Ich habe eine blöde Frage: Ich messe eine Spannung mit einem 10Bit ADC und 5V Referenzspannung, also 1LSB= 4,883mV Um vom Wert des ADCs auf die anliegende Spannung zu rechnen, muss ich das Wandlungsergebnis des ADCs doch einfach mit dem Wert für 1 LSB multiplizieren, oder? Dann hat der ADC aber nur max 0V bis (VREF-1LSB) Eingangsspannungsbereich, da bei einem ADC-Wert von 1023 "nur" 4,995V herauskommt. Ist das richtig oder liegt ein Denkfehler vor?
Hi, das Ganze hat was mit der Art der AD-Wandlung zu tun. Es ist ja eine Annäherung an den gemessenen Wert. Man kann es auch Wägeverfahren (oder surksessive Approximation)nennen. Durch den Komperator wird der eingelesene Wert mit dem angenäherten Wert verglichen so lange erhöht, bis dieser in etwa erreicht wurde. Allerdings darf er diesen nicht überschreiten. (Hoffe einigermaßen verständlich) Gruß, Peter
Tom schrieb: > Dann hat der ADC aber nur max 0V bis (VREF-1LSB) > Eingangsspannungsbereich, da bei einem ADC-Wert von 1023 "nur" 4,995V > herauskommt. Ist das richtig oder liegt ein Denkfehler vor? Ja, das stimmt. Der ADC sagt nicht: es ist eine Spannung von genau 4,995V da, sondern: es ist eine Spannung grösser oder gleich 4,995V da. Verwegene Zeitgenossen drehen deshalb (falscherweise) ein wenig an der Steigung der Geraden und sagen: 1023 = 5,000V. Damit handeln sie sich aber eine Fehler von 1 Promille und zusätzlich mehr Rechenaufwand ein... ;-)
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