UART an CAN-Treiber

Gast #2497540
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Bastler schrieb:

> Kann ich den UART Ein-/Ausgang meines µC an einen CAN-Treiber (MCP2511)
> anschließen und so einen Bus aufbauen.

Jein. Grundsätzlich würde das funktionieren (das Ergebnis wäre natürlich 
kein CAN, sondern immer noch UART), aber manche CAN-Transceiver haben 
eine dominant timeout-Funktion. Wenn an TxD zu lange low-Pegel anliegt, 
dann erkennt der einen abgestürzten Prozessor und schaltet ab. Daher 
darf die Bitrate nicht zu niedrig sein.

Beim TJA1050 sind das worst-case 250µs. Bei Deinem Datentelegramm sind 
worst-case 9 Bits hintereinander low (1 Startbit, 0x00 als Daten), d.h. 
ein Bit darf maximal 27,5µs lang sein. Das entspricht 36,4kbps, mit 38,4 
bist Du also auf der sicheren Seite.

Den oben genannten Transceivertyp kenne ich nicht, da musst Du selber 
ins Datenblatt gucken.
Gast #3535392
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ken schrieb:
> Hm, hat das inzwischen mal jemand ausprobiert und möchte berichten? Wäre
> wirklich hilfreich.

Das ist hanebüchener Blödsinn. Wer UART differentiell braucht (darum 
will hier ja jemand den CAN-Transceiver verwenden) der nimmt eben einen 
RS485. RS485 ist nämlich UART differentiell gemacht. Die max. 
Leitungslänge ist genau gleich wie bei CAN. Aber nein Bastler wissen es 
wieder besser als die Spezifikationen der Interfaces ...
Gast #3535761
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NAJA, zumindest sieht es ja so aus, also ob sich die manchmal lästige 
RX/TX Umschaltung per µC pin bei RS485 vermeiden ließe.

z.B. wäre es deutlich einfacher, ein Bussystem mit Funkmodulen (oft nur 
RX/TX UART vorhanden) zu erweitern.

Wenn das also der einzige Unterschied wäre, wäre das doch für den 
gemeinen Bastler ne dolle Sache, oder etwa nicht?!

Ich fürchte, nur Versuch macht Kluch...

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