Daten mit 250kbps über IR unempfindlich gegen Fremdlicht?

Gast #2569916
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Hi,

angenommen ich möchte Daten mit 250kilobit/sekunde also 250khz über IR 
senden und möchte das ganze gegen Fremdlichteinwirkung schützen indem 
ich diese Daten auf eine höhere Trägerfrequenz aufmoduliere, wie muss 
ich die Trägerfrequenz wählen? Reicht eine doppelt so hohe Frequenz oder 
muss ich hier in den Mhz-Bereich gehen?

Desweiteren, wie wird das Empfängersignal dann verarbeitet? 
Bandpassfilter oder Hochpassfilter? Der Filter wird ja, zumindest im 
Falle eines Bandpass, sämtliche scharfe Taktflanken glattbügeln. Ist 
dann das aufmodulierte Signal überhaupt noch gescheit erkennbar?

lg PoWl
(Firma: matzetronics) #2569931
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Da hast du mehrere Möglichkeiten:
1. Du wählst eine Kodierung, die Takt und Daten in einem gemeinsamen 
Signal trägt. ( NRZ,Manchester, SP/DIF o.ä. ) Die Trägerfrequenz ist 
dann gleich 250kbit.
2. Du wählst eine mindestens doppelte so hohe Trägerfrequenz wie deine 
Daten. Da dann allerdings nur 2 Maxima ein z.B. 'high' darstellen, 
solltest du aus praktischen (Filter-) Gründen eine 3-4 mal so hohe 
Trägerfrequenz wählen, z.B. 1 Mhz.
Gast #2570070
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Ben jamin schrieb:
> Hast du denn Infrarot-Fremdlichtquellen die sich im kHz Bereich ändern?

Fernbedienungen senden doch gerne mal mit 30..40kHz oder? OK da würde es 
auch ausreichen einfach alles unterhalb meiner Signalfrequenz 
wegzufiltern. Eine Kodierung macht Sinn, denn so kann ich erkennen ob 
überhaupt ein Signal ankommt.

Nächstes problem wäre: Wie moduliere ich eine High-Power LED bzw. die 
zugehörige Konstantstromquelle (linearregelung macht hier wohl sinn??) 
mit 250kHz?

Das ganze soll übrigens eine DMX-Lichtbrücke werden. Theoretisch würde 
es ausreichen wenn ich mit der Taktfrequenz noch weiter runtergehe, ich 
brauche nicht alle 512 Kanäle.
#2570158
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@  PoWl (Gast)

>angenommen ich möchte Daten mit 250kilobit/sekunde also 250khz über IR
>senden und möchte das ganze gegen Fremdlichteinwirkung schützen indem
>ich diese Daten auf eine höhere Trägerfrequenz aufmoduliere, wie muss
>ich die Trägerfrequenz wählen?

Kommt auf die Modulation an.

> Reicht eine doppelt so hohe Frequenz

Ein einfacher Ansatz wäre Manchesterkodierung. Macht auch Ethernet so. 
Kann man leicht erzeugen, übertragen, filtern, dekodieren. Bandbreite 
ist hier ja nciht das Problem.

>oder muss ich hier in den Mhz-Bereich gehen?

Nein.

>Desweiteren, wie wird das Empfängersignal dann verarbeitet?
>Bandpassfilter oder Hochpassfilter?

Bandpass.

> Der Filter wird ja, zumindest im
>Falle eines Bandpass, sämtliche scharfe Taktflanken glattbügeln.

Nicht bei genügend Bandbreite.

>Ist dann das aufmodulierte Signal überhaupt noch gescheit erkennbar?

Sicher.

MFG
Falk

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