Ein kleines Problemchen. Bei einem alten Handarbeitsmodell eines Triebwagens, 50er Jahre ( Modelleisenbahn ) sind ca 30 Glühbirnchen ( E 5,5 )verbaut. Einige sind kaputt und müssen ersetzt werden. Die Glühbirnchen haben keine Prägung. Wie würdet ihr Esatz beschaffen? Bei 16V leuchten die Birnen, vertragen aber bestimmt mehr. Es gibt ( gab) diese Birnchen mit 16, 20, 24 V. Von jeder Sorte ein paar (5) kaufen und probieren, oder Alle wechseln?
Da scheinen doch noch einige zu funktionieren, oder? Dann kauf dir 3 Stück (eben in diesen 3 Spannungen) und schau einfach, welche von der Leuchtstärke des Originalbirnchens am nächsten kommt.
Bernd Funk schrieb: > Ben _ schrieb: >> Ich würde LEDs nehmen... **wegrenn** > > Nicht mal im Scherz. nicht zu laut drauf aufmerksam machen, daß du noch Glübirnen verwendest. Sonst schlägt die EU-Bürokratie zu und du wirst Zwangs-LED-isiert. Spätestens ab 2020 müssen dann auch Modell-Fahrzeuge auf LED oder Energiesparlampen umgerüstet werden ;-)
Frag mal in einem der vielen Modellbahnforen. Da vermutlich nicht Märklin, probiers mal bei www.drehscheibe-online.de . Matthias
Bernd Funk schrieb: > Bei einem alten Handarbeitsmodell eines Triebwagens, 50er > Jahre ( Modelleisenbahn ) sind ca 30 Glühbirnchen ( E 5,5 )verbaut. > Einige sind kaputt und müssen ersetzt werden. > Die Glühbirnchen haben keine Prägung. Welche Nennspannung hat die Bahn denn? Unbekannt, weil es den dazu gehörenden Trafo nicht mehr gibt? Was du da machen könntest, und zwar Birnchen mit beispielsweise 5V verwenden, und irgendwo im Zug einen oder mehrere Festspannungsregler einbauen. Wenn es die Konstruktion erlaubt, und wo evtl. etwas Kühlung des Reglers möglich ist. Dann wäre die Helligkeit ab etwa 6V über einen breiten Bereich der Betriebsspannung ziemlich konstant. So ein altes Modell, was für z.B. 24V ausgelegt ist, fährt sowieso erst bei sagen wir mal 6V vernünftig an. Die Technik war ja damals noch ziemlich ruppig.
Möglicherweise könntest du es mit Widerstandsmessung und Rechnen probieren ob brauchbare Paarungen raus kommen. Also auf Watt umrechnen ich denke das sie die kuam im weiten Wattspektrum gebaut haben
Ich würde einfach mal vergleichend testen zwei Lämpchen im gleichen abstand hinter einem Papierschirm(Diffusor) und mit einem Pappschirm snkreccht dazu zwischen den Lämpchen. Solange es eine Helligkeitsdifferenz gibt ist der Schatten deutlich sichtbar. Dabei aber nicht mit parallelgeschalteten Lämpchen sondern in Reihe arbeiten. Da machen sich Differenzen sehr viel deutlicher bemerkbar, da das widerstandsbedingte Spannungsverhältnis an den Lämpchen sich im Leistungsverhältnis qadratisch auswirkt. Namaste
Hab vor kurzem meine Märklin-Eisenbahn verkauft. Nur noch der TEE sind sowie ein Tütchen mit damals gekauften Ersatzlampen. Soll ich mal nachsehen, ob da Spannungen drauf angegeben sind? Vielleicht sind die Lämpchen ja das was du suchst!
