7 Segment anzeige zurücklesen

Gast #2572177
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Tach zusammen,

mein Arbeitskollege und ich grübeln gerade darüber, wie man mathematisch 
herleiten kann, welche Segmente man mindestens auslesen muss um alle 
Zahlen von 0 - 9 zurücklesen zu können. Wir sind durch rumprobieren 
darauf gekommen, dass Segement c und d nicht nötig sind um die Zahlen 
von 0 - 9 eindeutig zu bestimmen. Aber wie könnte man da mehr 
systematisch rangehen um das herauszufinden?

Gruß

Nils
Gast #2572187
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Bin kein Mathematiker, aber ein einfacher "Algorithmus" wäre, angesichts 
der kleinen Datenmenge, immer ein Bit wegzulassen, dann zu prüfen, ob 
sich einer der 10 Datensätze wiederholt. Wenn ja: Bit wird benötigt, 
anderes Bit weglassen und erneut probieren. Wenn nein, diesen Zustand 
als neuen Ausgangszustand annehmen und um ein weiteres Bit kürzen. Bis 
diese Aktion mit jedem der ursprünglichen Bits keinen Erfolg mehr 
bringt, dann sind nur die übrig, die nicht redundant sind.
Persönliche Seite #2572244
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Vielleicht laesst sich da ein Reduktionsverfahren ueber den Potenzmengen 
der Elemente verwenden wenn man sich die 7-Segment-Anzeige als einen 
Zustandsautomaten betrachtet und die Segmente selber die Zustaende 
darstellen... ;)

Dadurch werden automatisch alle unnoetigen Zustaende eliminiert und auch 
unnuetze Wegstrecken (die zum selben Ergebnis fuehren), damit hast Du 
den minimalen Erkennungsalgorithmus ableitbar gemacht.
Persönliche Seite #2572307
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Nils schrieb:
> Ach so einfach geht das :-) Da muss ich aber erstmal n Stündchen drüber
> nachdenken...

Ja gell? Hehe
Ein Vorteil zur Excel-tabelle bietet das Verfahren auch noch, denn Du 
hast die zeitliche Achse mit in Beruecksichtigung genommen, wenn Dein 
Erkenner sehr schnell ist und nicht alle Elemente gleich angelegt werden 
sparst Du Dir ggf. noch mehr...
#2572397
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@Nils,

natürlich kann man das 'mathmatisch' herleiten. Du musst Dir nur eine 
entsprechende Logik ausdenken, die den von Dir gewünschten Encoder 
realisieren kann. Die kannst du mit Boolscher Algebra beschreiben. Dort 
würden sich dann durch vereinfachen der Gleichungen die Signale 
wegkürzen die auf das Ergebnis der Gleichung keinen Einfluss haben.

Sascha
#2572415
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Sascha Weber schrieb:
> @Nils,
>
> natürlich kann man das 'mathmatisch' herleiten. Du musst Dir nur eine
> entsprechende Logik ausdenken, die den von Dir gewünschten Encoder
> realisieren kann. Die kannst du mit Boolscher Algebra beschreiben. Dort
> würden sich dann durch vereinfachen der Gleichungen die Signale
> wegkürzen die auf das Ergebnis der Gleichung keinen Einfluss haben.

In meinem Tietze/Schenk ist eine solche Schaltung abgedruckt.
Nach meiner Erinnerung braucht man ca. 30 Dioden pro Stelle.
Gruss
Harald
#2572419
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der Gedanke dass 3 Bit mit zwei Zuständen nicht reichen um 10 Werte 
eindeutig zu beschreiben, also quasi das minimum ist einfach 
herzuleiten.

Es werden 4 Bit a 2 Zustände benötigt um 10 Werte eindeutig zu 
beschreiben. Wenn man es also schafft 3 Segmente zu elemenieren, dann 
hat man sein Ziel erreicht, wobei es erstmal egal ist welche das 
letztendlich sind...

Das ist zwar noch keine Lösung, aber eine Einkreisung der Problematik.

TS

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