Danke! Digitale Potis waren mir noch nicht bekannt.
Wenn ich das richtig sehe, vertragen die aber nur so viel Spannung, wie
sie als Vdd auch erhalten.
Wenn ich sie jetzt aber in meinem Verstärker einsetze, bekommen sie ja
eine höhere Spannung ab. Mein Audiosignal aus dem DAC hat zwischen 0 und
3,3V und der OpAmp soll dieses leiser aber auch lauter machen können.
Kurz, um mein Verständnis zu prüfen:
Mein Audiosignal pendelt um 1/2 * 3,3V, wenn es aus dem DAC kommt. Damit
die Kopfhörer nicht zu viel Strom aus dem Controller ziehen, wird ein
Impedanzwandler zwischengeschaltet (ich wollt einen LM324 nehmen).
Dieser lässt die Spannung unberührt, kann aber größere Ströme liefern
als der Mikrocontroller.
Wenn ich die Lautstärke beeinflussen will, muss eine kleinere Leistung
an den Kopfhörer abgegeben werden. Ich nehme mal an, der Kopfhörer hat
einen konstanten Widerstand. Deshalb muss ich die Spannung reduzieren
bzw. erhöhen. Dafür würde ich dann vor den Impedanzwandler einen
invertierenden Verstärker setzen.
Kann ich nun als Widerstand zwischen dem Ausgang und dem invertierenden
Eingang des Opamps, welcher als invertierender Verstärker dient, einfach
das digitale Poti setzen (R2 in der Zeichnung)? Oder laufe ich hier
Gefahr, dass das Poti aufgrund zu hoher Spannung überlastet wird?
Oder setze ich das digitale Poti besser zwischen Signalquelle (max 3,3V)
und invertierenden Eingang des OpAmps (R1 in der Zeichnung)?
Brauche ich dann überhaupt noch einen Impedanzwandler? Der invertierende
Verstärker reicht doch auch, oder?
Vielen Dank für eure Hilfe!
Gruß,
Emil