Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Laienfrage bezüglich Kurzschluss und Sromschlag


von Robert R. (pinkelektropanther)


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Liebe Leute hier im MN forum! Ich kenn mich nicht sonderlich aus also 
bitte entschuldigt wenn meine Frage etwas laienhaft klingt:

also ich möchte gerne
wissen wie man eine kleine Falle für Blattläuse unter folgenden 
Umständen bauen kann. Nehmen wir an die Minilaus hockt auf einem 
Drahtgeflecht und dort genau auf einem Drähtchen weil sie so klein ist, 
dass sie nicht beide Drähte berührt (wichtig!) der (z.B Stahlwolle. Die 
Drähte der Stahlwolle berühren sich ja immer wieder logischerweise (also 
wäre das mit dem einen Draht sowieso erledigt).
Was passiert, wenn ich kurzzeitig  + und - Spannung auf die Drähte lege 
(die sich bei der Stahlwolle ja berühren s.o) das gäbe ja Kurzschluss 
bekommt die Laus dadurch einen Stromschlag oder macht ihr das hockend 
auf einem Drähtchen nichts aus. Wohlbemerkt wenn Kurzschluss auf diesem 
Drähtchen entsteht. (Bitte dabei beachten, das wohl so ein Minitierchen 
schon kleinste Spannungen umbringen könnte, also ev. keine Hochspannung.

Falls das nicht funktioniert, hat jemand eine ander Idee wie man die 
Laus (auf einem Drähtchen sitzend töten kann)

wie könnte so eine (Kurzschkuss) Konstruktion aussehen die ja die 
sicherung eines Gerätes dauernt rausfliegen lassen würde?

(ich bin Tierfreund, nur nebenbei gesagt also kein Sadist...)

ich danke euch für eue Hilfe!!!
von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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die Stahlwolle wird sich glühend verabschieden, und die Blattlaus 
grillen. Damit ist dein Ziel der Blattlaus-Vernichtung gelöst, du mußt 
aber für jede Blattlaus einzeln Stahlwolle nachladen.

Vorher mußt du aber die Blattläuse dressieren, daß die gradewegs auf 
deine Stahlwollen.Blattlaus-Falle draufmarschieren zum freiwilligen 
grillen. Sollten sie deiner Idee gemäß tatsächlich zwischen zwei 
Stahlwoll-Drähtchen balancieren zwecks Stromschlag, dann müßtest du das 
denen ebenfalls beibringen, sich da entsprechend die Beine zu sortieren.

Einfacher gehts mit Sprühzeugs oder Zäpfchen oder Granulat, was 
an/auf/um/bei der befallenen Pflanze angewendet wird.
von billydeedaniels (Gast)


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Das ganze klingt schon extrem merkwürdig...

Ich bin der Meinung, dass wenn ein Kurzschluß besteht, entweder der 
Draht nur heiß wird, oder wenn der Strom hoch genug ist, wegbrennt.

Die Laus sollte bei einem "kleinen" Schluß von dem ganzen unberührt 
bleiben.

Nur durch eine Erhöhung der Temperatur könnte sie schaden nehmen oder 
beim durchbrennen verbrannt werden.

Bleibt nur die Frage, warum du die Laus umbringen möchtest?!?
von Michael H. (mueckerich)


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Robert R. schrieb:
> hat jemand eine ander Idee wie man die
>
> Laus (auf einem Drähtchen sitzend töten kann)

BASF, Sondoz & Co sind deine Freunde aber lass um Himmelswillen die 
Finger vom Strom.
von tip (Gast)


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das funktioniert nicht, weil der Spannungsabfall an der Stahlwolle 
winzig sein wird. Besonders weil die Laus so klein ist, wird die 
Berührungsspannung für die Laus gegen Null gehen.

Die Stahlwolle brennt aber hervorragend und wird vermutlich in Flammen 
aufgehen ;)
von MaWin (Gast)


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Bei vorhandenem Kurzschluss entsteht keine Spannung.
Lediglich der hohe Widerstand von Eisen (im Gegensatz zu Kupfer)
führt bei angelegter Spannung an der Stahlwolle dazu, daß
Strom fliesst und die Stahlwolle aufglüht. Deine Laus wird
also verbrannt statt elektroexekutiert.

Die handelsüblichen Insektenkiller führen ihre unter Spannung
stehenden Drähte schon isoliert, und sorgen dafür, daß das
Tier den isolierenden Zwischenraum überbrückt. Der müsste bei
einer Laus natürlich ziemlich schmal sein. Dein Lauselektrozaun
ist also eher ein mechanisches Problem, als Spannungsquelle
reicht vermutlich eine 9V Blockbatterie.

