elko geplatzt? wie finden?

OP #2558661
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moin moin

beim anschluss eines pc's (gehäuse war auf) ist mir folgendes passiert: 
lauter knall, dann eine kleine rauchsäule (grau/weisser rauch) die 
langsam nach oben stieg und ein wenig stank.
auswirkungen auf den pc : auf anhieb keine. lief weiter, lässt sich aus 
und anschalten. doch wenn der pc etwas länger läuft friert er so nach ca 
12-24h ein. manchmal kann er noch einen "kernel panik" schreiben, 
manchmal ist er einfach "tot" (nicht ansprechbar).
habe nun ein wenig gegoogelt und hier gesucht und bin auf die idee 
gekommen es könnte ein elko sein der das zeitliche gesegnet hat. doch 
nun mein problem: es sind alle elkos vorhanden und sehen gut aus. also 
keine ausbeulungen etc. nun meine frage : könnte das auch was anderes 
gewesen sein? habe auf den plattensteckern mal gemessen und da kommen 
auch +5V und +12V an. kann es den elko so zerlegt haben das ich ihn gar 
nicht mehr sehe? aber wenn dem so ist, sollte man ja auf der platine 
wenigstens einen "kartzer" oder "schmauchspuren" zeigen.

grüße
#2559477
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Hach, wie erheiternd :)

Wenn Du schon dabei bist, dann prüfe auch die paporka.

Ich hatte aber mal ein ähnliches Problem mit einem Röhrenmonitor. Der 
hatte eine Zoom-Funktion. Resident Evil lief damals nur im Window-Mode, 
also hab ich den Zoom halt hochgedreht. Als dann das Spiel aber 
irgendwie die Auflösung änderte, machte es nur ein kurzes Britzel im 
Monitor, bild war schwarz, und es kam erstaunlich viel Rauch heraus. Als 
geschulter Bauteilgriller war klar, dass ein Widerstand abgeraucht ist. 
Ich wollte den Fehler finden, schaltete das Teil nochmal an, und er 
stank und rauchte noch mehr. Wie das aber dann immer so schön ist: Kaum 
hat man das Gehäuse in stundenlanger Arbeit aufbekommen (die Schrauben 
und Spritzgusshaken sind teilweise wirklich gut versteckt) lief das Teil 
wieder absolut problemlos. Man möchte einen, dass wenn ein Bauteil so 
riecht, muss es schwarz sein. Pustekuchen. Außer jeder menge Dreck und 
Staub, den so eine Röhre im laufe der Jahre hineingesaugt hat, nichts zu 
finden.

Der Knall lässt jedenfalls stark auf einen Elko schließen. Ich habe 
erlebt, dass diese nicht unbedingt an der Sollbruchstelle reißen, 
sondern auch nach unten hin aufplatzen. Optisch sieht man da keinen 
Unterschied. Spontan hätte ich daher auf die Kondensatoren am 
Spannungswandler vom Prozessor getippt.
Gast #2563019
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Ben _ schrieb:
>> Hallo? Das waren nur 24V!
> Ja hallo?! Schau Dir den Bombenkrater doch mal an! :D

Lothar Miller schrieb:
> Ben _ schrieb:
>> Aber wer klemmt denn auch 400V 3AC an den IDE-Bus... ;)
> Hallo? Das waren nur 24V! Und ein kleiner Auffrischungskurs zum Thema:
> "Man sollte zum Löten immer das Gerät ausschalten."   ;-)

Hab mal einen PentiumIII CPU gesprengt. Sah ähnlich aus.
Geht mit nem dicken 6V Akku wunderbar. Der Strom ist entscheident.

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