Forum: Offtopic Unter der Brücke - in Deutschland.


von Michael L. (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)


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Ich habe gerade folgenden intersannten Artickel gelesen:

http://www.zeit.de/2009/11/Wallraff-11

300000 Obdachlose, bei -20°C sicher nicht mehr lustig.

Gut, wir haben bei der Bundeswehr auch bei diesen Temperaturen im Freien 
übernachtet - man hatte aber die Möglichkeit abzubrechen - aus 
medizinischen Gründen, wenn es nicht mehr geht und wir hatten arktische 
Schlafsäcke.

Es gibt in Deutschland ein Gesetz welches jede Stadt verpflichtet einem 
Menschen welcher von Obdachlosigkeit bedroht ist eine Unterkunft zur 
Verfügung zu stellen.

Ich kenne einen Fall persönlich - Jemand kam aus einem warmen südlichem 
Land zurück nach Deutschland - mittellos - und bekam eine 
3Zimmer-Wohnung zugewiesen zur "Vermeidung von Obdachlosigkeit" - so das 
Beamtendeutsch.
Anspruch hätte er auf 45 qm oder so, auf HIV-Level. Da aber nichts 
anders frei war, bekam er diese Wohnung mit 100 qm - und wohnt da heute 
nach drei Jahren immer noch.

Der Mann kann reden und die Anträge ausfüllen - ist der deutschen 
Sprache mächtig.

Da verstehe ich nicht ganz, wieso die Leute lieber erfrieren und nicht 
den Sozialstaat beanspruchen.

Wir hatten vor ca. 3 Jahren daher die Idee daraus ein TV-Format zu 
machen, in Berlin: "Die Abholer" - einfach Obdachlose auf der Straße 
abholen, die (Behörden) Wege erledigen und die Leute werden 
untergebracht und müssen nicht auf der Straße sterben. Kein Sender hatte 
Interesse an dem Format.

Was treibt die Leute lieber unter der Brücke zu erfrieren?
Warum hat eine Demokratie keine! Medien die sich dafür einsetzen?

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Bor, hör doch mal auf mit "HIV", sag wenigstens "H4"...

von Michael L. (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)


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Ok - Hartz IV (HIV) ist gemeint - die Verwendung von HIV stellt eine 
unzulässige sprachliche anti-Dikrimminierung dar - die in diesem Fall, 
da die Auswirkungen ähnlich vernichtend für den Menschen sind, 
beabsichtigt ist.

von G. C. (_agp_)


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Michael Lieter schrieb:

> Da verstehe ich nicht ganz, wieso die Leute lieber erfrieren und nicht
> den Sozialstaat beanspruchen.

Falsche Scham, ein letzter Versuch der Selbstbestimmung, 
Nichteingestehen der eigenen Situation etc. Gründe gibt es viele. 
Betroffene berichten das so wie hier

"Carsten Voss
Erfolg in einer Glamourbranche und nie Geldsorgen ... verlor seinen Job. 
Als die Ersparnisse aufgebraucht waren, landete er per Räumungsklage auf 
der Straße und am Ende in einer Notunterkunft für Obdachlose. "Ich habe 
mich nur noch vor mir selbst geschämt", sagt der Manager ..."

Hinzu kommt die extreme Fallhöhe bei Leuten die mal einen 
überdurchschnittlich guten Lebensstandard hatten wie Voss.

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=A9917C7C7DD95BAAB3E1F7E3372CEC7F

Die Aufzeichnung dazu

http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/player?vcrid=crid%3A%2F%2Fdaserste%2FMenschenbeiMaischberger%2F1502221680

von Ben _. (burning_silicon)


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> Was treibt die Leute lieber unter der Brücke zu erfrieren?
In NRW haben sie immerhin Plastikrohre die sie anzünden können um sich 
dran zu wärmen...

SCNR

von Christian R. (supachris)


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Falls du auf den Brand der Autobahnbrücke anspielst, ist das alles 
andere als lustig. Da gabs schließlich einen Toten!

von Rick M. (rick-nrw)


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Ben _ schrieb:
> In NRW haben sie immerhin Plastikrohre die sie anzünden können um sich
> dran zu wärmen...

Da ich die Strecke fast täglich fahren muss, auch dort abends/nachts 
unterwegs bin, finde ich das auch nicht ganz so lustig.

Michael Lieter schrieb:
> Da verstehe ich nicht ganz, wieso die Leute lieber erfrieren und nicht
> den Sozialstaat beanspruchen.

In der Wohnung sind die meistens alleine einsam, unter der Brücke nicht.
In den Unterkünften darf man nicht trinken, wird geklaut, ...
Also besser gemeinsam in einer kleinen Gruppe den Arsch abfrieren als 
einsam in einer trockenen warmen Bude hocken.

Berichte gab es doch genug, selbst im Kinderprogramm (Willi wills 
wissen)gab es einen Bericht über Obdachlose.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Manche Menschen setzen ihre Prioritäten anders als Andere und das kann 
am eigenen Willen liegen oder nicht.
Nicht alles was die Mehrheit als vernünftig ansieht ist es für jeden 
Einzelnen.
Einige sind froh ihre tägliche Nahrung organisieren zu können.
Da zu kommen psychische Ausnahmesituationen welche in Dauerzustände 
übergehen
können.
Auch empfindet nicht jeder zu jeder Zeit angebotene Hilfe als eine 
Solche.
Zu dem sind die Hürden für eine Rückehr in ein bürgerliches Leben 
einfach unüberwindlich und das für viele ganz real. Es erfordert 
Konsequenz welche die meisten von Ihnen nicht zuerbringen vermögen.
Die Welt ist ein großer Tiergarten, darin ist alles mögliche denkbar und 
alles denkbare möglich, sogar solch Exoten wie unserer TO.

Namaste

von Juppi J. (juppiii)


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Ich habe heute noch mit so genannten Randgruppen zu tun.
Ist interessant,aber nicht immer ungefährlich.
Ohne ein gewisses Vertrauensverhältnis erfährst du sehr wenig.
Man steht auch manchmal etwas Grenzwerting zum Gesetz.

Auch Obdachlose fallen nicht aus der Sozialen Unterstützung heraus.
Nur wenige packen es ,etwas zu machen ,was sie selbst im Moment als 
unwichtig halten.Will man sie dazu zwingen,wollen Sie aus dieser 
Situation ausbrechen-

von Robert L. (lrlr)


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ich versteh es auch nicht ..

man ist aber doch oft eher nur eine "Marionette" (oder Ameise/Zelle) die 
hauptsächlich aufgrund der Einflüsse von außen reagiert
und die Handlungsmöglichkeiten oft eingeschränkter sind, als man glaubt


oder
es ist einfach nur der Alkohol (bzw. drogen) ;-)

weil man a) in "Notunterkünften" keinen trinken darf, und b) Alkoholiker 
generell öfter mal "unverständliche" sachen machen, auch die nicht 
obdachlosen...)


ob jetzt der Alkonhol Ursache oder "nur" Symptom ist, (oder beides) ....

von Hagen R. (hagen)


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Robert L. schrieb:
> oder
> es ist einfach nur der Alkohol (bzw. drogen) ;-)
>
> weil man a) in "Notunterkünften" keinen trinken darf, und b) Alkoholiker
> generell öfter mal "unverständliche" sachen machen, auch die nicht
> obdachlosen...)
>
>
> ob jetzt der Alkonhol Ursache oder "nur" Symptom ist, (oder beides) ....

Auf alle Fälle hat er eine nachweisbar negative Wirkung. Bei den 
Entzugsmedizinern steht er auf der Drogenliste auf Platz 2, nach 
Barbituraten und vor Heroin !

Da die meisten Hilfseinrichtungen von kirchlichen Geldern abhängen ist 
es auch logisch das man mit strikten Diktaten, statt konstruktiven 
Einsichten, Regelungen schafft.

Ich könnte mir vorstellen das eine Hilfseinrichtung die Alkoholkonsum 
von eigenen Alkoholika verbietet aber zum Abendessen in geselliger Runde 
ein Freibier erlaubt und ausgibt, mehr Zulauf hätte.

Aber schon dieser Satz von mir wird einiges an Empörung herauf 
beschwören.

Am wichtigsten ist der Zugang der Hilfsbereiten zu diesen "Bedürftigen". 
Ohne diesen Zugang, ohne diese Vertrauensbasis, kann man nicht helfen.

Gruß hagen

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Du sagst es Hagen

ohne Ggeduld und Empathie ist den Menschen nicht zu helfen schon gar 
nicht gegen deren Willen.

