Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Array neu mit werten füllen


von Alex (Gast)


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Hallo,

ich benutze in einem Programm meines ATMega8 viele eindimensionale 
Arrays mit gleicher Länge.
Kann ich hierfür nur eines nutzen, in welchem ich die Werte (je nach 
Programmteil) ändere?

int test_array[4];

test_array = {1, 2, 10, 100};
... weitere Code ...

test_array = {30, 40, 4, 5};
... weitere Code ...

test_array = {3, 3, 5, 5};
... weitere Code ...

usw..

Geht sowas?
In meinem C-Buch (und im Internet) finde ich hierzu nichts.

Danke.

von Silvan K. (silvan) Benutzerseite


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Warum probierst du es nicht aus?

von Alex (Gast)


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weil er mir bei allem was ich probiere immer Fehler bringt ;-)

von Lehrmann M. (ubimbo)


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Hallo,

nein ein Array kann man nur einmal mit Werten deklarieren .
Eine Redeklaration ist in nativem C nicht vorgesehen. Bei höhreren 
Hochsprachen gibt es das dann, z.B. ReDim in Visual Basic.

Wirst mit einer For-Schleife reinschreiben müssen oder alternativ ganzes 
Programm auf Pointer umstellen, je nach Anwendung.

Das was du vorhast funktioniert in jedem Fall nicht. Das macht kein 
Compiler mit :-D

von pompete (Gast)


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Alex schrieb:
> weil er mir bei allem was ich probiere immer Fehler bringt ;-)

.....da hilft nur:

-fehler analysieren
-fehler korrigieren
-aus fehler lernen
-freuen da man selber darauf gekommen ist....

klingt jetzt wirklich doof, aber durch die erkennung der eigenen fehler 
lernt man am effektivsten!
wenn du hier im forum fragst wird es immer einen netten user geben der 
dir hilft, aber sieh es als knobelaufgabe und versuch es so gut wie 
möglich selbst herauszufinden.....glaub mir, der erfolg macht süchtig 
und man lernt dabei wie von zauberhand ;-)

von Alex (Gast)


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@ Michael:
Vielen Dank, irgendwie hab ich das "befürchtet".
Das Programm läuft ja, so wäre es halt schöner gewesen.

@ Rest:
Wenns nicht geht macht das Probieren wenig Sinn!

von Cyblord -. (cyblord)


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Man muss halt den Unterschied verstehen, zwischen dem was zur 
Compilierzeit und was zur Laufzeit passiert. Die Frage zeigt doch dass 
genau da das Defizit liegt.
Programmieren per try&error ist nicht so prall. Vorallem wenns dann mal 
zu einem Problem kommt welches dir nicht sofort der Compiler um die 
Ohren haut, sondern sich erst im Betrieb zeigt.

gruß cyblord

von pompete (Gast)


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Alex schrieb:
> Wenns nicht geht macht das Probieren wenig Sinn!

...wie gesagt, nicht nur probieren, sondern analysieren ;-)

cyblord ---- schrieb:
> Man muss halt den Unterschied verstehen, zwischen dem was zur
> Compilierzeit und was zur Laufzeit passiert. Die Frage zeigt doch dass
> genau da das Defizit liegt.

...ja,das denk ich auch


> Programmieren per try&error ist nicht so prall. Vorallem wenns dann mal
> zu einem Problem kommt welches dir nicht sofort der Compiler um die
> Ohren haut, sondern sich erst im Betrieb zeigt.

...wie wahr, wie wahr.....

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