Hallo an alle, ich wollte mal erfragen wie es mit dem Einsatzt von PMR Handquäcken im Gebrige aussieht. Lohnen die sich überhaupt? Da die Funkwellen nicht dem Berprofiel folgen, kann ich mir gut vorstellen, dass man sein Gesprcähspartner nicht erreicht wenn er hinter einer Kuppe steht.
klappt im Skiurlaub ganz gut. Klar, wenn man auf 2 verschiedenen Bergsseiten ist, gehts nicht mehr! Das größte Problem ist (im Urlaub), dass jeder 50. so ein Gerät hat und es ja nur 8 Frequenzen gibt. Wenn man gegenseitig Rücksicht nimmt, mit Untertönen (CTCSS, DCS) arbeitet, kann man die wichtigsten Sachen gut austauschen.
Ja genau dafür soll es sein :-). gibt es alternativen mit ähnlicher reichweite und mehreren Kanaälen? Also bitte jetzt nicht CB sagen. Ich will ungerne eine Antene für eine 11m Well auf dem rücken tragen. Die CB-Handfunken kommen ja mit dem stummel nicht weit.
Basti schrieb: > gibt es alternativen mit ähnlicher > reichweite und mehreren Kanaälen? . "Freenet", also die 149-MHz-Version. Ist aber relativ teuer. . Amateurfunk; auch teurer, aber man bekommt bei vergleichbaren Transceivern mehr Leistung; man braucht eine Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst ;-)
Basti schrieb: > Amateurfunk auf Handgeräten? Klar, warum nicht ? Solange es nicht Kurzwelle ist :-)
Okay. ich denke doch das ich auf PMR gehe. Das ist billig gängi funktioniert und ich denke damitz auch problemlos.
ich schließ mich jörg an! mach die amateurfunk-prüfung. Du kannst dann nicht nur ganz toll mit putzigen Handfunken (zB VX3 von Yaesu) im Skiurlaub funken sondern auf KW von Daheim aus mit der ganzen Welt! Nebenbei lernst du noch ein wenig Elektronik und wenn du Glück hast ist ein cooler OV vom DARC in deiner Nähe! vy73's
Naja mit der Welt schnack ich über Teamspeak. so unbedingt brauch ich das nicht. Und die mit den ich Skifahre müssten dann auch Funkzeugniss haben. Von daher fällt die sache flach
Und ein Wenig elektronik kann ich eigendlich. Hab ja ein Facharbeiterbrif da drinne ;-). Nur Arbeite ich seit 10 jahren ncith mehr in dem Bereich.
Basti schrieb: > Nur Arbeite ich seit 10 jahren ncith > mehr in dem Bereich. Ist auch nicht nötig. Der Technikteil der Prüfung ist nicht so schwer, wenn du da schon grundlegende Kenntnisse hast, der rechtliche Teil ist halt ein wenig Fleißarbeit (Vorschriften lernen). Aber man darf zwischen den Prüfungsteilen Pause machen, und es verbietet einem niemand, in der Pause nochmal ins Buch zu gucken. ;-) Du bleibst natürlich trotzdem in den gleichen Frequenzbereichen (VHF: Afu 145 MHz vs. Freenet 149 MHz, UHF: Afu 430 MHz vs. PMR 446 MHz), also grundlegend ändert sich an der Ausbreitung nicht viel. Allerdings sind die Antennen von Afu-Handfunken in der Regel schon etwas besser als zumindest die der PMR-Funken, du kannst auch eine noch größere Antenne problemlos nutzen, gängige Handfunken machen so um die 4 W (runterschaltbar), auf UHF hast du endlos viele Kanäle zur Verfügung, und die mittlerweile gängigen LiIon-Akkus (und zugehörigen Ladegeräte) sind deutlich besser als alles, was ich bei PMR so bislang gesehen habe. (Vom Gesamtvolumen her macht der Akku etwa die Hälfte der gesamten Handfunke aus.) Die Akkus unserer PMR-Funken sind mittlerweile ziemlich runter, wir nehmen stattdessen jetzt auf Wanderungen und dergleichen nur noch die Afu-Geräte mit. Die Kinder sind inzwischen in einem Alter, dass man sie damit auch schon mal mit Ausbildungsrufzeichen arbeiten lassen kann. ;-)
