Hallo, wir erleben in vielen Bereichen einen massiven Preisverfall. Während vor vielen Jahren ein Handy ein Luxusprodukt war, bekommt man es jetzt fast geschenkt, für 19,95 € in eingeschweißter Einwegverpackung an der Supermarktkasse. Genauso fielen die Preise bei Computern, Elektronikkrempel allgemein,... Es wird gekuaft und weggeworfen. Aber wann wird der Preisverfall bei Immobilien einsetzen? Passivhaus, Hausautomatisierung, Smarthome, usw. ist alles Computerkrempel. Irgendwann ist der in der Wand fest versenkte 3D-HD-Bildschirm nicht mehr 3D-HD+ fähig. Die Wänder sind nicht mehr durchlässig genug für Wireless-HD+, das neueste Iphone ist mit der Klimasteuerung nicht mehr kompatibel usw. - D. h. jedes halbe Jahr muss ein neues Haus her, wenn man auf dem Stand der Technik sein will. Ein Haus darf dann nicht mehr viel kosten. Evtl. gibt es saisonale Stadtplanung. Die Stadt passt sich an die momentanen Bedürfnisse an. Gebäude werden befristet für ein halbes Jahr vermietet. Wie lange wird es noch dauern, bis das erreicht ist?
Stefan Helmert schrieb: > Aber wann wird der Preisverfall bei Immobilien einsetzen? wenn die Nachfrage sinkt und das Angebot groß ist.
Stefan Helmert schrieb: > Aber wann wird der Preisverfall bei Immobilien einsetzen? Wenn zu viele Leute den Eindruck bekommen, es werde in absehbarer Zeit einen Preisverfall bei Immobilien geben. ;-)
Stefan Helmert schrieb: > Aber wann wird der Preisverfall bei Immobilien einsetzen? Gar nicht. > Passivhaus, Hausautomatisierung, Smarthome, usw. ist > alles Computerkrempel. Und hat annähernd überhaupt keinen Einfluss auf den Wert einer Immobilie.
Die Preise steigen immer weiter weil viele Geldsäcke in die letzte Bruchbude investieren und der Preis zweitrangig ist. Angeblich eine "sichere Geldanlage". Der Kleinsparer kann sich dank der Finanzkrise endgültig vom eigenen Heim verabschieden.
Stefan Helmert schrieb: > wir erleben in vielen Bereichen einen massiven Preisverfall. In echt? Ich erlebe in vielen Bereichen eine massive Preissteigerung. Aber wie mir die Politik ständig einreden will, ist die bestimmt nur gefühlt. Bei Elektronik machen die Leute häufig den Fehler und vergleichen Preise von früherer Technik mit heutiger auf gleichem Stand. Da sich die Elektronik aber im Gegensatz zu z.B. Bautechnik rasant entwickelt, ist das falsch, man muss schon den aktuellen Standard heranziehen. Beispiel: Frühere Kosten für Telefonanschluss mit heutigen Kosten für Telefonanschluss: Dank Flatrate rapide gesunken, aber: Falsch. Standard ist heute DSL irgendwas, und da bezahle ich heute um die 50 Eur im Monat* (Festnetzflat+DSL+Anrufe auf Mobil), ich habe aber früher um die 60 DM also 30 Eur normale Telefonnutzung+Modem bezahlt. (* ich weiss, geht auch billiger, aber das ist meiner Erfahrung nach der Durchschnitt im Freundeskreis) => teuerer Beispiel: Kleiner Guckkasten von früher heute gekauft, deutlich billiger, aber: Falsch. Standard ist heute Flatscreen mit irgendwas Diagonale, und da ist für 150 Eur, was 300 DM für einen früheren Röhrenfernseher entspricht, nicht viel zu holen. => teuerer Beispiel: PC Klar ist der Pentium 90 heute spottbillig, aber Vergleich: Falsch. Früher der Pentium 90 in Standardausführung 1000 DM. Heute ein PC in Standardausführung im Laden (keine Internetschnäppchen) 500 Eur. Aber: Früher war da der Moni noch dabei. => gleichpreisig oder teuerer Beispiel: Scanner Mein alter Mustek früher um die 150 DM. Heute ein Scanner 79 Eur, mit nicht besserer Auslösung, aber schlechterer Mechanik. => teuerer Türlich ist der Preisverfall bei Produkten unter Beibehaltung des Standards da. Aber mal ehrlich, wer würde heute noch 300MB Festplatte und 512k RAM in einem P90 haben wollen. (Früher (TM) heisst hierbei so um 2000 rum.)
Jetzt musst du nur noch die Inflation rausrechnen, bzw. das Durchschnittsgehalt von damals zum heutigen ins Verhältnis setzen und diesen Faktor mit berücksichtigen.
Ein Haus ist niemals für den Erhalt von vermögen wirklich sinnvoll. Ständig Reparaturen, Heizen muss man, auch wenn man darin nicht lebt. Fortlaufende Kosten aller Art. Steuer zahlen usw. Wenn man Immo-Eigentümer ist, kann man vom Staat, wenn es dem schlecht geht, beliebig besteuert werden. Und die Immo kann man auch nicht mitnehmen wenn der Arbeitsplatz mal wo anders ist. Wehe die hat dazu noch den ein oder anderen kleinen Baumangel, die Schimmelbude ist dann auch nur noch für die Abrissbirne gut. Wer da nicht 100% Experte ist, der kauft schnell ein Stück wertlosen Steinhaufen. Wenn eine Immo dazu noch Kreditfinanziert ist, wird man Arbeitssklave sein und schön brav für die Bank schuften gehen dürfen. Wehe da kommen ein paar Monate die Raten nicht pünktlich, dann kannst Du so schnell gar nicht schauen wie Dir der Kredit fällig gestellt wird und Du darfst dann alles sofort innerhalb 2 Monaten abzahlen. Da Du den alten Kredit nicht bedienen konntest, wirst Du wohl auch keinen neuen bei einer anderen Bank erhalten um den alten ab zu lösen. Wird das alte Stück versteigert, dann hat es meist nur noch Schrottwert und die Restschulden hast Du immer noch an der Backe! Ein geniales System, die Bank gewinnt immer! Kredit-Immo - Nein Danke! Zu viel Risiko, das ich gegenüber meiner Familie niemals verantworten könnte. Schuldenfreie Immo - Ja, bedingt wenn einige Randbedingungen stimmen, nur für Eigenbedarf. Wenn jemand zu viel Geld hat gibt es ganz andere Dinge um es zu schützen, aber niemals Immos. Die sind für einen Investor derzeit viel zu unsicher und unflexiebel. Jetzt, wo viele ihr vermögen in Sicherheit bringen wollen werden viele Immos gekauft, die Preise sind am Steigen. Somit ist das der Ideale Zeitpunkt zum VERKAUFEN. Um das Geld anders steuerfrei an zu legen mit derzeit 20..40% Jahresgewinn. Oder was glaubt Ihr wieso der Vatikan tonnenweise Gold bunkert und keine Euros? Die haben schon seit über 1000 Jahre Erfahrung mit Währungen wie sie kommen und gehen und auch den Wert verlieren. Gold ist unzerstörbar, rostet nicht und nicht kopierbar und in jedem Land der Welt kann es in die lokale Währung getauscht werden, sogar leichter als Aktien oder sonst irgend welche Papiere. Immos werden garantiert verfallen, außer man steckt da ständig neues Geld rein. PS: Der Goldpreis zeigt nur den Wertverfall der Währung an. Um so höher der Goldpreis um so weniger ist die Währung noch wert. Für 1 Stück Gold bekam man vor 100 Jahren in etwa auch das gleiche wie heute. Nur im Falle einer Währungskriese wie heute kann man mit Gold Gewinne machen. Zitat: "Eine Währung die man retten muss, ist keine Währung mehr" oder wie oft musste die DM geretten werden? (von wem weiß ich gerade nicht)
Markus Müller schrieb: > Wenn eine Immo dazu noch Kreditfinanziert ist, wird man Arbeitssklave > sein und schön brav für die Bank schuften gehen dürfen. Daß man bei Abschluss einer entsprechenden Finanzierung sich Gedanken machen sollte über die Höhe der monatlichen Zahlungen und die potentielle Verschlechterung der Einkommenssituation, das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Immobilien sollte man nur zur Selbstnutzung anschaffen und keinesfalls als Spekulationsobjekt. Es ist eher unwahrscheinlich, daß das Gesellschaftssystem in diesem unserem Lande so weit zusammenbricht, daß das Konzept des Wohnens in Frage gestellt wird. Und solange es das nicht wird, ist der Besitz einer Wohnung oder eines Hauses etwas praktisches. Anders als bei einem Mietobjekt werden die Kreditzinsen nicht jährlich "angeglichen" (das ist der riesige Unterschied zu dem Wahnsinn der US-amerikanischen Immobilienfinanzierung, bei der genau das der Fall ist). Und wenn man beim Kauf einer Immobilie den Verstand nicht vollkommen ausschaltet und vorsichtig agiert (also z.B. darauf achtet, daß die Annuität geringer ausfällt als das, was man sonst so als Miete bezahlt), dann muss man mit dem Kauf einer Immobilie nicht schlecht fahren. Entscheidend ist hier das Konzept der Selbstnutzung. Nur dann hat das ganze einen Sinn, und nur dann ist für den Nutzer auch die Finanzierung tatsächlich verständlich. Ich habe mir vor zehn Jahren eine Wohnung gekauft, für die damals eine Bruttowarmmiete von etwa 650 EUR marktüblich* war. Und so habe ich die Finanzierung auch kalkuliert - etwa 400 EUR im Monat bekommt die Bank, etwas über 200 EUR geht für das sogenannte Wohngeld drauf (Betriebskosten, Heizung, Verwaltung, Rücklagen). Mittlerweile ist die marktübliche Bruttowarmmiete für diese Wohnung bei eher 800 EUR angelangt (wenn nicht sogar mehr), und die Annuität sinkt sogar aufgrund einer Umschuldung wegen geringerer Zinsen um etwa 50 EUR. Der Kredit ist in etwa 8** Jahren komplett abbezahlt. Würde ich die Wohnung jetzt verkaufen, bekäme ich etwa das doppelte des damaligen Kaufpreises; ich habe allerdings auch etwa ein Viertel des Kaufpreises in eine grundlegende Renovierung (neue Elektroinstallation etc.) gesteckt. > Immos werden garantiert verfallen, außer man steckt da ständig neues > Geld rein. Das tut man aber bei einer Mietwohnung erst recht ... und man hat nichts davon. Und wer Miete zahlt, wird auch Arbeitssklave sein und schön brav für den Vermieter schuften gehen dürfen. > Gold ist unzerstörbar, rostet nicht und nicht kopierbar und in jedem > Land der Welt kann es in die lokale Währung getauscht werden, sogar > leichter als Aktien oder sonst irgend welche Papiere. In Gold wohnt es sich aber schlecht. Es schützt noch nicht mal vor Regen oder Kälte. *) Westberliner Innenstadt, gehobene Wohnlage, etwa 100jähriger Altbau, gut erhaltene und gepflegte Bausubstanz, 70m² **) Aus den 18 Jahren ergibt sich eine anfängliche Tilgungsrate von 3%.
