Hallo alle zusammen, ich arbeite momentan an einem Projekt und da habe ich folgendes Problem: Ich muss ein Gerät ansteuern, welches mehrere Eingänge hat. Nun braucht dieses Gerät einen 500 mHz Clock-Signal, welches mein Microcontroller nicht schafft. Zusätzlich zu diesem Signal gibt es noch andere Signal, welche während eines Takts (also mit der selben Frequenz) in 8 Bit codiert an dieses Gerät gesendet werden muss. Gibt es eine Möglichkeit einen Schwingquarz an den Microcontroller anzuschließen und dann eventuell den Schwingquarz an den Eingang eines 8 Bit Schieberegisters zu löten? Dann müsste man nur noch die jeweiligen EIngänge der einzelnen Bits mit den Ausgängen des Microcontrollers schließen und die Ausgänge des Schieberegisters an das zu ansteuerende Gerät. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Gruß, Willbert
Nein, natürlich mega Hz. Ich habe mich nicht richtig ausgedrückt.
weil die Frequenz viel zu groß für mein Microcontroller ist. Wenn sie kleiner wäre, könnte mein Microcontroller sie noch behandeln. Gruß, Willbert P.S.: Gibt es konstruktive Vorschläge?
>P.S.: Gibt es konstruktive Vorschläge?
Ja, bei 500MHz selber bauen vergessen.
waum denn? Ich meine, wenn man alles richtig ausrechnet, sollte es doch keine probleme geben, oder? Bis jetzt habe ich immer mit 16 MHz gearbeitet. Es gab nie Probleme. Gibt es noch andere Vorschläge? Gruß, Willbert
- Sind es immer die selben 8 Bit? - Musst Du diese Bitfolge immer wieder (kontinuierlich) senden, oder nur einmal. - Welche Pegel soll Clock- und Datensignale haben? Bei 500 MHz Logik wird normalerweise mit differenziellen Signalen (PECL) gearbeitet, LVDS ist da schon langsam am Anschlag. Vermutlich brauchst Du da schon einen schnellen und teuren FPGA, um so was selber zu stricken, nicht gerade ein Bastler-Projekt. Könntest Du mal eine Datenblatt/Beschreibung/Spezifikation dieses Gerätes posten, bzw. erklären was Du damit machen möchtest? Vielleicht hast du einfach was Missverstanden und Du brauchst diese 500 MBit/s Bitfolge gar nicht
>waum denn?
Weil das Hochfrequenztechnik ist.
Und davon hast du keine Ahnung.
Sowas macht man nicht mal eben auf dem Steckbrett oder
einer Lochrasterplatine. Und ein passendes
Layout einer Multilayerplatine trau ich dir nicht zu.
>Bis jetzt habe ich immer mit 16 MHz gearbeitet. Es gab nie Probleme.
500 MHz ist mehr als 30 x schneller, da da kannst Du keine Standard
Logikbausteine mehr benutzen. Da werden viele Probleme auf Dich
zukommen, die Dich bisher kaum merklich "gekratzt" haben.
Das erste scheint schon das Lesen eines Datenblattes zu sein ...
Auch noch was, bei 500 MHz ist schon längst nix mehr mit TTL oder CMOS...
Ich habe dir mal ein white paper von ALTERA dazu rausgesucht. Die gute Nachricht: FR4 ist noch brauchbar. G-TEK or Teflon sind erst bei höheren Frequenzen nötig. http://www.altera.com/literature/wp/wp_lvdsboard.pdf
Hallo, ich habe mir folgendes überllegt. Den Schieberegister lasse ich weg. Die 8 Bit Signale lasse ich auch weg. Übrig bleibt dann nur noch die Clock, welcher dann direkt in den Clock Eingang des Geräts geht. Dies sollte funktionieren. Die Zugriffszeiten würden dann zwar leicht variabel sein, jedoch wäre es im ganzen relativ solide und stabil. DIe acht Bits kann ich einfach nicht mit einbeziehen, da der Aufwand zu groß ist. Vielen Dank für eure Antworten. Noch eine Frage: Kann ich mit einer Clock, welche 500 MHz liefert, direkt weiterarbeiten, oder benötige ich zusätzliche Bauteile, welche dieses Signal verarbeiten und dann erst weiterleiten? Gruß, WIllbert
Welchen Teil des Satzes: 500MHz kriegst du nicht unter Kontrolle verstehst du nicht?