Aber es müssen Trotzdem alle ein Funkzeugnis haben, die mit den Geräten "sprechen" wollen? ob ich dazu alle bewegt bekomme^^
Basti schrieb: > Aber es müssen Trotzdem alle ein Funkzeugnis haben, die mit den Geräten > "sprechen" wollen? Ja. Viele Afu-Geräte kann man im Prinzip auch auf PMR oder Freenet benutzen. Rechtlich wird das aber ein wenig grauzonig, und man sollte dann einerseits genau wissen, was man tut (um sicherzustellen, dass man die entsprechenden Betriebsvorschriften für diese Funkanwendungen einhält; das Gerät macht das dann nicht mehr "von sich aus") und andererseits juristisch sattelfest genug sein, um sich nicht vom ersten "du darfst das aber gar nicht damit!" aus der Ruhe bringen zu lassen. ;-) Allerdings bleibt bei einem derartigen Betrieb natürlich nicht mehr viel an Vorteilen gegenüber den reinen PMR-Funken übrig (die bessere Antenne und der bessere Akku), dafür fehlen an typischen Afu-Geräten Dinge wie ein "Dödel" für den Anruf, um sich bei der Gegenstelle bemerkbar zu machen. Ich glaube, eine Afu-Genehmigung nur dafür zu machen, lohnt nicht, es müsste dich schon noch so weit interessieren, dass du auch sonst noch ein wenig funken willst mit den Geräten. Gerade von höheren Bergen aus über teilweise recht weit entfernte Relais ist das durchaus ein nettes technisches Hobby.
Naja, ich wollte es halt wirklich nur für den Skiurlaub haben. Und in dem Falle wird ein PMR ausreichen, denke ich.
Basti schrieb: > Naja, ich wollte es halt wirklich nur für den Skiurlaub haben. Und in > dem Falle wird ein PMR ausreichen, denke ich. Berichte doch mal über Deine Erfahrungen, wenn Du zurück bist. Gruss Harald
ja dezember ist es wieder soweit :-) der letzte war vor kurzem, deswegen die idee :-)
Mit eine Afu-Funke Skiefahren um dan z.B. deiner Frau zu sagen das man sich beim Wirt wieder trifft ist, ist da nich BNA dagegen?
Jörg Wunsch schrieb: > Basti schrieb: >> gibt es alternativen mit ähnlicher >> reichweite und mehreren Kanaälen? > > . "Freenet", also die 149-MHz-Version. Ist aber relativ teuer. Freenet ist eine reine deutsche Angelegenheit und es exisitiert meines Wissens nach immmer noch die Einschränkung in Süddeutschland für Höhen über 650m.
Bastler schrieb: > Mit eine Afu-Funke Skiefahren um dan z.B. deiner Frau zu sagen das man > sich beim Wirt wieder trifft ist, ist da nich BNA dagegen? Warum sollte sie? Die Frau muss natürlich auch eine entsprechende Genehmigung haben und ihr Rufzeichen bei den geforderten Gelegenheiten nennen, aber wo ist da das Problem? bazo schrieb: > Freenet ist eine reine deutsche Angelegenheit und es exisitiert meines > Wissens nach immmer noch die Einschränkung in Süddeutschland für Höhen > über 650m. Im Schwarzwald und der Schwäbischen Alb oberhalb 600 m (also vermutlich wegen potenziellen Problemen mit Frankreich, nicht aber im Grenzbereich zu Österreich oder Schweiz).
Jörg Wunsch schrieb: > Bastler schrieb: >> Mit eine Afu-Funke Skiefahren um dan z.B. deiner Frau zu sagen das man >> sich beim Wirt wieder trifft ist, ist da nich BNA dagegen? > > Warum sollte sie? Die Frau muss natürlich auch eine entsprechende > Genehmigung haben und ihr Rufzeichen bei den geforderten Gelegenheiten > nennen, aber wo ist da das Problem? Ich hatte schon öfter mal gehört das man im Afu nicht dinge übertragen darf die man z.B. auch mit dem Handy/Telefon machen kann.