Hier ist das anscheinend etwas komplizierter. Das ist ein Einzelstück der Fa. Gebert aus Berlin. Gebaut ca. 1955. Das Teil war nie motorisiert. ( Als maßstabsgerechtes Modell in Spur 0, 1:45, bräuchte es einen Mindestradius von 2,5 m. Das hat auch heute kaum ein Modellbahner.) Das war wohl nie für eine Modellbahnanlage gedacht, sondern eher ein Messe- oder Ausstellungsstück. Nur die Beleuchtung war schon immer so eingebaut. Die 20 Birnchen werden auch schön vorbildgerecht über eine funktionsfähige Oberleitung mit Strom versorgt. Eine andere Versorgung ist nicht vorgesehen. Die Birnchen sind original aus der Zeit, jetzt habe ich alle gängigen probiert, aber entweder sind sie zu hell(16 V) oder zu dunkel(24 V) Also bleibt nur Alle zu erneuern. Als Versorgungsspannung möchte ich am liebste die 24 V, da der Oberleitungsdraht ( Stahl, 0,7 mm ) sonst schnell an seine Grenzen kommt. Der Oberleitungsdraht liegt auf den zierlichen Pantographen nur leicht auf. Nochwas zum Modell bzw. Original: Es ist ein deutscher Triebwagen der Baureihe 25. Ursprünglich auf der Höllentalbahn beheimatet. Der wurde kurz nach dem Krieg nach Frankreich gebracht, und hier als Versuchswagen für ein neues 50 Hertz Bahnstromnetz benutzt. Interessant ist, im Modell sind die Sitzbänke im vorderen Zugteil entfernt und riesige Ventilatoren eingebaut. Eigenartig, in Deutschland gab es das noch nicht.
Und weil heute Sonntag ist, ist Basteln angesagt. Stahldraht 0,8 und 0,5 mm. :) Nur mal ein erster Versuch.
Bernd Funk schrieb: > > Die Birnchen sind original aus der Zeit, jetzt habe ich alle gängigen > probiert, aber entweder sind sie zu hell(16 V) oder zu dunkel(24 V) > > Es könnten 19-V-Birnchen sein. Anbei ein Bild von den Märklin-Teilen.
Michael K-punkt schrieb: > Bernd Funk schrieb: > >> >> Die Birnchen sind original aus der Zeit, jetzt habe ich alle gängigen >> probiert, aber entweder sind sie zu hell(16 V) oder zu dunkel(24 V) >> >> > > Es könnten 19-V-Birnchen sein. Anbei ein Bild von den Märklin-Teilen. Könnte sein, aber mittlerweilen glaube ich, die einfachste Lösung ist ein kompletter Wechsel auf 24 V. ( rote Birnchnen geht auch mit Nagellack ) Der Triebwagen soll in seiner ( noch zu bauenden) Vitrine leuchten. Bei 24 V kriege ich auch leicht ein regelbares Netzteil.
Bernd Funk schrieb: > Hier ist das anscheinend etwas komplizierter. > > Das ist ein Einzelstück der Fa. Gebert aus Berlin. > Gebaut ca. 1955. Das Teil war nie motorisiert. Damit erledigt sich dann meine Frage von selbst, daß die Beleuchtung mit der Fahrspannung schwankt. > Nur die Beleuchtung war schon immer so eingebaut. Die 20 Birnchen > werden auch schön vorbildgerecht über eine funktionsfähige Oberleitung > mit Strom versorgt. Eine andere Versorgung ist nicht vorgesehen. > > Die Birnchen sind original aus der Zeit, jetzt habe ich alle gängigen > probiert, aber entweder sind sie zu hell(16 V) oder zu dunkel(24 V) Möglicherweise sind die alten Birnchen durch langen Betrieb schon angeschwärzt. Dann wird das mit Vergleichen zu neuen Birnchen auch nicht viel. > Also bleibt nur Alle zu erneuern. Als Versorgungsspannung möchte ich > am liebste die 24 V, da der Oberleitungsdraht ( Stahl, 0,7 mm ) > sonst schnell an seine Grenzen kommt. > > Der Oberleitungsdraht liegt auf den zierlichen Pantographen nur > leicht auf. Falls du alles erneuerst, wähl eine höhere Spannung bspw. 24V, sowas ist bei losen Kontakten wie dem Stromabnehmer und auch Relaiskontakten und unedleren Metallen störsicherer.
Sind denn LEDs in warmen Tönen wirklich ein no-go? Die Wagen wären schön hell, die Leitung würde geschont und man könnte es vielleicht so machen, dass es immer gleich hell leuchtet, egal wie schnell der Zug fährt.
Michael K-punkt schrieb: > Sind denn LEDs in warmen Tönen wirklich ein no-go? > > Die Wagen wären schön hell, die Leitung würde geschont und man könnte es > vielleicht so machen, dass es immer gleich hell leuchtet, egal wie > schnell der Zug fährt. Fertige Led- birnchen E 5.5 mit Warmton sind mir noch nicht bekannt. Der Triebwagen fährt ja nicht, der hat keinen Motor.
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