Gast
#2560932
Moin, noch ein paar Wochen und die Regelungstechnik Klausur steht an. Natürlich wird fleißig gelernt und geübt. Jedoch hänge ich an einer Aufgabe fest. Sollte eigentlich nichts schweres sein, aber irgendwie finde ich nicht auf den richtigen Weg. Ich habe folgendes Schaltbild: http://matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/uploads/8/28517_etechnik.jpg (L und C sind bei mir getauscht, sollte aber nicht das Problem sein) Für U_i habe ich u(t) und für U_0 habe ich hier y(t). Von dieser Schaltung soll nun erstmal die Differentialgleichung aufgestellt werden, welche den Zusammenhang zwischen Eingangsspannung u(t) und Ausgangsspannung y(t) beschreibt. Ich weiß das für die einzelnen Bauteile folgendes gilt: R: u_R = R * i (wobei u_R = y(t) ist) C: i = C * du_C/dt bzw. i = C * 'u_C (' Soll Ableitung bedeuten) L: u_L = L * di/dt bzw. u_L = L * 'i Die Beziehung zwischen den Bauteilen ist: u_C + u_L + u_R = u(t) Wenn ich nun alles einsetze komme ich auf: u_C + LC * ''u_C + RC * 'u_C = u(t) Wenn ich das nun nach der Ableitung sortiere habe ich folgendes: LC * ''u_C + RC * 'u_C + u_C = u(t) So jetzt kommt der Knackpunkt. Das muss ja irgendwie allgemein Formuliert werden. (Für die nächste Teilaufgabe soll ich das Struktubild erstellen, dafür brauche ich das "Allgemein") Ich weiß das wieder folgende Zusammenhänge existieren: Verstärkung: K = 1/LC | nach LC umgestellt LC = 1/K Zeitkonstante: T = RC Das kann ich ja nun in meine Differentialgleichung einsetzten: 1/K * ''u_C + T * 'u_C + u_C = u(t) Ich weiß ausserdem noch, dass u(t) (Eingangsspannung) der Sollwert (bei uns auch u(t) benannt) ist. Nun stehe ich vor dem Problem das die Ausgangsgröße y(t) die Spannung über dem Widerstand ist. Irgendwie komme ich an diesem Punkt nicht weiter. Ich habe ja irgendwo kein u_R mehr drin?! Oder muss ich das gar nicht erst einsetzen?