Johannes S. schrieb: > Durchschnittsgehalt von damals zum heutigen ins Verhältnis setzen und Reallohnverlust? Und da wird eine Preissteigerung von 1.7 bis 2% pro Jahr angesetzt. Das ist für mich auch nicht nachvollziehbar.
@Rufus Dann verkaufe die Wohnung. Die hat wohl damals 80000 gekostet (incl. Renovierung), heute bekommst Du 100000 dafür. Dann in Miete wohnen, damit zahlst du 200 EUR/mt mehr. Wenn jetzt das Gold 20%/Jahr bringt, sind das bei 100000 20000 (steuerfrei!). Somit nach 3 Jahren hast Du nicht mehr 100000, sondern (ca.) 170000 (abzgl. mehrkosten Miete) Muss jeder selbst entscheiden, ich bin kein Finanzberater. Ich habe diesen weg gewählt und konnte nun vom Gewinn selbst bauen und habe noch genügen Spielgeld übrig, das innerhalb von 3 Jahren! Und niemals den Banken vertrauen, deren Finanzprodukte sind zur zu deren Gewinnmaximierung (= hohe Provisionen) ausgelegt.
Markus Müller schrieb: > Dann verkaufe die Wohnung. Warum sollte ich so etwas blödsinniges tun? > Die hat wohl damals 80000 gekostet (incl. Renovierung), heute bekommst > Du 100000 dafür. Nein. Eher 150000. > Dann in Miete wohnen, damit zahlst du 200 EUR/mt mehr. Und das soll mir jetzt was bringen? Vor allem kannst Du Deine Rechnung in der Pfeife rauchen, da in sechs Jahren der Kredit abbezahlt ist, dann kostet mich die Wohnung nur noch etwas über 200 EUR/Monat (nämlich das Wohngeld, das sich aus Betriebs- und Heizkosten sowie Rücklagen für Reparaturen und Instandhaltung zusammensetzt). Deine Goldphantastereien sind drollig. Hätte ich im Jahr 2000 mein Geld in Gold angelegt, ja, dann, dann hätte sich das gelohnt. Aber darin wohnen hätte ich trotzdem nicht können.
>Vor allem kannst Du Deine Rechnung in der Pfeife rauchen, da in sechs >Jahren der Kredit abbezahlt ist, dann kostet mich die Wohnung nur noch >etwas über 200 EUR/Monat (nämlich das Wohngeld, das sich aus Betriebs- >und Heizkosten sowie Rücklagen für Reparaturen und Instandhaltung >zusammensetzt). Sorry, Du übersiehst die Finanzkriese, da gelten andere Regeln, nicht Lineare. OK, 150000 gibts, dann also sind noch vielleicht 50000 Schulden, die abzahlen, dann sind wir wieder bei 100K. Jahr 1 Miete: 100K mit ca. 20% = 120K - MehrMiete = 117,6K Du hast nach den ersten Jahr in Miete gleich mal 17600 mehr! Jahr 2: 117,6K + 20% = 141,12K - MehrMiete = 138,72K Jahr 3..6: 138,72 + 20% = 166,4K - MehrMiete = 164K 164 + 20% = 196,8K - MehrMiete = 194,4K 194,4 + 20% = 233,3K - MehrMiete = 231K 231 + 20% = 277,2K - MehrMiete = 274,8K Innerhalb von 6 Jahren einen Wertzuwachs von 270%. Genau das bring es Dir. Wir können ja mal in 6 Jahren den Thread nochmal ausgraben und schauen wer recht hatte. Übrigens: Ich hatte 2005 meine Wohnung gekauft (Neubau) und 2008 mit 50000 Verlust verkauft und 2009 gebaut und dennoch habe ich ca. 30% Gewinn (in EUR gerechnet und ich bin kein Millionär). Somit, das was ich hier schreibe sind meine praktischen Erfahrungen.
Markus Müller schrieb: > 100K mit ca. 20% = 120K - MehrMiete = 117,6K > Du hast nach den ersten Jahr in Miete gleich mal 17600 mehr! Ja. Geldanlagen mit 20% Rendite sind ähnlich realistisch wie die Behauptung, bei dem System in Nordkorea handele es sich um eine Demokratie.
Ja, muss ich denn das für das vergangene Jahr zeigen? http://www.finanzen.net/rohstoffe/goldpreis/euro Der Chart geht über ein Jahr. Start: 994,57 EUR (3.2.11) Heute: 1327,83 EUR (3.2.12) Ca. 33,5% Gewinn. In meiner Beispielrechnung hatte ich nur mit 20% gerechnet, denn es kann ja auch mal schlechte Jahre geben.
Schon, aber daraus zu extrapolieren, wie es sich in den nächsten Jahren verhält, ist nicht nur gewagt. Aus der von Dir verlinkten Fieberkurve erahne ich nur, daß da eine Blase heranwächst, die sicher auch irgendwann platzen wird. Im Gegensatz dazu verliert das Konzept der selbstgenutzten Immobilie nicht in dieser Form an Wert. Selbst wenn die lokalen Immobilienpreise fallen sollten, bleibt die Funktion der Wohnung, die man zu definierten Kosten nutzen kann, erhalten. Sinkt hingegen der Goldkurs wieder auf den Wert von z.B. 2000, ist das jetzt für das Gold ausgegebene Geld spurlos weg. Bei erheblichen Naturkatastrophen verliert natürlich auch eine selbstgenutzte Immobilie ihren Wert - aber dann interessiert der Goldkurs auch niemanden, dann zählt das nackte Überleben.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Sinkt hingegen der Goldkurs wieder auf den Wert von z.B. 2000, ist das > jetzt für das Gold ausgegebene Geld spurlos weg. nö, es hat nur jemand anders ;)
Die meisten, die sich eine Immobile zur Eigennutzung zulegen, machen das ja nicht als Geldanlage, sondern um Wohneigentum zu haben. Auch wenn das manchmal teurer ist, als eine Mietwohnung. Als Geldanlage taugt höchstens Vermietung, aber auch das ist sehr spekulativ, aus den oben genannten Gründen.
