Forum: Offtopic Preisverfall bei Immobilien


von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Hallo,

wir erleben in vielen Bereichen einen massiven Preisverfall. Während vor 
vielen Jahren ein Handy ein Luxusprodukt war, bekommt man es jetzt fast 
geschenkt, für 19,95 € in eingeschweißter Einwegverpackung an der 
Supermarktkasse. Genauso fielen die Preise bei Computern, 
Elektronikkrempel allgemein,... Es wird gekuaft und weggeworfen.

Aber wann wird der Preisverfall bei Immobilien einsetzen? Passivhaus, 
Hausautomatisierung, Smarthome, usw. ist alles Computerkrempel. 
Irgendwann ist der in der Wand fest versenkte 3D-HD-Bildschirm nicht 
mehr 3D-HD+ fähig. Die Wänder sind nicht mehr durchlässig genug für 
Wireless-HD+, das neueste Iphone ist mit der Klimasteuerung nicht mehr 
kompatibel usw. - D. h. jedes halbe Jahr muss ein neues Haus her, wenn 
man auf dem Stand der Technik sein will. Ein Haus darf dann nicht mehr 
viel kosten.

Evtl. gibt es saisonale Stadtplanung. Die Stadt passt sich an die 
momentanen Bedürfnisse an. Gebäude werden befristet für ein halbes Jahr 
vermietet.

Wie lange wird es noch dauern, bis das erreicht ist?

von Hagen R. (hagen)


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Stefan Helmert schrieb:
> Aber wann wird der Preisverfall bei Immobilien einsetzen?

wenn die Nachfrage sinkt und das Angebot groß ist.

von (prx) A. K. (prx)


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Stefan Helmert schrieb:

> Aber wann wird der Preisverfall bei Immobilien einsetzen?

Wenn zu viele Leute den Eindruck bekommen, es werde in absehbarer Zeit 
einen Preisverfall bei Immobilien geben. ;-)

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Stefan Helmert schrieb:
> Aber wann wird der Preisverfall bei Immobilien einsetzen?

Gar nicht.

> Passivhaus, Hausautomatisierung, Smarthome, usw. ist
> alles Computerkrempel.

Und hat annähernd überhaupt keinen Einfluss auf den Wert einer 
Immobilie.

von Oliver S. (phetty)


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Die Preise steigen immer weiter weil viele Geldsäcke in die letzte 
Bruchbude investieren und der Preis zweitrangig ist. Angeblich eine 
"sichere Geldanlage". Der Kleinsparer kann sich dank der Finanzkrise 
endgültig vom eigenen Heim verabschieden.

von Timm T. (Gast)


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Stefan Helmert schrieb:
> wir erleben in vielen Bereichen einen massiven Preisverfall.

In echt? Ich erlebe in vielen Bereichen eine massive Preissteigerung. 
Aber wie mir die Politik ständig einreden will, ist die bestimmt nur 
gefühlt.

Bei Elektronik machen die Leute häufig den Fehler und vergleichen Preise 
von früherer Technik mit heutiger auf gleichem Stand. Da sich die 
Elektronik aber im Gegensatz zu z.B. Bautechnik rasant entwickelt, ist 
das falsch, man muss schon den aktuellen Standard heranziehen.

Beispiel:

Frühere Kosten für Telefonanschluss mit heutigen Kosten für 
Telefonanschluss: Dank Flatrate rapide gesunken, aber: Falsch. Standard 
ist heute DSL irgendwas, und da bezahle ich heute um die 50 Eur im 
Monat* (Festnetzflat+DSL+Anrufe auf Mobil), ich habe aber früher um die 
60 DM also 30 Eur normale Telefonnutzung+Modem bezahlt. (* ich weiss, 
geht auch billiger, aber das ist meiner Erfahrung nach der Durchschnitt 
im Freundeskreis) => teuerer

Beispiel:

Kleiner Guckkasten von früher heute gekauft, deutlich billiger, aber: 
Falsch. Standard ist heute Flatscreen mit irgendwas Diagonale, und da 
ist für 150 Eur, was 300 DM für einen früheren Röhrenfernseher 
entspricht, nicht viel zu holen. => teuerer

Beispiel: PC

Klar ist der Pentium 90 heute spottbillig, aber Vergleich: Falsch. 
Früher der Pentium 90 in Standardausführung 1000 DM. Heute ein PC in 
Standardausführung im Laden (keine Internetschnäppchen) 500 Eur. Aber: 
Früher war da der Moni noch dabei. => gleichpreisig oder teuerer

Beispiel: Scanner

Mein alter Mustek früher um die 150 DM. Heute ein Scanner 79 Eur, mit 
nicht besserer Auslösung, aber schlechterer Mechanik. => teuerer

Türlich ist der Preisverfall bei Produkten unter Beibehaltung des 
Standards da. Aber mal ehrlich, wer würde heute noch 300MB Festplatte 
und 512k RAM in einem P90 haben wollen.

(Früher (TM) heisst hierbei so um 2000 rum.)

von Johannes S. (demofreak)


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Jetzt musst du nur noch die Inflation rausrechnen, bzw. das 
Durchschnittsgehalt von damals zum heutigen ins Verhältnis setzen und 
diesen Faktor mit berücksichtigen.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Ein Haus ist niemals für den Erhalt von vermögen wirklich sinnvoll. 
Ständig Reparaturen, Heizen muss man, auch wenn man darin nicht lebt.
Fortlaufende Kosten aller Art. Steuer zahlen usw.
Wenn man Immo-Eigentümer ist, kann man vom Staat, wenn es dem schlecht 
geht, beliebig besteuert werden. Und die Immo kann man auch nicht 
mitnehmen wenn der Arbeitsplatz mal wo anders ist.

Wehe die hat dazu noch den ein oder anderen kleinen Baumangel, die 
Schimmelbude ist dann auch nur noch für die Abrissbirne gut.
Wer da nicht 100% Experte ist, der kauft schnell ein Stück wertlosen 
Steinhaufen.

Wenn eine Immo dazu noch Kreditfinanziert ist, wird man Arbeitssklave 
sein und schön brav für die Bank schuften gehen dürfen.
Wehe da kommen ein paar Monate die Raten nicht pünktlich, dann kannst Du 
so schnell gar nicht schauen wie Dir der Kredit fällig gestellt wird und 
Du darfst dann alles sofort innerhalb 2 Monaten abzahlen.
Da Du den alten Kredit nicht bedienen konntest, wirst Du wohl auch 
keinen neuen bei einer anderen Bank erhalten um den alten ab zu lösen.
Wird das alte Stück versteigert, dann hat es meist nur noch Schrottwert 
und die Restschulden hast Du immer noch an der Backe!
Ein geniales System, die Bank gewinnt immer!

Kredit-Immo - Nein Danke! Zu viel Risiko, das ich gegenüber meiner 
Familie niemals verantworten könnte.
Schuldenfreie Immo - Ja, bedingt wenn einige Randbedingungen stimmen, 
nur für Eigenbedarf.

Wenn jemand zu viel Geld hat gibt es ganz andere Dinge um es zu 
schützen, aber niemals Immos. Die sind für einen Investor derzeit viel 
zu unsicher und unflexiebel.
Jetzt, wo viele ihr vermögen in Sicherheit bringen wollen werden viele 
Immos gekauft, die Preise sind am Steigen. Somit ist das der Ideale 
Zeitpunkt zum VERKAUFEN.
Um das Geld anders steuerfrei an zu legen mit derzeit 20..40% 
Jahresgewinn.

Oder was glaubt Ihr wieso der Vatikan tonnenweise Gold bunkert und keine 
Euros? Die haben schon seit über 1000 Jahre Erfahrung mit Währungen wie 
sie kommen und gehen und auch den Wert verlieren.
Gold ist unzerstörbar, rostet nicht und nicht kopierbar und in jedem 
Land der Welt kann es in die lokale Währung getauscht werden, sogar 
leichter als Aktien oder sonst irgend welche Papiere.

Immos werden garantiert verfallen, außer man steckt da ständig neues 
Geld rein.

PS: Der Goldpreis zeigt nur den Wertverfall der Währung an. Um so höher 
der Goldpreis um so weniger ist die Währung noch wert.
Für 1 Stück Gold bekam man vor 100 Jahren in etwa auch das gleiche wie 
heute. Nur im Falle einer Währungskriese wie heute kann man mit Gold 
Gewinne machen.
Zitat:
"Eine Währung die man retten muss, ist keine Währung mehr" oder wie oft 
musste die DM geretten werden?
(von wem weiß ich gerade nicht)

von Uhu U. (uhu)


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Markus Müller schrieb:
> Heizen muss man

Der Witz ist echt gut...

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> Wenn eine Immo dazu noch Kreditfinanziert ist, wird man Arbeitssklave
> sein und schön brav für die Bank schuften gehen dürfen.

Daß man bei Abschluss einer entsprechenden Finanzierung sich Gedanken 
machen sollte über die Höhe der monatlichen Zahlungen und die 
potentielle Verschlechterung der Einkommenssituation, das sollte 
eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Immobilien sollte man nur zur Selbstnutzung anschaffen und keinesfalls 
als Spekulationsobjekt.

