Hallo Leute, da ich vor nicht allzu langer Zeit eine Kiste voller Röhren geschenkt bekommen habe, habe ich vor, mir ein Röhrenradio zu bauen. Zunächst soll es eine einfache Ausführung werden. Ich habe mir schon ein paar Gedanken gemacht (siehe Schaltplan). Ich wollte euch fragen, ob dies so funktionieren kann. Ich bin mir noch nicht sicher bei der Auswahl des NF-Überträgers - gibt es hier irgendwelche Regeln? Soweit ich weiß, sollte die Primärseite (im Schaltplan links) recht hochohmig sein und die Sekundärseite (im Schaltplan rechts) möglichst den gleichen Widerstand wie der Lautsprecher (oder die Kopfhörer) haben. Warum ich nicht einen hochohmigen Kopfhörer verwende? Ich habe bereits Lautsprecher hier, diese bieten sich geradezu zum Einbau an. gruß Thyranistor
Sieht für den Anfang schon ganz gut aus. Allzu viel wies ich leider auch nicht aber die Website von B.Kainka könnte auch hilfreich sein. http://www.b-kainka.de/
Tobias M. schrieb: > ob dies so funktionieren kann. Wenn die Heizung nur 1,5V bekommt muß Du D-Röhren benutzen. Ohne richtige Heizung fließt kein Anodenstrom. Das haben wir schon geschrieben. Ein paar Bücher wären nützlich für Dich. Einen alten Radioschaltplan suchen und die Werte vergleichen wird Dir viele Erkenntnisse bringen. Dein Gitterwiderstand ist sehr niederohmig. 500k -1MOhm wäre brauchbar.
Das Radio soll mit einer DAF96 betrieben werden. Die 3,3kOhm ergeben sich aus der niedrigen Vorspannung des Gitters (lediglich -0,2V) und dem niedrigen Strom - habe ich bereits mit einer Formel aus einem Elektronikbuch von 1981 ausgerechnet. Mich hat es selbst verwundert, dass ein solch niedriger Wert herausgekommen ist.
will ja nicht das streiten anfangen aber ich sehe da kenen funktionierenden Demodulator das A-System ist liegt brach Die (soweit möglich)verstärkte Hf wird mangels Demudulation direkt auf den Ausgangsübertrager gegeben welchen sie jedoch kaum passieren wird. schau dich mal nach Audion oder Reflexschaltungen oder auch Einkreiser um. MfG
Tobias M. schrieb: > DAF96 DAF ist keine Endröhre D-Batterieröhre A-Diode F-Pentode (Vorstufen) L-Pentode (Endstufen)
Moin
Es muß keine Endröhre sein.
Am Ausgang des Übertragers würde ich nur einen Kopfhörer
anschließen.(Nicht gegen Masse)
Viel Erfolg
Hal
Ich hatte es dir schon im Markt-Thread nahegelegt: http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?url=search-alias%3Daps&field-keywords=radiobastelbuch+schubert http://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=radiobastelbuch&_sacat=See-All-Categories Schon interessant, was man heute dafür für Geld verlangen kann ... Aber ich denke, dass du den Inhalt zusammen mit deiner Kiste Röhren wirklich gut gebrauchen kannst.
Hallo Leute, Danke für eure Hinweise. Den Büchern werde ich nachgehen. Wie rechne ich das Verhältnis des NF-Überträgers aus? BTW: Ich hätte auch eine DL86 da, wäre diese in diesem Fall besser geeignet? gruß
Jörg Wunsch schrieb: > Schon interessant, was man heute dafür für Geld verlangen kann ... Mich erstaunt das etwas.Dieses Buch besitze ich seit Mitte der 60'er Jahre.Es war mir immer ein treuer Begleiter bei meinen ersten Basteleien mit Röhren und später mit Transistoren. Für anfängliche Röhrenbasteleien sind die kleinen Russenröhren sehr gut zu gebrauchen.Ich hab noch etliche daliegen,natürlich nagelneu und eingeschweisst aus NVA-Beständen.Wer welche bräuchte kann sich melden.Verschenken würde ich die allerdings nicht und Millionär aber damit auch nicht werden wollen.
Hallöchen, Ich habe diese Schaltung gefunden: http://www.elexs.de/rt100c.htm Da ich eine Batterieröhre verwenden will, interessiert mich, ob dies auch mit direkt geheizter Kathode funktioniert. Kann mir jemand weiter helfen? gruß P.S.: Ich bin an den Büchern dran...
Ja das geht, aber es ist gut, wenn du die direkt geheizte Kathode direkt aus der Heizbatterie potentialfrei zum Ground anschließt. Dies ist notwendig weil die Kathode auf dem Antennepotential liegt und nicht am Ground. Eine Beaufschlagung der 10µH Festinduktivität mit einem so hohen Gleichstrom würde deren Güte und damit die des Schwingkreises ruiniren. ;-) viel Spass Winne
Tobias schrob: >ob dies >auch mit direkt geheizter Kathode funktioniert. Das wird in dieser Schaltung nicht gehen, weil der Heizdraht praktisch die Kathode darstellt. MfG Paul
@Wilfried Ich glaube nicht, daß es dem Schwinkreis gefällt, wenn da an der Kathode eine (zwar potentialfreie) aber immer den Kreis bedämpfende Batterie dran ist. MfG Paul
Hallöchen, Danke für eure Antworten. Gibt es eine andere Möglichkeit, die Rückkopplung mit direkt geheizten Kathoden zu realisieren? gruß
Paul Baumann schrieb: > Tobias schrob: >>ob dies >>auch mit direkt geheizter Kathode funktioniert. > > Das wird in dieser Schaltung nicht gehen, weil der Heizdraht praktisch > die > Kathode darstellt. > > MfG Paul es ist weniger die direkt geheizte Kathode das Problem als die parasitäre Kapazität der Heizbatterie welche auf dem Antennenpotential lastet aber auf MW und Kurzwelle sollte das noch gehen wenn man die Heizbatterie nicht ans chassis schnallt. Auf dem Stekbrett gehts bestimmt. Allerdings ist die Handkapazität der Schaltung eh problematisch selbst beim Dreko wenn dessen Rotor an Masse liegt. Eigentlich ist die Schwingkreisankopplung dieser Schaltung ohnehin suboptimal. Sowas macht man nicht. ;-)
Tobias M. schrieb: > Gibt es eine andere Möglichkeit, die > Rückkopplung mit direkt geheizten Kathoden zu realisieren? <Du hast Post>
Hallöchen, @ Jörg: D A N K E Vielmals! Das hilft mir echt weiter. @ Alle: Danke für eure Bemühungen. gruß
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