Moin! Hier http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/uregspec.htm wird unter Funktionsweise der 78xx-Familie von einem Regelverstärker gesprochen. Ist das in dem Fall das gleiche wie ein Komparator?
...und ein Operationsverstärker? Mir fällt nämlich auf, dass diese Begriffe oft synonym verwendet und durcheinander geworfen werden (auf der einen Seite liest man dies, auf der anderen das...)
Ein OPVerstaerker kann auch als Komparator (Vergleicher) eingesetzt werden. Umgekehrt lieber nicht. Der Eine verstaerkt beliebig und der Andere vergleicht. Eine Frage auch der Slew_Rate....
> Regelverstärker > Ist das in dem Fall das gleiche wie ein Komparator? Nein. Es ist ein Operationsverstärker, der die Aufgabe hat zu Regeln (hier die Spannung).
digitaler fritz schrieb: > Ein OPVerstaerker kann auch als Komparator (Vergleicher) eingesetzt > werden Ist der OP durch den Kondensator am Ausgang (Frequenzgangkompensation) nicht langsamer als ein Komparator?
Ein Operationsverstärker kann also als Komparator, Verstärker, Invertierer, Regelverstärker etc. einsetzbar sein (wie ein Universalgerät), wohingegen spezielle Bausteine wie Komparatoren nicht auch gleichzeitig OPVs sind, wenn ich das richtig verstanden habe. Danke!
Andi Arbeit schrieb: > Mir fällt nämlich auf, dass diese Begriffe oft synonym verwendet und > durcheinander geworfen werden (auf der einen Seite liest man dies, auf > der anderen das...) Wo? Ein Operationsverstärker ist eine besondere Art von Versärker, der die Differenzspannung zwischen den beiden Eingängen quasi unendlich verstärkt. Durch die Gegenkopplung, wird diese Verstärkung reduziert. Ein Komparator vergleicht - wie der Name schon sagt - die beiden Spannung an den Eingängen. Durch die Mitkopplung erzeugt man eine Hysterese, damit der Ausgang nicht beim kleinsten Rauschen hin- und herspringt. Mit einem Operationsverstärker kann man einen Komparator aufbauen - mit einem Komparator aber nicht unbedingt einen OPV, da diese oft nur einen Open-Collector-Ausgang haben.
Ein Regelverstärker hat eine Gegenkopplung, um den Ist-Wert des Signals in der Regelschleife mit dem Soll-Wert zu vergleichen. Ein Komparator hat meist eine Mitkopplung, um eine schnelle Umschaltung zu erreichen.
>Mit einem Operationsverstärker kann man einen Komparator aufbauen
Lieber nicht. Ein Komparator hat als Eingangsdifferenzspannung den
gesammten Speisespannungsbereich, waehrend die Eingangsdifferenzspannung
eines OpAmps auch auf einen kleinen Wert limitiert sein kann. Es gibt
solche, die haben ein Diodenpaar ueber die Eingaenge, die lassen dann
nur 0.7V als Dfferenzspannung zu.
>Mit einem Operationsverstärker
kann man (AUCH) einen (LANGSAMEN) Komparator aufbauen
>Mit einem Operationsverstärker kann man (AUCH) einen (LANGSAMEN) >Komparator aufbauen. Und mit einem Komparator kann man auch regeln, wie wir hier gelernt haben: Beitrag "Brauche Hilfe zu einer Komperator-Schaltung" Ein OPamp als Komparator muß übrigens keineswegs langsam sein. Wenn man durch simple Maßnahmen Sättigungseffekte vermeidet, kann der auch sauschnell sein...
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