Es ist eher unwahrscheinlich, daß das Gesellschaftssystem in diesem 
unserem Lande so weit zusammenbricht, daß das Konzept des Wohnens in 
Frage gestellt wird. Und solange es das nicht wird, ist der Besitz einer 
Wohnung oder eines Hauses etwas praktisches. Anders als bei einem 
Mietobjekt werden die Kreditzinsen nicht jährlich "angeglichen" (das ist 
der riesige Unterschied zu dem Wahnsinn der US-amerikanischen 
Immobilienfinanzierung, bei der genau das der Fall ist).

Und wenn man beim Kauf einer Immobilie den Verstand nicht vollkommen 
ausschaltet und vorsichtig agiert (also z.B. darauf achtet, daß die 
Annuität geringer ausfällt als das, was man sonst so als Miete 
bezahlt), dann muss man mit dem Kauf einer Immobilie nicht schlecht 
fahren.

Entscheidend ist hier das Konzept der Selbstnutzung. Nur dann hat das 
ganze einen Sinn, und nur dann ist für den Nutzer auch die Finanzierung 
tatsächlich verständlich.

Ich habe mir vor zehn Jahren eine Wohnung gekauft, für die damals eine 
Bruttowarmmiete von etwa 650 EUR marktüblich* war. Und so habe ich die 
Finanzierung auch kalkuliert - etwa 400 EUR im Monat bekommt die Bank, 
etwas über 200 EUR geht für das sogenannte Wohngeld drauf 
(Betriebskosten, Heizung, Verwaltung, Rücklagen).

Mittlerweile ist die marktübliche Bruttowarmmiete für diese Wohnung bei 
eher 800 EUR angelangt (wenn nicht sogar mehr), und die Annuität sinkt 
sogar aufgrund einer Umschuldung wegen geringerer Zinsen um etwa 50 EUR. 
Der Kredit ist in etwa 8** Jahren komplett abbezahlt.

Würde ich die Wohnung jetzt verkaufen, bekäme ich etwa das doppelte des 
damaligen Kaufpreises; ich habe allerdings auch etwa ein Viertel des 
Kaufpreises in eine grundlegende Renovierung (neue Elektroinstallation 
etc.) gesteckt.

> Immos werden garantiert verfallen, außer man steckt da ständig neues
> Geld rein.

Das tut man aber bei einer Mietwohnung erst recht ... und man hat nichts 
davon.

Und wer Miete zahlt, wird auch Arbeitssklave sein und schön brav für den 
Vermieter schuften gehen dürfen.

> Gold ist unzerstörbar, rostet nicht und nicht kopierbar und in jedem
> Land der Welt kann es in die lokale Währung getauscht werden, sogar
> leichter als Aktien oder sonst irgend welche Papiere.

In Gold wohnt es sich aber schlecht. Es schützt noch nicht mal vor Regen 
oder Kälte.



*) Westberliner Innenstadt, gehobene Wohnlage, etwa 100jähriger Altbau, 
gut erhaltene und gepflegte Bausubstanz, 70m²

**) Aus den 18 Jahren ergibt sich eine anfängliche Tilgungsrate von 3%.

von Timm T. (Gast)


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Johannes S. schrieb:
> Durchschnittsgehalt von damals zum heutigen ins Verhältnis setzen und

Reallohnverlust? Und da wird eine Preissteigerung von 1.7 bis 2% pro 
Jahr angesetzt. Das ist für mich auch nicht nachvollziehbar.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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@Rufus

Dann verkaufe die Wohnung.

Die hat wohl damals 80000 gekostet (incl. Renovierung), heute bekommst 
Du 100000 dafür.

Dann in Miete wohnen, damit zahlst du 200 EUR/mt mehr.

Wenn jetzt das Gold 20%/Jahr bringt, sind das bei 100000 20000 
(steuerfrei!).

Somit nach 3 Jahren hast Du nicht mehr 100000, sondern (ca.) 170000 
(abzgl. mehrkosten Miete)

Muss jeder selbst entscheiden, ich bin kein Finanzberater. Ich habe 
diesen weg gewählt und konnte nun vom Gewinn selbst bauen und habe noch 
genügen Spielgeld übrig, das innerhalb von 3 Jahren!

Und niemals den Banken vertrauen, deren Finanzprodukte sind zur zu deren 
Gewinnmaximierung (= hohe Provisionen) ausgelegt.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> Dann verkaufe die Wohnung.

Warum sollte ich so etwas blödsinniges tun?

> Die hat wohl damals 80000 gekostet (incl. Renovierung), heute bekommst
> Du 100000 dafür.

Nein. Eher 150000.

> Dann in Miete wohnen, damit zahlst du 200 EUR/mt mehr.

Und das soll mir jetzt was bringen?

Vor allem kannst Du Deine Rechnung in der Pfeife rauchen, da in sechs 
Jahren der Kredit abbezahlt ist, dann kostet mich die Wohnung nur noch 
etwas über 200 EUR/Monat (nämlich das Wohngeld, das sich aus Betriebs- 
und Heizkosten sowie Rücklagen für Reparaturen und Instandhaltung 
zusammensetzt).

Deine Goldphantastereien sind drollig. Hätte ich im Jahr 2000 mein Geld 
in Gold angelegt, ja, dann, dann hätte sich das gelohnt.

Aber darin wohnen hätte ich trotzdem nicht können.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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>Vor allem kannst Du Deine Rechnung in der Pfeife rauchen, da in sechs
>Jahren der Kredit abbezahlt ist, dann kostet mich die Wohnung nur noch
>etwas über 200 EUR/Monat (nämlich das Wohngeld, das sich aus Betriebs-
>und Heizkosten sowie Rücklagen für Reparaturen und Instandhaltung
>zusammensetzt).

Sorry, Du übersiehst die Finanzkriese, da gelten andere Regeln, nicht 
Lineare.

OK, 150000 gibts, dann also sind noch vielleicht 50000 Schulden, die 
abzahlen, dann sind wir wieder bei 100K.

Jahr 1 Miete:
100K mit ca. 20% = 120K - MehrMiete = 117,6K
Du hast nach den ersten Jahr in Miete gleich mal 17600 mehr!

Jahr 2:
117,6K + 20% = 141,12K - MehrMiete = 138,72K

Jahr 3..6:
138,72 + 20% = 166,4K - MehrMiete = 164K
164    + 20% = 196,8K - MehrMiete = 194,4K
194,4  + 20% = 233,3K - MehrMiete = 231K
231    + 20% = 277,2K - MehrMiete = 274,8K

Innerhalb von 6 Jahren einen Wertzuwachs von 270%. Genau das bring es 
Dir.

Wir können ja mal in 6 Jahren den Thread nochmal ausgraben und schauen 
wer recht hatte.

Übrigens:
Ich hatte 2005 meine Wohnung gekauft (Neubau) und 2008 mit 50000 Verlust 
verkauft und 2009 gebaut und dennoch habe ich ca. 30% Gewinn (in EUR 
gerechnet und ich bin kein Millionär).
Somit, das was ich hier schreibe sind meine praktischen Erfahrungen.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> 100K mit ca. 20% = 120K - MehrMiete = 117,6K
> Du hast nach den ersten Jahr in Miete gleich mal 17600 mehr!

Ja. Geldanlagen mit 20% Rendite sind ähnlich realistisch wie die 
Behauptung, bei dem System in Nordkorea handele es sich um eine 
Demokratie.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Ja, muss ich denn das für das vergangene Jahr zeigen?

http://www.finanzen.net/rohstoffe/goldpreis/euro

Der Chart geht über ein Jahr.

Start: 994,57 EUR (3.2.11)
Heute: 1327,83 EUR (3.2.12)

Ca. 33,5% Gewinn.
In meiner Beispielrechnung hatte ich nur mit 20% gerechnet, denn es kann 
ja auch mal schlechte Jahre geben.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Schon, aber daraus zu extrapolieren, wie es sich in den nächsten Jahren 
verhält, ist nicht nur gewagt.

Aus der von Dir verlinkten Fieberkurve erahne ich nur, daß da eine Blase 
heranwächst, die sicher auch irgendwann platzen wird.

Im Gegensatz dazu verliert das Konzept der selbstgenutzten Immobilie 
nicht in dieser Form an Wert. Selbst wenn die lokalen Immobilienpreise 
fallen sollten, bleibt die Funktion der Wohnung, die man zu definierten 
Kosten nutzen kann, erhalten.

Sinkt hingegen der Goldkurs wieder auf den Wert von z.B. 2000, ist das 
jetzt für das Gold ausgegebene Geld spurlos weg.

Bei erheblichen Naturkatastrophen verliert natürlich auch eine 
selbstgenutzte Immobilie ihren Wert - aber dann interessiert der 
Goldkurs auch niemanden, dann zählt das nackte Überleben.

von Hagen R. (hagen)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Sinkt hingegen der Goldkurs wieder auf den Wert von z.B. 2000, ist das
> jetzt für das Gold ausgegebene Geld spurlos weg.

nö, es hat nur jemand anders ;)

von Christian R. (supachris)


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Die meisten, die sich eine Immobile zur Eigennutzung zulegen, machen das 
ja nicht als Geldanlage, sondern um Wohneigentum zu haben. Auch wenn das 
manchmal teurer ist, als eine Mietwohnung. Als Geldanlage taugt 
höchstens Vermietung, aber auch das ist sehr spekulativ, aus den oben 
genannten Gründen.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Gehe zur Bank, da zeigt Dir der Bankster die schönen Kurven von Fonds. 
Es ist genau das gleiche. Das Fußvolk kauft das dennoch wie blöd und 
weiß nicht dass man erst mal viele Prozente Provision abdrücken muss.

