Ich habe soeben mein erstes ADC Project am Atmega8 erfolgreich aufgebaut :-) Mein Sensor liefert als Signal konstante 4V bei 1-9 mA eingeprägtem Messstrom. Ich messe also am ADC die über einen 220 Ohm Widerstand abfallende Spannung. Weiterhin nutze ich für den ADC eine externe Referenzspannung von 2.048 Volt. Das funktioniert auch alles super und die Genauigkeit ist für meine Zwecke absolut in Ordnung. Nun aber meine eigentlich Frage: Der Sensor wird über eine externes Netzteil von 12V versorgt. Im schlimmsten Fehlerfall am Sensor würden im Moment also die vollen 12V den Atmega bruzeln. Nun hab ich mir überlegt als Schutzschaltung einfach eine 3.3V oder 5V Z-Diode vor dem Shunt nach Masse zu schalten... Ist das als minimale Schutzbeschaltung ausreichend oder wie würdet ihr das machen? Vielen Dank Thomas
Hi, ich würde das auch mit einer Zener-Diode machen. Du müsstest dann noch im Fehlerfall gucken, dass die Zenerdiode die entsprechende Verlustleistung verkraftet und nicht auch kaputt geht... Baue selbst auch gerade meine erste größere Schaltung, wo ich bei den äußeren Eingängen auf Schutz achten muss...
>Mein Sensor liefert als Signal konstante 4V bei 1-9 mA eingeprägtem >Messstrom. Ich messe also am ADC die über einen 220 Ohm Widerstand >abfallende Spannung. Am ADC-Eingang liegen also 9mA x 220R = 1,98V? >Im schlimmsten Fehlerfall am Sensor würden im Moment also die vollen 12V >den Atmega bruzeln. Nun hab ich mir überlegt als Schutzschaltung einfach >eine 3.3V oder 5V Z-Diode vor dem Shunt nach Masse zu schalten... Ist >das als minimale Schutzbeschaltung ausreichend oder wie würdet ihr das >machen? Wenn der Strom, der dann durch die Zenerdiode fließt, nicht begrenzt wird, raucht auch die Z-Diode ab. Mach doch einfach einen Schutzwiderstand zwischen dem 220R Widerstand und ADC-Eingang hin. 4k7 begrenzen den Strom durch die internen Schutzdioden auf rund 1,4mA. Und das Datenblatt sagt ja, daß maximal 10k Quellimpedanz beim ADC zulässig sind.
Fragi schrieb: > Am ADC-Eingang liegen also 9mA x 220R = 1,98V? Ja - solange der Sensor fehlerfrei läuft gibt er maximal 9mA Messstrom ab - also 1.98V am ADC. Da ich als Referenz 2.048V nutze komm ich damit wunderbar hin. > Wenn der Strom, der dann durch die Zenerdiode fließt, nicht begrenzt > wird, raucht auch die Z-Diode ab. Wie mach ich das am einfachsten? Sorry wenn ich so doof frage - bin halt noch am lernen. Danke für die Hilfe Thomas
Thomas schrieb: >> Wenn der Strom, der dann durch die Zenerdiode fließt, nicht begrenzt >> wird, raucht auch die Z-Diode ab. > > Wie mach ich das am einfachsten? > Sorry wenn ich so doof frage - bin halt noch am lernen. Zwischen den ADC-Pin und die zu messende Spannung nen Widerstand schalten. Ansonsten fließt der ganze Strom den das Netzteil liefern kann über die Schutzdiode und selbige verdampft. Der Strom und damit die maximale Verlustleistung muss bei jeder Schutzschaltung die nicht trennt begrenzt werden. Meistens mit nem einfachen Vorwiderstand. Eigentlich brauchst du nur den Vorwiderstand solange der max. Strom im Fehlerfall auf 1mA (max. der internen Schutzdioden) begrenzt ist. Statt der nackigen Kabel/Keiterbahn zwischen Pin und Shunt einfach noch einen Widerstand in Reihe. Mit 6k8 bis 10k bleibst du unter den max. 10k Quellimpedanz und gleichzeitig unter den max. 1mA für die Schutzdiode. Wenn sich deine Messwerte nur langsam ändern kannst du einen Tiefpass bauen (zusätzlicher Kondensator mit 10nF direkt am ADC-Pin gegen Masse; aber auf kurze Leitungen achten). Der Vorwiderstand kann dann höher werden, z.B. 47k, und der Atmega ist auch bis 50V sicher. Vor allem aber auch gegen kurze Spannungsspitzen durch daneben liegende Leitungen. Die notwendige Quellimpedanz während der Wandlung wird vom Kondensator geliefert. Nachteil: 47k+10nF ergeben einen Tiefpass mit 18Hz Grenzfrequenz. Nebenbei: Normale Diode gegen eine definierte Spannung ist oft besser als ne Zenerdiode. Grüße, Stephan
>Wie mach ich das am einfachsten?
So wie im Anhang.
Viel größer würde ich den 4k7 Widerstand aber nicht machen, weil der
Leckstrom aus dem ADC-Eingang an diesem Widerstand einen unerwünschten
Spannungsabfall erzeugen kann.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.
