Hi, angenommen ich möchte Daten mit 250kilobit/sekunde also 250khz über IR senden und möchte das ganze gegen Fremdlichteinwirkung schützen indem ich diese Daten auf eine höhere Trägerfrequenz aufmoduliere, wie muss ich die Trägerfrequenz wählen? Reicht eine doppelt so hohe Frequenz oder muss ich hier in den Mhz-Bereich gehen? Desweiteren, wie wird das Empfängersignal dann verarbeitet? Bandpassfilter oder Hochpassfilter? Der Filter wird ja, zumindest im Falle eines Bandpass, sämtliche scharfe Taktflanken glattbügeln. Ist dann das aufmodulierte Signal überhaupt noch gescheit erkennbar? lg PoWl
Da hast du mehrere Möglichkeiten: 1. Du wählst eine Kodierung, die Takt und Daten in einem gemeinsamen Signal trägt. ( NRZ,Manchester, SP/DIF o.ä. ) Die Trägerfrequenz ist dann gleich 250kbit. 2. Du wählst eine mindestens doppelte so hohe Trägerfrequenz wie deine Daten. Da dann allerdings nur 2 Maxima ein z.B. 'high' darstellen, solltest du aus praktischen (Filter-) Gründen eine 3-4 mal so hohe Trägerfrequenz wählen, z.B. 1 Mhz.
Hast du denn Infrarot-Fremdlichtquellen die sich im kHz Bereich ändern?
Ben jamin schrieb: > Hast du denn Infrarot-Fremdlichtquellen die sich im kHz Bereich ändern? Fernbedienungen senden doch gerne mal mit 30..40kHz oder? OK da würde es auch ausreichen einfach alles unterhalb meiner Signalfrequenz wegzufiltern. Eine Kodierung macht Sinn, denn so kann ich erkennen ob überhaupt ein Signal ankommt. Nächstes problem wäre: Wie moduliere ich eine High-Power LED bzw. die zugehörige Konstantstromquelle (linearregelung macht hier wohl sinn??) mit 250kHz? Das ganze soll übrigens eine DMX-Lichtbrücke werden. Theoretisch würde es ausreichen wenn ich mit der Taktfrequenz noch weiter runtergehe, ich brauche nicht alle 512 Kanäle.
@ PoWl (Gast) >angenommen ich möchte Daten mit 250kilobit/sekunde also 250khz über IR >senden und möchte das ganze gegen Fremdlichteinwirkung schützen indem >ich diese Daten auf eine höhere Trägerfrequenz aufmoduliere, wie muss >ich die Trägerfrequenz wählen? Kommt auf die Modulation an. > Reicht eine doppelt so hohe Frequenz Ein einfacher Ansatz wäre Manchesterkodierung. Macht auch Ethernet so. Kann man leicht erzeugen, übertragen, filtern, dekodieren. Bandbreite ist hier ja nciht das Problem. >oder muss ich hier in den Mhz-Bereich gehen? Nein. >Desweiteren, wie wird das Empfängersignal dann verarbeitet? >Bandpassfilter oder Hochpassfilter? Bandpass. > Der Filter wird ja, zumindest im >Falle eines Bandpass, sämtliche scharfe Taktflanken glattbügeln. Nicht bei genügend Bandbreite. >Ist dann das aufmodulierte Signal überhaupt noch gescheit erkennbar? Sicher. MFG Falk
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