@robert

viele fühlen sich aber als Ameise auf der Straße freier, als als Ameise 
eingezwängt ins bürgerliche System.
 Sich darin seine Freiräume zu schaffeen erfordert Intellekt, Wissen um 
die Zusammenhänge, soziale Kompetenzen und ein Quäntchen Glück.
Wer das nicht zusammen bekommt, kommt über das Ameisenstadium höchsten 
bis zum ewig uzufreidenen Zeitgenossen und leidet darunter eventuel so 
furchtbar, das er resigniert zur Straßenameise mutiert, ohne 
Zugehörigkeit zum Ameisenstaat ak. soziale Bindungen. Letzteres Passiert 
durchaus auch Nichtwohnungslosen. Ees ist nur eine Frage des Grades der 
Unangepasstheit. Im extremfall tendiert die Schnittmenge "Ameise" Staat 
gegen Negativ.

Namaste

von Michael L. (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)


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In der englischen Presse habe ich dazu in Foren auch Vorschläge gelesen 
die Obdachlosen zwangsinternieren zu wollen weil sie als krank und 
behandlungsbedürftig eingestuft werden müssten.

(In Wirklichkeit will man sie zum arbeiten unter Aufsicht zwingen, also 
ausbeuten und pharmakologisch gibt es auch interessante Ideen und 
Sponsoren.)

Ausgelöst wurde diese Debatte durch den "genialen" Vorschlag von Cameron 
Betrunkene in sogenannte drunk tanks einzusperren.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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tja,

Diese Diktatur hatten wir schon mit dem Assiparagraphen.

http://www.strassenfeger.org/archiv/article/2302.0008.html

Namaste

http://www.google.de/search?q=Assiparagraph&rlz=

von Michael L. (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)


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Ja, ich weiss. Aber in einer humanen Gesellschaft würde man Leute nicht 
auf der Straße leben lassen und auch die Thematik einer 
Behandlungsbedürftigkeit wäre im Spiel. Angenommen man könnte einen Teil 
der Leute reintegrieren, wäre es die Sache wert.

Es ist sicher die Frage ob die Freiheit auch die Verschwendung von 
Arbeitskraft in der Weise beeinhaltet dass Leute sich auf diese Art 
selbst vernichten und dann zu medizinischen Notfällen werden.

Das System der wirtschaftlichen Effizienz ist der Meinung diese leute 
ihrem Schicksal zu überlassen. Möglicherweise ist aber diese Gleichung 
nicht richtig durchdacht. Es gibt Kollateralschäden bei allen Leuten die 
in Beziehung mit Personen stehen/standen. Es gibt vermeidbare 
Belastungen für das Gesundheitssystem und nicht zuletzt die 
Verschwendung der Ware Arbeitskraft. Selbst wenn sie nur die Hundehaufen 
wegräumen, würden sie der Gemeinschaft nutzen - der sie so nur auf der 
Tasche liegen.

Es ist im Prinzip die Frage ob es ein Recht auf Obdachlosigkeit gibt.

Ich sage NEIN.

Ich gehe heute zum Bäcker und kaufe 3 (drei) Brote. Ein Brot esse ich 
selbst. Das zweite Brot gebe ich zurück an meine Eltern die für mich 
Brot kauften, als ich noch kein Brot kaufen konnte. Das dritte Brot gebe 
ich meinen Kindern, weil die noch kein Brot kaufen können.
Das ist die logische Funktion jeder menschlichen Gesellschaft.

Obwohl ich unsere Kultur als sehr hochentwickelt bezeichnen würde und 
wir wahrscheinlich noch dieses Jahr einen neuen Krieg gegen die Perser 
erleben werden - gibt es z.B. bei den Persern und auch bei den Arabern 
keine Obdachlosigkeit - die Gesellschaft lässt sowas gar nicht zu - 
ebenso gibt es kaum Selbstmorde.

von Uhu U. (uhu)


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Michael Lieter schrieb:
> Es ist sicher die Frage ob die Freiheit auch die Verschwendung von
> Arbeitskraft in der Weise beeinhaltet dass Leute sich auf diese Art
> selbst vernichten und dann zu medizinischen Notfällen werden.

Nicht zuletzt ist ein ansehnliches Obdachlosenheer auch eine Drohung 
gegen renitente H-4-"Kunden" und so zynisch, wie dieses H-4-System 
konstruiert ist, erscheint mir das durchaus nicht abwegig.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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@ m.l.
Ich weis nicht woher du deine Weißheiten nimmst?