Ich bin weder an meine Wohnung gebunden noch an Gold. Als Investor 
interessiert mich nur wie ich mit möglichst wenig Arbeit meinen Profit 
maximieren kann. Dazu muss man auf das richtige Pferd setzen und dann 
einfach viele Jahre warten können (nicht traden, denn "hin und her macht 
Taschen leer").
Das geht nur mit eigenen Überlegungen, ohne Bank-/Finanzberater und man 
muss das Gegenteil machen als wie die anderen 98% der Bevölkerung.
Auch wenn manche meiner Entscheidungen für die meisten hier im Forum 
doch sehr gewagt sind, zeigt sich dass ich in den letzten Jahren Recht 
hatte.

Es wird somit für die 98% immer Gründe geben irgend etwas nicht zu 
machen, einfach nur weil man sein Gesicht nicht verlieren möchte wegen 
einer alten Entscheidung.
Dazu kommt noch eine gehörige Portion "Prestige" um allen erzählen zu 
können "Meine Wohnung" wobei die der Bank gehört, solange Du die 
derzeitige Schulden nicht parallel als Guthaben irgendwo noch liegen 
hast.
Vor 10 Jahren eine eigene Wohnung zu kaufen um damit Geld an zu sparen 
war sicher nicht die schlechteste Entscheidung. Hatte ich auch gemacht. 
Nur sollte man immer wieder seine Investition überdenken, denn nur 
Veränderungen bringen einen im Leben weiter.
Man muss offen sein, die Welt ist groß.

Ein anderer Vorschlag:
Du verkauft deine Wohnung und ziehst in ein kleines Dorf und kannst dort 
für 300 EUR + 200 EUR NK zur Miete wohnen.
Deine Lebenshaltungskosten sind Maximal 15000 EUR/Jahr (Incl Miete) denn 
ohne Arbeit kannst du sparsam leben (z.B. kaum Benzinkosten).
Mit dem Geld aus dem Wohnungserlös kannst Du 6 Jahre auch Leben.
Oder richtig investiert (z.B derzeit Gold), bis zum Lebensende ;-)
Nie wieder arbeiten müssen, ja es ist möglich.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> Gehe zur Bank, da zeigt Dir der Bankster die schönen Kurven von Fonds.
> Es ist genau das gleiche. Das Fußvolk kauft das dennoch wie blöd und
> weiß nicht dass man erst mal viele Prozente Provision abdrücken muss.

Gehe zu Markus, da zeigt Dir der Markus die schönen Kurven vom Goldkurs.
Es ist genau das gleiche. Das Fußvolk kauft das dennoch wie blöd und 
weiß gar nicht, daß man deutlich unterschiedliche An- und Verkaufskurse 
hat und daß der Edelmetallhändler sowohl beim Ver- als auch beim Ankauf 
profitiert.

> Ein anderer Vorschlag:
> Du verkauft deine Wohnung und ziehst in ein kleines Dorf und kannst dort
> für 300 EUR + 200 EUR NK zur Miete wohnen.

Gewiss. Dann habe ich zwar keine sozialen Kontakte mehr und kann das 
Konzept der Freizeit an den Nagel hängen, weil ich jeden Tag Ewigkeiten 
mit der An- und Abreise zu meinem Arbeitsplatz verbrauche. Statt 10 
Minuten mit der U-Bahn kämen je nach Dorf (das muss ja ausreichend weit 
vom Speckgürtel entfernt sein) zwei Stunden reine Autofahrtzeit dazu. 
Pro Richtung.

Denn ich habe einen Arbeitsplatz und habe auch vor den zu behalten. Da 
der ebenfalls in der Innenstadt ist, und ich da notfalls auch hinlaufen 
kann, sind meine Lebenshaltungskosten gar nicht so viel dramatisch höher 
als das, was Du Dir da so zusammenreimst. 150 EUR/monat mehr für die 
Wohnung, der Rest (Lebensmittel, Strom, Telekommunikation etc.) dürfte 
sich preislich gar nicht vom Leben auf dem Lande unterscheiden.

Und in den 6 Jahren, nach denen ich bei Deinem Modell ein 
sozialverträgliches Frühableben hinlegen müsste, kostet mich meine 
Wohnung nur noch irgendwas um 250 EUR/Monat (incl. gewisse 
Energiekostensteigerungen).

> denn ohne Arbeit kannst du sparsam leben (z.B. kaum Benzinkosten).

Ja, und Du kannst auch keine Krankenkassenbeiträge mehr bezahlen, und 
hast, da auf dem Land lebend, auch eine echt supertolle medizinische 
Infrastruktur.

> Mit dem Geld aus dem Wohnungserlös kannst Du 6 Jahre auch Leben.

Ich wollt' eigentlich noch etwas älter werden.

> Oder richtig investiert (z.B derzeit Gold), bis zum Lebensende ;-)

Warum nicht in Kreuzfahrtschiffe investieren?

> Nie wieder arbeiten müssen, ja es ist möglich.

Jetzt sterben. Ist auch möglich.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Der Unterschied:
- Das physische Material ist Steuerfrei. Die Fonds Papiere müssen noch 
25% Gewinnsteuer bezahlt werden.
- Man kann es überall hin mitnehmen
- Anonym
- Kann Steuerfrei vererbt werden (einfach geben)
- Selbst wenn man plötzlich stirbt braucht es kein Gericht, damit die 
berechtigten Personen ran kommen
- Der Fond / die Bank kann Pleite gehen
- Gold/Silber hatten schon immer Wert
- Silber ist ein Industriemetall, wovon mehr verbraucht als derzeit 
produziert wird, daher kann der Preis nur hoch gehen.
- Gold ist im Save nicht auf dem Konto >> Staat kann nur Online die 
Konten durchsuchen
- Wird man Arbeitslos und man hat noch viel Geld auf dem Konto gibt es 
kein Arbeitslosengeld
- Gold kann man Essen und kommt auch als ganzes Stück wieder raus 
(Euro-Scheine sind dann Matsch und Wertlos)
- Und sicher noch ein paar mehr Punkte die mir grad nicht einfallen

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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>Ja, und Du kannst auch keine Krankenkassenbeiträge mehr bezahlen, und
>hast, da auf dem Land lebend, auch eine echt supertolle medizinische
>Infrastruktur.

Wer braucht heutzutage noch Quacksalber?
Ich nicht. Ich zahl so ein Blödsinn auch nicht.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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>Warum nicht in Kreuzfahrtschiffe investieren?

Ganz einfach:
Schiffs-Fonds sind fast pleite. Bald werden die Investoren zur Kasse 
gebeten, denn die meisten Fonds haben eine "Nachschusspflicht".

Hier der Index (Tief-Punkt seit 1986 erreicht):
http://www.querschuesse.de/baltic-dry-index-651-punkten/

Die Schiffe fahren derzeit mit gedrosselter Geschwindigkeit und erhalten 
so wenig Geld dass die kaum den Sprit zahlen können.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> Wer braucht heutzutage noch Quacksalber?
> Ich nicht. Ich zahl so ein Blödsinn auch nicht.

Ah. Das erklärt dann auch Deine recht kurzzeitigen Planungsvorschläge.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Wieso soll ich eine KV bezahlen, wenn der Arztbesuch, bar bezahlt, um 
vieles günstiger ist?
Das so gesparte Geld wird investiert und vermehrt sich.

Da 98% davon keine Ahnung haben und nicht sparen können, geschweige denn 
richtig investieren, brauchen die eine Firma die das Geld einfach so 
verwaltet.
Ich brauche keine Verwaltungskosten zahlen und das ist der Gewinn.

von Uhu U. (uhu)


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Markus Müller schrieb:
> Wieso soll ich eine KV bezahlen, wenn der Arztbesuch, bar bezahlt, um
> vieles günstiger ist?

Das kann sich von einem Moment zum anderen ändern...

von Timm T. (Gast)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Das kann sich von einem Moment zum anderen ändern...

Und das ist für ihn auch kein Problem. Da springt dann die 
Solidargemeinschaft ein, denn Vermögen hat er ja nicht und vom Gold im 
Safe weiss kein Aussenstehender.

Ist wie:

- Wird man Arbeitslos und man hat noch viel Geld auf dem Konto gibt es
kein Arbeitslosengeld

Betrug am Sozialsystem.

Und das:

- Kann Steuerfrei vererbt werden (einfach geben)

Ist Betrug am Steuersystem.

Wenn man schon asozial handelt, sollte man vielleicht nicht noch stolz 
drauf sein. Aber jetzt kommt bestimmt wieder das Gejammer, dass er 
sowieso zu viele Steuern zahlt und eh alles ungerecht ist.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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>Aber jetzt kommt bestimmt wieder das Gejammer, dass er
>sowieso zu viele Steuern zahlt und eh alles ungerecht ist.

Ich arbeite nicht und bin nicht Arbeitslos gemeldet und beziehe 
keinerlei Geld vom Staat! Niemand ist verpflichtet sich arbeitslos zu 
melden - nur die Sozialschmarotzer tun das.