Gehe zur Bank, da zeigt Dir der Bankster die schönen Kurven von Fonds. Es ist genau das gleiche. Das Fußvolk kauft das dennoch wie blöd und weiß nicht dass man erst mal viele Prozente Provision abdrücken muss. Ich bin weder an meine Wohnung gebunden noch an Gold. Als Investor interessiert mich nur wie ich mit möglichst wenig Arbeit meinen Profit maximieren kann. Dazu muss man auf das richtige Pferd setzen und dann einfach viele Jahre warten können (nicht traden, denn "hin und her macht Taschen leer"). Das geht nur mit eigenen Überlegungen, ohne Bank-/Finanzberater und man muss das Gegenteil machen als wie die anderen 98% der Bevölkerung. Auch wenn manche meiner Entscheidungen für die meisten hier im Forum doch sehr gewagt sind, zeigt sich dass ich in den letzten Jahren Recht hatte. Es wird somit für die 98% immer Gründe geben irgend etwas nicht zu machen, einfach nur weil man sein Gesicht nicht verlieren möchte wegen einer alten Entscheidung. Dazu kommt noch eine gehörige Portion "Prestige" um allen erzählen zu können "Meine Wohnung" wobei die der Bank gehört, solange Du die derzeitige Schulden nicht parallel als Guthaben irgendwo noch liegen hast. Vor 10 Jahren eine eigene Wohnung zu kaufen um damit Geld an zu sparen war sicher nicht die schlechteste Entscheidung. Hatte ich auch gemacht. Nur sollte man immer wieder seine Investition überdenken, denn nur Veränderungen bringen einen im Leben weiter. Man muss offen sein, die Welt ist groß. Ein anderer Vorschlag: Du verkauft deine Wohnung und ziehst in ein kleines Dorf und kannst dort für 300 EUR + 200 EUR NK zur Miete wohnen. Deine Lebenshaltungskosten sind Maximal 15000 EUR/Jahr (Incl Miete) denn ohne Arbeit kannst du sparsam leben (z.B. kaum Benzinkosten). Mit dem Geld aus dem Wohnungserlös kannst Du 6 Jahre auch Leben. Oder richtig investiert (z.B derzeit Gold), bis zum Lebensende ;-) Nie wieder arbeiten müssen, ja es ist möglich.
Markus Müller schrieb: > Gehe zur Bank, da zeigt Dir der Bankster die schönen Kurven von Fonds. > Es ist genau das gleiche. Das Fußvolk kauft das dennoch wie blöd und > weiß nicht dass man erst mal viele Prozente Provision abdrücken muss. Gehe zu Markus, da zeigt Dir der Markus die schönen Kurven vom Goldkurs. Es ist genau das gleiche. Das Fußvolk kauft das dennoch wie blöd und weiß gar nicht, daß man deutlich unterschiedliche An- und Verkaufskurse hat und daß der Edelmetallhändler sowohl beim Ver- als auch beim Ankauf profitiert. > Ein anderer Vorschlag: > Du verkauft deine Wohnung und ziehst in ein kleines Dorf und kannst dort > für 300 EUR + 200 EUR NK zur Miete wohnen. Gewiss. Dann habe ich zwar keine sozialen Kontakte mehr und kann das Konzept der Freizeit an den Nagel hängen, weil ich jeden Tag Ewigkeiten mit der An- und Abreise zu meinem Arbeitsplatz verbrauche. Statt 10 Minuten mit der U-Bahn kämen je nach Dorf (das muss ja ausreichend weit vom Speckgürtel entfernt sein) zwei Stunden reine Autofahrtzeit dazu. Pro Richtung. Denn ich habe einen Arbeitsplatz und habe auch vor den zu behalten. Da der ebenfalls in der Innenstadt ist, und ich da notfalls auch hinlaufen kann, sind meine Lebenshaltungskosten gar nicht so viel dramatisch höher als das, was Du Dir da so zusammenreimst. 150 EUR/monat mehr für die Wohnung, der Rest (Lebensmittel, Strom, Telekommunikation etc.) dürfte sich preislich gar nicht vom Leben auf dem Lande unterscheiden. Und in den 6 Jahren, nach denen ich bei Deinem Modell ein sozialverträgliches Frühableben hinlegen müsste, kostet mich meine Wohnung nur noch irgendwas um 250 EUR/Monat (incl. gewisse Energiekostensteigerungen). > denn ohne Arbeit kannst du sparsam leben (z.B. kaum Benzinkosten). Ja, und Du kannst auch keine Krankenkassenbeiträge mehr bezahlen, und hast, da auf dem Land lebend, auch eine echt supertolle medizinische Infrastruktur. > Mit dem Geld aus dem Wohnungserlös kannst Du 6 Jahre auch Leben. Ich wollt' eigentlich noch etwas älter werden. > Oder richtig investiert (z.B derzeit Gold), bis zum Lebensende ;-) Warum nicht in Kreuzfahrtschiffe investieren? > Nie wieder arbeiten müssen, ja es ist möglich. Jetzt sterben. Ist auch möglich.
Der Unterschied: - Das physische Material ist Steuerfrei. Die Fonds Papiere müssen noch 25% Gewinnsteuer bezahlt werden. - Man kann es überall hin mitnehmen - Anonym - Kann Steuerfrei vererbt werden (einfach geben) - Selbst wenn man plötzlich stirbt braucht es kein Gericht, damit die berechtigten Personen ran kommen - Der Fond / die Bank kann Pleite gehen - Gold/Silber hatten schon immer Wert - Silber ist ein Industriemetall, wovon mehr verbraucht als derzeit produziert wird, daher kann der Preis nur hoch gehen. - Gold ist im Save nicht auf dem Konto >> Staat kann nur Online die Konten durchsuchen - Wird man Arbeitslos und man hat noch viel Geld auf dem Konto gibt es kein Arbeitslosengeld - Gold kann man Essen und kommt auch als ganzes Stück wieder raus (Euro-Scheine sind dann Matsch und Wertlos) - Und sicher noch ein paar mehr Punkte die mir grad nicht einfallen
>Ja, und Du kannst auch keine Krankenkassenbeiträge mehr bezahlen, und >hast, da auf dem Land lebend, auch eine echt supertolle medizinische >Infrastruktur. Wer braucht heutzutage noch Quacksalber? Ich nicht. Ich zahl so ein Blödsinn auch nicht.
>Warum nicht in Kreuzfahrtschiffe investieren? Ganz einfach: Schiffs-Fonds sind fast pleite. Bald werden die Investoren zur Kasse gebeten, denn die meisten Fonds haben eine "Nachschusspflicht". Hier der Index (Tief-Punkt seit 1986 erreicht): http://www.querschuesse.de/baltic-dry-index-651-punkten/ Die Schiffe fahren derzeit mit gedrosselter Geschwindigkeit und erhalten so wenig Geld dass die kaum den Sprit zahlen können.
Markus Müller schrieb: > Wer braucht heutzutage noch Quacksalber? > Ich nicht. Ich zahl so ein Blödsinn auch nicht. Ah. Das erklärt dann auch Deine recht kurzzeitigen Planungsvorschläge.
Wieso soll ich eine KV bezahlen, wenn der Arztbesuch, bar bezahlt, um vieles günstiger ist? Das so gesparte Geld wird investiert und vermehrt sich. Da 98% davon keine Ahnung haben und nicht sparen können, geschweige denn richtig investieren, brauchen die eine Firma die das Geld einfach so verwaltet. Ich brauche keine Verwaltungskosten zahlen und das ist der Gewinn.
Markus Müller schrieb: > Wieso soll ich eine KV bezahlen, wenn der Arztbesuch, bar bezahlt, um > vieles günstiger ist? Das kann sich von einem Moment zum anderen ändern...
Uhu Uhuhu schrieb: > Das kann sich von einem Moment zum anderen ändern... Und das ist für ihn auch kein Problem. Da springt dann die Solidargemeinschaft ein, denn Vermögen hat er ja nicht und vom Gold im Safe weiss kein Aussenstehender. Ist wie: - Wird man Arbeitslos und man hat noch viel Geld auf dem Konto gibt es kein Arbeitslosengeld Betrug am Sozialsystem. Und das: - Kann Steuerfrei vererbt werden (einfach geben) Ist Betrug am Steuersystem. Wenn man schon asozial handelt, sollte man vielleicht nicht noch stolz drauf sein. Aber jetzt kommt bestimmt wieder das Gejammer, dass er sowieso zu viele Steuern zahlt und eh alles ungerecht ist.
