Hallo,
Ich baue Aktuell ein Relais Interface und habe ein problem.
Alles funktioniert außer das die Ausgänge nicht funktionieren.
Die Leds leuchten die Relais Schalten durch (prüfung rein Akustisch).
Das einzige problem ist das sich an denn Ausgängen nichts ändert. Es ist
immer nur eine Verbindung zwischen dem Linken und Rechten Abgriff.
Eigentlich sollte sich dies ja beim auf "high" setzen ändern.
Was mir so einfällt:
- falsch gemessen
- Kurzschluss in der Schaltung
- Relais defekt
- Spannung zu klein: Relais schaltet nicht vollständig durch, obwohl man
etwas hört (halte ich aber für unwahrscheinlich)
Gruß Dietrich
Hast du mal in das Datenblatt geschaut das auch bei Conrad dabei steht
und es entsprechend angeschlossen?
Wenn du von unten auf das Relais schaust und dir diese Pinbelegung
denkst:
1 2 ... 3
4 5 ... 6
Da hast du zwischen 3 und 6 immer eine Verbindung, kann es sein dass du
die gemessen hast?
Wenn das Relais schaltet hast du die Steuerspannung anscheinend richtig
an 2 und 5 angeschlossen.
Im ausgeschalteten Zustand hast du dann eine Verbindung ziwschen 3/6 und
1, im eingeschalteten Zustand zwischen 3/6 und 4.
Überprüfe bitte mal deinen Aufbau ob du nicht versehentlich die falschen
Kontakte misst?
Falk Brunner schrieb:> Oh je, IT-Analphabet des Monats. Lies mal was über Bildformate.
Er wollte uns nur demonstrieren, dass sein Scanner auch das Druckraster
des Hintergrund-Hellblau noch auflösen kann. ;-)
OK, ich hab's mal runterskaliert.
Hallo,
hdd schrieb:> Im ausgeschalteten Zustand hast du dann eine Verbindung ziwschen 3/6 und
Genau so ist es, nur das sich im eingeschalteten zustand nichts ändert!
Obwohl man das Geräusch des Ralais hört.
Gruß Jakob
Jakob schrieb:> Hallo,> keiner eine Idee?>> Gruß Jakob
Du wirst irgendetwas falach geschaltet haben. Da helfen auch
Ideen nicht, sondern nur genaues nachschauen...
Gruss
Harald
1.Man liest:Relais Max. 1 A 30 V/DC/125 V/AC im schwarzen Gehäuse =O-(
2.Da sieht natürlich keiner, ob Kontakte verschweißt sind. Da hilft nur
auslöten, Spannung an Spule und dann am RICHTIGEN Anschluß messen.
Wie lange dauert es noch bis du in unmißverständlichen Sätzen
antwortest?
Du hast ein 6-pin Relais, die 2 pins der spule liegen sich an den
Längsseiten des Gehäuses gegenüber.
Somit liegen die Kontaktpins in allen 4 Ecken.
in 2 Ecken ist der Common/Gemeinsame verbunden, in den anderen 2 Ecken
sind Öffner bzw. Schließer. Kannst du das bestätigen?
Jakob schrieb:> Ich habe neue Relais verwendet. Und zwar diese hier:> http://www.conrad.de/ce/de/product/505196/RELAIS-W...
Was heißt "diese hier"?
In dem Datenblatt sind zwei Bauformen ("K" und "_") beschrieben, die
sich in der Anschlußbelegung gehörig unterscheiden.
... schrieb:> In dem Datenblatt sind zwei Bauformen ("K" und "_") beschrieben, die> sich in der Anschlußbelegung gehörig unterscheiden.
Bei der Conrad-Artikelnummer ist der "_" (= ohne "K") angegeben. Daher
sollte es wohl die 6-Pin-Version sein.
Aber Jakob ist wohl abgetaucht... oder hast Du das Problem gelöst? Melde
Dich mal!
Gruß Dietrich
Hallo,
Ich habe alles 100 mal überprüft aber ich finde keinen fehler!
Währe es das falsche Relais würde es sich ja über haupt nicht bewegen
aber es klackt beim Schalten also muss es das richtige sein.
Das Netzteil hat auch genügend Spannung 12,1 Volt und es bring 2A und es
werden nur max. 500mA benötigt.
