens ein Hoax bzw. > eine Urban Legend, das heißt das hat es in der Form nie gegeben.(...) Das wir sowas glauben zeigt doch, was wir von den "Amis" halten. Aber wie bescheuert darf man sein, wie bescheuert sind manche? Vielleicht hat schon mal eine versucht die Stoffeinlage im Brotkorb mitzuessen oder dachte das es ist ein Brot in Korbform? Oder wie kommt man sonst an solche Warnhinweise, möglichst in allen EU-Sprachen und einer Schriftgröße von mind. 7mm. Achtung! Bei einsetzender Dämmerung ist mit baldiger Dunkelheit zu rechnen. Sowas soll angeblich in einer Anweisung der Bundeswehr stehen.
Rick McGlenn schrieb: > Aber wie bescheuert darf man sein, wie bescheuert sind manche? > Vielleicht hat schon mal eine versucht die Stoffeinlage im Brotkorb > mitzuessen oder dachte das es ist ein Brot in Korbform? Darum geht es eigentlich gar nicht so sehr. Schuld ist meiner Meinung nach das Common Law, das Rechtssystem in den USA. Deppen, nein das sind eindeutig Vollidioten, gibt es immer, aber sie werden durch dieses sich aufschaukelnde System in ihrer Dämlichkeit und Dreistigkeit auch noch geschützt. Da gibt es gierige Anwälte, die JEDEN Anlass nehmen, um zu klagen. "Du warst so bescheuert und hast in den Brotkorb gebissen? Hey ich kenne einen Anwalt, der kann da bestimmt was rausholen!" Anwaltshonorare sind nicht so geregelt wie bei uns, man vereinbart das frei. So klagt man eben auf 2 Milliarden USD Schmerzensgeld, weil der Mandant versucht hat den Brotkorb zu essen und er sich dabei am Mund verletzt hat. Im Endeffekt geht es dem Anwalt um die 200 Mio Anwaltshonorar. Ein Gericht wird den Wert zwar deutlich nach unten korrigieren, der Anwalt darf sich dann eben über nur 2 Mio Euro freuen, aber man muss es erst einmal mit einem hohen Betrag angehen, damit sich der Gegner (der Brotkorbhersteller) so dermaßen eingeschüchtert fühlt, dass er vielleicht vor einem Verfahren oder in einem Berufungsverfahren für eine außergerichtliche Zahlung bereit ist, die er vor einem Gericht vielleicht/eventuell/möglicherweise gar nicht zahlen müsste. Siehe den Fall mit dem heißen Fall bei McDonald's. Das ist eben ein Problem in diesem Rechtssystem. Es ist schwieriger vorhersagbar, was bei einer Schadenersatzklage rauskommen wird, weil man nicht weiß, woran sich das Gericht orientieren wird. Was man noch sagen kann: In den USA gewinnt im Regelfall der, der das meiste Geld hat. Ein kleiner Bauer, der von Monsanto verklagt wird, wird von denen auf Millionen- oder Milliardenschäden verklagt. http://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto#Monsanto_als_Kl.C3.A4ger Der kleine Bauer muss nun einen Anwalt wegen der Verteidigung beauftragen, der bei solchen Streitwerten natürlich ein paar Hunderttausend USD kostet. Dann klagt man so lang mit irgendwas, bis dem Bauer das Geld ausgeht und dieser alles unterschreibt, was die verlangen. Informativ in diesem Zusammenhang: http://de.wikipedia.org/wiki/Percy_Schmeiser http://www.youtube.com/watch?v=lR1Mc9dbLqo&hd=1 In den USA macht man sich auch schon schadensersatzpflichtig, wenn man nur "Zu viel Zucker im Essen ist gesundheitsschädlich!" behauptet. Da sieht man sich gleich mal Millionenschäden bei Nestle & Co. gegenüber.
