Eric schrieb:> Hallo!> Im Datenblatt dieser LED hier:> http://de.mouser.com/ProductDetail/OSRAM-Opto-Semiconductors/LUW-CP7P-KULQ-6P7R-35/?qs=sGAEpiMZZMsgllGlynFdfrY2nRjjX2qxP3Lbm7H1EDE%3D> sagt Osram, "Do not use current below 100 mA".>> Ich nehme an, die LED hat dann nicht mehr die angegebene Farbtemperatur> oder sowas.> Wenn das einem Wurscht ist, genau wie die Effizienz, gibt es vermutlich> nichts was dagegenspricht die LED auch mit z.B. 20mA zu betreiben, oder?>> Danke!> Eric
Wenn du das Dinge aber bei Strömen <100 mA betreibst, tendiert doch der
Lichstrom gegen 0, oder seh ich das jetzt falsch (Seite 11 ff)
Tendenz ja... aber mal gerechnet... hat man bei 100mA den 1/3.5 =
0.28fachen Strom und das 0.35fache an Helligkeit. die Effizienz steigt
also. Das bei weniger Strom weniger rauskommt is ja wohl klar.
Was ist denn nun davon zu halten. Ich find das auch komisch.
Wenns da eine erklärung gibt, bin ich gespannt.
MFG
DerAlbi schrieb:> Tendenz ja... aber mal gerechnet... hat man bei 100mA den 1/3.5 => 0.28fachen Strom und das 0.35fache an Helligkeit. die Effizienz steigt> also. Das bei weniger Strom weniger rauskommt is ja wohl klar.>> Was ist denn nun davon zu halten. Ich find das auch komisch.> Wenns da eine erklärung gibt, bin ich gespannt.>> MFG
Auf was bezieht sich das jetzt? Der TO wollte doch wissen, ob etwas
gegen den BEtrieb bei 20 mA spricht. Dagegen spricht doch, dass
Lichstrom/If in diesem Bereich einfach nicht definiert ist, das wird ja
einen Grund haben.
Eric schrieb:> Wenn das einem Wurscht ist, genau wie die Effizienz, gibt es vermutlich> nichts was dagegenspricht die LED auch mit z.B. 20mA zu betreiben, oder?
Korrekt.
Elektrisch, bspw. bezogen auf die Lebensdauer (mehr im Gegenteil)
spricht nichts dagegen. Bei 0 mA erreichst Du die Lagerlebensdauer der
LED, bei höheren Strömen verringert sich diese bis zur nominalen
Lebensdauer (bei 350 mA).
Mit diesem Wert übersteigendem Strom reduziert sich die Lebensdauer
immer weiter - bis hin zu "wenig" (*) über Null Sekunden bei
Gewitterblitzstromstärken.
Exakt 0 Sekunden werden dabei aufgrund der endlichen Laufzeit und dem
nicht unendlich kurz gestatlbarem Stromanstieg durch die Diode jedoch
nie ganz erreichbar sein.
Ansonsten:
Selbstverständlich kann sich die Farbtemperatur ändern, üblicherweise
aber zwischen "kaum wahrnehmbar bis undramatisch".
Üblicherweise steigt der Wirkungsgrad mit sinkendem Strom, oder genauer
Leistung. Mit sinkendem Strom verringern sich die Verluste an
LED-internen ohmschen Widerständen, und sinkt die Temperatur des
Halbleiters, was ebenfalls dem Wirkungsgrad förderlich ist.
Während sich die Lichtleistung der LED gundsätzlich (abgesehung von der
Änderung des Wirkungsgrades) grundsätzlich proportional zu Strom ändert
- also bspw. 1/10 des Stromes zu einen Zehntel der Lichleistung führt -
wird Dir, dank der logarithmischen Empfindlichkeit menschlicher Augen
für Änderungen der Helligkeit, dieser Unterschied viel kleiner als eine
Größenordnung erscheinen. Selbst bei nur 1 mA oder weniger Strom wird Du
die LED bereits leuchten sehen, ganz besonders mit dunkeladaptierten
Augen.
dani swss schrieb:> Wenn du das Dinge aber bei Strömen <100 mA betreibst, tendiert doch der> Lichstrom gegen 0, oder seh ich das jetzt falsch (Seite 11 ff)
Ja, macht Sinn, denn sonst würde das Ding ja schon im Regal ohne
Batterie leuchten...
dani swss schrieb:> Dagegen spricht doch, dass Lichstrom/If in diesem Bereich einfach nicht> definiert ist, das wird ja einen Grund haben.
Das mag schon einen Grund haben, aber wenn der lediglich kaufmännischer
Natur (Reklamation wegen Verschiebungen im Farbraum) ist, dann spricht
nichts dagegen, das Ding mit weniger Strom zu betreiben, aber das hat
der Ratgeber schon ausführlich erklärt...
Ansonsten wäre die Dinger schon im Regal ausserhalb der Spec, denn dort
ist SICHER der If kleiner als 100mA, was aber die Maximum Ratings
unterschreitet:
Ratgeber schrieb:> Selbstverständlich kann sich die Farbtemperatur ändern, üblicherweise> aber zwischen "kaum wahrnehmbar bis undramatisch".
Aber ganz häßlich ändert sich der Farbort bei weissen LEDs und zu wenig
Strom. Meistens gibt das nen "schönen" Grünstich.
Wenn Dich das nicht stört, schaden dürfte es der LED nicht.
Bei etwas weniger Strom nimmt der Wirkungsgrad oft zu. Wenn man sehr
weit mit dem Strom runter geht, geht der Wirkungsgrad aber je nach
Exemplar auch wieder in der Keller. Je nach Typ und Exemplar gibt es
auch Strompfade die nicht leuchten. Damit man da nicht so viele LEDs
aussortieren muss wird entsprechend der Bereich mit ganz kleinem Strom
nicht spezifiziert, damit keine die LEDs zurück gibt die bei 1 mA nicht
mehr Leuchten.
Also leuchten tun die Teile mit Sicherheit.
Genau die gleichen LED´s habe ich heut Morgen auf eine Platine gelötet
und hab mit einem Multimeter nur nochmal Anode und Kathode überprüft.
Und selbst bei dem minimalen Teststrom vom DVM leuchten die schon.
Bei deinen 20mA werden die schon ordentlich hell sein. Also viel Spaß
damit. Aber denk dran, dass du die Teile ohne Reflow Ofen nicht löten
kannst. Die Anschlüsse sind ja auf der Unterseite der LED´s
Maik schrieb:> Aber denk dran, dass du die Teile ohne Reflow Ofen nicht löten kannst.> Die Anschlüsse sind ja auf der Unterseite der LED´s
Ein Pad, in dem ein paar Durchkontaktierungen sind, wirkt da Wunder...
;-)
Ratgeber schrieb:> Selbstverständlich kann sich die Farbtemperatur ändern, üblicherweise> aber zwischen "kaum wahrnehmbar bis undramatisch".
Dann guck dir mal türkisfarbene LEDs an. Da sieht das ein bisschen
anders aus.
Wolfgang schrieb:> Dann guck dir mal türkisfarbene LEDs an. Da sieht das ein bisschen> anders aus.
Ja klar, rote bekommen bei wenig Strom auch selten einen Grünstich.
Aufwachen, es geht hier um WEISSE LED.
Vielen Dank für eure Antworten!
>Obsolete acc. to OS-PD-2011-014
Nanu. Dabei war ich mir sicher, dass die bei RS gerade als neue Produkte
gelistet waren.
Naja, ich habe jetzt jedenfalls zwei Stück die bei 20mA sehr
respektables Lich von sich geben. :-)