Arztrechnungen werde ich auch immer lieber selbst zahlen, zum einen ist 
das viel günstiger zum anderen erhalte ich da wirklich die Behandlung, 
die für mich am besten ist und nicht die, bei der die Kasse automatisch 
am meisten bezahlt! (Oder glaubst Du etwa der Arzt interessiert sich 
mehr für Deine Gesundheit als für Geld??? - Dann träume mal weiter.)

Ich lebe in einem Haus in dem 3 Generationen leben und das ist somit in 
sich Sozial. Da braucht es keine Sozialhilfe oder Altersheime. Hier lebt 
man bis zum Tod, nicht gefesselt an Medikamente und Bett. Der Opa fährt 
mit über 85 noch Traktor und spaltet Holz.

Wenn mein Vermögen vererbt wird, bin ich längst tot. Außerdem darf ich 
alle 10 Jahre die Freibetragsmenge vererben.

Wenn man Gold, Physisch nach über einem Jahr verkauft ist der Gewinn 
automatisch steuerfrei.

Wo bitte schön bin ich jetzt ein Betrüger?
Nur weil ich Ahnung vom System habe und es für meinen Profit nutze ohne 
anderen auf der Tasche zu liegen?

Das wichtigste: Niemals den Staat betrügen, den wenn man sich daran 
nicht hält und der was mit bekommt wird gleich mit Kontosperrung und 
Freiheitsstrafe bestraft.
Das System ist nun mal so: Der Staat ist der Sklavenhalter und ich und 
Du die Sklaven. Selbst wenn man auswandert, dann geht man nur zum 
nächsten Sklavenhalter und muss nach dessen Gesetze leben.

von Uhu U. (uhu)


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Timm Thaler schrieb:
> Ist Betrug am Steuersystem.

Unter ein paar Millionen lohnt sich Betrug nicht.

Markus Müller schrieb:
> nur die Sozialschmarotzer tun das.

Danke Euer Ehren, das genügt.

von dani s. (beginner1)


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Bei Preisentwicklung von Immobilien entscheiden nur 3 Kriterien:

1. Lage
2. Lage
3. Lage

Zugegeben etwas überspitzt, aber mit Abstrichen ist es nunmal so. Und 
das Wegwerfhaus wird es in naher Zukunft wohl auch nicht geben.
Das ist Technisch halt einfach nicht machbar.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Und 4. Bausubstanz. Ein 50er-Jahre-Wiederaufbauprogramm-Bau oder ein 
70er-Jahre-Neubau haben eine ganz andere Wertentwicklung als ein 
Jugendstilhaus.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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5. Schimmelbefall

von dani s. (beginner1)


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Der Preisverfall ist im Übrigen vorwiegend bei Verbrauchsgütern zu 
beobachten. Bei einer Immobilie handelt es sich aber um ein 
unbewegliches Sachgut. Warum sollte denn bei halbwegs gescheiter 
Bausubstanz und zukunftssicherer Lage ein derart starker Preisverfall 
einsetzen? Gibt es denn technisch Innovationen, die es dem Menschen 
ermöglichen alle 2,3 Jahre das Haus zu wechseln und ein Haus somit zum 
Konsumgut zu machen?

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>zum einen ist das viel günstiger zum anderen erhalte ich da wirklich
>die Behandlung, die für mich am besten ist und nicht die, bei der die
>Kasse automatisch am meisten bezahlt!

Du scheinst dich nicht wirklich auszukennen. du zahlst den Satz, den 
auch Privatpatienten bezahlen.
Und da soll es schon mal vorgekommen sein, daß man vielleicht die eine 
oder andere überflüssige Leistung bekommt.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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>Du scheinst dich nicht wirklich auszukennen.

Dafür kann ich Rechnen:

5 Jahr á 500 EUR/Monat Krankenversicherung = 30000 EUR

Bisherige Kosten der letzten 5 Jahre:
- Krankenhausaufenthalt mit kleiner OP: 1700 EUR
- Zahn Brücke: 1500 EUR
- Sonstige kleine Arztbesuche: 2000 EUR
Summe: 5200 EUR

Ersparnis gegenüber Versicherung: 24800 EUR

Wenn ich jetzt noch 30 Jahre lebe, Ersparnis: 148800 EUR (Wobei ich wohl 
nicht alle 5 Jahre die OP mitrechnen sollte, aber sei es mal so.)

Und für das Geld kann ich mindestens 4x mit dem Nofall-Hubschrauber 
eingeflogen werden oder auch eine 100000 EUR Krebsoperation locker 
abdecken.

Es ist ja auch so, dass man im Alter mehr Arzt benötigt, aber bis in das 
Alter hat man auch schon entsprechend mehr gespart.


> du zahlst den Satz, den auch Privatpatienten bezahlen.
Und erhalte dafür auch die bessere Qualität.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> Es ist ja auch so, dass man im Alter mehr Arzt benötigt, aber bis in das
> Alter hat man auch schon entsprechend mehr gespart.

Ah, und das gesparte hast Du wie angelegt? In ... Gold?

Der Kurs wird ja auch nie fallen. Nie. Niemals.

von (prx) A. K. (prx)


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Ich seh schon die Augen von Docs Vorzimmerdame, wenn er in bar mittels 
Goldbarren bezahlt.

von dani s. (beginner1)


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Markus Müller schrieb:
> Bisherige Kosten der letzten 5 Jahre:
> - Krankenhausaufenthalt mit kleiner OP: 1700 EUR
> - Zahn Brücke: 1500 EUR
> - Sonstige kleine Arztbesuche: 2000 EUR
> Summe: 5200 EUR

Tja und wenn nun die Krebs-OP wider erwarten doch in den nächsten Jahren 
vorkommen sollte, oder du, Gott bewahre, einen mittelschweren bis 
schweren Unfall erleidest und operiert werden musst, gehts dann wohl in 
die Privatinsolvenz, oder?

Kann ja sein, dass dir das Risiko egal ist, aber du solltest zumindest 
verstehen, dass sich die meisten Menschen gegen solche Situationen 
abdecken wollen.

von Robert B. (robertb)


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Bin ich der Einzige der bei Markus Beiträgen das *Ironie*-Tag vermisst?

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Ich hatte oben schon geschrieben, investieren in eine Anlageklasse, die 
die beste Performance hat.
Derzeit ist es Gold/Silber.
In einigen Jahren können das Aktien oder auch wieder Immobilien sein, 
nur eben heute nicht.

Somit, meine Entscheidung gilt nicht für die nächsten 100 Jahre, sondern 
ist abhängig von der Wirtschaft, der Politik und sonstigen 
Randbedingungen.
Da ich nach wie vor fest der Meinung bin dass es den Euro in nächster 
Zeit (vielleicht 1 Monat ... 2 Jahre) zerreißt und auch alle anderen 
Währungen alle überduckt sind und somit ist die einzige sinnvolle 
Fluchtmöglichkeit Gold/Silber.
Wie Du sicher schon mit bekommen hast, kauft die EZB Staatsanleihen von 
maroden Länder auf. Somit kommt mehr Geld in das System und alles wird 
noch teurer. Oder wer glaubt, dass jemals das Brötchen beim Bäcker 
nächstes Jahr nur noch die Hälfte kosten wird? - Wohl eher das doppelte.

In EUR Geld anlegen ist so wie ein Fass voll mit Wasser.
Oben regnet es rein = Zinsen.
Unten ist ein Loch = Inflation.
Nur ist derzeit das Loch 5x größer als es Zinsen gibt.

So sind nun mal meine Überlegungen. Die letzten paar Jahre hatte ich mit 
dem goldenen Pferd recht, siehe Charts.
Für wie lange das noch so in die Zukunft weiter geht, kann ich auch 
nicht sagen, denn ich bin kein Hellseher und kein Finanzberater*. 
Dennoch teile ich meine Meinung gerne, ich habe von Deinem Gewinn 
schließlich auch nichts.
Nur mal angenommen, ich hätte recht und es gibt den Euro nicht mehr und 
es haben hier Mitleser tatsächlich einige Unzen erworben und konnten so 
die Zeit mit dem untergehenden Euro überbrücken, dann habe ich mein Ziel 
erreicht.

Hier ein Video von einem kürzlich entlassenen Professor:
http://schnittpunkt2012.blogspot.com/2012/02/prof-franz-hormann-ein-unbequemer-wurde.html
(Ein wenig nach unten scrollen)

(* Diese Infos von mir sind keine Finanzberatung. Jeder handelt auf 
eigene Verantwortung.)

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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>Tja und wenn nun die Krebs-OP wider erwarten doch in den nächsten Jahren
>vorkommen sollte, oder du, Gott bewahre, einen mittelschweren bis
>schweren Unfall erleidest und operiert werden musst, gehts dann wohl in
>die Privatinsolvenz, oder?

Ich hatte schon sowas, BWK3/4 Fraktur und durfte auch mit dem 
Hubschrauber mal fliegen und ich weiß was das kostet.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
>>Du scheinst dich nicht wirklich auszukennen.
>
> Dafür kann ich Rechnen:
>
> 5 Jahr á 500 EUR/Monat Krankenversicherung = 30000 EUR
>
> Bisherige Kosten der letzten 5 Jahre:
> - Krankenhausaufenthalt mit kleiner OP: 1700 EUR
> - Zahn Brücke: 1500 EUR
> - Sonstige kleine Arztbesuche: 2000 EUR
> Summe: 5200 EUR
>
> Ersparnis gegenüber Versicherung: 24800 EUR
>
> Wenn ich jetzt noch 30 Jahre lebe, Ersparnis: 148800 EUR (Wobei ich wohl
> nicht alle 5 Jahre die OP mitrechnen sollte, aber sei es mal so.)
>
> Und für das Geld kann ich mindestens 4x mit dem Nofall-Hubschrauber
> eingeflogen werden oder auch eine 100000 EUR Krebsoperation locker
> abdecken.

