Hallo allerseits! Kurze Frage an alle LTspice-Nutzer: SPICE an sich bietet normalerweise die Möglichkeit über die Direktive ".SENS" die Abhängigkeit eines bestimmten Wertes von allen vorhandenen Parametern zu berechnen (also die Ableitungen erster Ordnung). Dokumentation: http://bwrc.eecs.berkeley.edu/Classes/IcBook/SPICE/UserGuide/analyses.html#856 Beispielrechnung: http://www.ecircuitcenter.com/Circuits/DC%20Sens/DC%20Sens2.htm LTspice scheint das nicht zu können und spuckt nur eine plumpe Fehlermeldung aus: "SPICE Error: Sensitivity Analysis not supported". Ich verwende LTspice IV (Ver 4.13r); wurde diese Analyse im Laufe der Versionsgeschichte irgendwann entfernt, gab es das nie in LTspice oder bin ich einfach zu doof, das Programm zu bedienen? Viele Grüße
Linear sagt, dass die ihren SPICE-Kern neu geschrieben haben. Schon möglich, dass .sense dabei auf der Strecke geblieben ist.
Hannes Jaeger schrieb: > Linear sagt, dass die ihren SPICE-Kern neu geschrieben haben. Schon > möglich, dass .sense dabei auf der Strecke geblieben ist. Hab gerade noch ein zweites Mal die Anleitung durchsucht und festgestellt, dass das Dokument "scad3.pdf" heißt - scheinbar hat sich an dem Funktionsumfang seit der letzten Hauptversion nichts Grundlegendes geändert. Wundert mich, dass das schlichtweg nicht implementiert sein soll. Die Analyse ist sinnvoll und der Programmieraufwand für einen Diffenzenquotienten bewegt sich in einer Espilon-Umgebung um Null. Umgedreht dauert es eine gefühlte Ewigkeit jeden Parameter einzeln zu variieren. Vielleicht wende ich mich damit mal direkt an LTC.
Jan R. schrieb: > Hannes Jaeger schrieb: >> Linear sagt, dass die ihren SPICE-Kern neu geschrieben haben. Schon >> möglich, dass .sense dabei auf der Strecke geblieben ist. > > Hab gerade noch ein zweites Mal die Anleitung durchsucht und > festgestellt, dass das Dokument "scad3.pdf" heißt - scheinbar hat sich > an dem Funktionsumfang seit der letzten Hauptversion nichts > Grundlegendes geändert. > > Wundert mich, dass das schlichtweg nicht implementiert sein soll. Die > Analyse ist sinnvoll und der Programmieraufwand für einen > Diffenzenquotienten bewegt sich in einer Espilon-Umgebung um Null. > Umgedreht dauert es eine gefühlte Ewigkeit jeden Parameter einzeln zu > variieren. > > Vielleicht wende ich mich damit mal direkt an LTC. Hallo Jan, hast Du Dich zufällig in dieser Sache an LT gewendet? Mich würde eine .sense-Analyse auch interessieren. Gruß, Michael
> Hallo Jan, > > hast Du Dich zufällig in dieser Sache an LT gewendet? > Mich würde eine .sense-Analyse auch interessieren. > > Gruß, > Michael Hallo Michael, ich habe Mike heute gefragt ob er die .sense Analyse einbauen wird. Er hat mir zurückgeschrieben, dass er das nicht geplant hat und auch nicht beabsichtigt. Er hat mich dabei auf .step verwiesen. Vielleicht könnte mal jemand ein Programm (C?) oder Script für Python oder Perl schreiben und eine ähnliche Funktionalität extern zu implementieren. Dazu müsste man in der Netzliste immer einen Bauteilwert oder Parameter ändern, dann LTspice im Batch-Modus ausführen, Ergebnis aus dem raw-File oder dem log-File auslesen und in eine Text-Datei speichern. Gruß Helmut
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