Tektronix WFM601 auch als Audio-Oszi zusätzlich zum Vectorscope?

Gast #2495465
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Hiho!


Habe die Gelegenheit, günstig ein Tektro WFM601A zu bekommen. Das ist 
eigentlich zur Analyse von Videosignalen ausgelegt.

Das Gerät kann auch zwei Audiosignale in einem Vektorskop abbilden.
Aber ich würde gerne noch zusätzlich zu einem normalen Audio Oszilloskop 
zwecks direkter Wellenformanzeige umschalten können. Geht das?

Zur Verfügung stehen analoge Signale, wahlweise asymmetrisch oder auch 
symmetrisch.

In dem Manual blick ich als Nichtversierter nicht so ganz durch. Eine 
direkte Wellenformanzeige hat nur das Untermodell M der Reihe. Hier der 
Link: 
http://www.picturesolutions.com/manuals/Tektro_WFM601_manuel_US.pdf

Wäre wunderbar, wenn mir einer von Euch da Klarheit verschaffen könnte.

LG

Saphiro
Gast #2495527
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IMHO irrst du dich mit dem M-Modell. Das M Modell kann eine digitale 
Wellenform des Videosignals zeigen.

Das A-Modell kann zusätzlich mit Audiosignalen arbeiten. Die 
Audioanzeige ist allerdings eine Lissajous-Anzeige im XY-Betrieb, d.h. 
keine Anzeige der Wellenform im zeitlichen Verlauf.

Die Audiosignale werden an einer Remote Connector eingespeist. Elektr. 
Daten beachten!. Die Buchse üblicher 25-Pin D-Type Anschluss. IMHO 
sollte es möglich sein mit einem DIY-Zwischenadapter auf diese Buchse 
einen Signalabgriff für ein normales Oszi zu bauen.
Gast #2495548
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Jo, das mit dem Vectorscope/Lissajous und dem Remote Input beim A-Modell 
hatte ich schon festgestellt. Ich dachte nur, dass das M-Modell mit der 
direkten Videosignalanzeige auch Audiosignale korrekt abbildet, aber da 
hab ich mich wohl geirrt. Danke für die Aufklärung.

Was würde denn passieren, wenn ich die zwei signalführenden Drähte einer 
symmetrischen XLR-Verbindung an X-in und Y-in des Vektorskop Eingangs 
lege? Kommt dabei ein herkömmliches V/time Oszillografenbild zustande?

Ansonsten - gibt es auch normale Oszilloskope (im günstigen 
Gebrauchtbereich) mit X-Y (Vektorskop/Goniometer) Funktion?
Gast #2495816
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Nein, es käme kein V/t Bild zustande. Der beschriebene Messaufbau wäre 
auch nicht sinnvoll oder funktionsfähig. Man kann nicht das Audiosignal 
von einem Ausgangskanal auf zwei Eingangskanäle aufteilen und dabei den 
Bezugspunkt jedes Eingangskanals weglassen.

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