Eine sehr unbedarfte Rechnung, da sie von 30 Jahren Gesundheit ausgeht.

Was passiert eigentlich, wenn bei Dir (was Gott verhüten möge) schon 
morgen Krebs diagnostiziert wird? Oder Du bist unaufmerksam und läufst 
vor ein Auto und liegst vier Wochen auf der Intensiv? Erstmal schön 
Kredit aufnehmen? Schon bei 100000 zahlst Du Deinen Beitrag an Zinsen - 
ohne Abtrag.

Und: die OP ist da noch das günstigste (wobei es oft nicht bei einer OP 
bleibt). Die Nachsorge kostet deutlich mehr.

Wenn drei Menschen in meinem unmittelbaren privaten Umfeld Deine 
Rechnung aufgemacht hätten, wären diese drei jetzt tot oder bis an ihr 
Lebensende hoch verschuldet.

> Es ist ja auch so, dass man im Alter mehr Arzt benötigt, aber bis in das
> Alter hat man auch schon entsprechend mehr gespart.

Nur dann, wenn man gesund bleibt.

Ich glaube, Du hast das Prinzip einer Versicherung nicht verstanden und 
auch noch keine schwere Krankheit im privaten Umfeld gehabt.

Chris D.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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>Ich glaube, Du hast das Prinzip einer Versicherung nicht verstanden und
>auch noch keine schwere Krankheit im privaten Umfeld gehabt.

Ich denke ich habe das Prinzip einer Versicherung verstanden, nur habe 
ich keine Lust eine eigene auf zu machen und die Leute zu finden die 
sich bei mir versichern wollen. (brächte am meisten Profit ;-) )

PS: Herzlichen Glückwunsch zum Moderator

von Timm T. (Gast)


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Markus Müller schrieb:
> 5 Jahr á 500 EUR/Monat Krankenversicherung = 30000 EUR

Das ist Schwachsin, Du zahlst ohne Einkommen keine 500 Eur pro Monat KV.

Solltest Du in D wohnen: Schon mal gehört, dass es in D eine 
Krankenversicherungspflicht gibt, seit - 5 Jahren?

Ich weiss, gesetztliche Verpflichtung ist blöd. Ich hab die Trulla nicht 
gewählt...

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Als Selbstständiger gibt es die Pflicht nicht.
Wenn man schon damals keine hatte und keine private sich zugelegt hat, 
dann hat man halt keine.
Das Gesetzt lautet nur so: Wenn ich Anno 2020 jetzt eine haben will, 
dann muss ich für die vergangenen Jahre die Beiträge nach zahlen in 
denen ich keine KV hatte. Und damit kann ich leben g.

Mir sind die Risiken bewusst.
Eine KV kann auch pleite gehen und wenn Du da gerade unterm OP-Messer 
liegst flattert die Rechnung auch nach hause.

PS: 500 EUR = 250EUR AN-Anteil + 250 AG-Anteil

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> Als Selbstständiger gibt es die Pflicht nicht.

Da irrst Du.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Willst Du austreten? Ich kann helfen.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Hä?

Auch als Selbständiger bist Du krankenversicherungspflichtig. Das ist 
seit dem 1.1.2009 so.

von Timm T. (Gast)


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Markus Müller schrieb:
> Als Selbstständiger gibt es die Pflicht nicht.

Da bist du wohl nicht ganz up-to-date: 
http://www.freie-berufe.de/Versicherungspflicht-fuer-Frei.316.0.html

"Die Regelungen zur Versicherungspflicht in der Gesetzlichen 
Krankenversicherung (GKV) und Gesetzlichen Pflegeversicherung (GPV) 
haben sich mit Verabschiedung der Gesundheitsreform im April 2007 
grundlegend geändert. Seit dem 1. Januar 2009 müssen alle Personen und 
Selbstständigen krankenversichert sein.

...

Grundsätzlich müssen Selbstständige dabei in das Versicherungssystem 
zurückkehren, in dem sie zuletzt versichert waren...

Personen, die früher gar nicht krankenversichert waren, können 
entscheiden, ob sie die GKV oder PKV wählen..."

Was ist daran jetzt unklar? Ist blöd, aber bedank Dich bei Ulla-Trulla.

> PS: 500 EUR = 250EUR AN-Anteil + 250 AG-Anteil

Selbständig, in GKV: Mindestbeitrag 280 Eur plus 43 Eur 
Pflegeversicherung

Angefangen hab ich vor 8 Jahren mal mit 190 Eur oder so... Drecksäcke 
sind das, aber wenn Du 2 Kinder hast, kannst Du das kaum ohne machen und 
privat versichern ist da auch nicht drin.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Gut dass ich nicht up to date bin.
Ich kann diesen Schwachfug auch nicht aushalten.
Ich mache immer bei allen Kreisen ein Kreuz, denn ich bin gegen das 
System und so wird meine Ablehnung wenigstens gezählt. (Nichtwähler 
haben kein Meinung, eine wählbare Partei gibt es nicht.)

von Robert B. (robertb)


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Markus, wenn du magst würde ich dich bitten mal was zu folgenden Punkten 
zu sagen:
- Alter
- Erwerbstätigkeit (regelmäßig oder "auftragsabhängig")
- Familienstand
- Bildungsabschluß

Würde mir helfen deine Theorien/Beispielrechnungen/Ansichten etwas 
besser einzuordnen. Wenn's zu persönlich ist natürlich auch ok.

Danke!

von Juppi J. (juppiii)


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Markus Müller schrieb:
> Ich mache immer bei allen Kreisen ein Kreuz, denn ich bin gegen das
>
> System und so wird meine Ablehnung wenigstens gezählt. (Nichtwähler

Für was bist du denn?

Im jetzigen System lebst du doch anscheinend sehr gut!

von Rick M. (rick-nrw)


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@ Markus Müller

Wenn ich gesund und munter bin und nur alle 2 Jahren mal zu Arzt gehe, 
um mich durchchecken zu lassen, dann wäre es natürlich billiger für 
einen selbst, wenn man das einfach aus eigener Tasche bezahlt.

Wir leben hier nun mal in einer Solidaritätsgemeinschaft, das muss einem 
nicht gefallen.

Ob jemand das US-Gesundheitssystem für besser hält, bleibt jedem selbst 
überlassen.

Markus Müller schrieb:
> Ich mache immer bei allen Kreisen ein Kreuz, denn ich bin gegen das
> System und so wird meine Ablehnung wenigstens gezählt. (Nichtwähler
> haben kein Meinung, eine wählbare Partei gibt es nicht.)

Ob ungültig wählen gehen besser ist, anstatt gar nicht zur Wahl zu 
gehen, ich weiß es nicht.
Man muss eben das für sich geringste Übel wählen, das ist oft eine 
schwere Entscheidung.
Die Partei muss ja nicht unter den TOP 5 auf der Wahlliste sein, oder 
mit "N" beginnen.

Zurück zu  den Immobilien:

Stefan Helmert schrieb:
> Evtl. gibt es saisonale Stadtplanung. Die Stadt passt sich an die
> momentanen Bedürfnisse an. Gebäude werden befristet für ein halbes Jahr
> vermietet.
>
> Wie lange wird es noch dauern, bis das erreicht ist?

Wieso wie lange noch?

In einer Nachbarstadt ist April-September in einem Laden ein Eiscafe, 
den Rest des Jahres ein Geschäft für Hüte.

Markus Müller schrieb:
> Du verkauft deine Wohnung und ziehst in ein kleines Dorf und kannst dort
> für 300 EUR + 200 EUR NK zur Miete wohnen.
> Deine Lebenshaltungskosten sind Maximal 15000 EUR/Jahr (Incl Miete) denn
> ohne Arbeit kannst du sparsam leben (z.B. kaum Benzinkosten).

Auf dem Dorf brauchst du ein Auto, der nächste Bäcker, Supermarkt, Arzt, 
... ist mindestens 5km entfernt, also eben mal um die Ecke Brötchen 
holen ist nicht.

von Sni T. (sniti)


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Timm Thaler schrieb:

> Bei Elektronik machen die Leute häufig den Fehler und vergleichen Preise
> von früherer Technik mit heutiger auf gleichem Stand.

Und darum vergleichst du frühere Preise von damals älterer Hardware mit 
topaktueller?

> Da sich die
> Elektronik aber im Gegensatz zu z.B. Bautechnik rasant entwickelt, ist
> das falsch, man muss schon den aktuellen Standard heranziehen.

Und bitte auch mit damaligem Standard vergleichen.

Für einen Pentium60 hast du '95 auch 2500DM auf den Tisch legen dürfen. 
Und das war noch lange nicht das Ende der Stange, entsprechend mehr 
Leistung hat noch mal deutlich mehr gekostet. Für 500DM hast du dir dann 
noch einen Brenner dazu kaufen können.