>Aber jetzt kommt bestimmt wieder das Gejammer, dass er >sowieso zu viele Steuern zahlt und eh alles ungerecht ist. Ich arbeite nicht und bin nicht Arbeitslos gemeldet und beziehe keinerlei Geld vom Staat! Niemand ist verpflichtet sich arbeitslos zu melden - nur die Sozialschmarotzer tun das. Arztrechnungen werde ich auch immer lieber selbst zahlen, zum einen ist das viel günstiger zum anderen erhalte ich da wirklich die Behandlung, die für mich am besten ist und nicht die, bei der die Kasse automatisch am meisten bezahlt! (Oder glaubst Du etwa der Arzt interessiert sich mehr für Deine Gesundheit als für Geld??? - Dann träume mal weiter.) Ich lebe in einem Haus in dem 3 Generationen leben und das ist somit in sich Sozial. Da braucht es keine Sozialhilfe oder Altersheime. Hier lebt man bis zum Tod, nicht gefesselt an Medikamente und Bett. Der Opa fährt mit über 85 noch Traktor und spaltet Holz. Wenn mein Vermögen vererbt wird, bin ich längst tot. Außerdem darf ich alle 10 Jahre die Freibetragsmenge vererben. Wenn man Gold, Physisch nach über einem Jahr verkauft ist der Gewinn automatisch steuerfrei. Wo bitte schön bin ich jetzt ein Betrüger? Nur weil ich Ahnung vom System habe und es für meinen Profit nutze ohne anderen auf der Tasche zu liegen? Das wichtigste: Niemals den Staat betrügen, den wenn man sich daran nicht hält und der was mit bekommt wird gleich mit Kontosperrung und Freiheitsstrafe bestraft. Das System ist nun mal so: Der Staat ist der Sklavenhalter und ich und Du die Sklaven. Selbst wenn man auswandert, dann geht man nur zum nächsten Sklavenhalter und muss nach dessen Gesetze leben.
Timm Thaler schrieb: > Ist Betrug am Steuersystem. Unter ein paar Millionen lohnt sich Betrug nicht. Markus Müller schrieb: > nur die Sozialschmarotzer tun das. Danke Euer Ehren, das genügt.
Bei Preisentwicklung von Immobilien entscheiden nur 3 Kriterien: 1. Lage 2. Lage 3. Lage Zugegeben etwas überspitzt, aber mit Abstrichen ist es nunmal so. Und das Wegwerfhaus wird es in naher Zukunft wohl auch nicht geben. Das ist Technisch halt einfach nicht machbar.
Und 4. Bausubstanz. Ein 50er-Jahre-Wiederaufbauprogramm-Bau oder ein 70er-Jahre-Neubau haben eine ganz andere Wertentwicklung als ein Jugendstilhaus.
Der Preisverfall ist im Übrigen vorwiegend bei Verbrauchsgütern zu beobachten. Bei einer Immobilie handelt es sich aber um ein unbewegliches Sachgut. Warum sollte denn bei halbwegs gescheiter Bausubstanz und zukunftssicherer Lage ein derart starker Preisverfall einsetzen? Gibt es denn technisch Innovationen, die es dem Menschen ermöglichen alle 2,3 Jahre das Haus zu wechseln und ein Haus somit zum Konsumgut zu machen?
>zum einen ist das viel günstiger zum anderen erhalte ich da wirklich >die Behandlung, die für mich am besten ist und nicht die, bei der die >Kasse automatisch am meisten bezahlt! Du scheinst dich nicht wirklich auszukennen. du zahlst den Satz, den auch Privatpatienten bezahlen. Und da soll es schon mal vorgekommen sein, daß man vielleicht die eine oder andere überflüssige Leistung bekommt.
>Du scheinst dich nicht wirklich auszukennen. Dafür kann ich Rechnen: 5 Jahr á 500 EUR/Monat Krankenversicherung = 30000 EUR Bisherige Kosten der letzten 5 Jahre: - Krankenhausaufenthalt mit kleiner OP: 1700 EUR - Zahn Brücke: 1500 EUR - Sonstige kleine Arztbesuche: 2000 EUR Summe: 5200 EUR Ersparnis gegenüber Versicherung: 24800 EUR Wenn ich jetzt noch 30 Jahre lebe, Ersparnis: 148800 EUR (Wobei ich wohl nicht alle 5 Jahre die OP mitrechnen sollte, aber sei es mal so.) Und für das Geld kann ich mindestens 4x mit dem Nofall-Hubschrauber eingeflogen werden oder auch eine 100000 EUR Krebsoperation locker abdecken. Es ist ja auch so, dass man im Alter mehr Arzt benötigt, aber bis in das Alter hat man auch schon entsprechend mehr gespart. > du zahlst den Satz, den auch Privatpatienten bezahlen. Und erhalte dafür auch die bessere Qualität.
Markus Müller schrieb: > Es ist ja auch so, dass man im Alter mehr Arzt benötigt, aber bis in das > Alter hat man auch schon entsprechend mehr gespart. Ah, und das gesparte hast Du wie angelegt? In ... Gold? Der Kurs wird ja auch nie fallen. Nie. Niemals.
Ich seh schon die Augen von Docs Vorzimmerdame, wenn er in bar mittels Goldbarren bezahlt.
Markus Müller schrieb: > Bisherige Kosten der letzten 5 Jahre: > - Krankenhausaufenthalt mit kleiner OP: 1700 EUR > - Zahn Brücke: 1500 EUR > - Sonstige kleine Arztbesuche: 2000 EUR > Summe: 5200 EUR Tja und wenn nun die Krebs-OP wider erwarten doch in den nächsten Jahren vorkommen sollte, oder du, Gott bewahre, einen mittelschweren bis schweren Unfall erleidest und operiert werden musst, gehts dann wohl in die Privatinsolvenz, oder? Kann ja sein, dass dir das Risiko egal ist, aber du solltest zumindest verstehen, dass sich die meisten Menschen gegen solche Situationen abdecken wollen.
Bin ich der Einzige der bei Markus Beiträgen das *Ironie*-Tag vermisst?
Ich hatte oben schon geschrieben, investieren in eine Anlageklasse, die die beste Performance hat. Derzeit ist es Gold/Silber. In einigen Jahren können das Aktien oder auch wieder Immobilien sein, nur eben heute nicht. Somit, meine Entscheidung gilt nicht für die nächsten 100 Jahre, sondern ist abhängig von der Wirtschaft, der Politik und sonstigen Randbedingungen. Da ich nach wie vor fest der Meinung bin dass es den Euro in nächster Zeit (vielleicht 1 Monat ... 2 Jahre) zerreißt und auch alle anderen Währungen alle überduckt sind und somit ist die einzige sinnvolle Fluchtmöglichkeit Gold/Silber. Wie Du sicher schon mit bekommen hast, kauft die EZB Staatsanleihen von maroden Länder auf. Somit kommt mehr Geld in das System und alles wird noch teurer. Oder wer glaubt, dass jemals das Brötchen beim Bäcker nächstes Jahr nur noch die Hälfte kosten wird? - Wohl eher das doppelte. In EUR Geld anlegen ist so wie ein Fass voll mit Wasser. Oben regnet es rein = Zinsen. Unten ist ein Loch = Inflation. Nur ist derzeit das Loch 5x größer als es Zinsen gibt. So sind nun mal meine Überlegungen. Die letzten paar Jahre hatte ich mit dem goldenen Pferd recht, siehe Charts. Für wie lange das noch so in die Zukunft weiter geht, kann ich auch nicht sagen, denn ich bin kein Hellseher und kein Finanzberater*. Dennoch teile ich meine Meinung gerne, ich habe von Deinem Gewinn schließlich auch nichts. Nur mal angenommen, ich hätte recht und es gibt den Euro nicht mehr und es haben hier Mitleser tatsächlich einige Unzen erworben und konnten so die Zeit mit dem untergehenden Euro überbrücken, dann habe ich mein Ziel erreicht. Hier ein Video von einem kürzlich entlassenen Professor: http://schnittpunkt2012.blogspot.com/2012/02/prof-franz-hormann-ein-unbequemer-wurde.html (Ein wenig nach unten scrollen) (* Diese Infos von mir sind keine Finanzberatung. Jeder handelt auf eigene Verantwortung.)
>Tja und wenn nun die Krebs-OP wider erwarten doch in den nächsten Jahren >vorkommen sollte, oder du, Gott bewahre, einen mittelschweren bis >schweren Unfall erleidest und operiert werden musst, gehts dann wohl in >die Privatinsolvenz, oder? Ich hatte schon sowas, BWK3/4 Fraktur und durfte auch mit dem Hubschrauber mal fliegen und ich weiß was das kostet.