Bereits das eletrostatische Feld kann Tiere davon abhalten,
dort durchzukrabbeln, weil es unangenehmn ist und sie abweist.
Ebenso ist denkbar, daß das elektrostatische Feld (auch einer
nur 9V Batterie) irgendwelche Tiere anzieht. Ob ein solcher
Zaun also überhaupt funktioniert, wäre zu prüfen.

Marienkäfer funktionieren.
von tip (Gast)


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Ich würde die Laus einfach in Ruhe lassen. Die will auch nur leben. ;)
von Uwe (Gast)


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Erzeug doch einfach nen Wasserstofplasma mittels einer Kernspaltung und 
lass nen paar Deuterium Kerne Fusionieren die vernichten auch schon so 
ne Blattlausplage. :)
von Uwe (Gast)


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Kannst ja noch ne Dritte Stufe hinzufügen wie 6Li
von Udo S. (urschmitt)


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MaWin schrieb:
> Marienkäfer funktionieren.
:-)) Die gibts aber nicht bei Reichelt und co.
von optmistischer Optimist (Gast)


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MaWin schrieb:
> Dein Lauselektrozaun ist also eher ein mechanisches Problem

Wenn Robert größere Läuse (ähnlich Gen-Mais) züchten könnte, 
funktioniert auch ein größerer Maschenabstand wunderbar.
von flashgenervter (Gast)


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E605 schrieb im Beitrag #2521933:
> Interessanter ist da Lemmingsäure (wiki)

Äh...

> Für deine Suchanfrage wurden keine Ergebnisse gefunden.
> Der Artikel „Lemmingsäure“ existiert nicht in diesem Wiki.
von flashgenervter (Gast)


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E605 schrieb im Beitrag #2521946:
> Oder schau im online Merck Chemlexikon

http://www.merck-chemicals.de sagt
> Sie suchten nach:  'Lemmingsäure ' .
> Es wurden keine Ergebnisse gefunden.

Google sagt: 0(!) Treffer
von Rudi H. (rubberdog)


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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> Einfacher gehts mit Sprühzeugs oder Zäpfchen oder Granulat, was
> an/auf/um/bei der befallenen Pflanze angewendet wird.

Na, ob du das Zäpfchen da einfacher in die Blattlaus bugsieren kannst, 
wage ich zu bezweifeln :-))
von MaWin (Gast)


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> Der Artikel „Lemmingsäure“ existiert nicht in diesem Wiki.

Zeit einen zu schreiben.
von Frotzler (Gast)


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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> für jede Blattlaus einzeln Stahlwolle nachladen.

hehe :-)


ich plädiere für einen geformten Plattenkondensator, der die Blattlaus 
mit einer Ladung auflädt, die sich beim Weiterkrabbeln auf einer anderen 
entlädt. Man muss dazu eine nichtleitende Laufbrücke bauen. Am Besten 
eine Kunsttofffolie, die mit einem komplementären Grid aus Alufolie 
kammartig belegt ist:

            300V DC! ->  +    - (GND)

                         P    N
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Die Blattlaus brabbelt über die P-Fläche und bekommt Elektonen entzogen, 
um dann später auf der N-Fläche schlagartig welche verabreicht zu 
bekommen. Das klappt sicher! Denke mal an den Schlag an Dir selber, den 
Du mit bestimmten Kunsstoffschuhen erzeugen kannst.

Ich würde Lametta mit UHU aufkleben, denn Strom fliesst kaum. Die 
Spannung erzeugst Du z.B. mit 220V AC und einem Gleichrichter auf DC -> 
ca 300V leistungslos
von MaWin (Gast)


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> Am Besten eine Kunsttofffolie, die mit einem komplementären
> Grid aus Alufolie kammartig belegt ist:

So was bauen Elektroniker aus fein geätzten Platinen,
notfalls mit Goldbeschichtung.

Du bist wohl verirrter Biologe.
von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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ich frag mich die ganze Zeit, was der Pinkel-Ektropanther dazu meint. 
Wertet der grad die ganzen Vorschläge aus, oder warum meldet er sich 
nicht?
von Gut Idee? (Gast)


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Frotzler schrieb:
> Man muss dazu eine nichtleitende Laufbrücke bauen. Am Besten
> eine Kunsttofffolie, die mit einem komplementären Grid aus Alufolie
> kammartig belegt ist

Die Idee mit der Laufbrücke kommt der Sache doch schon nahe. In der 
Realisierung tut man sich wohl leichter, wenn die Struktur als 
Kupferbahnstruktur auf eine Platine geätzt wird. Als "Betriebsspannung" 
könnte man Impulse nehmen, die ohne Laus kurz unter der 
Durchbruchspannung der Isolationsstrecke liegt.
Nur, wie macht man der Laus den Laufsteg schmackhaft?
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