Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik einfache Drehzahl Bestimmung


von mike (Gast)


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Tach Leute,

ich würde gerne die Drehzahl meines Fräsers im CNC-Programm anzeigen 
lassen.
Ein erster Test mit Hallgeber/Magnet war auch i.O. aber ich möchte es 
lieber optisch. D.h. ein Loch ins Lüfterrad, und mittels Lichtschranke 
messen.
Und da bei uns der Weg bis zum grossen C nicht unbedingt einfach ist, 
meine Frage:

Welche IR-diode und welchen Fototransistor/Fotodiode wäre geeignet?
Drehzahl wäre max. ca 20k

Dank Euch

von Düsendieb (Gast)


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Dann rechne doch mal selber aus, wie lange Licht durch das Loch in der 
Lochscheibe auf die Fotodiode scheint, wenn diese sich mit 20K 
Umdrehungen/min dreht.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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mike schrieb:
> ein Loch ins Lüfterrad,

Bei 20000 U/min ? Nimm lieber 2 Löcher, sonst läuft die Kiste richtig 
unrund. Am besten wäre vermutlich, du machst gar keine zusätzliche Masse 
an die Achse.

von mike (Gast)


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Ich wollte eigentlich 'nur' wissen welche Typen sich eignen, um eine Art 
Lichtschranke - für max 20kHz - zu bauen. Mechnik etc. is mir schon klar 
wegen unrund und so.
Will nicht 3 mal zum C fahren müssen, sondern geziehlt...

von John B. (johnbauer)


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Wenn es passt, dann würde ich eine Gabellichtschranke nehmen, da ist die 
Diode und der Transistor schon drin.
Conrad Best.-Nr.: 179999

Oder eine Reflexlichtschranke. Die brauchen kein Loch, nur eine 
schwarz/weiße Fläche.
Conrad Best.-Nr.: 184241 oder Best.-Nr.: 153794

von Thomas E. (thomase)


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mike schrieb:
> für max 20kHz
> 20000 U/min
Was denn jetzt? 20000/min oder 20000/s ?

20000/60 = 333,33 (/s)
Das ist aus Sicht eines µC und einer Lichtschranke Zeitlupe.

mike schrieb:
> D.h. ein Loch ins Lüfterrad
Warum zählst du nicht die Lamellen des Lüfterrads?

mfg.

von Düsendieb (Gast)


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Ich glaube kaum, dass ein Motor 1.200.000 U/min schafft

von oszi40 (Gast)


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mike schrieb:
> Ein erster Test mit Hallgeber/Magnet war auch i.O. aber ich möchte es
> lieber optisch.

Optisch heißt aber auch, daß man später mit Verschmutzungen rechnen muß, 
welche die Funktion stören könnten.

von Stephan M. (stmz)


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oszi40 schrieb:
> mike schrieb:
>> Ein erster Test mit Hallgeber/Magnet war auch i.O. aber ich möchte es
>> lieber optisch.
>
> Optisch heißt aber auch, daß man später mit Verschmutzungen rechnen muß,
> welche die Funktion stören könnten.

hier finde ich "magnetische Encoder" interessant: 
http://www.austrianmicrosystems.com/Products/Magnetic-Encoders/Rotary-Encoders

Experimentiere gerade selber mit diesen Chips.

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