Aber mit "Gewalt" Menschen zu ihrem Glück zu zwingen ist ein schon oft 
unternommener Versuch der noch jedesmal in Stagnation und Unfreiheit 
durch Diktatur endete.

Prinzipiell unterscheidet sich deine Haltung nicht von der die jenigen 
welche keine Job bekommen, warum auch immer, zu Zwangsdienstleistern der 
Senioren zu überzeugen. Die Antwort kann nur lauten, möchtest du von 
sojemanden "gepflegt" werden wenn du auf ihn angewiesen bist und er von 
deine Defiziten angeekelt ist?

Für meine Mutter war diese Überlegung das Schlüsselargument, als meine 
Frau und ich ihr das als Konsequenz aufzeigten.

Noch ein Beispiel eine unserer Töchter verlor ihren neue Job am 
Flughafen München infolge des letzten isrelischen libanesischen Krieges. 
Sie ist längst wieder in Lohn und Brot. Witzig war, dass man ihr beim 
Arbeitsammt anschaffte sie müsste auch einen alfälligen Job auf dem Bau 
annehmen ....,
als ob irgend eine Baufirma eine Reiseverkehrskauffrau mit 
entsprechenden Auftreten auf der Baustelle verwenden könnte. Meine Frau 
und ich haben schallend gelacht, aber die Püppi war eingeschüchtert. 
Inzwischen ist auch ihr klar warum wir darüber nur lachen konnten.

Namaste

von Michael L. (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)


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Winfried J. schrieb:
> Aber mit "Gewalt" Menschen zu ihrem Glück zu zwingen ist ein schon oft
> unternommener Versuch der noch jedesmal in Stagnation und Unfreiheit
> durch Diktatur endete.
>
> Prinzipiell unterscheidet sich deine Haltung nicht von der die jenigen
> welche keine Job bekommen, warum auch immer, zu Zwangsdienstleistern der
> Senioren zu überzeugen.

Das ist so nicht richtig. Ich bin mir deiner Argumentation voll bewusst. 
Ich denke mehr an einen vernünftigen Kompromiss - dass auf der einen 
Seite nicht Leute sinnlos erfrieren, man sie aber auf der anderen Seite 
auch nicht einfach nur abholt und ausbeutet.

Ich stelle nur ethisch richtig fest (unser Bunsespräsident ist ja quasi 
ausgefallen) dass der derzeitige Zustand für eine hochentwickelte Kultur 
so nicht hinnehmbar ist.

Es ist unethisch Leute auf der Straße erfrieren zu lassen und ihnen ganz 
zynisch das als selbst gewählte Freiheit zu unterstellen.

Ich stelle den Anspruch an eine hochentwickelte Kultur für solche 
Probleme bessere Lösungen zu finden. Wir sind eine der reichsten 
Kulturen der Welt und wir lassen Leute erfrieren? Das ist nicht 
Freiheit.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Michael Lieter schrieb:

> Das ist so nicht richtig. Ich bin mir deiner Argumentation voll bewusst.
> Ich denke mehr an einen vernünftigen Kompromiss - dass auf der einen
> Seite nicht Leute sinnlos erfrieren, man sie aber auf der anderen Seite
> auch nicht einfach nur abholt und ausbeutet.

Darin sind wir uns einig.
Es geht also ethisch einwandfrei nur mit Hilfe zu Selbsthilfe, welche 
aber nur mit dem Vertrauen der Hilfsbedürftigen leistbar ist. Dies nun 
setzt ein hohes Engagement der Helfer, besonders aber der helfenden 
Gesellschaft vorraus, woran es aber in einer auf Profit orientierten 
Gesellschaft erfahrungsgemäß mangelt.

> Ich stelle nur ethisch richtig fest (unser Bunsespräsident ist ja quasi
> ausgefallen) dass der derzeitige Zustand für eine hochentwickelte Kultur
> so nicht hinnehmbar ist.

So ist es.


> Es ist unethisch Leute auf der Straße erfrieren zu lassen

Das stimmt

> und ihnen ganz zynisch das als selbst gewählte Freiheit zu unterstellen.

Das ist es aber wenn man gebotene Hilfe abweist, obgleich die real 
angebotenen Hilfen natürlich auch ungenügend und zum Teil mehr als 
fragwürdig sind.