Und einen Röhrenmonitor wirst du recht kurz nach Markteinführung wohl 
kaum für 300DM bekommen haben. Selbst am Ende der Röhrenära war für den 
Preis nichts vernünftiges drin. Da kannst du dann nicht sagen, dass ein 
modernes 50" Gerät ja so viel teurer sei.

> Frühere Kosten für Telefonanschluss mit heutigen Kosten für
> Telefonanschluss: Dank Flatrate rapide gesunken, aber: Falsch. Standard
> ist heute DSL irgendwas, und da bezahle ich heute um die 50 Eur im
> Monat* (Festnetzflat+DSL+Anrufe auf Mobil), ich habe aber früher um die
> 60 DM also 30 Eur normale Telefonnutzung+Modem bezahlt. (* ich weiss,
> geht auch billiger, aber das ist meiner Erfahrung nach der Durchschnitt
> im Freundeskreis) => teuerer

Nur weil du eine teurere Flat hast, heißt das nicht, dass allgemein die 
Preise hoch sind. Das Ganze bekommst du deutlich unter 30€. Und DSL 
>=16.000 ist wohl weniger Standard sondern eher mit ISDN in damaligen 
Zeiten vergleichbar.

> Türlich ist der Preisverfall bei Produkten unter Beibehaltung des
> Standards da. Aber mal ehrlich, wer würde heute noch 300MB Festplatte
> und 512k RAM in einem P90 haben wollen.

Auch wenn du das machst, ist es deutlich billiger. Es ist schon lange 
her, dass ich mehr wie 500DM/250€ für den Arbeitsspeicher in meinem PC 
ausgegeben habe. Heute könnte ich nicht mal mehr halbwegs sinnvoll so 
viel für Speicher ausgeben.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Von hier kommt das Geld und viel geht in Immobilien:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/729651/70000-Euro-in-der-Handtasche?_vl_backlink=/home/wirtschaft/eurokrise/index.do

@Rufus:
Stelle doch mal Deine Wohnung für 350 KEUR ins Internet und mache es so 
wie mein erster Vorschlag war. Nur mal angenommen es würde sich ein 
Käufer finden, und Du tauschst das doch tatsächlich in Gold/Silber, dann 
wäre ein Verlust von 66% für Dich problemlos verschmerzbar hingegen bei 
einem Gewinn hättest Du den dreifachen Hebel gegenüber den 100KEUR.
(Die Möbel lasse dann gleich drin und kaufe neue für die Mietwohnung, 
spart Umzugskosten/Stress/altes passt ohnehin nicht.)
Frech gewinnt. Und wenn die niemand haben will, die Internet-Präsenz 
kostet nur ein paar Euronen.

von Frank Q. (franki)


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Markus Müller schrieb:
> Frech gewinnt.


Die Geschichte mit dem Goldenen Kalb gibt es doch schon im Alten 
Testament.
Mit Deiner Einstellung zu den entscheidenen Dingen des Lebens kannst Du 
einem nur Leid tun.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Und solange ich hier in diesem Forum der einzige bin der EM empfiehlt, 
kann ich auch beruhigt schlafen, denn das heilige Blechle wird weiter 
steigen.

Die Charts der letzten Jahre geben meiner damaligen Entscheidung 
nachweislich recht.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> Nur mal angenommen es würde sich ein
> Käufer finden, und Du tauschst das doch tatsächlich in Gold/Silber, dann
> wäre ein Verlust von 66% für Dich problemlos verschmerzbar hingegen bei
> einem Gewinn hättest Du den dreifachen Hebel gegenüber den 100KEUR.

Und was soll der Blödsinn? Wo soll ich dann wohnen?

von Uhu U. (uhu)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Und was soll der Blödsinn? Wo soll ich dann wohnen?

Auf deinem Konto, ist doch klar.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Dann kaufe doch für die 300K eine neue Wohnung, größer, schöner usw. und 
Du bist sogar noch schuldenfrei.
Besser aber in Miete gehen und das Geld ordentlich anlegen und gegenüber 
der Wohnung keine "Eigentümerverpflichtungen" zu haben.

Wenn die jemand für 350K haben will, dann bist Du der Gewinner!

Jetzt kannst Du solche Spässe machen, denn jetzt hast Du einen Job, 
kannst den Kredit pünktlich bedienen usw. Wenn Du aber urplötzlich viel 
Freizeit bekommen solltest, dann denke mal an mich.

von Timm T. (Gast)


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Rick McGlenn schrieb:
> Wir leben hier nun mal in einer Solidaritätsgemeinschaft, das muss einem
> nicht gefallen.

Nein, haben wir nicht. Nicht solange sich besserverdienende Kreise aus 
der Gemeinschaft auskaufen können und der Cheffe mit 50k brutto im Jahr 
weniger für die PKV bezahlt als die Bürohilfe mit 10k brutto im Jahr für 
die GKV, Beamte und Politiker ebenfalls ausgenommen.

Eine Solidargemeinschaft in der KV hätten wir, wenn ausnahmslos jeder - 
meinetwegen auch anteilig Kinder und Rentner - einzahlen müsste. Dann 
wären die Kosten für jeden einzelnen deutlich geringer. So haben wir nur 
eine Gemeinschaft der wenig- mit den garnicht-Verdienenden, während sich 
die Gutverdienenden einerseits aus der Gemeinschaft herausnehmen und 
andererseits die Gesetze dieser Gemeinschaft festlegen.

Und das kotzt mich kollosal an.

von Timm T. (Gast)


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Sni Ti schrieb:
> Für einen Pentium60 hast du '95 auch 2500DM auf den Tisch legen dürfen.
> Und das war noch lange nicht das Ende der Stange, entsprechend mehr

Ich hab 96 einen P90 gekauft und dafür gewiss keine 2k5 DM bezahlt.

> Nur weil du eine teurere Flat hast, heißt das nicht, dass allgemein die
> Preise hoch sind. Das Ganze bekommst du deutlich unter 30€. Und DSL

Ich red aber nicht von Billiganbietern ohne Service, sondern vom 
Durchschnitt.

Und ich red vom kommunikativen Standard, damals war Telefon mit Modem 
Standard, heute ist Festnetzflat mit DSL Standard.

von (prx) A. K. (prx)


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Die teuren Luxusversionen waren P66/P100, nicht P60/P90.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Dazu kommt auch:
Der P90 hat vor 15 Jahren locker gereicht, heute ist die Software auch 
entsprechend der Prozessorleistung gewachsen.
Somit kann man die Kosten OHNE Leistungsberücksichtigung 1:1 
vergleichen.

So auch das Modem vor 10 Jahren waren die Datenmengen viel geringer als 
heute. Kaum eine Internetseite ist so flott wie dieses Forum nur wegen 
überladener Multimedia-Schei_e und Werbung anderer Seiten wurde man dazu 
genötigt DSL zu nutzen. (Dickes Lob an die Admins hier!)

von Christian R. (supachris)


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Markus Müller schrieb:
> Besser aber in Miete gehen und das Geld ordentlich anlegen und gegenüber
> der Wohnung keine "Eigentümerverpflichtungen" zu haben.

Ahja. Und die Kosten für deine oben mal genannte Zwangshypothek legt der 
Vermieter nicht auf die Mieter um, oder wie? Mieten steigen auch so 
schon konstant. Kommt es zur Inflation werden die Mieten ebenfalls 
entsprechend angepasst. Und das ganz sicher nicht nach unten.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Du hast doch sicher meine Berechnung oben gesehen. Passe da doch einfach 
die höheren Mieten mal an.
Miete ist Risikofreies Wohnen. Das Kredit-Risiko trägt alleine der 
Vermieter.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> Miete ist Risikofreies Wohnen.

Und Mieten steigen bekanntlich nie. Mietverträge können auch nicht wegen 
Eigenbedarfs o.ä. gekündigt werden, daher ist eine Mietwohnung so sicher 
wie ... tja, was eigentlich?

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Wie ich schon auch oben geschrieben habe, man findet immer für alles 
auch Negativ-Argumente.

Nur mal angenommen, wir hätten keine Währungskrise und alles wäre gut, 
warum gibt es dann fortlaufend solche Artikel?
http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-24905/euro-waehrungskrise-wenn-die-d-mark-wiederkehrt_aid_708875.html

Hier wird öffentlich davon gesprochen, dass Banken untergehen und die 
von Merkel versprochene 100000EUR Garantie geben sollte, dennoch wird 
gleichzeitig empfohlen die 100000 doch besser auf mehrere Konten zu 
verteilen.

Die andere Seite dieser Aussage (wo da nicht steht):
Bei einer insolventen Bank wird der Insolvenzverwalter Deinen Kredit 
sofort fällig stellen. Dem netten Bankberater von vor einer Woche ist 
schon gekündigt.

Und:
Die garantierte Auszahlung der Guthaben wird garantiert mindestens 5 
Jahre auf sich warten lassen! So wie es sich für eine ordentliche 
Bürokratie gehört.

Als Mieter kann dir das Problem egal sein, Wohnungen wird es dann 
genügend geben, auch zum günstig zu ersteigern (vielleicht auch wieder 
Deine jetzige ;-) ).
    _______
   (denkblase)
   v---------
Händereib, riecht wieder nach Profit

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Markus Müller schrieb:
> warum gibt es dann fortlaufend solche Artikel?

