Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik SHT 21 S wie gut sind eure Werte mit der "Werkskalibration"?


von Tom (Gast)


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Hi,

wer von euch hat denn den SHT 21 S   schon mal eingesetzt ?


Ich brauche ( Vergleich mit Profi-Wetterstaion) eine Korrektur um ca. 
30%
( sonst wäre auch Raumfeucht bei RH 24% was unsinnig ist)

--> Ich lese diesen analog wie im Datenblatt beschrieben aus  -  Fehler 
von Voltmeter kann ich ausschließen, weil das zuviel wäre ( dann wären 
alle meine Voltmeter kaputt :-) )



Hat jemand Erfahrungen ? Wundert mich etwas ... das Datenblatt ist ja 
deutlich "genauer"



Gruß

Tom

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Dein Posting klingt irgendwie zusammenhanglos.

Keine Ahnung, was ein SHT-21S ist, aber die ohne S habe ich letztes
Jahr ausgiebig getestet.  Mangels sinnvoller Referenz habe ich dabei
vor allem den Temperatursensor getestet, und das Ergebnis ist, dass
sie mindestens so gut sind wie ein gutes Laborthermomenter.  Mit
anderen Worten: ich habe keine bessere Referenz finden können.

Auch mehrere Sensoren untereinander gleichen sich extrem gut, auch
bei den Feuchtigkeitswerten (wenngleich dort die Abweichungen
untereinander etwas höher waren als bei der Temperatur).

von Christian K. (Firma: Atelier Klippel) (mamalala)


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Hmm, also in dem Datenblatt steht:

"Important: The maximum current from SDA should not
exceed 40µA. Therefore, there are restrictions on the size
of the resistance RLP. Furthermore, the current should be
kept as low as possible and therefore the input impedance
of the reading buffer shall be larger than 50MΩ (60nA
input biased current)."

Ist das denn bei Dir auch der Fall? So ein µC ADC Eingang hat sicher 
viel weniger als 50MOhm. Auch viele Multimeter dürften da weit drunter 
liegen. Das Du die vorgeschlagenen Werte von 100kOhm und 220nF für den 
Tiefpassfilter an SDA verwendet hast, davon gehe ich mal aus.

Was bei Feuchte-Sensoren auch gerne mal "Schiefgeht" ist das man auf das 
aktive Sensorelement fasst. So ein Fingerabdruck (=Fett) macht sich da 
nicht wirklich gut. Auch Staub etc. sind da nicht gerne gesehen. Sowas 
ist mir schon mal bei Sensoren der HIH-4000 Serie passiert. Beim Einbau 
ausversehen mit dem Finger auf das offenliegende Element, schon kam 
Murks raus.

Grüße,

Chris

von MaWin (Gast)


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> dann wären alle meine Voltmeter kaputt

Wahrscheinlich haben die aber weniger als 50 MOhm,
manche haben 10MOhm, manche 1MOhm,und lange gebung
warten bis sicher der richtige Wert einstellt.
und zu musst natürlich auch VDD messen.

Deine Abweichung ist krasser als unter jeder Toleranz
erlaut, du machst was falsch.

Du kannst die Sensoren nicht besser kalibrieren als
die Werkskalibrierung ist. Brauchst du genauere
Sensoren, musst du zu den teureren greifen.

von Tom (Gast)


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Hi

 Danke für die Antworten


zu Christian Klippel:

Jau genau gleich wie im Datenblatt, gehe dann direkt auf einen OPV als 
Buffer  - Spannungen davor und danach gleich  - also die Schaltung an 
sich funktioniert.


zu MaWin:

Mich wunderts auch  - daher suche ich ja schon recht lange  - ich hatte 
den Sensor jetzt an drei Punkten gegen den o.g. Sensor kalibriert... 
seither folgt er diesem (seit einer Woche) auf +- 1% Punkt ...

Also wenn ich einen "Dreck" , beim Löten irgend ein Dampf etc. 
reingekomme ist, dann ist das wohl zumindest stabil...   "kopfgrazt" 
:-)


Gruß  Tom

von Christian K. (Firma: Atelier Klippel) (mamalala)


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Tom:

Ja, ist denn der OpAmp auch geeignet dafür? Im Datenblatt wird ja 
explizit angegeben welche Bedingungen der OpAmp erfüllen muss. Evtl. 
belastet der ja bereits den Ausgang zu stark.

Achja, und mal ganz dumm gefragt: Auf welchen Spannungsbereich beziehst 
Du deine ca. 30% Abweichung? Denn der Chip ist ja 3.3V, wenn man aber 
nun für 100% 5V ansetzt, dann ergibt sich so ziemlich genau die 30% 
Abweichung....

Grüße,

Chris

von Tom (Gast)


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"Achja, und mal ganz dumm gefragt: Auf welchen Spannungsbereich beziehst
Du deine ca. 30% Abweichung? Denn der Chip ist ja 3.3V, wenn man aber
nun für 100% 5V ansetzt, dann ergibt sich so ziemlich genau die 30%
Abweichung....
"


--> jau ... oh immer die kleinen Fehler... habe in Berechnung 5V drin 
gehabt... DANKE DANKE DANKE !

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Christian Klippel schrieb:
> Ist das denn bei Dir auch der Fall?

Habe jetzt Zeit gehabt, mir mal den Unterschied zwischen SHT-21 und
SHT-21S anzusehen: nun, da können wir unsere Ergebnisse einfach nicht
vergleichen.

Wenn du die Daten aber ohnehin mit einem Controller verarbeiten willst,
dann verstehe ich nicht, warum du dir die S-Variante überhaupt
antust.  Nimm die I²C-Variante, und du bist all deine Probleme los.

von Christian K. (Firma: Atelier Klippel) (mamalala)


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Jörg Wunsch schrieb:
> Christian Klippel schrieb:
>> Ist das denn bei Dir auch der Fall?
>
> Habe jetzt Zeit gehabt, mir mal den Unterschied zwischen SHT-21 und
> SHT-21S anzusehen: nun, da können wir unsere Ergebnisse einfach nicht
> vergleichen.
>
> Wenn du die Daten aber ohnehin mit einem Controller verarbeiten willst,
> dann verstehe ich nicht, warum du dir die S-Variante überhaupt
> antust.  Nimm die I²C-Variante, und du bist all deine Probleme los.

Ich will da garnix verarbeiten, ich hatte nur Tips/Hinweise gegeben ;-D

Aber das Problem des Erstellers (Tom) ist ja nun gelöst.

Grüße,

Chris

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Christian Klippel schrieb:
> Ich will da garnix verarbeiten, ich hatte nur Tips/Hinweise gegeben ;-D

Sorry, das hatte ich dann vermasselt.

von Christian K. (Firma: Atelier Klippel) (mamalala)


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Jörg Wunsch schrieb:
> Christian Klippel schrieb:
>> Ich will da garnix verarbeiten, ich hatte nur Tips/Hinweise gegeben ;-D
>
> Sorry, das hatte ich dann vermasselt.

No worries, irren ist m[änn]|[ensch]lich ;)

Grüße,

Chris

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