Markus Müller schrieb: >>Du scheinst dich nicht wirklich auszukennen. > > Dafür kann ich Rechnen: > > 5 Jahr á 500 EUR/Monat Krankenversicherung = 30000 EUR > > Bisherige Kosten der letzten 5 Jahre: > - Krankenhausaufenthalt mit kleiner OP: 1700 EUR > - Zahn Brücke: 1500 EUR > - Sonstige kleine Arztbesuche: 2000 EUR > Summe: 5200 EUR > > Ersparnis gegenüber Versicherung: 24800 EUR > > Wenn ich jetzt noch 30 Jahre lebe, Ersparnis: 148800 EUR (Wobei ich wohl > nicht alle 5 Jahre die OP mitrechnen sollte, aber sei es mal so.) > > Und für das Geld kann ich mindestens 4x mit dem Nofall-Hubschrauber > eingeflogen werden oder auch eine 100000 EUR Krebsoperation locker > abdecken. Eine sehr unbedarfte Rechnung, da sie von 30 Jahren Gesundheit ausgeht. Was passiert eigentlich, wenn bei Dir (was Gott verhüten möge) schon morgen Krebs diagnostiziert wird? Oder Du bist unaufmerksam und läufst vor ein Auto und liegst vier Wochen auf der Intensiv? Erstmal schön Kredit aufnehmen? Schon bei 100000 zahlst Du Deinen Beitrag an Zinsen - ohne Abtrag. Und: die OP ist da noch das günstigste (wobei es oft nicht bei einer OP bleibt). Die Nachsorge kostet deutlich mehr. Wenn drei Menschen in meinem unmittelbaren privaten Umfeld Deine Rechnung aufgemacht hätten, wären diese drei jetzt tot oder bis an ihr Lebensende hoch verschuldet. > Es ist ja auch so, dass man im Alter mehr Arzt benötigt, aber bis in das > Alter hat man auch schon entsprechend mehr gespart. Nur dann, wenn man gesund bleibt. Ich glaube, Du hast das Prinzip einer Versicherung nicht verstanden und auch noch keine schwere Krankheit im privaten Umfeld gehabt. Chris D.
>Ich glaube, Du hast das Prinzip einer Versicherung nicht verstanden und >auch noch keine schwere Krankheit im privaten Umfeld gehabt. Ich denke ich habe das Prinzip einer Versicherung verstanden, nur habe ich keine Lust eine eigene auf zu machen und die Leute zu finden die sich bei mir versichern wollen. (brächte am meisten Profit ;-) ) PS: Herzlichen Glückwunsch zum Moderator
Markus Müller schrieb: > 5 Jahr á 500 EUR/Monat Krankenversicherung = 30000 EUR Das ist Schwachsin, Du zahlst ohne Einkommen keine 500 Eur pro Monat KV. Solltest Du in D wohnen: Schon mal gehört, dass es in D eine Krankenversicherungspflicht gibt, seit - 5 Jahren? Ich weiss, gesetztliche Verpflichtung ist blöd. Ich hab die Trulla nicht gewählt...
Als Selbstständiger gibt es die Pflicht nicht. Wenn man schon damals keine hatte und keine private sich zugelegt hat, dann hat man halt keine. Das Gesetzt lautet nur so: Wenn ich Anno 2020 jetzt eine haben will, dann muss ich für die vergangenen Jahre die Beiträge nach zahlen in denen ich keine KV hatte. Und damit kann ich leben g. Mir sind die Risiken bewusst. Eine KV kann auch pleite gehen und wenn Du da gerade unterm OP-Messer liegst flattert die Rechnung auch nach hause. PS: 500 EUR = 250EUR AN-Anteil + 250 AG-Anteil
Hä? Auch als Selbständiger bist Du krankenversicherungspflichtig. Das ist seit dem 1.1.2009 so.
Markus Müller schrieb: > Als Selbstständiger gibt es die Pflicht nicht. Da bist du wohl nicht ganz up-to-date: http://www.freie-berufe.de/Versicherungspflicht-fuer-Frei.316.0.html "Die Regelungen zur Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und Gesetzlichen Pflegeversicherung (GPV) haben sich mit Verabschiedung der Gesundheitsreform im April 2007 grundlegend geändert. Seit dem 1. Januar 2009 müssen alle Personen und Selbstständigen krankenversichert sein. ... Grundsätzlich müssen Selbstständige dabei in das Versicherungssystem zurückkehren, in dem sie zuletzt versichert waren... Personen, die früher gar nicht krankenversichert waren, können entscheiden, ob sie die GKV oder PKV wählen..." Was ist daran jetzt unklar? Ist blöd, aber bedank Dich bei Ulla-Trulla. > PS: 500 EUR = 250EUR AN-Anteil + 250 AG-Anteil Selbständig, in GKV: Mindestbeitrag 280 Eur plus 43 Eur Pflegeversicherung Angefangen hab ich vor 8 Jahren mal mit 190 Eur oder so... Drecksäcke sind das, aber wenn Du 2 Kinder hast, kannst Du das kaum ohne machen und privat versichern ist da auch nicht drin.
Gut dass ich nicht up to date bin. Ich kann diesen Schwachfug auch nicht aushalten. Ich mache immer bei allen Kreisen ein Kreuz, denn ich bin gegen das System und so wird meine Ablehnung wenigstens gezählt. (Nichtwähler haben kein Meinung, eine wählbare Partei gibt es nicht.)
Markus, wenn du magst würde ich dich bitten mal was zu folgenden Punkten zu sagen: - Alter - Erwerbstätigkeit (regelmäßig oder "auftragsabhängig") - Familienstand - Bildungsabschluß Würde mir helfen deine Theorien/Beispielrechnungen/Ansichten etwas besser einzuordnen. Wenn's zu persönlich ist natürlich auch ok. Danke!
Markus Müller schrieb: > Ich mache immer bei allen Kreisen ein Kreuz, denn ich bin gegen das > > System und so wird meine Ablehnung wenigstens gezählt. (Nichtwähler Für was bist du denn? Im jetzigen System lebst du doch anscheinend sehr gut!
@ Markus Müller Wenn ich gesund und munter bin und nur alle 2 Jahren mal zu Arzt gehe, um mich durchchecken zu lassen, dann wäre es natürlich billiger für einen selbst, wenn man das einfach aus eigener Tasche bezahlt. Wir leben hier nun mal in einer Solidaritätsgemeinschaft, das muss einem nicht gefallen. Ob jemand das US-Gesundheitssystem für besser hält, bleibt jedem selbst überlassen. Markus Müller schrieb: > Ich mache immer bei allen Kreisen ein Kreuz, denn ich bin gegen das > System und so wird meine Ablehnung wenigstens gezählt. (Nichtwähler > haben kein Meinung, eine wählbare Partei gibt es nicht.) Ob ungültig wählen gehen besser ist, anstatt gar nicht zur Wahl zu gehen, ich weiß es nicht. Man muss eben das für sich geringste Übel wählen, das ist oft eine schwere Entscheidung. Die Partei muss ja nicht unter den TOP 5 auf der Wahlliste sein, oder mit "N" beginnen. Zurück zu den Immobilien: Stefan Helmert schrieb: > Evtl. gibt es saisonale Stadtplanung. Die Stadt passt sich an die > momentanen Bedürfnisse an. Gebäude werden befristet für ein halbes Jahr > vermietet. > > Wie lange wird es noch dauern, bis das erreicht ist? Wieso wie lange noch? In einer Nachbarstadt ist April-September in einem Laden ein Eiscafe, den Rest des Jahres ein Geschäft für Hüte. Markus Müller schrieb: > Du verkauft deine Wohnung und ziehst in ein kleines Dorf und kannst dort > für 300 EUR + 200 EUR NK zur Miete wohnen. > Deine Lebenshaltungskosten sind Maximal 15000 EUR/Jahr (Incl Miete) denn > ohne Arbeit kannst du sparsam leben (z.B. kaum Benzinkosten). Auf dem Dorf brauchst du ein Auto, der nächste Bäcker, Supermarkt, Arzt, ... ist mindestens 5km entfernt, also eben mal um die Ecke Brötchen holen ist nicht.
