Das Poti im Gossen Konstanter springt. Das sind 32kOhm. So ein blaues Bourns-Teil. Wo bekommt man das denn außer vom Hersteller? Kontaktspray rein hat was gebracht. Nur leider eben nur für ein paar Tage. Hat da jemand einen Hinweis auf eine bessere Lösung?
Matthias W. schrieb: > Wo bekommt man das denn außer vom Hersteller? Übliche Verdächtige Wo hast du es denn nicht gefunden? Sicher dass es so ein 'krummer' Wert ist?
alte mehrgangpotis springen gern mal. auf ebay bekommst du günstig ersatz. und: bitte höre auf, kontaktspray für elektronik zu benutzen :)
Wenn man weiß mit Kontakspray umzugehen, so ist das durchaus eine Variante. Neu wird dadurch aber nichts. Gute Ergebnisse, falls Mecahnik ok, erhält man mit Reinigung durch Kontaktspray (Reiniger) vom Originalhersteller und nachträglichem sehr sparsamen Einsatz von Kontakt WL. Dazu mußt Du das Poti aber mechanisch freilegen und spätestens jetzt sollte ein Neukauf sinvoller erscheinen.
pit p. schrieb: > alte mehrgangpotis springen gern mal. ja. Leider ! Es ist ungünstig wenn beim feinfühligen Drehen die Spannung wilde Sprünge nach oben macht. > auf ebay bekommst du günstig ersatz. Danke für den Hinweis. Kannst Du mir sagen wie ich da was finden kann? Wenn ich 10-Gang eingebe finde ich kein 32kOhm.5k gibt es, 100k, 10k.
Udo Schmitt schrieb: > Sicher dass es so ein 'krummer' Wert ist? ja. Gossen verwendet 1mA Strom. Da sind 32k dann 32V. Sonst wäre die Sache ja einfach.
Elektor schrieb: > Wenn man weiß mit Kontakspray umzugehen, so ist das durchaus eine > Variante. das hoffte ich ja. > Neu wird dadurch aber nichts. klar. Ich vermute, daß das Gerät durch Raucher geschädigt wurde. Ich hatte vor Jahren mal einen Verstärker, der bei Rauchern stand. Da musste ich alle Schalter auslöten, zerlegen und mechanisch putzen. Seitdem geht er wieder. Wie der Rauch ins Poti kommt, keine Ahnung. Eigentlich sieht es ja verschlossen aus. Die Tastatur hatte jedoch dieselben Kontaktprobleme. Die bekam ich mit Zerlegen der Tastatur und Spray und 100x betätigen in den Griff. > Gute Ergebnisse, falls Mecahnik ok, erhält man mit Reinigung durch > Kontaktspray (Reiniger) vom Originalhersteller ich verwendete Kontakt Gold 2000. Eine Flasche Kontakt 60 ist auch noch da. Seitdem mir Cu-Kontakte mal grün wurden nehme ich das nicht mehr so gern. > und nachträglichem sehr > sparsamen Einsatz von Kontakt WL. Kontakt 61 habe ich noch. > Dazu mußt Du das Poti aber mechanisch freilegen Das habe ich getan. War nicht so schlimm. Einfach seitlich die beiden Metallfahnen wegbiegen, das Blech nach vorne abziehen und den Drehteil rausziehen. Dann Spray rein und wieder einbauen und einige Male drehen. Eine Weile ging es dann prima ohne Sprünge.
Udo Schmitt schrieb: > Hmm, Schaltplan? habe ich leider nicht. > Regelung anpassen so daß es mit 10k oder 25k geht. die Konstantstromquelle wirkt wohl auch auf das Strompoti. Drehen an den 15 Trimmern ins Blaue hinein möchte ich nicht. Damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.
Matthias W. schrieb: > ja. Gossen verwendet 1mA Strom. Da sind 32k dann 32V. Wenn das tatsächlich so ist, kannst du einen OpAmp mit irgendeinem Potentiometer auf eine Ausgangsspannung von 0..32V steuern und den anstelle des Potis anschliessen. Der Opamp muss also von 0..35V arbeiten und 1mA aufnehmen können, das ist durchaus machbar. Was dabei verlorengeht ist die möglicherweise hohe Präzision der 1mA Quelle, dafür gilt die Präzision der Opamp-Schaltung. Oder du benutzt ein 25k-Poti und verstärkst die Spannung um den Faktor 1,28. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die interne Schaltung so einfach ist. Ein Schaltplan wäre schon hilfreich. Gruss Reinhard
Hallo, wird das Poti wirklich als Poti oder nur als veränderbarer Widerstand (Drahtbrücke am Poti)benutzt? Im 2.Fall kannst Du auch ein 50k Poti shunten, Einstellung ist dann nicht ganz linear aber das sollte nicht stören. MfG
Volker S. schrieb: > Einstellung ist dann > nicht ganz linear aber das sollte nicht stören. Schon, wenn da z.B. ein Drehknopf mit Zählwerk oder Digitalanzeige drauf ist und der angezeigte Wert IST der Sollwert. So was war früher üblich, meiner Erinnerung nach gerade auch bei Gossen. Gruss Reinhard
Matthias W. schrieb: > Das Poti im Gossen Konstanter springt. Das sind 32kOhm. So ein blaues > Bourns-Teil. Wo bekommt man das denn außer vom Hersteller? > > Kontaktspray rein hat was gebracht. Nur leider eben nur für ein paar > Tage. Hat da jemand einen Hinweis auf eine bessere Lösung? Ich schau mal am WE im Handlager, so ein Originalteil müßte ich haben.
Reinhard Kern schrieb: > Wenn das tatsächlich so ist, kannst du einen OpAmp mit irgendeinem > Potentiometer auf eine Ausgangsspannung von 0..32V steuern und den > anstelle des Potis anschliessen. Der Opamp muss also von 0..35V arbeiten > und 1mA aufnehmen können, das ist durchaus machbar. Das ginge natürlich. Den Aufwand möchte ich halt nicht treiben. > Ich bin mir aber nicht sicher, ob die interne Schaltung so einfach ist. > Ein Schaltplan wäre schon hilfreich.# ich habe Pläne von neueren Geräten. Da ist halt manches anders. Natürlich kann ich Gossen - heute Camille Bauer mal fragen. Normalerweise sind sie sehr nett. So war das jedenfalls das letzte Mal als ich zu einem Ladegerät etwas brauchte.
Volker S. schrieb: > wird das Poti wirklich als Poti oder nur als veränderbarer Widerstand > (Drahtbrücke am Poti)benutzt? es wird als Widerstand verwendet. > Im 2.Fall kannst Du auch ein 50k Poti shunten, Einstellung ist dann > nicht ganz linear aber das sollte nicht stören. da hast Du recht. Das ginge wohl. Es geht halt Auflösung verloren. Da denke ich lieber nochmal über ein Spray nach. Ich kann ja auch mit einem Wattestäbchen mal die Spirale abreiben.
Andrew Taylor schrieb: > Ich schau mal am WE im Handlager, so ein Originalteil müßte ich haben. Danke Andrew.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.