Gruß Jakob
Wenn das Relais keinen Herstellerfehler hat, dann bleibt eigentlich nur
verschweißte Kontakte. Hast Du mal einen hohen Strom geschaltet oder den
geschlossenen Kontakt aus Versehen an die 12V gelegt?
Ein Versuch wäre noch: das Relais kräftig auf einen harten Untergrund
schlagen - alle 3 Axen. Dann könnte sich ein klebender Kontakt eventuell
lösen... Sonst: -> Tonne
Gruß Dietrich
Hallo,
Das die Relais kaputt sind schließe ich eigentlich auch aus, weil wenn
ich die Spannug so an das Relais anschließe geht es wunderbar.
Die Schaltung aus der Grafik ist 8 mal aus einer Platine aufgebaut. Also
halt ein Relais Interface.
Könnte es sein dass durch die Leds und die ganze restliche Elektronik
die Spannung zu stark abfällt so dass es für die Relais nicht mehr
reicht?
Gruß Jakob
> so dass es für die Relais nicht mehr reicht?
Dir ist nicht zu helfen. Du schriebst bereits, daß die Relais alle
KLAKKEN.
Ein sattes Klacken bedeutet, daß der Mechanismus arbeitet, was soll
dann die Frage nach: "nicht mehr reicht?"
Jakob schrieb:> Hallo,> Das die Relais kaputt sind schließe ich eigentlich auch aus, weil wenn> ich die Spannug so an das Relais anschließe geht es wunderbar.
Du nimmst ein einzelnes (ausgelötetes) Relais und misst mit dem
Ohmmeter den Durchgang zwischen den Kontakten. Dann schliesst Du an
die Spule fest 12V an und misst nochmal zwischen den Kontakten.
Jetzt weisst Du ganz genau, wie die Kontaktbelegung bei dem Relais
ist (bzw. das das Relais defekt ist) Nun kannst Du mit der so ermit-
telten Kontaktbelegung Deine Platine überprüfen.
Gruss
Harald
PS: Das "Klacken" ist zwar ein Indiz, aber kein Beweis, das Dein
Relais i.O. ist.
Natürlich ist das Klacken ein Beweis, er schreib nämlich dämlich:
> Datum: 02.02.2012 16:53
> weil wenn ich die Spannug so an das Relais anschließe geht es
wunderbar.
Ist der Vorwiderstand der LED zu gering? LED samt Vorwiderstand liegen
ja
parallel zum Relais. Eventuell reicht dann der Strom durch das Relais
nicht
mehr aus, um es zuverlässig und "bullig" anziehen zu lassen. Mach mal
probe-
weise die LED einseitig ab und gucke dann nochmal, was das Relais macht.
MfG Paul
Paul Baumann schrieb:> Mach mal probe-> weise die LED einseitig ab und gucke dann nochmal, was das Relais macht.
Ist es denn so schwer, bei eingeschaltetem Transistor die Spannungen zu
messen (Uce / Urelais und/oder "+12V")? Das rumprobieren nervt
langsam...
Gruß Dietrich
Hallo,
Ich habe jetzt mal die Spannug am Relais gemessen. Es sind nur kanpp 6
Volt.
Liegt dies vlt. an den Vorwiderständen für die Leds? Es handelt sich um
470 Ohm Widerstände.
Jakob schrieb:> liegt dies vlt. an den Vorwiderständen für die Leds?
Woher sollen wir das wissen? Du hast die Schaltung vor Dir und ein
Meßgerät hoffentlich auch! Entweder fehlt Spannung schon vom Netzteil
oder Dein Transistor schaltet nur halb durch und darüber fällt die
fehlende Spannung ab. Dann solltest Du mal den Arbeitspunkt des
Transistors genauer untersuchen. Basisstrom und Stromverstärkung=?
Jakob schrieb:> Hallo,> Für euch klngt das jetzt villeicht dumm und primitiv aber wie überprüfe> ich die Funktion eines Transistors?>> Gruß Jakob
In ein Transistorprüfgerät stecken?
Gruss
Harald
Wie groß sind denn die Basisvorwiderstände R15...R22?
Vielleicht viel zu groß?
Wie wäre es allgemein mit den Namen und Werten der verwendeten Bauteile?