Bastler schrieb: > Jörg Wunsch schrieb: >> Bastler schrieb: >>> Mit eine Afu-Funke Skiefahren um dan z.B. deiner Frau zu sagen das man >>> sich beim Wirt wieder trifft ist, ist da nich BNA dagegen? >> >> Warum sollte sie? Die Frau muss natürlich auch eine entsprechende >> Genehmigung haben und ihr Rufzeichen bei den geforderten Gelegenheiten >> nennen, aber wo ist da das Problem? > > Ich hatte schon öfter mal gehört das man im Afu nicht dinge übertragen > darf die man z.B. auch mit dem Handy/Telefon machen kann. Aber man darf natürlich sagen, das man sich unbedingt beim Wirt treffen muss, da die Geräte anscheinend nicht richtig justiert sind. :-) Man sollte dann nur nicht vergessen, anschliessend auch eine QSL-Karte zu verschicken. Gruss Harald
Jörg Wunsch schrieb: > Im Schwarzwald und der Schwäbischen Alb oberhalb 600 m (also vermutlich > wegen potenziellen Problemen mit Frankreich, nicht aber im Grenzbereich > zu Österreich oder Schweiz). Das schweizer Militär ist das anderen Meinung...
Da Amateurfunk als Alternative erwähnt wird, möchte ich die Kundigen hier mal fragen, ob es stimmt, dass man "eigentlich" auf diesen Frequenzen nur über das Thema Amateurfunk sprechen darf und nicht über private Themen. Meine da mal sowas gelesen zu haben. Oder ist das so eine Duldungssache solange man nicht stundenlang Moby Dick vorliest?
Noname schrieb: > stundenlang Moby Dick Deine Vorlesung widersprichtdem Sinn des Amateurfunks. Du kannst aber Deine Antenne testen indem Du was vorliest. Den Ski-Funkern sollte man noch verraten, daß Akkus bei Kälte wesentlich früher schlapp machen als im Wirtshaus! Ein paar volle Batterien sind daher im Notfall sehr nützlich.
Hallo,
Noname das ist nicht der Fall. Du darfst (schon seit längerer Zeit) über
alle Themen sprechen.
Früher gab es mal die Regelung das politische (aber wo fangen die
eigentlich an... ?) und "wichtige private" Mitteilungen verboten
waren.
(Das sollte wohl nur das damalige Telefonmonopol der Bundespost schützen
- Fernverbindungen und besonders Auslandsverbindungen waren damals
"richtig" teuer).
Aber das wurde hier (BRD Gebiet nach 1945 und vor 1990) nie wirklich
überwacht und hat auch keinen interessiert (es mag wenige Ausnahmen
gegeben haben).
DDR Funkamateure haben es da wohl schwerer gehabt.
(für die unter 30 jährigen : DDR ist nicht nur die Bezeichnung eines
bestimmten Speichertypes ;-) )
mfg
"Ham"
bazo schrieb: >> Im Schwarzwald und der Schwäbischen Alb oberhalb 600 m (also vermutlich >> wegen potenziellen Problemen mit Frankreich, nicht aber im Grenzbereich >> zu Österreich oder Schweiz). > > Das schweizer Militär ist das anderen Meinung... Kann sein, aber diese Meinung hat sich zumindest nicht in die deutsche Allgemeinzuteilung durchgeschlagen. Ham schrieb: > Früher gab es mal die Regelung das politische (aber wo fangen die > eigentlich an... ?) und "wichtige private" Mitteilungen verboten > waren. Ja, so eine Regelung gab es mal. Die derzeitige Regelung ist sehr viel liberaler und schließt als einziges eine geschäftliche/gewerbliche Nutzung aus. > (Das sollte wohl nur das damalige Telefonmonopol der Bundespost schützen Das war auch mein Eindruck. > DDR Funkamateure haben es da wohl schwerer gehabt. Jein. Es gab Dinge, über die man wirklich nicht per Amateurfunk reden sollte (gerade natürlich politischer Natur). So gab es Berichte, dass Funkamateure, die bei ihren westlichen Kollegen um eine Bauteilspende nachgefragt haben, irgendwie gemaßregelt worden sind. Andererseits war gerade bei der hiesigen Knappheit privater Telefonanschlüsse in den 1980er Jahren das örtliche 2-m-Relais für die Funkamateure ein willkommener Ersatz für fehlendes Telefon. Das widersprach der offiziell auch hier geltenden Forderung, nur "Nachrichten von geringer Wichtigkeit" zu übermitteln, aber hat kein Schw* interessiert.
