Guten Abend, ich komme leider nicht auf die richtige Gleichung der Gesamtimpedanz im Schwingkreis auf dem Bild. Dabei sollte ich die Gleichung in Form von Z=Re+jIm auflösen, kann mir da jemand weiterhelfen. Wie würde diese Schaltung als Zeigerdiagramm aussehen, kann mir das skizzieren, nur wenn im gesamten entweder eine Parallelschaltung oder eine Reihenschaltung zwischen den Bauteilen besteht. Vielen Dank. Gruß mischka
>...kann mir das skizzieren, nur wenn im gesamten entweder eine >Parallelschaltung oder eine Reihenschaltung zwischen den Bauteilen >besteht. Häh? >Wie würde diese Schaltung als Zeigerdiagramm aussehen, Ist doch ganz einfach: Du fängst mit dem Stromvektor von R1 an. Dann kommt der Spannungsvektor von R1, der ja gleichphasig ist. Dann malst du den Spannungsvektor von L1, der dem Stromvektor um 90° in der Phase vorauseilt. Aus den beiden Spannungsvektoren bildest du mit geometrischer Addition (Diagonale) den Summenvektor. Das ist gleichzeitig der Spannungsvektor von C1, bzw. der Eingangsspannung. Jetzt malst du den Stromvektor von C1 hin, der dem Spannungsvektor von C1 um 90° in der Phase vorauseilt. Um den Gesamtstromvektor zu erhalten, addierst du schließlich die beiden Stromvektoren geometrisch.
Kann man auch in einer Stern-Dreieck-Transformation abbilden. Der dritte Knoten ist der zwischen L und R. Übertragungsfunktionen errechnet man dann über die Komplexe Wechselstromrechnung. Für eine dynamische Analyse würde ich allerdings zu Laplace raten. Da kann man dann auch Startbedingungen setzen. Gütefaktor zu errechnen ist auch kein Problem, man bekommt immer eine Grundfrequenz und hat man die y(t) Funktion dazu, weiß man wo die Maxima liegen. Und Spice... mfg mf
Die Impedanzen von Induktivität und Kapazität rein imaginär und man berechnet sie wie folgt: Induktivität[1]:
Kapazität[2]:
Diese Impedanzen setzt man einfach in die Rechnung ein und tut so als wären es Widerstände. Man bildet also den Ersatzwiderstand der Schaltung unter Berücksichtigung von [1] und [2]. Der Rest ist komplexe Rechnerei. Wann ist die Prüfung? Gruß Oliver
Das is nur dumme Rechnerei. Nimm einfach die Formel für die parallelschaltung von Impedanzen und setze die beiden Formeln meines Vorposters darin ein. Dann musst du so umformen, dass nur noch im Zähler Imaginär und Realteil vorkommen, im Nenner muss alles Real sein (Stichwort: konjugiert komplex erweitern). Probiers nochmal selbst aus. glaub nicht dass dein Lehrer da Zeigerbilder sehn will :D.
Parallelschaltung ist Produkt durch Summe
Der Rest ist einfache Mathematik, 1. Semester 3. Vorlesung....
Michel schrieb: > Der Rest ist einfache Mathematik, 1. Semester 3. Vorlesung.... Übrigens toll, dass du alles nochmals wiederholst, was wir schonmal hatten...
ne, halt, irgendwie klappt das mit der Errechnung der Impedanz doch nicht, wie die komplexen Widerstände von den Bauelementen ausschauen weiss ich, das Problem besteht bei der Zusammenfassung, bzw. dem Ergebnis in der Form: Z = Re+ jIm <<-- dafür muss man konjug. komplex erweitern, und dann komme ich auf einen langen Bruchterm. Könnte vielleicht jemand für mich die Herleitung machen, damit ich diese mit meiner vergleichen kann ? wäre echt sehr nett von euch. gruß
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