>Kann ich mit einer Clock, welche 500 MHz liefert, direkt weiterarbeiten, >oder benötige ich zusätzliche Bauteile, welche dieses Signal verarbeiten >und dann erst weiterleiten? Kann es sein das du ein Vollidiot bist? 500MHz ist nichts für dich.
Mal Abgesehen davon, das viele aktive Elemente nicht schnell genug sind für 500 MHz: Bei 500 MHz kannst Du nicht mehr einfach mit Strömen und Spannungen rechnen, Du musst auch E-Felder und H-Felder in Betracht ziehen, bzw. die Signale als elektromagnetische Wellen betrachten und behandeln. Da kommen Effekte hinzu, die man bei tieferen Frequenzen meistens noch vernachlässigen kann, wie z.B. Abstrahlung, Ein- und Auskopplungen, Übersprechen, Reflexionen etc...
Es wird und kann Dir hier keiner weiterhelfen, wenn Du nicht mindestens die folgenden Angaben lieferst: >- Sind es immer die selben 8 Bit? >- Musst Du diese Bitfolge immer wieder (kontinuierlich) senden, > oder nur einmal. >- Welche Pegel soll Clock- und Datensignale haben? > Bei 500 MHz Logik wird normalerweise mit differenziellen Signalen > (PECL) gearbeitet, LVDS ist da schon langsam am Anschlag.> >Vermutlich brauchst Du da schon einen schnellen und teuren FPGA, um so >was selber zu stricken, nicht gerade ein Bastler-Projekt. >Könntest Du mal eine Datenblatt/Beschreibung/Spezifikation dieses >Gerätes posten, bzw. erklären was Du damit machen möchtest?
Mama sagt "Dumm ist nur wer dummes tut" Trifft hier zu!
Peter schrieb: > Es wird und kann Dir hier keiner weiterhelfen, wenn Du nicht mindestens > die folgenden Angaben lieferst: @Peter Es wird ihm auch so keiner weiterhelfen. Jemand der sich so ausdrückt > Gibt es eine Möglichkeit einen Schwingquarz an den > Microcontroller anzuschließen und dann eventuell den Schwingquarz > an den Eingang eines 8 Bit Schieberegisters zu löten? dem fehlen ganz einfach jegliche Grundlagen für sogar moderate Frequenzen. Da reden wir noch nicht mal von Hochfrequenz. Falls er das Teil tatsächlich zum Schwingen bringt, dann baut er hauptsächlich eines: einen Störsender, mit dem er seine komplette Umgebung plattmacht. Abgesehen davon wird es hier im Forum wohl nur sehr wenige geben, die sich über derartige Frequenzen noch drübertrauen. Das ist ein Job für ausgebildete Hochfrequenztechniker und nicht für Bastler, die einen Quarz an ein Schieberegister löten wollen.
Hallo alle zusammen, erstmal: Danke für eure Antworten! (obwohl ein paar Antworten wirklich nicht nett waren und ich eigentlich mehr von diesem Forum erwartet habe! "Vollidiot" usw.) Ich muss mich in meiner Frequenz Angabe korrigieren. Es waren tatsächlich nicht 500 MHz, sondern 65 MHZ. Ich habe mich in der Zeile verguckt. Dieses Ergebnis vereinfacht meine Problematik natürlich erheblich. Nun kann ich doch ein Schwingquarz kaufen, bloß die Anbindung wird schwierig. Naja, Gruß, Willbert P.S.: Übrigens: Ich besitze in der Tat das von euch verlangte FPGA, nur ist es schon in einer anderen Platine verbaut.
Karl Heinz Buchegger schrieb: > nicht für Bastler, die einen > Quarz an ein Schieberegister löten wollen. ROFL !
>Es waren tatsächlich nicht 500 MHz, sondern 65 MHZ.
Wir können also davon ausgehen, das Dir Funktion und Zweck des
fraglichen Gerätes soweit klar ist, das Du auch erkennen kannst, ob die
Frequenz nun wenigstens Grössenordnungsmäßg irgendwie sinnvoll ist.
Du hast nur den Vorgang der Erkennung nicht ausgeführt. Richtig?
Ich will Alkohol oder sonstige legale Drogen. Da fuchst man sich mit
laufender Nase den Tag über durch ST Reference Manuals und das.... :-)
Das ist genau der Grund, weshalb ich nicht einmal versuche zu helfen, wenn der Threadersteller geheimhalten will was er macht und nur sagt was er "braucht".
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