Jörg Wunsch schrieb: > bazo schrieb: > >>> Im Schwarzwald und der Schwäbischen Alb oberhalb 600 m (also vermutlich >>> wegen potenziellen Problemen mit Frankreich, nicht aber im Grenzbereich >>> zu Österreich oder Schweiz). Falls du es nicht weist, die Ausläufer des Südschwarzwaldes reichen bis an den Rhein und der stellt zum erheblichen Teil die deutsch/schweizer Grenze dar. >> Das schweizer Militär ist das anderen Meinung... > > Kann sein, aber diese Meinung hat sich zumindest nicht in die deutsche > Allgemeinzuteilung durchgeschlagen. Mit 500mW im Südschwarzwald oder im Süden auf schwäbischen Alb deckt man ziemliche Teile des Schweizer Hoheitsgebiets ab, von daher sind die Schutzonen für beide südwestlichen Nachbarn so richtig angelegt.
bazo schrieb: > Mit 500mW im Südschwarzwald oder im Süden auf schwäbischen Alb deckt man > ziemliche Teile des Schweizer Hoheitsgebiets ab, von daher sind die > Schutzonen für beide südwestlichen Nachbarn so richtig angelegt. Hab' mir das nochmal auf der Karte angesehen, stimmt. Interessant jedoch, dass es keine derartige Regelung für den Alpenbereich gibt, da könnte man ja (je nach Standort) noch deutlich größere Reichweiten erzielen.
Jörg Wunsch schrieb: > bazo schrieb: >> Mit 500mW im Südschwarzwald oder im Süden auf schwäbischen Alb deckt man >> ziemliche Teile des Schweizer Hoheitsgebiets ab, von daher sind die >> Schutzonen für beide südwestlichen Nachbarn so richtig angelegt. > > Hab' mir das nochmal auf der Karte angesehen, stimmt. Interessant > jedoch, dass es keine derartige Regelung für den Alpenbereich gibt, > da könnte man ja (je nach Standort) noch deutlich größere Reichweiten > erzielen. Aber nicht unbedingt in die Richtung, weil der deutsche Teil der Alpen nicht so groß ist und es dort noch genügend andere hohe Berge nach Westen dort gibt, die für eine Abschattung sorgen. Ausserdem ist der Schwarzwald und die schwäbische Alb in den entsprechenden Höhenlagen dauerhaft besiedelt, damit hast du viel mehr Chance auf einen entsprechenden Konflikt.
Wollte auch kurz meinen Senf dazu geben: Habe vor ein paar Jahren mal eine Motorradtour durch die frz. Alpen gedreht, PMR-Geräte (TK-3101) direkt am Gürtel getragen, also nicht sehr optimal. Die erzielbaren Reichweiten waren eigentlich immer recht stabile 2-3km. So konnte der "Aufsammler" den "Leithammel" des Konvois im Bedarfsfall etwas bremsen. War also ganz nützlich. Probleme mit einer Überbelegung der Kanäle konnte ich nicht feststellen, lediglich ein einziges Mal innerhalb einer Woche gab's einen Fremdkontakt. Das war allerdings im Sommer. Wie sich Schnee auf die Reichweite auswirkt, kann ich nicht recht abschätzen. Möglicherweise sogar positiv?!? Würde mich mal interessieren :-) Grüße, Michael
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