Offiziell: ASUS hat keine Interesse an Linux!

Gast #2561103
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Mit dem Asus Mainboard "P8P67-M" funktionieren Suspend und Hibernate 
unter Ubuntu und anderen Linux Distris nicht, was im Netz hinreichen 
dokumentiert ist ( z.B. https://lkml.org/lkml/2011/12/28/153 ). Dies ist 
wohl mit einem Kernel Patch reparabel: http://blog.le-vert.net/?p=24 . 
Mir fehlen die Kenntnisse, um zu beurteilen, ob die Ursache ein Bug im 
BIOS oder im Kernel ist. Fest steht, dass dieser Fehler nicht mit 
Windows 7 auftritt. Auf meine Anfrage kam von ASUS Deutschland folgende 
Antwort: "...leider machen wir keinen Linux Support, diesbezüglich 
werden die Platinen darunter nicht getestet und es wird auch nichts dazu 
gemacht...." Immerhin "leider". Tja, arbeitet ASUS denn nur mit MS 
zusammen...?
#2561198
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Immer das gleiche Problem:

Die Bios-Programmierer passen die ACPI-Tabellen nur soweit an, bis 
Windows booten mag, nicht soweit bis sie korrekt sind und der 
Spezifikation entsprechen.

Dann müssen eben die Linux-Programmierer selbst ran, und die Fehler 
wieder geradepatchen...

Ist zwar ärgerlich, aber schon seit der ACPI-Einführung so.
Gast #2561226
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Also ich verstehe dein Problem nicht. In dem zweiten Link steht als 
erster Satz das die Boards ACPI 5.0 benutzen und der aktuelle Kernel das 
nicht unterstützt. Wie du das patchen kannst steht da auch.

Was soll Asus da jetzt machen? Dir nen Kernel compilen?
Gast #2561490
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mmh schrieb:
> Also ich verstehe dein Problem nicht.

Das sagen die Linux-Nerds immer, wenn ein normaler User ein Problem hat.

> In dem zweiten Link steht als
> erster Satz das die Boards ACPI 5.0 benutzen und der aktuelle Kernel das
> nicht unterstützt.

Aha. Und das hilft Otto Normaluser jetzt wie?

> Wie du das patchen kannst steht da auch.

Und noch eine Linux-Nerd-Aussage. Jeder User muss natürlich wissen, wie 
man einen Kernel kompiliert und einbindet...
Gast #2561574
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Jennifer schrieb:
> Und noch eine Linux-Nerd-Aussage. Jeder User muss natürlich wissen, wie
> man einen Kernel kompiliert und einbindet...

Natürlich muss man das nicht, aber man kann dann auch nicht die Schuld 
beim Hersteller der Hardware suchen. Ausserdem muss man halt frickeln 
wenn man Linux benutzen will. Bei mir gings bis jetzt noch nie ohne, 
auch nicht mit Ubuntu.
Gast #2562353
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Ubuntuer schrieb:
> "...leider machen wir keinen Linux Support, diesbezüglich
> werden die Platinen darunter nicht getestet und es wird auch nichts dazu
> gemacht...."

Nicht nur das, die machen ja generell schlechten bis gar keinen Support 
:D Gutes Beispiel ist die A6000er Notebook-Reihe (schon etwas älter). 
Litten alle unter Überhitzungsproblemen wegen schlecht durchdachtem 
Kühlerdesign. Was macht also Asus? Geht hin und bringt ein BIOS-Update 
raus mit der Vermerk dass es verhindert dass der Lüfter sich zu früh 
abschaltet. Was tut es wirklich? Lässt den Lüfter durchgängig auf 
höchster Stufe laufen. 1a Problemlösung ;)

Von daher: nicht traurig sein und in Zukunft vielleicht einen Hersteller 
nehmen der gegenüber Linux nicht ganz so abgeneigt ist.
#2564830
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Reinhard S. schrieb:
> Peter schrieb:
>> Von daher: nicht traurig sein und in Zukunft vielleicht einen Hersteller
>> nehmen der gegenüber Linux nicht ganz so abgeneigt ist.
>
> War Asus nicht der Hersteller, der den Netbook-Boom mit einem eeePC
> losgetreten hat, auf dem Linux lief?

Ja, aber die Linux-Netbooks waren nie so der kracher, die mit XP 
verkauften sich deutlich besser.

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