Moin!
Wie der Titel vielleicht verrät, suche ich ein schnelles Relais. Es
sollte Schalt- und Abfallzeiten von <2ms haben. Ich habe leider noch
keines durch I-Net Recherche entdecken können. Gibt es solch schnelle
Relais eigentlich?
Es würde mir auch reichen einen Trick zu erfahren, ob man den
Schaltvorgang beschleunigen könnte. Wäre eine Überspannung vielleicht
als Impuls mit nachfolgender normaler Betriebsspannung hilfreich oder
verkürzt sich nur dadurch die Lebensdauer des Relais?
Es geht mir letzten Endes darum, dass ich für einen Gitaristen seinen
Röhrenverstärker umrüsten soll, weil ihm die Latenz zwischen den
Umschaltvorgängen zu lang ist. Leider müssen solche Röhrengeräte
Halbleiterfrei im Signalweg sein. Dabei nutzt er wahrscheinlich ein
Vorschaltgerät in dem Germanium-Transistoren ihr Werk verrichten. Es
verstehe einmal bitte die Gitarristen.
Nunja, ich hoffe ihr könnte helfen. Vielen Dank schonmal im Vorraus!
Gabriel schrieb:> Es geht mir letzten Endes darum, dass ich für einen Gitaristen seinen> Röhrenverstärker umrüsten soll, weil ihm die Latenz zwischen den> Umschaltvorgängen zu lang ist.
Weiß der Mann, wovon er da redet?
Auf der Suche, was Gitarist für ein Bauteil ist fand ich diese
Definition:
Der gemeine Gitarrist ist ein Instrumentenbediener, der versucht, sich
mit mittleren Frequenzen wichtig zu tun.
Daher nochmal die Nachfrage, wie denn nun die 2ms begründet werden?
Gabriel schrieb:> Wie der Titel vielleicht verrät, suche ich ein schnelles Relais. Es> sollte Schalt- und Abfallzeiten von <2ms haben. Ich habe leider noch> keines durch I-Net Recherche entdecken können. Gibt es solch schnelle> Relais eigentlich?
Wie wäre es mit 0,5ms ?
Hier zum Beispiel:
https://www.buerklin.com/default.asp?event=ShowArtikel(30G600)&l=d&jump=ArtNr_30G600
Datenblatt: https://www.buerklin.com/datenblaetter/G110300_TD.pdf> Es geht mir letzten Endes darum, dass ich für einen Gitaristen seinen> Röhrenverstärker umrüsten soll, weil ihm die Latenz zwischen den> Umschaltvorgängen zu lang ist.
Der Typ sollte besser die Finger von den Drogen lassen.
Natürlich weiss er es nicht :-)
Ist aber egal, was der Kunde will, kriegt er auch.
Das Problem werden eher Kondensatoren im Signalweg sein, die sich beim
Umschalten erst mal auf andere DC-Werte umladen müssen. Das gibt
Aussetzer und unschöne Geräusche.
Mit schnelleren Relais wird das auch nicht besser :-)
Mal Nachgeschaut: mit Reed-Relais kommt man deutlich unter 1ms.
Vielen Dank für die Schnelle Hilfe!
Wie es aber scheint, gibt es die guten Stücke nur als Schließer. Schade
aber auch. So wird sich die Anzahl der Relais vervierfachen.
Tja, so ist das. Es stört ihm nicht mal 2m von der Box zu stehen, aber
die Umschaltdauer der Relais ist zu lang... Mal sehen wie ich das
hinterher realisieren werde. Leider ist weniger Platz als vermutet
vorhanden. Aber ich denke ich sollte es schaffen.
Gabriel schrieb:> Es stört ihm nicht mal 2m von der Box zu stehen, aber> die Umschaltdauer der Relais ist zu lang...
Was will uns das sagen?
Woran würde der Künstler denn merken, wenn die Umschaltdauer
überschritten würde?
Moin!
Wie gesagt, es wird nur das Signal von der Gitarre in der Vorstufe
geschaltet. Also alles halb so wild. Ich habe nun auch endlich Reeds mit
2x Um gefunden und die sind dann aber auch wesentlich langsamer als die
ganzen vorgestellten einfachen Schließer.
Ich habe ja nochmal nachgefragt, wieso es unter 2ms bleiben soll. Als
Antwort kam, dass dies die normale Latenz von digitalen Effektgeräten
sei und er es nicht haben will, dass seine gute analoge Technik
langsamer ist, als der "digitale Schund". Naja, wohl bekomms!
Nochmals Danke! Ich klinke mich dann mal aus.
Ob das Problem mit den schnellsten Relais dieser Welt wirklich gelöst
wird, habe ich Zweifel, solange noch Spannungssprünge und Umladevorgänge
an den Koppelkondensatoren der Eingangsstufen stattfinden können.
Gabriel schrieb:> Ich habe ja nochmal nachgefragt, wieso es unter 2ms bleiben soll. Als> Antwort kam, dass dies die normale Latenz von digitalen Effektgeräten> sei und er es nicht haben will, dass seine gute analoge Technik> langsamer ist, als der "digitale Schund".
Hier liegt Offensichtlich ein Missverständnis vor. Bei dem "digitalen
Schund" kommt es eher zu einem Delay (Eingangssignal zu Ausgangssignal)
von (n)ms, was letztendlich eine Phasenverschiebung von (n)ms bedeutet.
Dein Gitarrist kann sich seine Besorgnis also komplett an die Wand
nageln!
> Nochmals Danke!
Bitteschön.
> Ich klinke mich dann mal aus.
Das ist vielleicht keine so gute Idee.
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