> Ich stelle den Anspruch an eine hochentwickelte Kultur für solche
> Probleme bessere Lösungen zu finden. Wie sind eine der reichsten
> Kulturen der Welt und wir lassen Leute erfrieren?

Ohne Frage.

> Das ist nicht Freiheit.

Und doch kann auch das eine Form der Freiheit sein obgleich es meißt 
eher ein Mangel an Freiheit ist, diesem Schiksal zu entgehen.

Namaste

von Uhu U. (uhu)


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Michael Lieter schrieb:
> Ich denke mehr an einen vernünftigen Kompromiss - dass auf der einen
> Seite nicht Leute sinnlos erfrieren, man sie aber auf der anderen Seite
> auch nicht einfach nur abholt und ausbeutet.

Ich glaube nicht, daß in diesen Fallen Ausbeutung überhaupt in Betracht 
kommt. Die Leute sind meisten psychisch so kaputt, daß das einfach nicht 
funktioniert, ohne daß man hinter jeden einzelnen zwei Büttel stellt.

> Es ist unethisch Leute auf der Straße erfrieren zu lassen und ihnen ganz
> zynisch das als selbst gewählte Freiheit zu unterstellen.

Wenn das akut geworden ist, ist das Kind schon lange in den Brunnen 
gefallen. Da kann man gerade noch erste Hilfe leisten, um den sofortigen 
Tod zu verhindern. Ob man den Betroffenen damit auch aus deren eigener 
Sicht hilft, ist nicht sicher.

Das Verbrechen ist, die Leute in die Gosse zu stoßen, wie einen Kübel 
Dreck.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Uhu,

So ist es.

Die noch größere Sauerei ist es das der Statt Leute systematisch abweist 
oder falsch informiert wenn diese sich ihrer Rechte nicht 100%ig sicher 
sind.

Sozial benachteiligte werden in D. durch öffentliche kommunale 
Rechtsberatungen systematisch desinformiert. Eine mir bekannte 
Anwaltsreferendarin wurde aus einer kommunalelen Rechtsberatungsstelle 
am Sozialgericht entlassen weil sie rechtkonform informierte.


Das laß sich in der Beurteilung wie folgt.

"Frau xxx ist nicht in der Lage ihr Wissen den Klienten nicht zu 
vermitteln."

Namaste

von Michael L. (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)


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Winfried J. schrieb:
> "Frau xxx ist nicht in der Lage ihr Wissen den Klienten nicht zu
> vermitteln."

Das ist der Punkt - das System ist so angenehm wie es existiert und auch 
die Berater sollen bitte nicht wirklich beraten. Ich sehe immer noch den 
Fehler in der Gleichung, dass wir (Und wir alle sind es) diese Leute 
einfach wegwerfen  - wo sie doch zumindest zum Teil für das System noch 
reaktiviert werden könnten - allerdings sind wir eine so reiche 
Gesellschaft, dass wir die Leute ohne es zub merken auch sterben lassen 
könnten.

Heute erst sah ich einen Mann geschätzt zwischen 50 und 60 in 
verkommenen Klamotten der sich direkt vor meiner Haustür aus einem 
Mülleimer einen weggeschmissenen 1/4 Döner rausgeholt hat und diesen 
sofort gierig verspeist hat. Ich musste an dem Mann in 1 m Abstanbd 
vorbei laufen und ich habe weggeschaut. Eine unmittelbare Reaktion 
angeeckelt zu sein - im nachhinein denke ich - hätte ich ihm einfach 5 € 
gegeben um dem Mann zu helfen.

Aber das ist nicht die Lösung: Alle die gut verdienen schmeissen ihr 
Kleingeld in die Mülltonnen.

Das ist einfach großer Mist - ich kann das zwar ausblenden, aber finde 
es grundfalsch.

Ist eben ein Looser und fertig.

Aber das ist nicht die Wahrheit!

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Michael Lieter schrieb:
> Aber das ist nicht die Wahrheit!

Ist es keines Wegs

Die Welt kannst du aber jeden Tag retten wenn du bereit bist deinem 
nächsten zu helfen mit deinem Mitgefühl.

In Berlin hatte ich oft weniger in den Taschen oder auf dem Konto als 
jene in der Schale welche mich anbettelten.

