Wie misst ein Fluke 175 Widerstände?

#2574913
Lesenswert?

interessierter Gast schrieb:
> Hallo,
> wie misst ein Fluke 175 Widerstände? Macht es das mit einem konstanten
> Messstrom oder mit einem Wechselstrom mit geringer Amplitude? Im
> Datenblatt habe ich nichts gefunden.


Es macht  wie alle modernen FLuke eine ratiometrische Messung mit 
Gleichstrom (also kein KSQ), Höhe von Strom/Spannung siehe dazu
http://www.tequipment.net/pdf/175,177,179_UsersManual.pdf
p.13
Gast #2575379
Lesenswert?

Andrew Taylor schrieb:
> Es macht  wie alle modernen FLuke eine ratiometrische Messung mit
> Gleichstrom (also kein KSQ), Höhe von Strom/Spannung siehe dazu
>
> http://www.tequipment.net/pdf/175,177,179_UsersManual.pdf

Dort steht:
Open Circuit Test Voltage < 1.5 V DC
Short Circuit Current < 500 µA

Ich habe durch eine kalte Lötstelle manchmal einen schlechten Kontakt 
und einen hohen Übergangswiderstand... Kann man diesen hohen 
Übergangswiderstand besser mit einen kleinen Messstrom wie ihn das Fluke 
macht messen, oder besser mit einem hohen Messstrom von einigen mA?


Danke!
#2575385
Lesenswert?

interessierter Gast schrieb:

> Ich habe durch eine kalte Lötstelle manchmal einen schlechten Kontakt
> und einen hohen Übergangswiderstand... Kann man diesen hohen
> Übergangswiderstand besser mit einen kleinen Messstrom wie ihn das Fluke
> macht messen, oder besser mit einem hohen Messstrom von einigen mA?

Am besten mit einem wesentlich höheren Strom von 1...10A.
Gruss
Harald
#2575479
Lesenswert?

interessierter Gast schrieb:
> Kann man diesen hohen
>               ========
> Übergangswiderstand besser mit einen kleinen Messstrom wie ihn das Fluke
>
> macht messen, oder besser mit einem hohen Messstrom von einigen mA?

Da die meisten verwedeten Kontaktmaterialien bei entsprechender Spannung 
bzw. Strom  zum Fritten  neigen,
nimmt man für sowas Mesströme unter 100mA und begrenzt die Spannung auf 
unter 0,2V.


1...10A wie oben beschrieben ist totaler Nonsens.
Da erhält man als Messergebnis man stets einen einwandfreien Kontakt, 
denn die Übergangsstelle verschweißt binnen Sekundenbruchteilen.
#2577818
Lesenswert?

Ben _ schrieb:
>> 1...10A wie oben beschrieben ist totaler Nonsens.
>> Da erhält man als Messergebnis man stets einen einwandfreien Kontakt,
>> denn die Übergangsstelle verschweißt binnen Sekundenbruchteilen.
> So würde ich das nicht sagen wenn zeitgleich die zugehörige Leiterbahn
> verdampft.

Ich würde eher sagen, das man bei höheren Strömen einen
schlechten Übergangswiderstand besser erkennt. Das man
über superdünne Leiterbahnen keine 10A schickt, muss
man schon selbst erkennen. Wenn eine Leiterbahn bei
1A Dicke verdampft, dürfte sie aber wirklich nur wenige
Mikrometer breit sein.
Gruss
Harald

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren