Hallo Mikrocontroller-User!!
Ich habe eine dringende Frage:
Wie viel Strom nimmt der MC 68000 bei 16 Mhz auf, da ich ein Board habe
wo der µC nur 2 EPROM,2 UART,2 RAM @ 256 Kby , 1 PIO und einen
SCSI-Controller ansteuert( Relativ viel, für einen µC) und ich habe es
eingeschalten ein LED leuchtet das andere blinkt in regelmäßigen
Abständen und der µC erwärmt sich !!
Ich bin es Gewohnt das der µC fast nie warm wird.
Könnte es sein das der µC defekt ist ?
MFG Daniel Rohrhofer
Lt. Motorola Datenblatt von 1993 (!) zieht dein Saurier ca. 1,6 Watt ,
wenn er mit 16Mhz läuft. Dazu kommt die Leistung, die er an die
angeschlossene Peripherie abgibt. Mein alter, auf 16 Mhz aufgebohrter
Mac SE hatte auch eine leicht warme CPU - ist aber schon länger her...
Ist das eine von diesen alten VME Bus Platinen ?
Das ist laut meinen Wissen keine VME Bus Platine die ich habe habe ich
aus einer Industrieanlage die nur irgendwelche sachen gesteuert hat.
Aus der Rechnung folgt das der 68k ungefähr 0,32 A zieht und die ganze
Schaltung zieht ungefähr 1,35 A also daraus folgt 1,03 A ( Is doch ein
bissl viel wenn man denkt das ein ATmega 16 im leerlauf nur 25 mA
verbraucht )
Und das ärgste der µC macht fast nix nur warten.
Ich finde es ur komisch das ich auch noch ein RAMmodul mit 1 Mbit habe
und wenn das angeschlossen wird habe ich eine Stromaufnahme von 4 A
P.S.: Ich werde noch ein foto hinzufügen falls ich es schaffe es kleiner
zu machen
VME Bus hatte 2 lange VE Leisten an einer Seite der Platine und wurde
damals oft für industrielle Zwecke verbaut. Es gab aber auch sogen.
PC-104 Platinen in der Grösse einer Europakarte , oft mit aufsteckbarer
RAM oder EPROM Speicherkarte.
Der Stromverbrauch liegt m.E. im normalen Bereich für die alte Hardware.
Wenn du nicht noch einen Atari ST,Amiga oder eben alten Mac rumstehen
hast, wird es dir allerdings nahezu unmöglich sein, dafür noch Software
zu machen. Das waren alles Systeme mit 68k Hardware. Leider ist
mittlerweile ist m68k für linux auch so gut wie tot, ausser bei uCLinux,
da gibts noch ein paar Freaks.
Daniel Rohrhofer schrieb:> RAMmodul mit 1 Mbit
Evtl. doch 2MByte ? Das wären 16 1Mbit DRAMs.
Einen alten atari 1040 habe ich noch nur ist die maus kaputt linux
sollte auch kein problem darstellen. Der hersteller des board ist vds
den eprom inhalt kann ich auch anhängen per bedarf
Das Ram modul besteht aus 64 * 16 kb rambausteinen 8 bit modus
Mischbestückung: CMOS, 74S, 74(A)LS, 12MHz, 8MHz. Deine CPU hat 12MHz!
Und damals war bei Industrieboards kein Übertakten angesagt. Und dann
einige PAL oder GAL. Da sind 3A nichts besonderes.
68K gibts übrigens durchaus noch, als ASIC-Teil z.B.
Das mit den 12 Mhz kann nicht ganz stimmen auf den board sind drei
quarze mit 16 für cpu 24 für vermutlich scsi und die 1,8432 für die uart
die eprom die im bild zusehen sind sind gegen andere ausgetauscht worden
Ich habe bei mir im keller einen adapter gefunden der einen abnschluss
für 5 12 gnd hat ein bissl sinnlos ! Gib es irgendeine möglichkeit
mit meinen atari 1040 den eprom zu programmieren weil ich das gerne als
vorzeige objekt hätte um zu demonstrieren was man mit alten controller
machen kann gib es eine möglichkeit einen bildschirm anzuschließen ?
> Bildschirm anzuschließen
Ein serielles Terminal sollte möglich sein. Früher (TM) gab es sowas
standalone, heute braucht man einen PC und hyperterminal o. ä.
P12 ist ein 12MHz Typ! Glaubs mir, ich stamme wie A.K. aus dieser Zeit
;-) Vielleicht brauch ich eine Brille.
Die CPU sollte genüßlich handwarm werden. Dann ist es richtig.
Auf jeden Fall stimmt was mit deinem Bildformat nicht und Falk hat wohl
Urlaub ;-)) 200K würden auch reichen.
Das Board hat sogar noch die klassische 74x04 Fehloszillator-Schaltung.
Wenn man bedenkt, das damit wichtige Steuerungen realisiert wurden. Ob
man das auch in den ersten Herzschrittmachern fand?
Bildschirm schrieb:> Früher (TM) gab es sowas> standalone, heute braucht man einen PC und hyperterminal o. ä.
Dafür ist ein PC mit Hyperterminal heute (TM) wesentlich günstiger und
man kann ihn sogar noch anderweitig nutzen.
Noch früher (TM) stand da ein Fernschreiber und als Datenträger gab es
Lochstreifen, die dunklen, damit der Kontrast besser war und man sie
schneller einlesen konnte.
Okay ich wollte dich nicht beleidigen ! Das Programmieren wird recht
lustig ohne software nur mit txt editor Die Oszi Schaltung ist ein
Wahrnsinn das modul wurde nur durch das ausgetauscht und zum weg
schmeißen ist es zu schade wer hat in diesen zeitn noch so unikate wie
m68k ? Das mit Hyperterminal wäre keine schlechte Idee ! Muss keine neue
Hadware anhängen und da ich die Schaltpläne nicht mehr finde habe ich
ein kleines Problem. Ich dachte mehr an monochrom Bildschirm als
Ausgabe Gerät
Hey, so ein im 13"-Bildschirm integriertes VT 100 mit eigener Tastatur
war sehr praktisch. ;-)
Hab ich überall mitgeschleppt, wenn es an solchen Rechnern bzw. an
Xenix/Unix-Rechnern was zu tun gab ...
Daniel Rohrhofer schrieb:> Wahrnsinn das modul wurde nur durch das ausgetauscht und zum weg> schmeißen ist es zu schade wer hat in diesen zeitn noch so unikate wie> m68k ?
Mein funktionsfähiges original VT100 geb ich nicht her!
Naja. Ich habe noch einige 68K Macs. Sozusagen programmierbare
Terminals.
Zumindest der Crimson Editor für Windoof hat auch Templates für 68K. Und
es gibt sicherlich noch einiges mehr im Net. Viel Spaß!
Gibt es keine Ipad App VT100 ?
Daniel Rohrhofer schrieb:> bissl viel wenn man denkt das ein ATmega 16 im leerlauf nur 25 mA> verbraucht )
Die ursprüngliche 68000 CPU wurde in NMOS-Technik gebaut (68C000 in
CMOS). Folglich verbrauchen alle Logiklemente im Zustand 0 Dauerstrom.
Bei CMOS wird nur beim Schaltvorgang selbst Strom verbraucht.
Ausserdem ist der beim Mega16 verwendete Herstellungsprozess zwar auch
schon ziemlich alt, aber nicht annähernd so alt und stromfressend wie
der von der 68000 CPU.
Ich habe einen bekannten gefragt ob er soetwas hätte er sagt mir zehn
minuten später das er einen bildschirm hätte ( in blau stufen?) und er
mir ihn schenkt. Gibs irgend einen controller der das betreiben kann ?
Nachtrag: Es ginge natürlich auch ein PowerPC Mac. Die gibts ja noch
reichlich. Die können sowohl PowerPC als auch 68K Code ausführen. Ob
unter MacOS 10 und aufwärts da noch was geht, weiß ich nicht.
Bleibt noch das Problem der Übertragung in die Hardware!
Daniel Rohrhofer schrieb:> Das mit den 12 Mhz kann nicht ganz stimmen auf den board sind drei> quarze mit 16 für cpu 24 für vermutlich scsi und die 1,8432 für die uart
Die 16- und 24-MHz Quarze dürften die am linken unteren Eck sein. Mit
den 74S04 als Oszillator. Der 74S74 Teiler daneben macht dann aus den
24MHz die 12MHz für die CPU.
Bei solchen VME-Systemen sollte man übrigens den Stromverbrauch vom Bus
nicht ausser Acht lassen. Allein die vermutlich passiven Abschlüsse
eines solchen Busses haben bereits einen nicht unerheblichen
Stromverbrauch.
Daniel Rohrhofer schrieb:> Okay ich wollte dich nicht beleidigen ! Das Programmieren wird recht> lustig ohne software nur mit txt editor Die Oszi Schaltung ist ein> Wahrnsinn das modul wurde nur durch das ausgetauscht und zum weg> schmeißen ist es zu schade wer hat in diesen zeitn noch so unikate wie> m68k ? Das mit Hyperterminal wäre keine schlechte Idee ! Muss keine neue> Hadware anhängen und da ich die Schaltpläne nicht mehr finde habe ich> ein kleines Problem. Ich dachte mehr an monochrom Bildschirm als> Ausgabe Gerät
der 68k ist einer der Prozessoren mit der geilsten Assembler-Syntax die
ich je lernen durfte. Ist im Vergleich wie eine Hochsprache möchte ich
meinen.
Falls Not am Mann, ist frag doch mal den Luna-Entwickler, der stammt
auch aus der Zeit und hat ewig Software für den Kram damals geschrieben.
Zur 68k-Programmierung kannst du notfals MagiC-PC oder einen
Amgi-Emulator nutzen und alle Tools die es dafür gibt. Den
Turbo-Assembler (Atari) kann ich nur empfehlen.
Gruß, Irkan
Daniel Rohrhofer schrieb:> Das ist laut meinen Wissen keine VME Bus Platine die ich habe habe ich> aus einer Industrieanlage die nur irgendwelche sachen gesteuert hat.
Die Bilder lassen klar erkennen, daß das sehr wohl VME-Bus-Platinen
sind.
Die CPU-Karte hat übrigens zwei serielle Schnittstellen inklusive
RS232-Pegelwandler (das sind die beiden 28poligen Bausteine namens 6551
sowie die 1488/1489 drumherum). Die Pegelwandler funktionieren nur, wenn
sie mit +/-12-V versorgt werden, da sie nicht wie ein MAX232 über eine
integrierte Ladungspumpe verfügen.
Etwas Pedanterie noch zum Abschluss: Der 68000 ist kein µC, sondern ein
µP.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Etwas Pedanterie noch zum Abschluss: Der 68000 ist kein µC, sondern ein> µP.
Für damalige Verhältnisse hatte die 68K sowiel RAM in den Registern, das
das sehr wohl ein µP war!!
Die gute alte Zeit. Langsam springen die ersten in die Kiste. Na, wenns
Geld dafür überhaupt noch reicht. Die meisten werden wohl verbrannt.
Ich will auch eine CPU sein!
Die ganz hohe Schule war dann das Booten nur mittels ROM ohne RAM einer
CPU. Weiß gar nicht, ob das bei der 68K machbar wäre.
Abdul K. schrieb:> Für damalige Verhältnisse hatte die 68K sowiel RAM in den Registern, das> das sehr wohl ein µP war!!
Schrieb ich ja, das ist ein Prozessor, und kein Controller. Ein
Controller ist es trotz der paar Register nicht, weil kein
Programmspeicher und auch keine Peripherie vorhanden sind ... aber ich
gehe davon aus, daß Du das auch weißt.
Was soll das sein? Der Code für das Starten per Mäuseklavier?
Natürlich meinte ich µC. Bitte korrigiere das als Moderator. Klaro
stimme ich dir ansonsten zu. Es war als Scherz gedacht.
Irkan schrieb:> Daniel Rohrhofer schrieb:>> Okay ich wollte dich nicht beleidigen ! Das Programmieren wird recht>> lustig ohne software nur mit txt editor Die Oszi Schaltung ist ein>> Wahrnsinn das modul wurde nur durch das ausgetauscht und zum weg>> schmeißen ist es zu schade wer hat in diesen zeitn noch so unikate wie>> m68k ? Das mit Hyperterminal wäre keine schlechte Idee ! Muss keine neue>> Hadware anhängen und da ich die Schaltpläne nicht mehr finde habe ich>> ein kleines Problem. Ich dachte mehr an monochrom Bildschirm als>> Ausgabe Gerät>> der 68k ist einer der Prozessoren mit der geilsten Assembler-Syntax die> ich je lernen durfte. Ist im Vergleich wie eine Hochsprache möchte ich> meinen.>> Falls Not am Mann, ist frag doch mal den Luna-Entwickler, der stammt> auch aus der Zeit und hat ewig Software für den Kram damals geschrieben.>> Zur 68k-Programmierung kannst du notfals MagiC-PC oder einen> Amgi-Emulator nutzen und alle Tools die es dafür gibt. Den> Turbo-Assembler (Atari) kann ich nur empfehlen.>> Gruß, Irkan
Hallo Daniel,
die Programmierung in 68000er Assembler wäre z.B. durch folgende IDE
unter Windows möglich:
http://www.easy68k.com/
Oder wenn es in C/C++ geschehen soll:
https://www.ashware.com/gnu-68kcoldfire-cc-compiler.htm
Dann brauchst Du natürlich noch einen EPROM-Brenner (und ein
UV-Löschgerät) um die erzeugten Binärdateien wieder auf die EPROMS zu
brennen!
Gruß
Markus
Danke für die vielen Beiträge ! Einen Eprom brenner hab ich plus uv
lampe zum löschen. Ich habe von anfang eh uP gemeint . Der Atari
Assembler wäre ja richtig geil nur ohne maus ist des ein Käse zu
Bedienen. Gibs irgendwo an adapter für die mäuse.
Jo, jo, der gute alte VME Bus :P
Abdul K. schrieb:> 68K gibts übrigens durchaus noch, als ASIC-Teil z.B.
Das ist wahr - ich habe hier sogar einen 68k uCSimm, einen kompletten
uClinux Rechner auf einer 30pol. SIMM Platine. Nettes Teil, und da ich
auf der o.a. Karte keine MMU entdecken kann, ist uCLinux vllt. gar nicht
die schlechteste Wahl.
Übrigens hinkt der Vergleich mit den AVRs ein wenig, denn der 68000 ist
eine echte 16 bit CPU, hehe.
Ansonsten müsstest du jetzt als erstes mal die Adressbereiche der
Maschine ausklingeln, also wo sind die UARTs, der Static RAM ( man
beachte ihn auf der CPU Platte ! ), der DRAM usw. Ohne Unterlagen kein
so leichter Job. Ich drücke dir die Daumen, das ein generisches
Monitorprogramm in den EPROMs drin ist. 'Macsbug' ist übrigens der
'Motorola Advanced Code Debugger' und evtl. gibts davon Quellcode
irgendwo im Netz.
Ich hab meine 68k Mac Sammlung (Plus, SE, SE30, FX, LC usw. ) beim Umzug
vor nem Jahr entsorgt, weil ich einfach nicht wusste, was man damit noch
soll. Selbst SCSI Platten sind heute ja so schwer zu kriegen.
Daniel Rohrhofer schrieb:> Gibs irgendwo an adapter für die mäuse.
Die Atari Maus ist eine 'dumme' Maus, wo lediglich die Quadratursignale
an den SubD 9 Stecker geführt werden ( wie beim Mac Plus) . Lässt sich
relativ leicht aus jeder alten Maus basteln, sofern sie entweder mit
Gabellichtschranken läuft oder die Quadratursignale am Kamerachip hat.
Wenn eine optische Maus 2 Chips drin hat ( 1 für USB und einen für die
Optik) dann ist die Chance gross, das die Quadratursignale am Optikchip
liegen.
Okay das mit der maus könnte eine lösung sein . Scsi platten habe ich
noch viele ~30 stück von 4 gb bis 70 gb alles drinnen Das einzige was
nervt is der adressbereich bestimmem ich kann zwar doe pal auslesen nur
das auswerten ist was anderes
Ich habe die beiden EPROMS ausgelesen und ein sehr kompisches Programm
gefunden.
Wer den Programmcode haben will soll es mir sagen, dann werde ich ihn
schicken per E-Mail
Matthias Sch. schrieb:
> Ansonsten müsstest du jetzt als erstes mal die Adressbereiche der> Maschine ausklingeln, also wo sind die UARTs, der Static RAM ( man> beachte ihn auf der CPU Platte ! ), der DRAM usw. Ohne Unterlagen kein> so leichter Job.
Die einzige Möglichkeit ohne die Schaltung zu zerlegen ist es über das
Programm herauszufinden wo die Adressbereiche liegen
Ich würde mit den EPROMs anfangen, auslesen und gucken, was da so
passiert. Der Befehlssatz des 68000-ers ist sehr gut nachzuvollziehen,
so dass eine gute Chance besteht, mit einem Dissassembler was
herauszufinden.
Oft hatten solche Systeme auch ein über die serielle Schnittstelle
erreichbares Monitorprogramm, wie hier schon geschrieben. Damit ließe
sich je nach Umfang der implementierten Funktionen ev. auch schon ein
bißchen was herausfinden. Die PALs zu dekodieren und die Funktion daraus
abzuleiten dürfte nicht ganz trivial sein, da natürlich in diesem Zuge
auch zu prüfen wäre, welche Adress- und Steuerleitungen wo in den PAL
gehen.
Abdul K. schrieb:> Ich will auch eine CPU sein!
So eine alte, die jetzt nach 30 Jahren am Ende ihres Lebens ist,
oder eine brandneue, die bis dahin noch gut 5 Jahre vor sich hat? ;-)
Irkan schrieb:> lasst uns ein wenig in Erinnerungen schwelgen...> s_ascii_save01: move.b (A0)+,D0 ;Namen kopieren> move.b D0,(A1)+> beq.s s_ascii_save02> cmp.b #'.',D0> bne.s s_ascii_save01
Ich sag nur: schön, so ein orthogonaler Befehlssatz...
Okay, wird zwar viel Arbeit zahlt sich am Ende doch aus !!!
Das mit dem Terminalprogramm mag nicht so ganz, weil wenn ich es
zusammen hänge bekommt mein PC eine Meldung das das Board läuft mehr
aber nicht
Daraus folgt ich habe es zwar richtig angeschlossen aber wahrscheinlich
fehlt das bedienmodul welche ich zur Zeit nicht finde
Da haste ja hier die Rentner geweckt ;-)
Ein Board mit den 6551 würde ich nicht mehr anfassen. Selbst die hier
eingesetzten GTE-6551 glänzten immer durch gelegentliche
Übertragungsfehler.
Mein uraltes Terminal (Hazeltine) hatte auch einen R6551, wo bei
gestörten ESC-Sequenzen wiederholt Müll auf dem Bildschirm entstand. Das
war nevig.
Insgeheim habe ich die 8080-Fraktion beneidet. Die 8251 waren stabil.
noch ein Rentner schrieb:> Selbst die hier> eingesetzten GTE-6551 glänzten immer durch gelegentliche> Übertragungsfehler.
Man darf nur nicht auf die Idee kommen, das Hardwarehandshake zu nutzen,
denn das hat der 6551 sehr direkt interpretiert - nämlich mitten
während der Übertragung eines einzelnen Bytes.
Verzichtet man auf das Hardwarehandshake, dann ist der 6551 aufgrund des
integrierten Baudratengenerators reizvoller als die eigentlich logische
Wahl in Form des 6850. Und nicht minder stabil.
Bei 68K-Systemen allerdings wurde auch oft der 68681 von Exar verwendet,
der all diese Probleme sowieso nicht aufwies.
Ahh, das war also der Grund, warum Apple immer die 8530 SCC von Zilog
verbaut hat, und nicht die 6551/6850. Die 8530 war allerdings wirklich
fast schon selber ne CPU :P
In den EPROMs wird wahrscheinlich nur so ne Art Bootloader sein. Ich
habe hier noch ein PC-104 Singleboard mit '286 , und da haben die EPROMs
eigentlich nur probiert, ein DOS von der Static RAM Aufsteckkarte zu
laden, oder sonstwoher - immerhin ist da tatsächlich ein Floppy
Controller mit drauf gewesen.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> dann ist der 6551 aufgrund des> integrierten Baudratengenerators reizvoller
Ja klar!
Was ich vermutet habe, war, dass der E-Takt mit typ. 1 oder 2 MHz nicht
richtig zu den 1,8432 MHz synchronisiert wurde. Auch völlig ohne
Handshake traten die Übertragungsfehler auf. Wie geschrieben auch beim
Hazeltine (Esprit-III hieß es wohl).
Die Erlösung kam dann erst mit dem R6501Q, wo CPU und UART mit dem
gleichen Takt synchron betrieben wurden. Der konnte dann auch neue
Befehle: SMB, RMB, BBS und BBC. Die CMOS CPU auch noch PHX, PHY, ...
Wahnsinn!
Matthias Sch. schrieb:> Ich habe hier noch ein PC-104 Singleboard mit '286
Das kannst Du nicht vergleichen, das ist einfach nur ein PC.
Solche 68k-Systeme gab es durchaus auch mit vollständigem Betriebssystem
im ROM, so zum Beispiel das Echtzeitbetriebssystem OS-9/68k von
Microware.
Des Threadstarters Idee, mit diesem VME-Bus-System etwas mit Linux
anfangen zu wollen, ist allerdings zum Scheitern verurteilt, da weder
eine MMU vorhanden ist, noch der Arbeitsspeicher ausreichen dürfte. Auf
der zweiten Karte scheinen wohl 4 MByte statisches RAM verbaut zu sein,
auf der Hauptplatine aber nur ein paar hundert kByte.
Allenfalls ucLinux könnte gehen, macht aber auf einem 12MHz-System ganz
sicher keinen Spaß. Ohne eine genaue Dokumentation der Hardware
(Adressbelegungstabelle für RAM/ROM und Peripherie) wird sowieso nicht
allzuviel zu erreichen sein.
Daniel Rohrhofer schrieb:> Danke für die vielen Beiträge ! Einen Eprom brenner hab ich plus uv> lampe zum löschen. Ich habe von anfang eh uP gemeint . Der Atari> Assembler wäre ja richtig geil nur ohne maus ist des ein Käse zu> Bedienen. Gibs irgendwo an adapter für die mäuse.
beim atari kann man die maus mir der tastatur bedienen, ich weis nicht
mehr genau welche tasten es waren, alt, crtl, alt-crtl irgend so ne
kombination, halten, dann die pfeiltasten li,re , up, down. es gibt zwei
geschwindigkeiten.
hinz schrieb:> Matthias Sch. schrieb:>> Ahh, das war also der Grund, warum Apple immer die 8530 SCC von Zilog>> verbaut hat, und nicht die 6551/6850.>> http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/93...
Haha, das ist aber von 'nem Apple][, der zählt hier nicht :P Für den hab
ich auch noch ne MIDI Karte rumliegen mit nem 6850.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> noch der Arbeitsspeicher ausreichen dürfte. Auf> der zweiten Karte scheinen wohl 4 MByte statisches RAM verbaut zu sein,> auf der Hauptplatine aber nur ein paar hundert kByte.
Die Programme werden beim 68k immer im RAM ausgeführt wenn ich nicht
täusche, sodass die paar hundert kB der Cache sein könnten und die 4MB
der normale Arbeitsspeicher.
Der 68k hat einen linearen Adressbereich, es muss nichts segmentiert
oder per Paging zugegriffen werden. Er hat zwar eine 16 Bit ALU aber es
können 32 Bit breite Adressen und Operationen durchgeführt werden. Eine
MMU ist nicht zwingend notwendig.
http://www.freescale.com/webapp/sps/site/prod_summary.jsp?code=MC68000
Wenn du die Eeproms ausgelesen hast, hilft eventuell ein
68k-Disassembler:
http://www.monroeccc.edu/ckelly/Files/irapc200.zip
Gruß Ehrhardt
Ehrhardt Balstein schrieb:> Die Programme werden beim 68k immer im RAM ausgeführt wenn ich nicht> täusche, sodass die paar hundert kB der Cache sein könnten und die 4MB> der normale Arbeitsspeicher.
68000er hatten keinen Cache und Programme wurden sehr wohl auch aus dem
EPROM ausgeführt.
Matthias Sch. schrieb:> hinz schrieb:>> Matthias Sch. schrieb:>>> Ahh, das war also der Grund, warum Apple immer die 8530 SCC von Zilog>>> verbaut hat, und nicht die 6551/6850.>>>> http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/93...>> Haha, das ist aber von 'nem Apple][, der zählt hier nicht :P Für den hab> ich auch noch ne MIDI Karte rumliegen mit nem 6850.
Selbstverständlich zählt der! Und wenns dir um den 68000 geht, den gabs
als Steckkarte für die Kiste.
A. K. schrieb:> Ehrhardt Balstein schrieb:>>> Die Programme werden beim 68k immer im RAM ausgeführt wenn ich nicht>> täusche, sodass die paar hundert kB der Cache sein könnten und die 4MB>> der normale Arbeitsspeicher.>> 68000er hatten keinen Cache und Programme wurden sehr wohl auch aus dem> EPROM ausgeführt.
mein letzter Kontakt damit war der 68030, möglicherweise habe ich da was
verwechselt, ja.
hinz schrieb:>> Haha, das ist aber von 'nem Apple][, der zählt hier nicht :P Für den hab>> ich auch noch ne MIDI Karte rumliegen mit nem 6850.>> Selbstverständlich zählt der! Und wenns dir um den 68000 geht, den gabs> als Steckkarte für die Kiste.
Ich hatte auch jahrelang so eine Kiste (Space 81 von Segor
selbstbestückt) aber wir reden hier nun mal von echten 68000ern. Die Z80
Karte war ja schon krank, aber die 68k Karte war wirklich Unsinn. Wer
hat das gebraucht ( und war das nicht ein 68008 ?)
Ehrhardt Balstein schrieb:> mein letzter Kontakt damit war der 68030, möglicherweise habe ich da was> verwechselt, ja.
Auch der 68030 hat sehr wohl ausm ROM gearbeitet. Bestes Beispiel war
mein kleiner SE30 ( mit CoPro 68881) . Der gesamte Bootcode und
QuickDraw waren in den ROMs und wurden auch nicht ins RAM kopiert.
Matthias Sch. schrieb:> Auch der 68030 hat sehr wohl ausm ROM gearbeitet.
'Non modo sed etiam', nicht nur sondern auch.
Besonders schön waren die PC-relativen Programme, die man an beliebigen
(aligned) Adressen laufen lassen konnte.
noch ein Rentner schrieb:>> Er hat zwar eine 16 Bit ALU>> Nee, 32 Bit. Sonst ginge kein ADD.L oder ASL.L usw..
Irrelevant.
Es gab einen 8-Bit 68xx-µC mit 1-Bit ALU (bitseriell).
Die Z80 hatte m.W. eine 4(!)-Bit ALU, aber 16-Bit Add/Sub.
Die Z8000 hatte eine 16-Bit ALU, aber sogar 32-Bit Mult/Div.
Man merkte auch, dass die 68000 keine 32-Bit ALU hatte, denn 32-Bit
Datenoperationen brauchten mehr Takte, auch Reg-Reg. Anders bei
Adressrechnungen, aber dafür braucht es nur einen Adder, keine ALU.
A. K. schrieb:> denn 32-Bit> Datenoperationen brauchten mehr Takte,
Stümmt!
ASL.L braucht 2 Takte mehr als ASL.W. Aber immerhin brauchte man nicht
selber zu stückeln.
Die Übertragungsfehler halten sich zurzeit noch in grenzen. Habe noch
keine merkbaren Fehler gesehen.
Der Adress bereich ist ein Katastrophe zum herausfinden. !!!
Der 8251 ist das volle Vieh bei der Übertragung keine Fehler einfach nix
Wenn hier schon all die Rentner versammelt sind, muss ich mich auch als
ebensolcher offenbaren. Ich habe hier noch jeweils ein KatCe (mit
68000)und ein KatCe 332 (mit 68332) herumliegen, von denen ich damals
sehr begeistert war. An das KatCe hatte ich damals sogar einen
ISA-Floppycontroller (mit uPD765 ?) adaptiert und mit der KatCe 332 mein
niemals ganz fertiggebautes Rastertunnelmikroskop gesteuert. Leider habe
ich nicht die Zeit, die Projekte weiterzuführen. :-(
Und dann liegt hier auch noch ein ganzer Stapel VME-Boards mit 68020 und
68030, die teilweise sogar noch originalverschweißt sind...
Wo mein SC/MP II ist, weiß ich momentan nicht. Ich hoffe, dass das gute
Stück nicht beim Umzug abhandengekommen ist. :-/
Aber die PDT-11/150 steht hier noch wohlbehalten im Keller, gleich neben
dem HP-85 und MZ-821.
Der MZ-80K wurde aber leider versehentlich beim Entrümpeln des Hauses
meiner Eltern entsorgt. heul
Matthias Sch. schrieb:> VME Bus hatte 2 lange VE Leisten an einer Seite der Platine und wurde> damals oft für industrielle Zwecke verbaut. Es gab aber auch sogen.> PC-104 Platinen in der Grösse einer Europakarte , oft mit aufsteckbarer> RAM oder EPROM Speicherkarte.> Der Stromverbrauch liegt m.E. im normalen Bereich für die alte Hardware.> Wenn du nicht noch einen Atari ST,Amiga oder eben alten Mac rumstehen> hast, wird es dir allerdings nahezu unmöglich sein, dafür noch Software> zu machen.
So schlecht sieht's da gar nicht aus
Emulatoren
http://leonard.oxg.free.fr/SainT/saint.htmlhttp://www.winuae.net/ (aminet ist auch noch online
http://aminet.net/tree?path=dev)
Irkan schrieb:> Zur 68k-Programmierung kannst du notfals MagiC-PC oder einen> Amgi-Emulator nutzen und alle Tools die es dafür gibt. Den> Turbo-Assembler (Atari) kann ich nur empfehlen.
5240, 4e75 1)
Falls jemand TurboAss und Bugaboo sucht...
http://www.sarnau.info/software:turboass
1) addq.w #1, d0 + rts und anderes brennt sich mit der Zeit ins Gehirn,
wenn man eine zeitweise fast nur 68k Assembler schreibt/debuggt. Und bei
so was http://dss.in.tum.de/files/brandt-research/fullscreen.txt kennt
man irgendwann auch alle wichtigen Ausführungszeiten
p.s.
1
s_ascii_save01: move.b (A0)+,D0 ; 8
2
move.b D0,(A1)+ ; 8
3
beq.s s_ascii_save02 ; 10/8 (taken/not taken)
4
cmp.b #'.',D0 ; 8
5
bne.s s_ascii_save01 ; 10/8
6
s_ascii_save02:
8 + 8 + 8 + 8 + 10 = 42 Zyklen
1
2
moveq #'.', d1; 4
3
s_ascii_save01: move.b (A0)+,D0 ; 8
4
move.b D0,(A1)+ ; 8
5
cmp.b d1, d0 ; 4
6
dbeq d0, s_ascii_save01; (cc false 10/14, cc true 12)
Ehrhardt Balstein schrieb:> Wenn du die Eeproms ausgelesen hast, hilft eventuell ein> 68k-Disassembler:> http://www.monroeccc.edu/ckelly/Files/irapc200.zip
Würde ich ja gerne aber wenn der Pc schon wieder spinnt dann geht nix !
Nervt extrem wenn man glaubt es geht und dann doch nicht !
Frage: Wer hat diese Programm noch und würd für mich den EPROM Inhalt in
Assembler konvertieren, währenddessen ich den Fehler suche
MFG
So ich poste einmal die Beiden HEX -Daten nach dem mein PC meint er
müsse das Programm nicht starten ( Startet zwar ist nach 3 sec wieder
geschlossen )
Lothar Miller schrieb:> Ich sag nur: schön, so ein orthogonaler Befehlssatz...
Die Codierung war allerdings das exakte Gegenteil. Der Code vieler
Befehle war eigentlich der Code anderer Befehle mit dort nicht
zulässiger Adressierungsart. Wie etwa
MOVEP = ORI #,Ax
EXTx = MOVEM regs,Dx
und noch viel mehr von dieser Art.
Auch sind völlig freie 2-Adress MOVE Befehle zwar angenehm für den
Programmierer, aber eine Höllenmaschine für CPU-Architekten. Was schon
bei der 68010 zu der Verzweiflungstat Motorolas führte, Befehle, die auf
einen Busfehler liefen, nicht wie sonst üblich ohne Auswirkung auf
Register und Speicher für späteren Neuversuch abzubrechen, sondern
virtuellen Speicher über ziemlich aufwendige Microcode-Interrupts halb
ausgeführter Befehle zu realisieren.
Wenig durchdacht war auch die Bitadressierung. Wenn die Bits von rechts
nach links aber die Bytes von links nach rechts nummeriert werden, dann
steckt man spätestens bei Bitfeldern in der Falle. Was dazu führte, dass
mit der 68020 die alten Einzelbit-Befehle von rechts nach links und
Bitfeldbefehle und neue Einzelbitbefehle von links nach rechts
nummerierten.
A. K. schrieb:> Lothar Miller schrieb:>>> Ich sag nur: schön, so ein orthogonaler Befehlssatz...>> Die Codierung war allerdings das exakte Gegenteil. Der Code vieler> Befehle war eigentlich der Code anderer Befehle mit dort nicht> zulässiger Adressierungsart. Wie etwa> MOVEP = ORI #,Ax> EXTx = MOVEM regs,Dx> und noch viel mehr von dieser Art.
Vermutlich um OpCode-Space zu sparen.
> Wenig durchdacht war auch die Bitadressierung. Wenn die Bits von rechts> nach links aber die Bytes von links nach rechts nummeriert werden, dann> steckt man spätestens bei Bitfeldern in der Falle. Was dazu führte, dass> mit der 68020 die alten Einzelbit-Befehle von rechts nach links und> Bitfeldbefehle und neue Einzelbitbefehle von links nach rechts> nummerierten.
Beautiful things are always small! <tm ehydra>
Andreas Schweigstill schrieb:> Wo mein SC/MP II ist, weiß ich momentan nicht. Ich hoffe, dass das gute> Stück nicht beim Umzug abhandengekommen ist. :-/>
Gestern wollte ich noch das Stichwort SC/MP fallenlassen, aber dann kams
mir wie Spam vor.
> Aber die PDT-11/150 steht hier noch wohlbehalten im Keller, gleich neben> dem HP-85 und MZ-821.>
Und, setzt du dich manchmal zwischen die Petriosen?
> Der MZ-80K wurde aber leider versehentlich beim Entrümpeln des Hauses> meiner Eltern entsorgt. *heul*
Ja, das dachte ich auch mal. Der Weihnachtsmann ist nie ein Fremder!
Ich hatte damals mal Prospekte für den MZ-80K angefordert. Tage später,
ich war gerade in der Schule, kam ein Vertreter bei meinem Vater vorbei.
Die dachten wirklich ich wolle das Ding kaufen.
Wen ich das Teil heute betrachte, kann ich nur froh sein es nicht
bekommen zu haben. Ist nicht wirklich was interessantes! Da war der c't
86 viel förderlicher fürs Wissen.
Lothar Miller schrieb:> Abdul K. schrieb:>> Ich will auch eine CPU sein!> So eine alte, die jetzt nach 30 Jahren am Ende ihres Lebens ist,> oder eine brandneue, die bis dahin noch gut 5 Jahre vor sich hat? ;-)>
Nun, diese CPU ist aber dann auch 100x schneller!
Meiner Meinung nach, ist die Lebensdauer so gut wie immer durch
Fremdeinwirkung begrenzt. Das ist so wie mit den Energiesparlampen. Die
sterben oft auch durch Unfälle. Man stößt mit dem Nischel dran und so...
Damit die nächste Frage gleich beanwortet ist: Meine Losgröße ist sicher
über 1000 CPUs vom Typ 8051 und Varianten.
Schön war das an einem Board mit 8051 und 8255 zu sehen: Der 8255 war
fast immer der tote Baustein. Da hängten die Kunden ihre Schaltungen ran
und wie die aussahen, das konnte ich öfters erahnen. Manche Platinen
stanken nach Hühnerstall, andere verschwanden in der Kirchturmuhr eines
Schmiedemeisters. Ihr könnt euch vorstellen, wieviel Strom die über eine
8255 schickten...
Jedenfalls, je exponierter ein IC auf den Platinen ist, umso eher stirbt
es!
Lothar Miller schrieb:> Abdul K. schrieb:>> ist die Lebensdauer so gut wie immer durch Fremdeinwirkung begrenzt.> Ja, durch Abkündigung... :-(
Das ist ein wichtiger Aspekt, sicherlich! Gern werden dir _hier _sogar
ausnahmsweise die allermeisten zustimmen!
Schön, das wir das Edisongewinde bislang behalten durften. Kindertod sag
ich da nur.
Lothar Miller schrieb:>> ist die Lebensdauer so gut wie immer durch Fremdeinwirkung begrenzt.> Ja, durch Abkündigung... :-(
Kaufen kann man 68000er aber noch. Sogar die alten NMOS-Versionen.
Zumindest in Kleinstückzahlen.
Die 68000er Reihe ist aber auch noch komplett (außer dem 68010
anscheinend) bei Freescale mit Product Status "Active" gelistet:
http://www.freescale.com/webapp/sps/site/taxonomy.jsp?code=68K
Abgesehen davon wird die 68k-Architektur bis heute noch in den ColdFire
Mikrocontrollern weitergeführt. Also sooo tot isses ja dann doch nicht,
dass hier die Rentner in alten Kriegserinnerungen schwelgen müssen ;-)
Andreas B. schrieb:> dass hier die Rentner in alten Kriegserinnerungen schwelgen müssen
Du scheinst noch jung zu sein.
Das schöne an unserer Generation ist, nie einen Krieg mitbekommen zu
haben. Es gäbe auch rein garnichts zu schwelgen.
Zumal die Rente für manche dieser "Rentner" noch weit weg ist,
insbesondere bei der grad diskutierten Grenze von 72 Jahren. Prinzip
Schiebewurst.
Aber in Erinnerungen zu schwelgen ist auch schon. Insbesondere dann,
wenn die Einen drin schwelgen und schöne rosa Bildchen malen. Weil es
den Anderen Gelegenheit gibt, darauf hinweisen, dass nicht alles so
rosig war wie geschildert. ;-)
Ich befürchte, wie sind wohlmöglich die einzige Generation die nie einen
Krieg im eigenen Lande sah. Unser Krieg bestand schlicht darin, morgens
nicht zu verschlafen, damit die Stechuhr nicht rot anzeigt. Viel mehr
war nicht gefordert!
Die folgenden Generationen kämpfen da um ganz andere Dinge:
Leiharbeitsklaven, informationelle Überforderung, Kernkraftunfälle, usw.
Wie lange die Grenzen der EU noch halte, ist auch fraglich. Die
Container aus China sind ja erst der Anfang.
Rente werde ich wie sehr viele, praktisch keine bekommen. Die hat man
unser Generation einfach entzogen. Sehr praktisch, die die das zu
verantworten haben, sind dann alle schon tot oder zu senil zum
bestrafen.
Manchmal würde uns ein arabischer Frühling vielleicht gut tun. Wir
machen immer alles mit.
Abdul K. schrieb:> Manchmal würde uns ein arabischer Frühling vielleicht gut tun. Wir> machen immer alles mit.
Vielleicht sieht man das in der idyllischen Oberlausitz so :-)
Wir hatten 1968 und ich habe ab einem gewissen Alter nie das gemacht,
was mir gesagt wurde. Daher auch der fehlende Rentenanspruch.
Zurück zu obigen .hex-Dateien. Die müßte ich erst zusammenpacken und
dann auf einen alten 68k Rechner packen. Da hätte ich auch einen
Simulator zu laufen. Aber zur Zeit wäre mir das etwas zuviel Aufwand.
Wer immer er auch ist, schrieb:> Abdul K. schrieb:>> Manchmal würde uns ein arabischer Frühling vielleicht gut tun. Wir>> machen immer alles mit.>> Vielleicht sieht man das in der idyllischen Oberlausitz so :-)>
Wenn du schon von anderen die Intimsphäre offenbarst, solltest du auch
wissen das ich im Westen groß wurde.
> Wir hatten 1968 und ich habe ab einem gewissen Alter nie das gemacht,> was mir gesagt wurde. Daher auch der fehlende Rentenanspruch.>
Dann hast du ja virtuell plus gemacht.
Zu meiner Zeit im normalen Leben machte man 8 Stunden das was die Firma
dachte, danach gings ans Hobby. Diese Grenze verschwimmt zunehmend. Ein
Grund für oftmals psychische Probleme.
noch ein Rentner schrieb:> Andreas B. schrieb:>> dass hier die Rentner in alten Kriegserinnerungen schwelgen müssen> Du scheinst noch jung zu sein.
Ich würde raten 2012-1977 = 35. Habe ich richtig geraten? ;-)
Abdul K. schrieb:> Ich befürchte, wie sind wohlmöglich die einzige Generation die nie einen> Krieg im eigenen Lande sah.
Find ich gut so. Ich kann auch leben ohne einen Krieg gesehen zu haben.
Ich muss nicht überall dabei gewesen sein...
Daniel Rohrhofer schrieb:> Ich finde es ur komisch das ich auch noch ein RAMmodul mit 1 Mbit habe> und wenn das angeschlossen wird habe ich eine Stromaufnahme von 4 A
Das zeigt uns doch schon, das früher nicht alles besser war. Wer würde
denn heute noch so eine Brate akzeptieren? Einen Energy Award gibts
dafür sicher nicht. Ich bin zwar auch nicht mehr der jüngste ( Hab mit
nem ZX81 angefangen ) aber man muss sich auch mal trennen können,
hehehe.
Naja die 4A sind relativ zu betrachten. Wenn du mit der VME Bus Karte
eine Maschine steuerst die rund 20kW aufnimmt interessieren die 20W fuer
die Steuerung auch niemand mehr. Da nimmt allein schon ein Schuetz ca.
10..20W auf.
Helmut Lenzen schrieb:> Naja die 4A sind relativ zu betrachten. Wenn du mit der VME Bus Karte> eine Maschine steuerst die rund 20kW aufnimmt interessieren die 20W fuer> die Steuerung auch niemand mehr. Da nimmt allein schon ein Schuetz ca.> 10..20W auf.
Alleine das Netzteil für die ganze Anlage wiegt ungefähr 7 kg ( Mit
schönen Trafo )
Daten:(Kleinspannung)
5 V 50 A
24 V 20 A
Gesamt 730 W für Kleinspannung
Habe aber vor den Trafo zu ersetzen und gegen Schaltnetzteile
einzutauschen ( Wegen des Gewichtes )
Was hätte das für einen Sinn eine Schausteuerung zu bauen wenn sie fast
20 kg wiegt ?
Gibs irgendein Programm zum EPROM zusammen fügen ?
Ist glaub ich besser als mit der Hand die beiden Inhalte zusammen zu
kopieren
Daniel Rohrhofer schrieb:> Gibs irgendein Programm zum EPROM zusammen fügen ?
Es scheint, als ob die SRecord Tools dazu in der Lage sind :
http://srecord.sourceforge.net/
Das Zerlegen ist ein Klacks für objcopy, aber nur die SRecord Tools
scheinen die Teile auch wieder zusammenzukriegen. Der Befehl scheint
'-unsplit' zu sein. Frage mich, warum sie nicht einfach '-join' dazu
gesagt haben.
Hier noch die hitzige Debatte bei den AVRFreaks zu diesem Thema:
http://www.avrfreaks.net/index.php?name=PNphpBB2&file=viewtopic&p=591772Daniel Rohrhofer schrieb:> 5 V 50 A> 24 V 20 A
Wem das aufn Kopf fällt, der braucht keinen Hut mehr :D
Anbei die .bin Datei und noch als .hex im S2-Format.