Aber hier helfe ich jedem dessen Not ich erkenne, ob einem Handwerker 
auf der Walz oder wie vorige Woche einer Frau bei minus 16 Grad vor dem 
Liedl. Ja ich gab ihr 5 € mit den Worten ich hoffe es hilft und sie hat 
sich aufrichtig bedankt. Hier im Rheintal sieht man so etwas noch höchst 
selten, dagegen passiert es oft das an den Häusern systematisch 
geklingelt wird und du weist nicht wa dahinter steckt.

Namaste

von Wilhelm F. (Gast)


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Winfried J. schrieb:

> ohne Ggeduld und Empathie ist den Menschen nicht zu helfen schon gar
> nicht gegen deren Willen.

Es gab ja weiter oben von Michael Lieter schon mal ein Beispiel, daß ein 
gut gestellter Bürger völlig abstürzte. Ich kann es an mir selbst auch 
ein wenig nachvollziehen. Eine Kündigung im Beruf ist für manche ein 
Schlag, quasi ein ordentlicher Tritt nach unten. Es geht Vertrauen 
verloren.

Verliert jetzt auch noch jemand seine Wohnung, dann kommt das wieder 
einer Kündigung ähnlich. Der Effekt ist dann schon Kündigung zum 
Quadrat.

Mein Vormieter wurde geräumt, weil er die Miete nicht mehr zahlen 
konnte. Nach der Kündigung ließ sich die Ehefrau sofort scheiden, und 
die Kinder ließen sich nie mehr blicken. Ausgegrenzt. In der 
Sozialwohnung fanden sie drei Jahre später nach zwei Wochen Tod seine 
Leiche, nachdem es irgendwo stank. Er hatte noch die Kornflasche in der 
Hand, und lag im Bett.

Im TV sah ich schon mal eine Doku, wie Sozialarbeiter einen einzelnen 
wieder aufzupolieren versuchten. Die Menschen bekommen die einfachsten 
Dinge des Alltags nicht mehr geregelt, wie z.B. zum Amt zu gehen, und 
den Hartz-Antrag zu stellen. Das kann sogar ein ehemaliger Ingenieur 
sein. Mir steht es noch bevor, und es muß ein echter Graus sein, wie 
Spießrutenlauf, fand ich in Internetforen zum Thema. Alleine der 
Reisekostenerstattungsantrag für Reisen zu Vorstellungsgesprächen ist 
ein Witz. Was man da als AG alles falsch ausfüllen kann, und wie man 
dann seinem Geld hinterher rennt. So eine einzelne 
Reisekostenerstattung, wo ein AG nichts zahlt, das ist schon mal ein 
halber Hartz-Monatssatz.

Andererseits hat die Obdachlosigkeit viele Gesichter, ich kannte auch 
einige dieser Leute. Einer war ein Punker in Köln. Er setzte sich lieber 
auf die Straße in der Fußgängerzone, und meinte, das sei mit 60DM 
Bargeld in zwei Stunden lukrativer, als arbeiten zu gehen. Bei einem 
anderen Stadtstreicher fanden sie nach dessen Tod 360.000DM Bargeld in 
seiner Unterkunft. Das stand in der Tageszeitung. Er verbrauchte kaum 
was, und legte alle Betteleinnahmen als Spargeld zur Seite. Ein anderer 
in meiner Gegend wiederum lebt in einer Brücke, die provisorisch 
zugebaut wurde. Hat aber keine Hausadresse.

Dann gab es hier in Stadtnähe Trier einen Berghang, der wie Slums voll 
mit provisorisch gebauten Obdachlosenunterkünften ist. Einfache 
Holzbretterverschläge. Also schon richtig wie amerikanische Slums. Nur 
noch nicht ganz so widerlich. Die Stadt wollte es wegen Schandfleck vor 
ein paar Jahren abreißen lassen. Man sieht diese Slums mit einem 
Fernglas aus der Stadt heraus, wenn man in die nördlichen Berghänge in 
Richtung Eifel schaut. Aber auch mit bloßem Auge, wenn man sich 
auskennt. Ist ja ne chice Touristenstadt, Römerstadt. Dann hörte man 
aber wiederum nichts mehr zum Thema. Ist wohl doch etwas brisant. Denn 
man hätte den Menschen Ersatz, bspw. Obdachlosenwohnung, anbieten 
müssen. Und jaaaaaa, da beißt sich die Katze wieder in den Schwanz, das 
kostet ja Geld.