Timm Thaler schrieb: > Bei Elektronik machen die Leute häufig den Fehler und vergleichen Preise > von früherer Technik mit heutiger auf gleichem Stand. Und darum vergleichst du frühere Preise von damals älterer Hardware mit topaktueller? > Da sich die > Elektronik aber im Gegensatz zu z.B. Bautechnik rasant entwickelt, ist > das falsch, man muss schon den aktuellen Standard heranziehen. Und bitte auch mit damaligem Standard vergleichen. Für einen Pentium60 hast du '95 auch 2500DM auf den Tisch legen dürfen. Und das war noch lange nicht das Ende der Stange, entsprechend mehr Leistung hat noch mal deutlich mehr gekostet. Für 500DM hast du dir dann noch einen Brenner dazu kaufen können. Und einen Röhrenmonitor wirst du recht kurz nach Markteinführung wohl kaum für 300DM bekommen haben. Selbst am Ende der Röhrenära war für den Preis nichts vernünftiges drin. Da kannst du dann nicht sagen, dass ein modernes 50" Gerät ja so viel teurer sei. > Frühere Kosten für Telefonanschluss mit heutigen Kosten für > Telefonanschluss: Dank Flatrate rapide gesunken, aber: Falsch. Standard > ist heute DSL irgendwas, und da bezahle ich heute um die 50 Eur im > Monat* (Festnetzflat+DSL+Anrufe auf Mobil), ich habe aber früher um die > 60 DM also 30 Eur normale Telefonnutzung+Modem bezahlt. (* ich weiss, > geht auch billiger, aber das ist meiner Erfahrung nach der Durchschnitt > im Freundeskreis) => teuerer Nur weil du eine teurere Flat hast, heißt das nicht, dass allgemein die Preise hoch sind. Das Ganze bekommst du deutlich unter 30€. Und DSL >=16.000 ist wohl weniger Standard sondern eher mit ISDN in damaligen Zeiten vergleichbar. > Türlich ist der Preisverfall bei Produkten unter Beibehaltung des > Standards da. Aber mal ehrlich, wer würde heute noch 300MB Festplatte > und 512k RAM in einem P90 haben wollen. Auch wenn du das machst, ist es deutlich billiger. Es ist schon lange her, dass ich mehr wie 500DM/250€ für den Arbeitsspeicher in meinem PC ausgegeben habe. Heute könnte ich nicht mal mehr halbwegs sinnvoll so viel für Speicher ausgeben.
Von hier kommt das Geld und viel geht in Immobilien: http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/729651/70000-Euro-in-der-Handtasche?_vl_backlink=/home/wirtschaft/eurokrise/index.do @Rufus: Stelle doch mal Deine Wohnung für 350 KEUR ins Internet und mache es so wie mein erster Vorschlag war. Nur mal angenommen es würde sich ein Käufer finden, und Du tauschst das doch tatsächlich in Gold/Silber, dann wäre ein Verlust von 66% für Dich problemlos verschmerzbar hingegen bei einem Gewinn hättest Du den dreifachen Hebel gegenüber den 100KEUR. (Die Möbel lasse dann gleich drin und kaufe neue für die Mietwohnung, spart Umzugskosten/Stress/altes passt ohnehin nicht.) Frech gewinnt. Und wenn die niemand haben will, die Internet-Präsenz kostet nur ein paar Euronen.
Markus Müller schrieb: > Frech gewinnt. Die Geschichte mit dem Goldenen Kalb gibt es doch schon im Alten Testament. Mit Deiner Einstellung zu den entscheidenen Dingen des Lebens kannst Du einem nur Leid tun.
Und solange ich hier in diesem Forum der einzige bin der EM empfiehlt, kann ich auch beruhigt schlafen, denn das heilige Blechle wird weiter steigen. Die Charts der letzten Jahre geben meiner damaligen Entscheidung nachweislich recht.
Markus Müller schrieb: > Nur mal angenommen es würde sich ein > Käufer finden, und Du tauschst das doch tatsächlich in Gold/Silber, dann > wäre ein Verlust von 66% für Dich problemlos verschmerzbar hingegen bei > einem Gewinn hättest Du den dreifachen Hebel gegenüber den 100KEUR. Und was soll der Blödsinn? Wo soll ich dann wohnen?
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Und was soll der Blödsinn? Wo soll ich dann wohnen? Auf deinem Konto, ist doch klar.
Dann kaufe doch für die 300K eine neue Wohnung, größer, schöner usw. und Du bist sogar noch schuldenfrei. Besser aber in Miete gehen und das Geld ordentlich anlegen und gegenüber der Wohnung keine "Eigentümerverpflichtungen" zu haben. Wenn die jemand für 350K haben will, dann bist Du der Gewinner! Jetzt kannst Du solche Spässe machen, denn jetzt hast Du einen Job, kannst den Kredit pünktlich bedienen usw. Wenn Du aber urplötzlich viel Freizeit bekommen solltest, dann denke mal an mich.
Rick McGlenn schrieb: > Wir leben hier nun mal in einer Solidaritätsgemeinschaft, das muss einem > nicht gefallen. Nein, haben wir nicht. Nicht solange sich besserverdienende Kreise aus der Gemeinschaft auskaufen können und der Cheffe mit 50k brutto im Jahr weniger für die PKV bezahlt als die Bürohilfe mit 10k brutto im Jahr für die GKV, Beamte und Politiker ebenfalls ausgenommen. Eine Solidargemeinschaft in der KV hätten wir, wenn ausnahmslos jeder - meinetwegen auch anteilig Kinder und Rentner - einzahlen müsste. Dann wären die Kosten für jeden einzelnen deutlich geringer. So haben wir nur eine Gemeinschaft der wenig- mit den garnicht-Verdienenden, während sich die Gutverdienenden einerseits aus der Gemeinschaft herausnehmen und andererseits die Gesetze dieser Gemeinschaft festlegen. Und das kotzt mich kollosal an.
Sni Ti schrieb: > Für einen Pentium60 hast du '95 auch 2500DM auf den Tisch legen dürfen. > Und das war noch lange nicht das Ende der Stange, entsprechend mehr Ich hab 96 einen P90 gekauft und dafür gewiss keine 2k5 DM bezahlt. > Nur weil du eine teurere Flat hast, heißt das nicht, dass allgemein die > Preise hoch sind. Das Ganze bekommst du deutlich unter 30€. Und DSL Ich red aber nicht von Billiganbietern ohne Service, sondern vom Durchschnitt. Und ich red vom kommunikativen Standard, damals war Telefon mit Modem Standard, heute ist Festnetzflat mit DSL Standard.
Dazu kommt auch: Der P90 hat vor 15 Jahren locker gereicht, heute ist die Software auch entsprechend der Prozessorleistung gewachsen. Somit kann man die Kosten OHNE Leistungsberücksichtigung 1:1 vergleichen. So auch das Modem vor 10 Jahren waren die Datenmengen viel geringer als heute. Kaum eine Internetseite ist so flott wie dieses Forum nur wegen überladener Multimedia-Schei_e und Werbung anderer Seiten wurde man dazu genötigt DSL zu nutzen. (Dickes Lob an die Admins hier!)
Markus Müller schrieb: > Besser aber in Miete gehen und das Geld ordentlich anlegen und gegenüber > der Wohnung keine "Eigentümerverpflichtungen" zu haben. Ahja. Und die Kosten für deine oben mal genannte Zwangshypothek legt der Vermieter nicht auf die Mieter um, oder wie? Mieten steigen auch so schon konstant. Kommt es zur Inflation werden die Mieten ebenfalls entsprechend angepasst. Und das ganz sicher nicht nach unten.
Du hast doch sicher meine Berechnung oben gesehen. Passe da doch einfach die höheren Mieten mal an. Miete ist Risikofreies Wohnen. Das Kredit-Risiko trägt alleine der Vermieter.
Markus Müller schrieb: > Miete ist Risikofreies Wohnen. Und Mieten steigen bekanntlich nie. Mietverträge können auch nicht wegen Eigenbedarfs o.ä. gekündigt werden, daher ist eine Mietwohnung so sicher wie ... tja, was eigentlich?
Wie ich schon auch oben geschrieben habe, man findet immer für alles auch Negativ-Argumente. Nur mal angenommen, wir hätten keine Währungskrise und alles wäre gut, warum gibt es dann fortlaufend solche Artikel? http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-24905/euro-waehrungskrise-wenn-die-d-mark-wiederkehrt_aid_708875.html Hier wird öffentlich davon gesprochen, dass Banken untergehen und die von Merkel versprochene 100000EUR Garantie geben sollte, dennoch wird gleichzeitig empfohlen die 100000 doch besser auf mehrere Konten zu verteilen. Die andere Seite dieser Aussage (wo da nicht steht): Bei einer insolventen Bank wird der Insolvenzverwalter Deinen Kredit sofort fällig stellen. Dem netten Bankberater von vor einer Woche ist schon gekündigt. Und: Die garantierte Auszahlung der Guthaben wird garantiert mindestens 5 Jahre auf sich warten lassen! So wie es sich für eine ordentliche Bürokratie gehört. Als Mieter kann dir das Problem egal sein, Wohnungen wird es dann genügend geben, auch zum günstig zu ersteigern (vielleicht auch wieder Deine jetzige ;-) ). _______ (denkblase) v--------- Händereib, riecht wieder nach Profit
Markus Müller schrieb: > warum gibt es dann fortlaufend solche Artikel? Neben dem nicht auszuschließenden Wahrheitsgehalt auch ein großer Anteil Hysterie, und der Focus will schließlich auch von irgendwas leben. "Fakten" etc., und immer an die Leser denken!
