Es scheint hier einiges an Halbwissen zu existieren, dem ich gerne
abhelfen möchte:
Die Nennimpedanz wird sowohl bei einzelnen Chassis als auch bei
Mehr-Wege-Laustsprechern angegeben. Dabei wird jedoch, wenn es richtig
gemacht wird, nie bei einer einzelnen Frequenz gemessen, sondern der für
den entsprechenden Einsatzzweck vorgesehene Bereich gesweept und dabei
ein kompletter Impedanzschrieb über die Frequenz ermittelt.
Für die Nennimpedanz darf nun die Minimalimpedanz nicht mehr als 20%
unterschritten werden.
Beispiel: Ein Box mit angegebener Nennimpedanz von 4 Ohm (20% davon
entsprechen -0,8 Ohm) darf bei keiner Frequenz im angegebenen
Übertragungsbereich unter 3,2 Ohm fallen.
@Michael Roek:
Die Impedanz bei Lautsprechern ist nie(!) eine Nebensache, denn sie gilt
es häufig zu kompensieren, damit die Frequenzweichen eine 'vernünftige'
Last sehen und ordnungsgemäß funktionieren kann. Und wenn sie denn nicht
kompensiert werden kann/soll, dann gilt es sie zumindest zu
berücksichtigen.
1 | Der wesentliche Faktor fuer die Impedanz sind die mechanischen und
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2 | aerodynamischen Eigenschaften.... schau Dir nur mal die Impedanz bei der
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3 | Resonanzfrequenz an. Und das ist keine elektrische sondern eine
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4 | mechanische Resonanz.
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Hallo?!?!? Das ist ja jetzt nicht wirklich Dein ernst, oder?!
Ein Lautsprecher-Chassis, zumindest die allgemein Bekannten, mit
elektro-dynamischen Antriebssystem, 'leben' von den Wechselwirkungen(!)
zwischen den mechanischen und den elektrischen
Eigenschaften/Komponenten.
Eine strikte Trennung ist da nicht so ohne weiteres möglich. Eine
Membran mit Sicke und Zentrierspinne im Korb - aber ohne Schwingspule -
ist als aktives Antriebssystem ebenso wenig denkbar wie die Schwingspule
allein ohne die zuvor genannten mechanischen Komponenten.
Es gibt auch entsprechende Ersatzschaltbilder, wo die mechanischen
Komponenten in elektrische umgerechnet werden (können), um ihr Verhalten
inkl. Frequenzweiche, Kabel, Verstärker usw. elektrisch zu simulieren.
Deine An- oder Einsichten sind mir leider teilweise etwas suspekt - aber
vielleicht hast Du Dich nicht verständlich genug ausgedrückt, oder ich
habe es anders aufgefasst, obwohl Du vmtl. das richtige gemeint hast. Es
ist ja auch nicht immer einfach Fragestellern eine komplexe Materie mit
einfachen Worten verständlich zu erläutern - zumal wir deren Allgemein-,
geschweige denn Fachwissen, nicht immer einschätzen können.
Nichts für ungut, aber wir wollen doch die (unwissenden) Fragesteller
nicht mit Fehl- bzw. Falschinformationen füttern, oder?!
Wenn Du mehr wissen möchtest, kann ich Dich sicher ein wenig erleuchten,
denn ich bin seit zwei Jahrenzehnten Lautsprecher-Entwickler, aber das
würde den Rahmen hier auf jeden Fall sprengen.
MFG