10-Gang-Poti 32k springt

OP #2562974
Das Poti im Gossen Konstanter springt. Das sind 32kOhm. So ein blaues 
Bourns-Teil. Wo bekommt man das denn außer vom Hersteller?

Kontaktspray rein hat was gebracht. Nur leider eben nur für ein paar 
Tage. Hat da jemand einen Hinweis auf eine bessere Lösung?
Gast #2563052
alte mehrgangpotis springen gern mal.

auf ebay bekommst du günstig ersatz.

und: bitte höre auf, kontaktspray für elektronik zu benutzen :)
Gast #2563076
Wenn man weiß mit Kontakspray umzugehen, so ist das durchaus eine 
Variante.
Neu wird dadurch aber nichts.

Gute Ergebnisse, falls Mecahnik ok, erhält man mit Reinigung durch 
Kontaktspray (Reiniger) vom Originalhersteller und nachträglichem sehr 
sparsamen Einsatz von Kontakt WL.

Dazu mußt Du das Poti aber mechanisch freilegen und spätestens jetzt 
sollte ein Neukauf sinvoller erscheinen.
OP #2563150
pit p. schrieb:
> alte mehrgangpotis springen gern mal.

ja. Leider !
Es ist ungünstig wenn beim feinfühligen Drehen die Spannung wilde 
Sprünge nach oben macht.

> auf ebay bekommst du günstig ersatz.

Danke für den Hinweis.
Kannst Du mir sagen wie ich da was finden kann?
Wenn ich 10-Gang eingebe finde ich kein 32kOhm.5k gibt es, 100k, 10k.
OP #2563170
Elektor schrieb:
> Wenn man weiß mit Kontakspray umzugehen, so ist das durchaus eine
> Variante.

das hoffte ich ja.

> Neu wird dadurch aber nichts.

klar. Ich vermute, daß das Gerät durch Raucher geschädigt wurde. Ich 
hatte vor Jahren mal einen Verstärker, der bei Rauchern stand. Da musste 
ich alle Schalter auslöten, zerlegen und mechanisch putzen. Seitdem geht 
er wieder.

Wie der Rauch ins Poti kommt, keine Ahnung. Eigentlich sieht es ja 
verschlossen aus. Die Tastatur hatte jedoch dieselben Kontaktprobleme. 
Die bekam ich mit Zerlegen der Tastatur und Spray und 100x betätigen in 
den Griff.

> Gute Ergebnisse, falls Mecahnik ok, erhält man mit Reinigung durch
> Kontaktspray (Reiniger) vom Originalhersteller

ich verwendete Kontakt Gold 2000. Eine Flasche Kontakt 60 ist auch noch 
da. Seitdem mir Cu-Kontakte mal grün wurden nehme ich das nicht mehr so 
gern.

> und nachträglichem sehr
> sparsamen Einsatz von Kontakt WL.

Kontakt 61 habe ich noch.

> Dazu mußt Du das Poti aber mechanisch freilegen

Das habe ich getan. War nicht so schlimm. Einfach seitlich die beiden 
Metallfahnen wegbiegen, das Blech nach vorne abziehen und den Drehteil 
rausziehen. Dann Spray rein und wieder einbauen und einige Male drehen. 
Eine Weile ging es dann prima ohne Sprünge.
Gast #2564491
Matthias W. schrieb:
> ja. Gossen verwendet 1mA Strom. Da sind 32k dann 32V.

Wenn das tatsächlich so ist, kannst du einen OpAmp mit irgendeinem 
Potentiometer auf eine Ausgangsspannung von 0..32V steuern und den 
anstelle des Potis anschliessen. Der Opamp muss also von 0..35V arbeiten 
und 1mA aufnehmen können, das ist durchaus machbar. Was dabei 
verlorengeht ist die möglicherweise hohe Präzision der 1mA Quelle, dafür 
gilt die Präzision der Opamp-Schaltung.

Oder du benutzt ein 25k-Poti und verstärkst die Spannung um den Faktor 
1,28.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob die interne Schaltung so einfach ist. 
Ein Schaltplan wäre schon hilfreich.

Gruss Reinhard
#2564524
Hallo,

wird das Poti wirklich als Poti oder nur als veränderbarer Widerstand 
(Drahtbrücke am Poti)benutzt?

Im 2.Fall kannst Du auch ein 50k Poti shunten, Einstellung ist dann 
nicht ganz linear aber das sollte nicht stören.

MfG
Gast #2564568
Volker S. schrieb:
> Einstellung ist dann
> nicht ganz linear aber das sollte nicht stören.

Schon, wenn da z.B. ein Drehknopf mit Zählwerk oder Digitalanzeige drauf 
ist und der angezeigte Wert IST der Sollwert. So was war früher üblich, 
meiner Erinnerung nach gerade auch bei Gossen.

Gruss Reinhard
#2564577
Matthias W. schrieb:
> Das Poti im Gossen Konstanter springt. Das sind 32kOhm. So ein blaues
> Bourns-Teil. Wo bekommt man das denn außer vom Hersteller?
>
> Kontaktspray rein hat was gebracht. Nur leider eben nur für ein paar
> Tage. Hat da jemand einen Hinweis auf eine bessere Lösung?

Ich schau mal am WE im Handlager,  so ein Originalteil müßte ich haben.
OP #2564599
Reinhard Kern schrieb:
> Wenn das tatsächlich so ist, kannst du einen OpAmp mit irgendeinem
> Potentiometer auf eine Ausgangsspannung von 0..32V steuern und den
> anstelle des Potis anschliessen. Der Opamp muss also von 0..35V arbeiten
> und 1mA aufnehmen können, das ist durchaus machbar.

Das ginge natürlich. Den Aufwand möchte ich halt nicht treiben.

> Ich bin mir aber nicht sicher, ob die interne Schaltung so einfach ist.
> Ein Schaltplan wäre schon hilfreich.#

ich habe Pläne von neueren Geräten. Da ist halt manches anders. 
Natürlich kann ich Gossen - heute Camille Bauer mal fragen. 
Normalerweise sind sie sehr nett. So war das jedenfalls das letzte Mal 
als ich zu einem Ladegerät etwas brauchte.
OP #2564603
Volker S. schrieb:
> wird das Poti wirklich als Poti oder nur als veränderbarer Widerstand
> (Drahtbrücke am Poti)benutzt?

es wird als Widerstand verwendet.

> Im 2.Fall kannst Du auch ein 50k Poti shunten, Einstellung ist dann
> nicht ganz linear aber das sollte nicht stören.

da hast Du recht. Das ginge wohl. Es geht halt Auflösung verloren. Da 
denke ich lieber nochmal über ein Spray nach. Ich kann ja auch mit einem 
Wattestäbchen mal die Spirale abreiben.

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