Timm Thaler schrieb: > Ich hab 96 einen P90 gekauft und dafür gewiss keine 2k5 DM bezahlt. 95 war auch früher. Und natürlich mit Monitor (war es damals ja immer hust) 91 http://h11.abload.de/img/64er_11_1991amhy.jpg 95 http://www.mrkenny.de/bilder/preise_PCgo!_10_95.jpg 97 http://www.bilder-space.de/show_img.php?img=gv3kFFua4i6zaIF.jpg&size=original&o=yes http://208.94.0.73/f/704/scanimage007.jpg/ http://www.abload.de/image.php?img=vobis-april-87-a2k_oriwvtt.jpg Ich denke mal, ein durchschnittlicher Anwender zahlt heute deutlich weniger für seinen PC als vor 10, 20 Jahren. Auch ohne Inflationsbereinigung.
Nur um mal ein paar weitere Preise zu nennen: Ein 3.5"-Diskettenlaufwerk mit 720 kByte Speicherkapazität kostete 1986 etwa 240 DM. Der NEC P6, ein 24-Nadel-Drucker, kostete 1986 etwa 1200 DM. Der HP DeskJet 500, ein Tintenstrahldrucker (dessen Vetter in der oben unter '97 verlinkten Anzeige zu sehen ist) kostete bei Markteinführung etwa 1500 DM, das muss irgendwann zwischen 1990 und 1992 gewesen sein. Nochwas: 1 Liter Vollmilch kostete in der ersten Hälfte der 80er Jahre etwa 1.30 DM (Das damals neue 2l-Tetrapack war für sensationelle 1.99 DM zu bekommen)
Ich hatte 1992 auch für 0,89 Pfennig den Liter Diesel nachfüllen dürfen.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Nur um mal ein paar weitere Preise zu nennen: > > Ein 3.5"-Diskettenlaufwerk mit 720 kByte Speicherkapazität kostete 1986 > etwa 240 DM. > Der NEC P6, ein 24-Nadel-Drucker, kostete 1986 etwa 1200 DM. > Der HP DeskJet 500, ein Tintenstrahldrucker (dessen Vetter in der oben > unter '97 verlinkten Anzeige zu sehen ist) kostete bei Markteinführung > etwa 1500 DM, das muss irgendwann zwischen 1990 und 1992 gewesen sein. Apropos Drucker... http://www.buildfreeform.com/ http://www.contourcrafting.org/ http://nextbigfuture.com/2011/04/mit-also-working-on-printing-buildings.html Sobald solche Techniken marktreif sind, werden die Kosten beim Hausbau deutlich sinken, setzt sich so was dann irgendwann durch, wären auch die Preise für gebrauchte Immobilien in den Keller (wer die Schimmelpilzfallen, die heute "gebaut" werden, irgendwann kaufen soll, wäre ein weiteres Thema)
Am besten wären ja genmanipulierte Bäume, die in Form eines (Holz-)Hauses wachsen (inkl. Möbel).
Es gibt sehr viele Menschen, die wohnen in einer Jurte. Wer günstig wohnen möchte und zugleich flexibel sein muss... http://www.yourtent.com/deutsch/galerie_deutsch.htm
@Markus Müller
(ich hab jetzt ehrlich gesagt, nicht alles gelesen,)
ich hab da aber ein paar fragen.
du hast vor ein paar Jahren Gold gekauft, dass war sicher sinnvoll, nur,
warum empfiehlst du das immer noch ? (nachdem DU immeer was anderes
machst als 98% der menschen, und in letzter zeit ja wirklich JEDER gold
gekauft hat, glaub ich dir das nicht, ...)
du hast damals deine Wohnung VEKAUFT ? um auf miete zu wohnen
warum?
warum nicht eine Hypothek aufgenommen, und damit das gold gekauft..?
(bei garantierten 20% Rendite doch kein Problem?)
hättest nicht umziehen müssen, usw. usw.
>und konnte nun vom Gewinn selbst bauen
nochmal, warum hast du das gemacht? obwohl a) mieten besser ist, und
gold ja weiter steigen wird.. (da hätte man doch noch warten
können/müssen)
zu Krankenversicherung, die amis glauben auch, dass eine
Pflichtversichung etwas schlechtes ist, .. mehr sag ich dazu mal nicht..
Robert L. schrieb: > @Markus Müller > > (ich hab jetzt ehrlich gesagt, nicht alles gelesen,) > > ich hab da aber ein paar fragen. > > du hast vor ein paar Jahren Gold gekauft, dass war sicher sinnvoll, nur, > warum empfiehlst du das immer noch ? (nachdem DU immeer was anderes > machst als 98% der menschen, und in letzter zeit ja wirklich JEDER gold > gekauft hat, glaub ich dir das nicht, ...) Wenn jeder sich für EM interessieren würde, dann wäre ich hier nicht der einzige der EM empfiehlt. Ich empfehle deshalb EM: - Ich bin von der Werthaltigkeit überzeugt - Ich bin davon überzeugt dass es ein kiesensicherer Wertspeicher ist - Ich bin davon überzeugt dass sich das Euro Experiment bald erledigt hat - Ich bin davon überzeugt dass Banken/Versicherungen und sonstige Finanzinstitute die nächsten Jahre stark dezimiert werden, welche es treffen wird ist weiß man erst wenige Stunden vorher. - Ich bin davon überzeugt, dass EM vor Inflation schützt, besser als alle anderen Papiere/Sachen. > du hast damals deine Wohnung VEKAUFT ? um auf miete zu wohnen > warum? > warum nicht eine Hypothek aufgenommen, und damit das gold gekauft..? > (bei garantierten 20% Rendite doch kein Problem?) > hättest nicht umziehen müssen, usw. usw. Ich bin umgezogen und lebe mit monatlichen Fixkosten von 150..200EUR (incl. Auto, Heizen, Essen und sonst. Rechnungen/Versicherungen). Hinzu kommen immer mal wieder Kleidung oder Waschmaschine usw. Ich plane mit noch 50 Jahre Leben, für mich, Frau + Kind. Und wenn es doch nicht mehr geht, ich kenne mindesten 2 Firmen, die würden mich sofort als Programmierer einstellen. Somit haben wir sehr viel Zeit für die Kindererziehung, denn das Kind ist für unsere Zukunft das wichtigste. >>und konnte nun vom Gewinn selbst bauen > > nochmal, warum hast du das gemacht? obwohl a) mieten besser ist, und > gold ja weiter steigen wird.. (da hätte man doch noch warten > können/müssen) Weil ich so günstig bauen konnte wie wohl sonst niemand hier, Anbau bei den Schwiegereltern. Zurück zum Stamm, in die Familie. Mit Grundstück drum herum. Ein Großteil wird selbst angebaut und eingemacht. Somit muss ich nicht irgendwo arbeiten gehen um Geld zu verdienen um wiederum Essen kaufen zu können, das auch noch womöglich gespritzt und genmanipuliert ist. Heutzutage ist nun man die einzige Möglichkeit etwas natürliches auf den Tisch zu bekommen, wenn man es selbst anbaut, leider. Hier in Miete zu wohnen wäre nicht gut, das fällt somit unter: >Schuldenfreie Immo - Ja, bedingt wenn einige Randbedingungen stimmen, >nur für Eigenbedarf. wie ich oben geschrieben habe. Aber in der Stadt, kann ich nur Miete empfehlen. Außerdem habe ich während meines Arbeitslebens sehr viel Werkzeug angeschafft und keine komplette mechanische Werkstatt. > > zu Krankenversicherung, die amis glauben auch, dass eine > Pflichtversichung etwas schlechtes ist, .. mehr sag ich dazu mal nicht. Jedem das seine, nach seinem Geschmack.
ok, das kann man machen (wenn man 50 jahre so leben will.., nicht jeder will das) (viele möchten das so ähnlich machen, bis 45 arbeiten und dann von den Zinsen leben.., ..) DEIN aktuelles kapital (gold/haus) scheint mir etwas gering dafür.. das Risiko für dich ist so aber natürlich minimal solltest du mit 60 pleite sein, und krank.. fängt dich der Sozialstaat auf (der würde dir sogar mehr zahlen, als du zZ. ausgibst !) edit: ich kenn leute die in stadtnähe wohnten und deren eigentumswohnung nach ein paar jahren, (wesentlich) teurer verkauften als gekauft also nicht alles ist s/w
Ging es hier nicht um Immobilien?? Jetzt wird hier seitenlang der alternative Lebensstil eines Individualisten diskutiert. Was bringt das? Immobilien sind so teuer weil sie gewisserrmaßen "einmalig" sind. Ein Haus/Wohnung in der Lage an exakt der Position gibt es eben nur ein einziges Mal. Wenn man dann irgendwann 2 ernsthafte Kaufinteressenten hat, ist es zu billig! Man braucht exakt einen einzigen, der blöd genug ist den überzogenen Preis zu zahlen.