Am Anfang müßten Stackpointer (0x5800) und Startadresse (0xf8001e)
stehen. Am Ende der .bin finden sich einige Texte.
Okay danke für den zusammen gefügten Inhalt, sehe wider durch den Inhalt
den Verwendungszweck der Steuerung : Röntgentechnik ( komme zwar aus dem
Fachbereich , passiert aber häufig das wir auch andere sachen bekommen,
man kann ja nie wissen )
MFG
Daniel
>der 68k ist einer der Prozessoren mit der geilsten Assembler-Syntax die>ich je lernen durfte. Ist im Vergleich wie eine Hochsprache möchte ich>meinen.
Manche CPU-Architekturen haben das sogar noch verbessert!
>Der 68000 ist kein µC, sondern ein µP.
Was aber nicht heisst, dass es keine 68k-µCs gäbe.
>Jo, jo, der gute alte VME Bus :P
Aber, der wird auch heute noch eingesetzt.
Manche preisen den sogar (immer noch) als hoch leistungsfähig an,
und setzen den (allerdings in neuerer Version) bei teuren Maschinen usw
ein.
>Die Programme werden beim 68k immer im RAM ausgeführt
Die CPU merkt ja gar nicht, "wo" das herkommt.
>Auch sind völlig freie 2-Adress MOVE Befehle zwar angenehm für den>Programmierer, aber eine Höllenmaschine für CPU-Architekten.
Und dennoch haben einige neuere CPU-Archit. diese Befehle drin.
Ausserdem braucht man es intern ja "nur" in 2 Befehle zu zerlegen.
>Abgesehen davon wird die 68k-Architektur bis heute noch in den ColdFire>Mikrocontrollern weitergeführt.
Aber nur mit Einschränkungen im Befehlssatz.
ColdFire kann die Befehle meist nicht auf 8/16 Bit Daten anwenden.
MCUA schrieb:>>Auch sind völlig freie 2-Adress MOVE Befehle zwar angenehm für den>>Programmierer, aber eine Höllenmaschine für CPU-Architekten.> Und dennoch haben einige neuere CPU-Archit. diese Befehle drin.> Ausserdem braucht man es intern ja "nur" in 2 Befehle zu zerlegen.
Nur?
Speicherindirekt mit Präindex ([bd,An,Xn],od)
d.h. erst wird bd (base displacement) + An + Xn * Skalierung gerechnet,
dann der Wert an dieser Adresse gelesen, od (outer displacement)
hinzuaddiert und dann auf die endgültige Adresse zugegriffen. Und dann
das ganze bei einem move...
Schön, das die Jungs das damals in Pascal geschrieben haben. Sieht man
ja heute bei kommerzieller Software so gut wie gar nicht mehr.
Man beachte ausserdem, wie viel Strings die Leute schon für den
einfachen Vorgang des Festplattenformatierens verbraten haben. Scheint
was besonderes gewesen zu sein - oder eben wertvolle Patientendaten :P
Arc Net schrieb:> Nur?> Speicherindirekt mit Präindex ([bd,An,Xn],od)> d.h. erst wird bd (base displacement) + An + Xn * Skalierung gerechnet,> dann der Wert an dieser Adresse gelesen, od (outer displacement)> hinzuaddiert und dann auf die endgültige Adresse zugegriffen. Und dann> das ganze bei einem move...
Wie oft diese Befehle wohl dann wirklich benutzt wurden? Letztlich kann
man sie ja durch einige simplere Befehle ersetzen.
Meiner Meinung nach der falsche Ansatz. Wenn schon Spezialbefehle, dann
müssen die auch einen direkten Vorteil bieten (Laufzeit,
Speicherbedarf).
MCUA schrieb:>>Auch sind völlig freie 2-Adress MOVE Befehle zwar angenehm für den>>Programmierer, aber eine Höllenmaschine für CPU-Architekten.> Und dennoch haben einige neuere CPU-Archit. diese Befehle drin.> Ausserdem braucht man es intern ja "nur" in 2 Befehle zu zerlegen.
Welche wären das? Auf die Oberklasse beschränkt, ohne Controller. Bei
x86 gibts das, aber als neue CPU-Architektur würde ich die nicht grad
bezeichnen.
Wobei dieses Thema bei einer OoO-Implementierung allerdings auch viel
von seiner Problematik verloren hat. Ein Problem war das hauptsächlich
davor. NS hatte dieses Thema bei anno 32032 nie fehlerfrei in den Griff
bekommen. Bei aktuellen Implementierungen ist das einfach bloss
ineffizient - aufgrund der Latenzzeit ist es effizienter, die Befehle
bereits im Programm zu trennen.
Abdul K. schrieb:> Wie oft diese Befehle wohl dann wirklich benutzt wurden? Letztlich kann> man sie ja durch einige simplere Befehle ersetzen.
So lief es ja auch. Bei 68040 und insbesondere 68060 gab es effiziente
und ineffiziente Befehle und Adressierungsarten. Befehle mit zu
komplexer Dekodierung oder zu komplexem Ablauf wurden langsamer
dekodiert und ausgeführt als die Ersatzsequenz aus effizienten Befehlen.
Der 2-Adress MOVE der 68020 mit erweiterten Adressierungsarten war
grauenhaft zu dekodieren, die VAX lässt grüssen. Die Länge der Codierung
des ersten Operanden ging nicht allein aus dem ersten Befehlswort
hervor, sondern es flossen teilweise auch Teile der Adressbeschreibung
des ersten Operanden mit ein. Und erst nachdem diese Länge ermittelt war
wusste der Dekoder, wo der zweite Operand im Befehl überhaupt codiert
wurde. Und erst nach der Dekodierung des zweiten Operanden wusste er, wo
der nächste Befehl anfängt. Mit solchen Codierungen superskalar zu
dekodieren war reichlich aufwendig.
Anno 68000 war dieser Aspekt noch einfach, da die Positionen der
Operanden und die Länge des Befehls vollständig aus dem ersten
Befehlswort ermittelbar waren. Die 68020 lief mit Volldampf in die
falsche Richtung und ich kann mit lebhaft vorstellen, wie die Designer
sich (oder ihre Kollegen) später in den Hintern gebissen haben, ob ihrer
Kurzsichtigkeit ein paar Jahre zuvor.
Beim CPU32 flog schon manches wieder raus, beispielsweise die
speicherindirekten Adressierungen. Coldfire setzte dieses
Gesundschrumpfen weiter fort.
Aus technischer Sicht richtig. Der Unterton meines Beitrags war einfach
der: Wie kann ein Entwicklungsteam auf solche blöden Ideen kommen? Hat
die niemand kontrolliert? Verständnis hätte ich für sowas nur bei einem
lonely Bastler in seinem Kämmerchen, der Kraft seines momentanen
Unkenntnisstand einfach keine bessere Idee hatte und alles richtig
machen wollte.
Verwundert -
Abdul
Abdul K. schrieb:> Aus technischer Sicht richtig. Der Unterton meines Beitrags war einfach> der: Wie kann ein Entwicklungsteam auf solche blöden Ideen kommen?
"Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen."
Das war der damalige Trend. Man hatte nicht den Ausblick auf 10-20 Jahre
im Auge, sondern genau und nur die grad zu implementierende Version.
Intel war ja auch nicht klüger, auch die haben sich im Laufe der Zeit
einige Eier ins Nest gelegt, die sie Jahrzehnte später nicht wieder los
wurden.
Viele Designer quer durch die Welt bastelten solche Super-CISCs
zusammen, teilweise massiv beeinflusst von einer der dominanten
Architekturen dieser Zeit, der VAX. NEC hatte ein Ding konzipiert, das
fast wie eine VAX aussah. NS hatte sich bei der 32000 ebenfalls
unübersehbar daran orientiert.
Parallel dazu entstanden bereits die ersten RISCs, anfangs allerdings
teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit. IBMs erste RISC wurde als
internes Betriebsgeheimnis behandelt und versenkt, weil zu gefährlich
für die lukrativen Mainframes. Es war bereits Mitte der 70er, also lange
vor dem Höhepunkt der CISC-Blase, als IBM (John Cocke) feststellte, das
diese Gigantomanie völliger Unfug ist.
Die VAX wiederum ... Nun ja, als DEC eine neue Generation fertig hatte,
deren Performance nicht mehr von im Gänsemarsch dekodierten Operanden
und Befehlen gebremst wurde, ware der Verein ob des Aufwands beinahe
pleite. Da wusste nun jeder wohin die Reise geht.
>>>Auch sind völlig freie 2-Adress MOVE Befehle zwar angenehm für den>>>Programmierer, aber eine Höllenmaschine für CPU-Architekten.>> Und dennoch haben einige neuere CPU-Archit. diese Befehle drin.>> Ausserdem braucht man es intern ja "nur" in 2 Befehle zu zerlegen.>Welche wären das?
Bsp.weise M16C und Verwandschaft.
Die können sogar MATH(.B,.W,.L) Mem, Mem. -rechnet also an den int.
Registern vorbei (ist beim R32C sehr schnell)
(Beim Nachfolger RX hat man das allerdings wieder gestrichen.)
>Befehle mit zu>komplexer Dekodierung oder zu komplexem Ablauf wurden langsamer>dekodiert und ausgeführt als die Ersatzsequenz aus effizienten Befehlen.
Wenn der konkrete Befehl wirklich länger braucht als die Ersatzsequenz,
hat man natürlich was falsch gemacht.
Was aber nicht heissen kann, dass man prinzipiell keine komplexeren
Befehle creieren sollte, bloss weil man das mit mehreren einfacheren
Befehlen ersetzen könnte.
MCUA schrieb:> Wenn der konkrete Befehl wirklich länger braucht als die Ersatzsequenz,> hat man natürlich was falsch gemacht.
Das war schon bei der VAX so. Deren CALL Befehl war so komplex, weil mit
allerlei oft unbenutzten Möglichkeiten versehen, dass der Normalfall
eines Unterprogrammaufrufs oft mit einem simplen BSR realisiert wurde.
Weil schneller.
> Was aber nicht heissen kann, dass man prinzipiell keine komplexeren> Befehle creieren sollte, bloss weil man das mit mehreren einfacheren> Befehlen ersetzen könnte.
Klar. Der Haken ist nur, dass dabei leicht lange Abhängigkeitsketten
entstehen. Die bei einer Aufdröselung in Teiloperationen effizienter mit
anderen Operationen verzahnt werden können und den OoO Core dann nicht
so an der Arbeit hindern.
Sinnvoll kann das bei Blockmoves sein, wenn der Microcode die wirklich
gut dem jeweiligen Core in Abhängigkeit von der Länge und Adresslage
anpasst. Das kann eine Lib zwar auch, ist dann aber direkt vom Core
abhängig.
>Der Haken ist nur, dass dabei leicht lange Abhängigkeitsketten>entstehen. Die bei einer Aufdröselung in Teiloperationen effizienter mit>anderen Operationen verzahnt werden können...
Auch die Summe von Einzelbefehlen (die auch Abhängigkeiten haben können)
kann in Summe eine lange Abhängigkeitskette ergeben, die womöglich noch
länger ist als Die des komplexen Befehls.
MCUA schrieb:> Auch die Summe von Einzelbefehlen (die auch Abhängigkeiten haben können)> kann in Summe eine lange Abhängigkeitskette ergeben, die womöglich noch> länger ist als Die des komplexen Befehls.
Klar. Aber wenn es sich nicht grad um sowas wie Stringbefehle handelt,
dann kann ein einzelner Befehl erst dann abgeschlossen werden (retired),
wenn er vollständig fertig ist. Und kann dabei von keinem anderen Befehl
überholt werden.
Folge: Reorder Buffer und Scheduler des Cores laufen voll und alles
wartet darauf, dass der Komplexbefehl endlich fertig wird. Das ist
natürlich egal, wenn sonst grad nichts parallel läuft oder laufen
könnte, aber wehe wenn doch.
Wenn man den Komplexbefehl in Teiloperationen ausführt, dann werden die
ebenso einzeln abgeschlossen und stopfen den Core nicht zu. Andere davon
unabhängige Operationen im Befehlsfluss werden davon dann nicht
behindert.
Je nachdem wie ein mögliches SMT/Hyperthreading implementiert ist könnte
ggf. auch ein unabhängiger Thread auf dem gleichen Cores durch solche
Komplexbefehle beeinträchtigt werden. Nicht jedoch durch die
Teiloperationen.
Hi,
sorry für die Leichenfledderei. Aber:
Ist eigentlich jemandem außer mir aufgefallen, dass der 68000er auf dem
ersten Foto von Daniel als einziger Käfer anders herum auf seinem Sockel
steckt? Könnte doch eher ungünstig für Leistungsaufnahme, Erwärmung und
Lebensdauer sein, oder?
Du wirst davon ausgehen können, daß das kein Problem ist. Aus
Layoutoptimierungsgründen werden und wurden Bauteile durchaus auch in
unterschiedlicher Orientierung plaziert.
Ist Daniel noch da?
Auc Sorry für die Leichenfledderei, aber ich habe heute beim Aufräumen
exakt die selbe CPU Platine ausgegraben, zusammen mit einer
Bildschirmsteuerung mit 6845 und offensichtlich einer RGB Erweiterung...
Gruß,
Holm
Hallo alle
Auch ne Sorry für Leichenfledderei.
Diese Board stammt aus Röntgengerät, der in Franken gebaut wird.
Waren eine Topmodell aus 80er, der bis zu Ende 1990er (!) gebaut wird
(hohe nachfrage)
Ich hatte diese Board inkl Backplane und Netzteil an Holm geschenkt,
weil das Motorola 68K ihm interessiert.
Aber was ich nicht wusste, dass diese Board extra für meine Arbeitsgeber
gebaut wird und ich habe extra nach Dokument für ihm gesucht und
Serviceabteilung gefragt....alles Dokument ist vernichtet, fast!
Einzige was ich gefundet habe: Anschlussschema an Frontplatte.
Nebenbei hat Frima in diese Zeitraum 1990er bis jetzt schon 3x
Besitzerwechsel und Namenwechsel gehabt..damit dürfte dünster aussieht
seien.
Wenn Holm ihm zum laufen bringt, dann weisst er wie meine Arbeitsgeber
früher heisst.
@barclay66, ist keine Problem, da der zwangbelüftet wird.
Grüss
Matt
PS: achja, bin nahezu taub, hab gewissene Schwierigkeit mit Grammatik.
;-)
Hallo Holm, (ops, hab doch Account hier )
Hehe, VDS/Vosskühler ist Hersteller und Lieferant von diese System, der
aber extra für meine Arbeitsgeber gebaut wird. So hat alte Mitarbeiter
mir gesagt.
Aber ich sehe, dass ihr trotzdem damit anfangen kannst, ohne meine
Zuhilfe.
Falls ich weitere diese System in Schrott findest, solle ich dem retten?
Beste Grüss
Matt