Auch wenn ich hier weiter hinter der Stadt einen Waldspaziergang mache, 
da sieht man immer noch sowas wie alte halb verfaulte Bauwagen, die im 
Wald abgestellt sind. Auch wenn man da gerade niemanden antrifft: Die 
sind dann irgendwo, vielleicht in der Fußgängerzone, und betteln.

Wegen nichts im Alltag geregelt bekommen: Ich hatte auch einen Onkel, 
aber der arbeitete zwischendurch noch als Knecht bei Bauern. Wenn er was 
fand. Aber das sind auch immer Gelegenheitsjobs, nie Festanstellungen. 
Bauernhof und Tiere war das einzige, was ihm Spaß machte. Auch wenn er 
in der Scheune im Stroh unter gebracht war. Eines Tages fanden sie ihn 
in der Unterhose auf der Straße, mit 2 verschiedenen Socken an. Da ist 
nix mehr mit regeln und wieder einpegeln. Geschweige denn Anträge 
ausfüllen. Ein paar Tage vorher traf er meine Mutter in der 
Fußgängerzone, und sagte, er müsse jetzt weg, zum Bahnhof, sein Zug 
würde gleich fahren. Obwohl er garantiert nirgendwo fuhr, weil er am Ort 
lebte, und niemals Geld für ein Ticket gehabt hätte. Er kam dann in eine 
geschlossene Anstalt. Dort wurde er mit Medikamenten völlig ruhig 
gestellt, und erkannte die eigene Verwandtschaft nicht mehr. Das wars 
dann. Die Psychiatrie belästigte meine Mutter noch eine ganze Weile, sie 
wollten ausspähen, ob noch irgendwo Bargeld zu holen ist. Das kenne ich 
auch von einem sehr jungen Kollegen, mit dem ich privat befreundet war, 
der in die Psychiatrie kam. Er erkannte mich beim Besuch gar nicht. Die 
Leute werden einfach ausgeknipst, wie ein Licht.



Michael Lieter schrieb:

> Es ist im Prinzip die Frage ob es ein Recht auf Obdachlosigkeit gibt.

Da mußt du einen Obdachlosen am besten mal selbst fragen, wie viele 
Fußtritte von oben ein Mensch überhaupt verkraften kann, wenn er schon 
immer kleiner und kleiner wird. Manche, wenige, kommen wieder hoch. Und 
die kommen dann mal in TV-Dokus. Die anderen bekommen auf Dauer einen 
schweren psychischen Schaden.

> Obwohl ich unsere Kultur als sehr hochentwickelt bezeichnen würde

Eher nicht so. Selbst bei den letzten unzivilisierten Stämmen bleibt 
noch keiner unbeachtet im Dreck liegen. Ich glaube, die Pygmäen gibt es 
sogar noch. Werden aber nur 35 Jahre alt. Da ist dann schon das 
Altersproblem anders gelöst. Und: Schon bei den Römern gab es das alles 
nicht. Die hatten schon extra Wohnsiedlungen für ihre Veteranen. Vor 
2000 Jahren. Die wurden auch nicht zwangsabgelebt, oder noch gratis für 
Hilfsarbeiten benötigt. Sie hatten vor allem mietfreies Wohnen.



Uhu Uhuhu schrieb:

> Nicht zuletzt ist ein ansehnliches Obdachlosenheer auch eine Drohung
> gegen renitente H-4-"Kunden" und so zynisch,

Die borstigen widerwilligen Hartzer bekommen ja auch schon mal Sperren, 
und kein Geld mehr. Dann landen sie auch an der Tafel und in 
Suppenküchen, werden mit den richtig Obdachlosen bekannt gemacht.

Letztens bei Aldi war eine junge allein erziehende Mutter mit 
Lebensmittelgutschein vor mir. Die mußte mit dem Gutschein die ganze 
Monatsration auf einmal kaufen, und wußte dann nicht, wie sie die Waren 
nach Hause bekommt, ein paar km entfernt. Sie mußte dann mit Taschen und 
Rucksack wohl mehrmals laufen. Und der Verkäufer bei Aldi den 
Einkaufswagen im Hinterzimmer einschließen. Mann, das ist alles was...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Jetzt gebe ich Butter zu den Fischen

@ Wilhelm

alles was du beschrieben hast mit Ausnahme des Alkoholmisbrauchs habe 
ich an mir selbst mit Mitte 30 erlebt.