Paul Baumann schrieb:> Jakob schrob:>>Basiswiderstand 47k Ohm.>> Das ist zu hoch. Mach mal 1K -3,3K rein.
So isses!
Das hatte ich fast schon vermutet. Und dies klärte sich erst nach rund
40 Beiträgen - kopfschütteln ...
Die genannten Werte setzen natürlich eine Ansteuerspannung von ca. 3 ...
8V gültig. Es sollte ein Basisstrom von ca. 2mA ... 5mA fließen.
HildeK schrieb:> Das hatte ich fast schon vermutet. Und dies klärte sich erst nach rund> 40 Beiträgen - kopfschütteln ...>> Die genannten Werte setzen natürlich eine Ansteuerspannung von ca. 3 ...> 8V gültig. Es sollte ein Basisstrom von ca. 2mA ... 5mA fließen.
Hallo,
Also ist der Widerstand zu groß?
Naja die Schaltung stammt aus der zichten Auflage eines Schulbuches und
wurde wahrscheinlich 10 tausend mal aufgebaut und keinem ist was
aufgefallen?
Gruß Jakob
Jakob schrieb:> wahrscheinlich 10 tausend mal aufgebaut und keinem ist was> aufgefallen?
Doch!
1.Du hast uns keine Werte genannt! Wir mußten Dir alles aus der Nase
ziehen.
2.Messen statt vermuten hilft.
Jakob schrieb:> Ich hab halt nicht so viel ahnung.
Lesen bildet http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0201291.htm
Zwischen Emitter und Kollektor eine Spannung messen ist kein Hexenwerk.
Wenn U < 1V ist alles ok. Wenns mehr ist, fehlt diese Spannung Deinem
Relais um kräftig anzuziehen.
Jakob schrieb:> Hallo,> Also ist der Widerstand zu groß?
Ja natürlich!
> Naja die Schaltung stammt aus der zichten Auflage eines Schulbuches und> wurde wahrscheinlich 10 tausend mal aufgebaut und keinem ist was> aufgefallen?
Mit exakt dem selben Relais? Mit dem selben Transistor? Mit der selben
Ansteuerspannung? Die hast du noch immer nicht genannt.
Mit 12V an den 47k und einem BC547C hätte das Relais vermutlich schon
geschaltet.
Wo haben sich denn die 10k Leute beschwert (deren Zahl ich nicht
glaube), wenn die Schaltung aus dem Schulbuch nicht funktioniert hat?
Hallo,
Ich habe Heute mal die Spannung zwischen Emitter und Kollektor gemessen.
Sie beträgt 5,1 Volt. Das ist zu viel, oder?
Soll ich jetzt mal probeweise einen Widerstand auslöten und einen mit
3,3 kOhm einsetzen?
Gruß Jakob.
P.S Gibt es eigenlich eine Gleichung oder etwas mit welcher man die
ganzen sachen irgendwie berechnen kann. Damit so etwas in zukunft nicht
noch mal passiert?
Jakob schrieb:> P.S Gibt es eigenlich eine Gleichung oder etwas mit welcher man die> ganzen sachen irgendwie berechnen kann.
Ja, nennt sich Ohmsches Gesetz.
Gruss
Harald
Hallo,
Erstmal vielen Dank für die ganzen Tips und die Links!
Ich habe jetzt mal einen der Widerstände gegen einen 3,3 kOhm Widerstand
getauscht. Das Relais schaltet jetzt auch super durch, nur manchmal gibt
es eine kurze verzögerung. Woran kann das liegen?
Gruß Jakob
Jakob schrob:
>Das Relais schaltet jetzt auch super durch, nur manchmal gibt>es eine kurze verzögerung. Woran kann das liegen?
Das wird jetzt wohl eher an der Ansteuerung durch den Rechner liegen.
Wenn
gerade auf dem Rechner einer von etlichen Prozessen oder Diensten im
Hintergrund herumfuhrwerkt, dann dauert das u.U. einen Moment, bis er
sich
wieder mal mit der parallelen Schnittstelle befasst und den Schaltbefehl
ausführt.
Stell Dir mal vor, der Rechner würde dafür genauso lange brauchen wie
Du,
bis Du den Basiswiderstand auf 3,3KOhm erniedrigt hattest.
Grins
MfG Paul