Andy G. schrieb: > Im Endeffekt geht es dem Anwalt um die 200 Mio Anwaltshonorar. Ein > Gericht wird den Wert zwar deutlich nach unten korrigieren, der Anwalt > darf sich dann eben über nur 2 Mio Euro freuen, aber man muss es erst > einmal mit einem hohen Betrag angehen, damit sich der Gegner (der > Brotkorbhersteller) so dermaßen eingeschüchtert fühlt In den USA klagt i.d.R. eine komplette Rechtsanwaltskanzlei. Und deren sämtliche Honorare wollen beglichen sein. Des Weiteren muss der Kläger, wenn er Geld zugesprochen bekommt, sämtliche Auslagen wie Krankenhausrechnung, Schäden, Gutachter usw. bezahlen. Fakt ist dabei, dass der Kläger in so einem Fall Glück haben muss, wenn er mit "break even" davonkommt. Das Ganze System ist ein einziges Nähren von Schmarotzern.
Andy G. schrieb: > Anwaltshonorare sind nicht so geregelt wie bei uns, man > vereinbart das frei. Tja, ob unser System unbedingt besser ist? Streitwert bestimmen, abhängig davon einen bestimmten Betrag kassieren, wenn das Geld dann da ist (vorher passiert nichts) gehen die Jungs i.a. lustlos an die Sache ran. Spielt ja im Prinzip keine Rolle, ob der Prozess gewonnen oder verloren wird, Kasse stimmt immer. Eine gewisser "Erfolgsbonus" oder "Misserfolgsmalus" gehörten da meiner Meinung nach schon hin.
H.joachim Seifert schrieb: > Andy G. schrieb: >> Anwaltshonorare sind nicht so geregelt wie bei uns, man >> vereinbart das frei. > > Tja, ob unser System unbedingt besser ist? Ja, es ist dahingehend besser, aber nicht wegen der Gründe, die du erwähnst. > Streitwert bestimmen, > abhängig davon einen bestimmten Betrag kassieren, wenn das Geld dann da > ist (vorher passiert nichts) gehen die Jungs i.a. lustlos an die Sache > ran. Spielt ja im Prinzip keine Rolle, ob der Prozess gewonnen oder > verloren wird, Kasse stimmt immer. Eine gewisser "Erfolgsbonus" oder > "Misserfolgsmalus" gehörten da meiner Meinung nach schon hin. Lass mich mal raten, du hast noch nicht als Beteiligter an Gerichtsverfahren teilgenommen? Viele (die Mehrheit) Verfahren beginnen zwar vor Gericht, werden aber mit einem Vergleich abgeschlossen. Da gibt es keinen Gewinner oder Verlierer, sondern eine Vereinbarung. Wie willst du da nach Erfolg und Misserfolg bewerten? Vermutlich bist du noch jung und glaubst daran, dass Geld der Motivation dient. Geld ein aber sehr schlechtes Motivationskriterium. Das begreift man aber auch erst später im Leben. Stell dir auch vor, du brauchst einen Anwalt für ein Problem, bei dem es für dich nur um Schadenbegrenzung geht. Du würdest in deinem Anwaltssystem keinen Anwalt finden, der dich verttritt, denn jeder Anwalt kann schon vorher abschätzen, dass du unterliegen wirst. Warum also sollte man dich verteidigen, der Anwalt weiß ja schon vorher, dass man den "Misserfolgsmalus" abdrücken muss? Ich kenne solche Vorschläge mit Erfolgsboni für Anwälte, aber immer nur von Leuten, die davon eigentlich nicht viel Ahnung haben. Im Übrigen gibt es Rechtsschutzversicherungen, gerade die Vollkaskodeutschen legen da sehr viel Wert drauf.
>Im Übrigen gibt es Rechtsschutzversicherungen, gerade die
Auch die überprüfen die Erfolgschancen.
Mitte der 90 iger habe ich einmal von einer Rechtanwaltgruppe
gelesen, welche auf Honorarbasis arbeiten durften
(Mindeststreitwert 100 000 DM)
Nie wieder etwas davon gehört.
Übrigens,wenn einmal einer einen Anwalt sucht,
fordert vorher Referenzen über das Streitthema.
Ihr werdet erstaunt sein wie Ihr von den Anwälten angesehen
werdet.
Habe mal in USA einen Koffer gekauft, darin befand sich rotes Blatt ca DIN-A5 Größe mit dem Warnhinweis, dass man keine Säuglinge darin transportieren darf, da Erstickungsgefahr besteht.
Wo ist das Problem? Die verwendeten Stoffe sind nicht lebensmittelecht (geben vielleicht Schadstoffe ab). Das ist doch mit der Hauptaussage: "Dekorationsartikel" sprachlich völlig eindeutig.
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