Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ansteuerung in einer bestimmten Frequenz in 8 Bit


von Willbert (Gast)


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Hallo alle zusammen,
ich arbeite momentan an einem Projekt und da habe ich folgendes Problem:
Ich muss ein Gerät ansteuern, welches mehrere Eingänge hat.
Nun braucht dieses Gerät einen 500 mHz Clock-Signal, welches mein 
Microcontroller nicht schafft. Zusätzlich zu diesem Signal gibt es noch 
andere Signal, welche während eines Takts (also mit der selben Frequenz) 
in 8 Bit codiert an dieses Gerät gesendet werden muss.
Gibt es eine Möglichkeit einen Schwingquarz an den Microcontroller 
anzuschließen und dann eventuell den Schwingquarz an den Eingang eines 8 
Bit Schieberegisters zu löten? Dann müsste man nur noch die jeweiligen 
EIngänge der einzelnen Bits mit den Ausgängen des Microcontrollers 
schließen und die Ausgänge des Schieberegisters an das zu ansteuerende 
Gerät.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Gruß,
Willbert

von spess53 (Gast)


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Hi

500 mHz (Milli Hertz)?

MfG Spess

von Willbert (Gast)


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Nein, natürlich mega Hz.
Ich habe mich nicht richtig ausgedrückt.

von ,,, (Gast)


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Willbert schrieb:
> Nein, natürlich mega Hz.

Wieso "natürlich"?

von Willbert (Gast)


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weil die Frequenz viel zu groß für mein Microcontroller ist. Wenn sie 
kleiner wäre, könnte mein Microcontroller sie noch behandeln.

Gruß,
Willbert

P.S.: Gibt es konstruktive Vorschläge?

von holger (Gast)


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>P.S.: Gibt es konstruktive Vorschläge?

Ja, bei 500MHz selber bauen vergessen.

von Willbert (Gast)


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waum denn?
Ich meine, wenn man alles richtig ausrechnet, sollte es doch keine 
probleme geben, oder? Bis jetzt habe ich immer mit 16 MHz gearbeitet. Es 
gab nie Probleme.
Gibt es noch andere Vorschläge?

Gruß,
Willbert

von Peter (Gast)


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- Sind es immer die selben 8 Bit?
- Musst Du diese Bitfolge immer wieder (kontinuierlich) senden,
  oder nur einmal.
- Welche Pegel soll Clock- und Datensignale haben?
  Bei 500 MHz Logik wird normalerweise mit differenziellen Signalen
  (PECL) gearbeitet, LVDS ist da schon langsam am Anschlag.

Vermutlich brauchst Du da schon einen schnellen und teuren FPGA, um so 
was selber zu stricken, nicht gerade ein Bastler-Projekt.

Könntest Du mal eine Datenblatt/Beschreibung/Spezifikation dieses 
Gerätes posten, bzw. erklären was Du damit machen möchtest? Vielleicht 
hast du einfach was Missverstanden und Du brauchst diese 500 MBit/s 
Bitfolge gar nicht

von holger (Gast)


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>waum denn?

Weil das Hochfrequenztechnik ist.
Und davon hast du keine Ahnung.
Sowas macht man nicht mal eben auf dem Steckbrett oder
einer Lochrasterplatine. Und ein passendes
Layout einer Multilayerplatine trau ich dir nicht zu.

von Peter (Gast)


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>Bis jetzt habe ich immer mit 16 MHz gearbeitet. Es gab nie Probleme.

500 MHz ist mehr als 30 x schneller, da da kannst Du keine Standard 
Logikbausteine mehr benutzen. Da werden viele Probleme auf Dich 
zukommen, die Dich bisher kaum merklich "gekratzt" haben.

von ... (Gast)


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Das erste scheint schon das Lesen eines Datenblattes zu sein ...

von Peter (Gast)


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Auch noch was, bei 500 MHz ist schon längst nix mehr mit TTL oder 
CMOS...

von Dirk (Gast)


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Ich habe dir mal ein white paper von ALTERA dazu rausgesucht. Die gute 
Nachricht: FR4 ist noch brauchbar. G-TEK or Teflon sind erst bei höheren 
Frequenzen nötig.

http://www.altera.com/literature/wp/wp_lvdsboard.pdf

von Willbert (Gast)


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Hallo,
ich habe mir folgendes überllegt. Den Schieberegister lasse ich weg. Die 
8 Bit Signale lasse ich auch weg. Übrig bleibt dann nur noch die Clock, 
welcher dann direkt in den Clock Eingang des Geräts geht.
Dies sollte funktionieren. Die Zugriffszeiten würden dann zwar leicht 
variabel sein, jedoch wäre es im ganzen relativ solide und stabil.
DIe acht Bits kann ich einfach nicht mit einbeziehen, da der Aufwand zu 
groß ist.
Vielen Dank für eure Antworten.

Noch eine Frage:
Kann ich mit einer Clock, welche 500 MHz liefert, direkt weiterarbeiten, 
oder benötige ich zusätzliche Bauteile, welche dieses Signal verarbeiten 
und dann erst weiterleiten?


Gruß,
WIllbert

von Karl H. (kbuchegg)


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Welchen Teil des Satzes:

500MHz kriegst du nicht unter Kontrolle

verstehst du nicht?

von holger (Gast)


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>Kann ich mit einer Clock, welche 500 MHz liefert, direkt weiterarbeiten,
>oder benötige ich zusätzliche Bauteile, welche dieses Signal verarbeiten
>und dann erst weiterleiten?

Kann es sein das du ein Vollidiot bist?
500MHz ist nichts für dich.

von Peter (Gast)


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Mal Abgesehen davon, das viele aktive Elemente nicht schnell genug sind 
für 500 MHz:

Bei 500 MHz kannst Du nicht mehr einfach mit Strömen und Spannungen 
rechnen, Du musst auch E-Felder und H-Felder in Betracht ziehen, bzw. 
die Signale als elektromagnetische Wellen betrachten und behandeln. Da 
kommen Effekte hinzu, die man bei tieferen Frequenzen meistens noch 
vernachlässigen kann, wie z.B. Abstrahlung, Ein- und Auskopplungen, 
Übersprechen, Reflexionen etc...

von Peter (Gast)


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Es wird und kann Dir hier keiner weiterhelfen, wenn Du nicht mindestens 
die folgenden Angaben lieferst:

>- Sind es immer die selben 8 Bit?
>- Musst Du diese Bitfolge immer wieder (kontinuierlich) senden,
>  oder nur einmal.
>- Welche Pegel soll Clock- und Datensignale haben?
>  Bei 500 MHz Logik wird normalerweise mit differenziellen Signalen
>  (PECL) gearbeitet, LVDS ist da schon langsam am Anschlag.>
>Vermutlich brauchst Du da schon einen schnellen und teuren FPGA, um so
>was selber zu stricken, nicht gerade ein Bastler-Projekt.
>Könntest Du mal eine Datenblatt/Beschreibung/Spezifikation dieses
>Gerätes posten, bzw. erklären was Du damit machen möchtest?

von Hanns (Gast)


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Mama sagt "Dumm ist nur wer dummes tut"

Trifft hier zu!

von Karl H. (kbuchegg)


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Peter schrieb:
> Es wird und kann Dir hier keiner weiterhelfen, wenn Du nicht mindestens
> die folgenden Angaben lieferst:

@Peter

Es wird ihm auch so keiner weiterhelfen.

Jemand der sich so ausdrückt

> Gibt es eine Möglichkeit einen Schwingquarz an den
> Microcontroller anzuschließen und dann eventuell den Schwingquarz
> an den Eingang eines 8 Bit Schieberegisters zu löten?

dem fehlen ganz einfach jegliche Grundlagen für sogar moderate 
Frequenzen. Da reden wir noch nicht mal von Hochfrequenz. Falls er das 
Teil tatsächlich zum Schwingen bringt, dann baut er hauptsächlich eines: 
einen Störsender, mit dem er seine komplette Umgebung plattmacht.

Abgesehen davon wird es hier im Forum wohl nur sehr wenige geben, die 
sich über derartige Frequenzen noch drübertrauen. Das ist ein Job für 
ausgebildete Hochfrequenztechniker und nicht für Bastler, die einen 
Quarz an ein Schieberegister löten wollen.

von Willbert (Gast)


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Hallo alle zusammen,

erstmal: Danke für eure Antworten! (obwohl ein paar Antworten wirklich 
nicht nett waren und ich eigentlich mehr von diesem Forum erwartet habe! 
"Vollidiot" usw.)
Ich muss mich in meiner Frequenz Angabe korrigieren.
Es waren tatsächlich nicht 500 MHz, sondern 65 MHZ. Ich habe mich in der 
Zeile verguckt. Dieses Ergebnis vereinfacht meine Problematik natürlich 
erheblich. Nun kann ich doch ein Schwingquarz kaufen, bloß die Anbindung 
wird schwierig.

Naja,
Gruß,
Willbert

P.S.: Übrigens: Ich besitze in der Tat das von euch verlangte FPGA, nur 
ist es schon in einer anderen Platine verbaut.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Karl Heinz Buchegger schrieb:
> nicht für Bastler, die einen
> Quarz an ein Schieberegister löten wollen.

ROFL !

von Noname (Gast)


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>Es waren tatsächlich nicht 500 MHz, sondern 65 MHZ.

Wir können also davon ausgehen, das Dir Funktion und Zweck des 
fraglichen Gerätes soweit klar ist, das Du auch erkennen kannst, ob die 
Frequenz nun wenigstens Grössenordnungsmäßg irgendwie sinnvoll ist.
Du hast nur den Vorgang der Erkennung nicht ausgeführt. Richtig?

Ich will Alkohol oder sonstige legale Drogen. Da fuchst man sich mit 
laufender Nase den Tag über durch ST Reference Manuals und das.... :-)

von Johannes G. (gutenberg)


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Das ist genau der Grund, weshalb ich nicht einmal versuche zu helfen, 
wenn der Threadersteller geheimhalten will was er macht und nur sagt was 
er "braucht".

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