Neben dem nicht auszuschließenden Wahrheitsgehalt auch ein großer Anteil 
Hysterie, und der Focus will schließlich auch von irgendwas leben. 
"Fakten" etc., und immer an die Leser denken!

von Sni T. (sniti)


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Timm Thaler schrieb:
> Ich hab 96 einen P90 gekauft und dafür gewiss keine 2k5 DM bezahlt.

95 war auch früher. Und natürlich mit Monitor (war es damals ja immer 
hust)

91
http://h11.abload.de/img/64er_11_1991amhy.jpg

95
http://www.mrkenny.de/bilder/preise_PCgo!_10_95.jpg

97
http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=gv3kFFua4i6zaIF.jpg&size=original&o=yes

http://208.94.0.73/f/704/scanimage007.jpg/
http://www.abload.de/image.php?img=vobis-april-87-a2k_oriwvtt.jpg

Ich denke mal, ein durchschnittlicher Anwender zahlt heute deutlich 
weniger für seinen PC als vor 10, 20 Jahren. Auch ohne 
Inflationsbereinigung.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Nur um mal ein paar weitere Preise zu nennen:

Ein 3.5"-Diskettenlaufwerk mit 720 kByte Speicherkapazität kostete 1986 
etwa 240 DM.
Der NEC P6, ein 24-Nadel-Drucker, kostete 1986 etwa 1200 DM.
Der HP DeskJet 500, ein Tintenstrahldrucker (dessen Vetter in der oben 
unter '97 verlinkten Anzeige zu sehen ist) kostete bei Markteinführung 
etwa 1500 DM, das muss irgendwann zwischen 1990 und 1992 gewesen sein.


Nochwas:

1 Liter Vollmilch kostete in der ersten Hälfte der 80er Jahre etwa 1.30 
DM (Das damals neue 2l-Tetrapack war für sensationelle 1.99 DM zu 
bekommen)

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Ich hatte 1992 auch für 0,89 Pfennig den Liter Diesel nachfüllen dürfen.

von Arc N. (arc)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Nur um mal ein paar weitere Preise zu nennen:
>
> Ein 3.5"-Diskettenlaufwerk mit 720 kByte Speicherkapazität kostete 1986
> etwa 240 DM.
> Der NEC P6, ein 24-Nadel-Drucker, kostete 1986 etwa 1200 DM.
> Der HP DeskJet 500, ein Tintenstrahldrucker (dessen Vetter in der oben
> unter '97 verlinkten Anzeige zu sehen ist) kostete bei Markteinführung
> etwa 1500 DM, das muss irgendwann zwischen 1990 und 1992 gewesen sein.

Apropos Drucker...
http://www.buildfreeform.com/
http://www.contourcrafting.org/
http://nextbigfuture.com/2011/04/mit-also-working-on-printing-buildings.html
Sobald solche Techniken marktreif sind, werden die Kosten beim Hausbau 
deutlich sinken, setzt sich so was dann irgendwann durch, wären auch die 
Preise für gebrauchte Immobilien in den Keller (wer die 
Schimmelpilzfallen, die heute "gebaut" werden, irgendwann kaufen soll, 
wäre ein weiteres Thema)

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


Lesenswert?

Am besten wären ja genmanipulierte Bäume, die in Form eines 
(Holz-)Hauses wachsen (inkl. Möbel).

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


Lesenswert?

Es gibt sehr viele Menschen, die wohnen in einer Jurte.
Wer günstig wohnen möchte und zugleich flexibel sein muss...

http://www.yourtent.com/deutsch/galerie_deutsch.htm

von Robert L. (lrlr)


Lesenswert?

@Markus Müller

(ich hab jetzt ehrlich gesagt, nicht alles gelesen,)

ich hab da aber ein paar fragen.

du hast vor ein paar Jahren Gold gekauft, dass war sicher sinnvoll, nur, 
warum empfiehlst du das immer noch ? (nachdem DU immeer was anderes 
machst als 98% der menschen, und in letzter zeit ja wirklich JEDER gold 
gekauft hat, glaub ich dir das nicht, ...)


du hast damals deine Wohnung VEKAUFT ? um auf miete zu wohnen
warum?
warum nicht eine Hypothek aufgenommen, und damit das gold gekauft..?
(bei garantierten 20% Rendite doch kein Problem?)
hättest nicht umziehen müssen, usw. usw.


>und konnte nun vom Gewinn selbst bauen

nochmal, warum hast du das gemacht? obwohl a) mieten besser ist, und 
gold ja weiter steigen wird.. (da hätte man doch noch warten 
können/müssen)

zu Krankenversicherung, die amis glauben auch, dass eine 
Pflichtversichung etwas schlechtes ist, .. mehr sag ich dazu mal nicht..

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


Lesenswert?

Robert L. schrieb:
> @Markus Müller
>
> (ich hab jetzt ehrlich gesagt, nicht alles gelesen,)
>
> ich hab da aber ein paar fragen.
>
> du hast vor ein paar Jahren Gold gekauft, dass war sicher sinnvoll, nur,
> warum empfiehlst du das immer noch ? (nachdem DU immeer was anderes
> machst als 98% der menschen, und in letzter zeit ja wirklich JEDER gold
> gekauft hat, glaub ich dir das nicht, ...)

Wenn jeder sich für EM interessieren würde, dann wäre ich hier nicht der 
einzige der EM empfiehlt. Ich empfehle deshalb EM:
- Ich bin von der Werthaltigkeit überzeugt
- Ich bin davon überzeugt dass es ein kiesensicherer Wertspeicher ist
- Ich bin davon überzeugt dass sich das Euro Experiment bald erledigt 
hat
- Ich bin davon überzeugt dass Banken/Versicherungen und sonstige 
Finanzinstitute die nächsten Jahre stark dezimiert werden, welche es 
treffen wird ist weiß man erst wenige Stunden vorher.
- Ich bin davon überzeugt, dass EM vor Inflation schützt, besser als 
alle anderen Papiere/Sachen.


> du hast damals deine Wohnung VEKAUFT ? um auf miete zu wohnen
> warum?
> warum nicht eine Hypothek aufgenommen, und damit das gold gekauft..?
> (bei garantierten 20% Rendite doch kein Problem?)
> hättest nicht umziehen müssen, usw. usw.

Ich bin umgezogen und lebe mit monatlichen Fixkosten von 150..200EUR 
(incl. Auto, Heizen, Essen und sonst. Rechnungen/Versicherungen). Hinzu 
kommen immer mal wieder Kleidung oder Waschmaschine usw.
Ich plane mit noch 50 Jahre Leben, für mich, Frau + Kind. Und wenn es 
doch nicht mehr geht, ich kenne mindesten 2 Firmen, die würden mich 
sofort als Programmierer einstellen.
Somit haben wir sehr viel Zeit für die Kindererziehung, denn das Kind 
ist für unsere Zukunft das wichtigste.


>>und konnte nun vom Gewinn selbst bauen
>
> nochmal, warum hast du das gemacht? obwohl a) mieten besser ist, und
> gold ja weiter steigen wird.. (da hätte man doch noch warten
> können/müssen)

Weil ich so günstig bauen konnte wie wohl sonst niemand hier, Anbau bei 
den Schwiegereltern. Zurück zum Stamm, in die Familie. Mit Grundstück 
drum herum. Ein Großteil wird selbst angebaut und eingemacht. Somit muss 
ich nicht irgendwo arbeiten gehen um Geld zu verdienen um wiederum Essen 
kaufen zu können, das auch noch womöglich gespritzt und genmanipuliert 
ist.
Heutzutage ist nun man die einzige Möglichkeit etwas natürliches auf den 
Tisch zu bekommen, wenn man es selbst anbaut, leider.

Hier in Miete zu wohnen wäre nicht gut, das fällt somit unter:
>Schuldenfreie Immo - Ja, bedingt wenn einige Randbedingungen stimmen,
>nur für Eigenbedarf.
wie ich oben geschrieben habe. Aber in der Stadt, kann ich nur Miete 
empfehlen.

Außerdem habe ich während meines Arbeitslebens sehr viel Werkzeug 
angeschafft und keine komplette mechanische Werkstatt.

>
> zu Krankenversicherung, die amis glauben auch, dass eine
> Pflichtversichung etwas schlechtes ist, .. mehr sag ich dazu mal nicht.
Jedem das seine, nach seinem Geschmack.

von Robert L. (lrlr)


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ok, das kann man machen
(wenn man 50 jahre so leben will.., nicht jeder will das)

(viele möchten das so ähnlich machen, bis 45 arbeiten und dann von den 
Zinsen leben.., ..)
DEIN aktuelles kapital (gold/haus) scheint mir etwas gering dafür..



das Risiko für dich ist so aber natürlich minimal


solltest du mit 60 pleite sein, und krank..

fängt dich der Sozialstaat auf
(der würde dir sogar mehr zahlen, als du zZ. ausgibst !)

edit: ich kenn leute die in stadtnähe wohnten und deren eigentumswohnung 
nach ein paar jahren, (wesentlich) teurer verkauften als gekauft

also nicht alles ist s/w

von Oliver S. (phetty)


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Ging es hier nicht um Immobilien??

Jetzt wird hier seitenlang der alternative Lebensstil eines 
Individualisten diskutiert. Was bringt das?

