Hi, in einer 230V-Installation bei der mehrere Aufputzsteckdosen in einem einzigen kleinen Zimmer für eine Beleuchtungsinstallation versorgt werden sollen soll jede davon zusätzlich noch mit einem Relais schaltbar sein Da wäre es am einfachsten, wenn ich zu jedem Relais ein dünnes Signalkabel lege und eine der Adern des 230V Kabels als Masse missbrauche. Man würde hier zuerst auf den Potenzialfreien N-Leiter kommen aber da unsere Steckdosen nicht verpolungssicher sind wäre es nicht allzu geschickt wenn man den Anschlussstecker mal falschrum in die Steckdose stecken würde. Oder ich bräuchte eine Verpolungsschutzschaltung. Kann ich nicht einfach den PE missbrauchen um den Stromkreis zwischen Relais und Steuergerät zu bekommen? Das Steuergerät ist übrigens erstmal eine Box mit Schaltern, später der PC, dessen Masse ja ohnehin mit dem PE verbunden ist. Ist das ein Problem? Evtl. wegen dem FI und irgendwelchen Massestromschleifen? Grüße
Den FI dürfte es raushauen. Wo 1 Ader Platz hat gehen auch 2 Adern ...
Es haut zwar nicht den FI Raus d der nur N und L1/L2L3 überwacht. Trozdem gehört das sauber getrennt, schon um nicht im Fehlerfall unzulässig hohe Spannungen auf die eigene Schaltung zu bekommen. Kopfschüttel
Joachim Drechsel schrieb: > Ich dachte, der überwacht PE mit ... Das wäre kontraproduktiv, denn über PE soll ja der Fehlerstrom abfließen.
wie sollen unzulässig hohe spannungen auf die schaltung kommen wenn der PE auf jeden fall immer 0V potenzial hat? durch spannungen die sich im fehlerfall durch den stromfluss über die gesamte PE-leitung aufbauen? das ist eher nicht das problem. da die masse des steuergerätes sowieso am PE hängt erlangt dieser ja dann das gleiche potenzial.
Icke ®. schrieb: > Joachim Drechsel schrieb: >> Ich dachte, der überwacht PE mit ... > > Das wäre kontraproduktiv, denn über PE soll ja der Fehlerstrom > abfließen. facepalm er überwacht PE NICHT direkt. Aber sobald ein Strom von 30mA/300mA/500mA (je nach Auslegung des FI/RCDs) über PE wegfließt fehlt er ja auf N und dadurch löst er aus. Er überwacht den PE also nur indirekt. Wenn deine "Schaltung" also weniger Strom braucht als der Auslösestrom des RCDs könnte es klappen sauber ist es aber absolut nicht und als Elektriker rate ich davon ab. mfg Chris
Christian D. schrieb: > er überwacht PE NICHT direkt. Aber sobald ein Strom von 30mA/300mA/500mA > (je nach Auslegung des FI/RCDs) über PE wegfließt fehlt er ja auf N und > dadurch löst er aus. Er überwacht den PE also nur indirekt. Dem FI ist es scheißegal, auf welchem Wege der Fehlerstrom den Stromkreis verläßt. Das muß nicht unbedingt PE sein. Angenommen, ein fehlerhaftes Gerät führt Spannung am Gehäuse und hängt vorschriftswidrig nur zweidrähtig an der Steckdose. Dann löst der FI auch aus, wenn jemand rangrapscht und den Fehlerstrom über den Körper zur Erde ableitet, solange dieser Strom den Auslösestrom überschreitet. PE ist dabei nur Statist. Das ist aber nicht im Sinne des Erfinders und deswegen muß der PE niederohmig geerdet sein und Schukogeräte sollten unbedingt vorschriftsmäßig angeschlossen werden.
Es ist verboten den Schutzleiter zu zweckentfremden! Wenn du keine zusätzliche Leitung /Drähte nachziehen kannst, dann nimm halt ein Funksystem, und gut ist.......
Icke ®. schrieb: > Dem FI ist es scheißegal, auf welchem Wege der Fehlerstrom den > Stromkreis verläßt.... Ich hab auch nie gesagt das der Fehlerstrom über den PE weg muss, ich hab nur gesagt wenn er über den PE weg geht löst der RCD aus. Klar das er genauso auslöst wenn der Fehlerstrom andersweilig gegen Erde fließt Hubert Mueller hat natürlich recht das es Verboten ist... Also lass es lieber. mfg Chris
Nebenbei nicht ganz ungefährlich. Wenn da einer drangeht der das nicht weiß ...
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