Robert L. schrieb: > ok, das kann man machen > (wenn man 50 jahre so leben will.., nicht jeder will das) > > (viele möchten das so ähnlich machen, bis 45 arbeiten und dann von den > Zinsen leben.., ..) > DEIN aktuelles kapital (gold/haus) scheint mir etwas gering dafür.. Ja, ursprünglich wollte ich auch länger arbeiten und mehr Polster haben. Das muss ich nun durch sparsameres Leben kompensieren. 45 bin ich auch in wenigen Jahren. Jeden Cent, den ich habe, haben ich und meine Frau selbst mit harter Arbeit verdient. Das Leben hatten wir schon vor 15 Jahren so ausgerichtet, dass wir sparsam sind um dieses jetzige Ziel zu erreichen. Die Entscheidung, das doch früher zu machen, daran waren die Politiker schuld und der sich abzeichnende untergehende EUR und der damit verbundene große Verlust. Schließlich muss ich mein Heim erst mal aufbauen und wenn der Crash da ist, dann ist das um ein vielfaches schwieriger als bei einer noch funktionierenden Wirtschaft. (Kaufen von den ganzen Bautmaterialien usw.) > das Risiko für dich ist so aber natürlich minimal > > solltest du mit 60 pleite sein, und krank.. Da sorge ich mit gesünderem Essen vor um möglichst Fit zu bleiben. Man ist was man isst. > > fängt dich der Sozialstaat auf > (der würde dir sogar mehr zahlen, als du zZ. ausgibst !) So wie ich die derzeitige Altersversorge und Pflegepraktiken kenne, will ich nicht, nein Dank. Da wir man nur bevormundet und gequält. Wie schon oben geschrieben, mein Opa fährt noch Traktor und ist Fit. Die Oma hat sich jetzt mit 70 eine neue Kuh gekauft, denn sie hat ja sonst nichts zu tun. Hier auf dem Hof gibt es immer was zu tun, was Fit hält, für jede Altersstufe. Im Sommer war mal einer aus dem Altersheim bei uns, der bekam dort 3 Wochen Urlaub. Zu Anfang machte er einen verängstigten Eindruck und konnte kaum die Wiese hoch gehen. Am Ende des Urlaubs konnte er sogar problemlos Holz hacken, dem hat es richtig Spass gemacht wieder am Leben teil zu haben. > edit: ich kenn leute die in stadtnähe wohnten und deren eigentumswohnung > nach ein paar jahren, (wesentlich) teurer verkauften als gekauft > > also nicht alles ist s/w > Ging es hier nicht um Immobilien?? > Jetzt wird hier seitenlang der alternative Lebensstil eines > Individualisten diskutiert. Was bringt das? Sorry, ich hatte weiter oben zu Rufus einen Vorschlag unterbreitet wie er mit seiner Immobilie seinen Profit maximieren könnte, was auch für viele interessant ist. Da mir das hier niemand so recht glauben will, geht es jetzt in persönliche Details, wobei ich natürlich nicht jedes Detail offenbaren will.
Markus Müller schrieb: > Es gibt sehr viele Menschen, die wohnen in einer Jurte. > Wer günstig wohnen möchte und zugleich flexibel sein muss... Gummizellen sind auch flexibel ;-)
> fängt dich der Sozialstaat auf > (der würde dir sogar mehr zahlen, als du zZ. ausgibst !) Außerdem habe ich auch schon jede Menge in die Rente eingezahlt und darf daher auch Rente beziehen. Schließlich habe ich dafür schon bezahlt (zwangsweise).
> schon jede Menge in die Rente eingezahlt
nicht wirklich...
(ich bin zwar aus AT, aber in DE ist das vermutlich ähnlich)
die Rente wird anhand von JAHREN die man eingezahlt hat, und den
Einkommen der LETZTEN Jahre berechnet
beides ist (auch inflationsbedingt) bei dir ja minnimal
WENN du überhaupt eine Rente bekommst, dann höchstens die Mindestrente..
würdest du diese beziehen, wärst du genau de Sozialschmarotzer der du
(angeblich) nicht sein willst ;-)
Laut dem letzten Rentenbescheid hätte ich, wenn ich nichts mehr Einzahlen sollte, einen Anspruch auf knapp 300 EUR. Und wieso sollte ich ein Schmarotzer sein? Ist es etwa meine Schuld dass ich diese Schei_ Versicherung 20 Jahre lang zahlen habe müssen? Viele studieren bis 30, dann arbeiten die 25 Jahre und gehen in Frührente mit 55. Sind die dann etwa weniger Schmarotzer als ich? (Und kassieren weit mehr Rente!) Nee du, da muss Du schon besser argumentieren.
>einen Anspruch auf knapp 300 EUR.
ich meinte, wenn du dann MEHR als diese 300€ bekommen WÜRDEST
(ich kenn mich da nicht so genau aus, ob es da irgendwelche
Mindestbeträge gibt)
Wenn es überhaupt bis in 30 Jahren noch das derzeitige Rentensystem gibt. Ist eine lange Zeit, bis dahin kann es locker den dritten Weltkrieg geben. Schon lange war kein Krieg mehr in Europa, aber die Politiker strengen sich mächtig an, vor allem die aus Brüssel (Sanktionen, sinnlose Verordnungen und Hass erzeugen durch auferlegte Zwänge, die ständigen Angriffskriege, da werden irgendwann auch mal in Europa wieder Bomben landen). Das Geld wurde in Deutschland auch in den letzten 100 Jahren bereits zwei mal komplett entwertet. Da konnten sich Leute, die ein Leben lang in eine Lebensversicherung ein bezahlt haben den Gegenwert eines Laib Brotes noch raus holen. Da die letzte Entwertung schon sehr sehr lange her ist und das Zinseszinssystem ein eingebautes Verfallsdatum hat, werde ich diese Entwertung garantiert erleben. Vor meinem Rentenanspruch. Aus dem Grund rechne ich als Investor mit solchen Geldgeschenken nicht.
die 300€ sind so oder so in 20 jahren nichts mehr wert (wegen Inflation) was ich an deinem Konzept jetzt nicht verstehe.. warum gehst du nicht arbeiten ? einfach ein paar Stunden, selbstständig.. du würdest (wenn überhaupt) kaum steuern zahlen.. ?! ich meine einfach anstelle der vergeudeten zeit, die du z.b. jetzt gerade vor dem PC verbringst könntest dann deinen kindern (warum eigentlich nur eines) auch irgendwann mal was bieten (urlaub, auto, irgendwas was sie erben könnten .. ) ?
Meine Entscheidung, mein Lebensstiel. Ich hatte schon genügend Erfahrungen mit Selbstständigkeit, Steuerberater, Mitarbeiter und Finanzamt. Das Pensum ist erfüllt. Und glaube mir, ich hatte mehr als genügend Steuer bezahlt, das reicht sicher für 3 Leben. Sonst hätte ich jetzt auch nicht das Kleingeld so leben zu können. 24/7 Arbeiten für das Lebensziel. Ich kann rechnen (Tabellenkalkulation) und für was soll ich viele Millionen verdienen wenn ich die gar nicht im Leben brauche? Ich brauche keinen Mercedes und keine Yacht und besser als der Nachbar muss ich auch nicht sein (Prestigegeilheit kostet nur Geld). Andere schaffen das nicht mal bis zur Rente und müssen als Rentner noch nebenher arbeiten um überhaupt leben zu können. Selbst schuld, wenn man während den jungen Jahren nur an Bunga-Bunga denkt. Jeder hat die Möglichkeit sich hin zu setzen, zu Lernen um einen besseren Job zu bekommen. Beispiel: Kuka/ABB/Stäubli/... Roboter Programmierer werden gesucht ohne Ende, verdienst Grenzen gibt es kaum, 10000/Monat kein Problem.
Markus Müller schrieb: > > Wir können ja mal in 6 Jahren den Thread nochmal ausgraben und schauen > wer recht hatte. kleiner Zwischenbericht: aktuell simma bei Gold "leicht" im minus... Immobilienpreise steigen weiterhin..
Markus Müller schrieb: > mein Lebensstiel Wenngleich es eine fast schon poetische Umschreibung war: Dein primäres Geschlechtsorgan interessiert hier keinen.
Uhu Uhuhu schrieb: > Markus Müller schrieb: >> Heizen muss man > > Der Witz ist echt gut... Von den alle 20 Jahren zu erneuernden Namensschildern am Briefkasten mal ganz abgesehen.
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