Immobilien sind so teuer weil sie gewisserrmaßen "einmalig" sind. Ein 
Haus/Wohnung in der Lage an exakt der Position gibt es eben nur ein 
einziges Mal. Wenn man dann irgendwann 2 ernsthafte Kaufinteressenten 
hat, ist es zu billig!
Man braucht exakt einen einzigen, der blöd genug ist den überzogenen 
Preis zu zahlen.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Robert L. schrieb:
> ok, das kann man machen
> (wenn man 50 jahre so leben will.., nicht jeder will das)
>
> (viele möchten das so ähnlich machen, bis 45 arbeiten und dann von den
> Zinsen leben.., ..)
> DEIN aktuelles kapital (gold/haus) scheint mir etwas gering dafür..

Ja, ursprünglich wollte ich auch länger arbeiten und mehr Polster haben. 
Das muss ich nun durch sparsameres Leben kompensieren. 45 bin ich auch 
in wenigen Jahren.
Jeden Cent, den ich habe, haben ich und meine Frau selbst mit harter 
Arbeit verdient. Das Leben hatten wir schon vor 15 Jahren so 
ausgerichtet, dass wir sparsam sind um dieses jetzige Ziel zu erreichen.
Die Entscheidung, das doch früher zu machen, daran waren die Politiker 
schuld und der sich abzeichnende untergehende EUR und der damit 
verbundene große Verlust. Schließlich muss ich mein Heim erst mal 
aufbauen und wenn der Crash da ist, dann ist das um ein vielfaches 
schwieriger als bei einer noch funktionierenden Wirtschaft. (Kaufen von 
den ganzen Bautmaterialien usw.)


> das Risiko für dich ist so aber natürlich minimal
>
> solltest du mit 60 pleite sein, und krank..

Da sorge ich mit gesünderem Essen vor um möglichst Fit zu bleiben.
Man ist was man isst.

>
> fängt dich der Sozialstaat auf
> (der würde dir sogar mehr zahlen, als du zZ. ausgibst !)

So wie ich die derzeitige Altersversorge und Pflegepraktiken kenne, will 
ich nicht, nein Dank. Da wir man nur bevormundet und gequält. Wie schon 
oben geschrieben, mein Opa fährt noch Traktor und ist Fit. Die Oma hat 
sich jetzt mit 70 eine neue Kuh gekauft, denn sie hat ja sonst nichts zu 
tun. Hier auf dem Hof gibt es immer was zu tun, was Fit hält, für jede 
Altersstufe.
Im Sommer war mal einer aus dem Altersheim bei uns, der bekam dort 3 
Wochen Urlaub. Zu Anfang machte er einen verängstigten Eindruck und 
konnte kaum die Wiese hoch gehen. Am Ende des Urlaubs konnte er sogar 
problemlos Holz hacken, dem hat es richtig Spass gemacht wieder am Leben 
teil zu haben.

> edit: ich kenn leute die in stadtnähe wohnten und deren eigentumswohnung
> nach ein paar jahren, (wesentlich) teurer verkauften als gekauft
>
> also nicht alles ist s/w


> Ging es hier nicht um Immobilien??
> Jetzt wird hier seitenlang der alternative Lebensstil eines
> Individualisten diskutiert. Was bringt das?

Sorry, ich hatte weiter oben zu Rufus einen Vorschlag unterbreitet wie 
er mit seiner Immobilie seinen Profit maximieren könnte, was auch für 
viele interessant ist.
Da mir das hier niemand so recht glauben will, geht es jetzt in 
persönliche Details, wobei ich natürlich nicht jedes Detail offenbaren 
will.

von Uhu U. (uhu)


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Markus Müller schrieb:
> Es gibt sehr viele Menschen, die wohnen in einer Jurte.
> Wer günstig wohnen möchte und zugleich flexibel sein muss...

Gummizellen sind auch flexibel ;-)

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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> fängt dich der Sozialstaat auf
> (der würde dir sogar mehr zahlen, als du zZ. ausgibst !)

Außerdem habe ich auch schon jede Menge in die Rente eingezahlt und darf 
daher auch Rente beziehen. Schließlich habe ich dafür schon bezahlt 
(zwangsweise).

von Robert L. (lrlr)


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> schon jede Menge in die Rente eingezahlt

nicht wirklich...

(ich bin zwar aus AT, aber in DE ist das vermutlich ähnlich)

die Rente wird anhand von JAHREN die man eingezahlt hat, und den 
Einkommen der LETZTEN Jahre berechnet

beides ist (auch inflationsbedingt) bei dir ja minnimal

WENN du überhaupt eine Rente bekommst, dann höchstens die Mindestrente..

würdest du diese beziehen, wärst du genau de Sozialschmarotzer der du 
(angeblich) nicht sein willst ;-)

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Laut dem letzten Rentenbescheid hätte ich, wenn ich nichts mehr 
Einzahlen sollte, einen Anspruch auf knapp 300 EUR.
Und wieso sollte ich ein Schmarotzer sein?
Ist es etwa meine Schuld dass ich diese Schei_ Versicherung 20 Jahre 
lang zahlen habe müssen?

Viele studieren bis 30, dann arbeiten die 25 Jahre und gehen in 
Frührente mit 55. Sind die dann etwa weniger Schmarotzer als ich?
(Und kassieren weit mehr Rente!)
Nee du, da muss Du schon besser argumentieren.

von Robert L. (lrlr)


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>einen Anspruch auf knapp 300 EUR.

ich meinte, wenn du dann MEHR als diese 300€ bekommen WÜRDEST

(ich kenn mich da nicht so genau aus, ob es da irgendwelche 
Mindestbeträge gibt)

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Wenn es überhaupt bis in 30 Jahren noch das derzeitige Rentensystem 
gibt.

Ist eine lange Zeit, bis dahin kann es locker den dritten Weltkrieg 
geben. Schon lange war kein Krieg mehr in Europa, aber die Politiker 
strengen sich mächtig an, vor allem die aus Brüssel (Sanktionen, 
sinnlose Verordnungen und Hass erzeugen durch auferlegte Zwänge, die 
ständigen Angriffskriege, da werden irgendwann auch mal in Europa wieder 
Bomben landen).
Das Geld wurde in Deutschland auch in den letzten 100 Jahren bereits 
zwei mal komplett entwertet. Da konnten sich Leute, die ein Leben lang 
in eine Lebensversicherung ein bezahlt haben den Gegenwert eines Laib 
Brotes noch raus holen. Da die letzte Entwertung schon sehr sehr lange 
her ist und das Zinseszinssystem ein eingebautes Verfallsdatum hat, 
werde ich diese Entwertung garantiert erleben. Vor meinem 
Rentenanspruch.

Aus dem Grund rechne ich als Investor mit solchen Geldgeschenken nicht.

von Robert L. (lrlr)


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die 300€ sind so oder so in 20 jahren nichts mehr wert (wegen Inflation)

was ich an deinem Konzept jetzt nicht verstehe..

warum gehst du nicht arbeiten ?

einfach ein paar Stunden, selbstständig..

du würdest (wenn überhaupt) kaum steuern zahlen.. ?!

ich meine einfach anstelle der vergeudeten zeit, die du z.b. jetzt 
gerade vor dem PC verbringst



könntest dann deinen kindern (warum eigentlich nur eines) auch 
irgendwann mal was bieten (urlaub, auto, irgendwas was sie erben könnten 
.. ) ?

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Meine Entscheidung, mein Lebensstiel. Ich hatte schon genügend 
Erfahrungen mit Selbstständigkeit, Steuerberater, Mitarbeiter und 
Finanzamt. Das Pensum ist erfüllt. Und glaube mir, ich hatte mehr als 
genügend Steuer bezahlt, das reicht sicher für 3 Leben. Sonst hätte ich 
jetzt auch nicht das Kleingeld so leben zu können. 24/7 Arbeiten für das 
Lebensziel.
Ich kann rechnen (Tabellenkalkulation) und für was soll ich viele 
Millionen verdienen wenn ich die gar nicht im Leben brauche?
Ich brauche keinen Mercedes und keine Yacht und besser als der Nachbar 
muss ich auch nicht sein (Prestigegeilheit kostet nur Geld).

Andere schaffen das nicht mal bis zur Rente und müssen als Rentner noch 
nebenher arbeiten um überhaupt leben zu können. Selbst schuld, wenn man 
während den jungen Jahren nur an Bunga-Bunga denkt.
Jeder hat die Möglichkeit sich hin zu setzen, zu Lernen um einen 
besseren Job zu bekommen. Beispiel: Kuka/ABB/Stäubli/... Roboter 
Programmierer werden gesucht ohne Ende, verdienst Grenzen gibt es kaum, 
10000/Monat kein Problem.

von Robert L. (lrlr)


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Markus Müller schrieb:
>
> Wir können ja mal in 6 Jahren den Thread nochmal ausgraben und schauen
> wer recht hatte.

kleiner Zwischenbericht:

aktuell simma bei Gold "leicht" im minus...
Immobilienpreise steigen weiterhin..

von John D. (Gast)


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Markus Müller schrieb:
> mein Lebensstiel

Wenngleich es eine fast schon poetische Umschreibung war: Dein primäres 
Geschlechtsorgan interessiert hier keinen.

von J. A. (gajk)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Markus Müller schrieb:
>> Heizen muss man
>
> Der Witz ist echt gut...

Von den alle 20 Jahren zu erneuernden Namensschildern am Briefkasten mal 
ganz abgesehen.

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