Scheidung,
Wohnungslos,
Joblos,
Antriebslos

wochelang das Bett nur zum WC und trinken (Tee+ Säfte)verlassen
 nicht essen
nicht einkaufen
nicht lesen
nicht fernsehen

die pure Depression

mein Vater hat mich in seiner Wohnung mit dem Nötigsten versorgt, konnte 
aber meine Depression nicht ertragen und ist selbst zu seiner Freundin 
emigriert.

Ich konnte kein Amt aufsuchen
Keine Anträge ausfüllen, nach ca. 1/2 Jahr habe ich mich zu 
Tagelöhnerjobs aufgerafft (Hornbach aufpacken).

Ich gebe niemanden schuld an meiner damaligen Situation außer mir selbst 
und weis mich damit mit vielen in not Geratenen einig.

Meine Berufsfähigkeit erlangte ich erst nach drei weiteren Jahren wieder 
es war ein schwerer Weg den ich ohne die Hilfe meines Vaters allein auf 
der Strasse nicht überlebt hätte.

Heute bin ich selbständig zufrieden und glücklich auch ohne Reichtum.

Danke meinem Vater, er hat mich mit seiner Empathie gerettet in dem er 
mir stets soviel half wie ich gerade annehmen konnte.

Namaste

von Juppi J. (juppiii)


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Michael Lieter schrieb:
> hätte ich ihm einfach 5 €
>
> gegeben um dem Mann zu helfen.

In den meisten Fällen wird Bares nicht in Essbares umgesetzt

von Michael L. (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)


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Zu der Zahl hat sich jetzt noch keiner geäußert - 300000 Obdachlose in 
Deutschland - ist das überhaupt realistisch?

Wenn man das symmetrisch umrechnet ergibt das ca. 3.75 Promille und für 
eine Kleinstadt mit 30000 Einwohnern 112 Obdachlose, für Hamburg z.B. 
6750 Obdachlose - das erscheint um Faktor 10 zu hoch.

Wenn es wirklich so viele wären, könnte man das ja auch für den 
Wahlkampf verwenden.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Deine Sorgen hätt ich gern

In welcher weise soll das denn nützlich sein. Als Wähler fallen 
Obdachlose schon mal aus die haben andere sorgen und können mangels 
Wohnsitz ihr Walrecht kaum ausüben, nicht mal an ihrem letzten Wohnort.

Bleibt noch sich auf deren Kosten zu profilieren. Da wird das Thema dann 
doch lieber totgeschwiegen, im nördlichen Italien Mitteleuropas wie auch 
im Rest der Welt.

ts ts ts

von Michael L. (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)


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Wollte man wirklich etwas dagegen unternehmen müsste man die Strukturen 
ändern welche dazu führen - das dürfte unmöglich sein.

von Juppi J. (juppiii)


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Warte nur ab,bald wird das Obdachlosengen  entdeckt.;-)

von Michael L. (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)


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Juppi J. schrieb:
> Warte nur ab,bald wird das Obdachlosengen  entdeckt.;-)

Das ist durchaus möglich. Dann darf man bei der Einstellung oder beim 
Partnertest gleich das entsprechende Gutachten vorlegen und somit würde 
Obdachlosigkeit aussterben.

Das ist aber wahrscheinlich nicht so, da Obdachlosigkeit ein 
multifaktorell gesellschaftlich bedingtes Problem ist. Und es somit nur 
für die jeweilige Gesellschaft eine Genetik geben kann, welche zur 
Obdachlosigkeit führt - z.B. bei uns Stolz und bei den Arabern Scham.

von Wilhelm F. (Gast)


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@Winne:

Reife Leistung, wirklich.



Michael Lieter schrieb:

> z.B. bei uns Stolz

Wo willst du hin mit dieser Aussage? Ja, man könnte gleich aus allen 
Arbeitnehmern Hartzer machen. Ich meine, Hartzer für Unternehmen. Dann 
wird das Land an Arbeitskraft so billig wie nur möglich.

von Uhu U. (uhu)


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Juppi J. schrieb:
> Warte nur ab,bald wird das Obdachlosengen  entdeckt.;-)

Die Nazis hatten es schonmal entdeckt. War gar nicht lustig.

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