Hallo, zusammen! Hat jemand schon einmal versucht, einen bürstenlosen Outrunner am Umfang mit einem bedruckten Papierstreifen zu bekleben, der von Fotodioden zwecks Ermittlung des korrekten Kommutationszeitpunkts abgetastet wird? Christian
Das hab ich mich auch schon gefragt, aber im Fehlerfall sollte man immer noch auf BEMF umschalten (bzw. dies automatisch tun) damit bei Verdreckung oder Ausfall des Motors nicht sofort das (vermutlich Fluggefährt) abstürzt ;) Nimm zum Drucken am besten einen Laserdrucker auf Laserfolie, ist nicht feuchtigkeitsempfindlich! Bin auf Ergebnisse gespannt! ;)
Hauke Radtki schrieb: > Bin auf Ergebnisse gespannt! Eigentlich hatte ich gehofft, hier selbst welche zu bekommen. :) Aber zumindest scheint das keine Schnapsidee zu sein. Zur Kodierung braucht man drei Bit. Jeder beliebigen Motorstellung kann somit eindeutig eine der sechs möglichen Kommutierungen zugewiesen werden. Das Timing ließe sich durch eine Verdrehung des Sensors verändern, bliebe aber (Nachteil!) ansonsten unveränderlich. Der Vorteil der ganzen Sache ist zum einen, dass man sich die Auswertung der BEMF erspart und dass man den Motor geregelt anlaufen bzw. mit niedrigen Drehzahlen laufen lassen kann. Ich weiß noch nicht, ob das den technischen Mehraufwand rechtfertigt. Christian
Christian Gudrian schrieb: > Ich weiß noch nicht, ob das den > technischen Mehraufwand rechtfertigt. Für Flugmodelle wohl nicht. Und für RC-Cars gibt es Motoren mit Hall-Sensoren. Oliver
Schade, ich hatte auch auf Erfahrungen gehofft ;) Ich komm leider erst nach den Klausuren (15. März) wieder zum Rumbasteln. Der Mehraufwand lohnt sich eigentlich nur, wenn Anlaufen unter Last gefordert ist, was bei Flugmodellen eigentlich nicht der Fall ist. Aber einfach ums mal gemacht zu haben lohnt es sich auf jeden Fall, es wird immer mal eine Situation kommen in der man das gebrauchen kann ;) Das Timing der Sensoren ist fest, ja, aber man kann den Controller auch aus aktueller Drehzahl und den Sensordaten ein neues Timing generieren lassen. (Eben ein Drehzahlabhängiges Delay)
Hauke Radtki schrieb: > Aber einfach ums mal gemacht zu haben lohnt es sich auf jeden Fall, es > wird immer mal eine Situation kommen in der man das gebrauchen kann ;) Wie würde man zweckmäßigerweise die optische Abtastung umsetzen? Eine kleine Platine mit einem SMD-Fotodioden-Array und einer lichtstarken Beleuchtung? Je nachdem, wie klein man das hinbekommt, kann man aus den drei Bit vielleicht schon acht (oder mehr?) machen. Dann hätte man schon eine vermutlich ausreichend genaue absolute Winkelposition. Christian
Christian Gudrian schrieb: > Wie würde man zweckmäßigerweise die optische Abtastung umsetzen? Reflexlichtschranke MfG Klaus
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