Hi. Was ist bei einer PWM in der Praxis so der minimale/maximale Tastgrad, den man anstrebt? Ich möchte einen Widerstand von ca 2,7 Ohm bei bis zu ca 12V auf eine Durchschnittsleistung von 5 Watt regeln. Mir ist bekannt, dass der Widerstand rechnerisch ca 50 Watt bringt. Aber das soll er auch. Damit möglichst schnell die Prozesstemperatur für die Änderung des Aggregatzustandes eines Stoffes erreicht wird. Da der Heizwiderstand recht klein ist, darf er nicht mehr als durchschnittlich 5 W Wärmeentwicklung haben. Und wenn das Medium fehlt, sogar noch weniger. Dann kann er wohl noch nicht mal 1 Watt Dauerleistung ab. Aber ganz kurz und knackig anheizen sollte nicht zum durchbrennen führen. Wenn ich nun mit einer PWM Frequenz um ca 8 kHz arbeite, und einen Tastgrad von ca 10 % mache, sollte das doch gehen. Oder? welchen minimalen/maximalen Tastgrad strebt man ca an? Je größer ich den Widerstandswert mache, desto höher ist der Tastgrad der Schaltung. Aber desto weniger Spitzenleistung für das schnelle Anheizen des Mediums steht mir zur verfügung.
Bastler schrieb: > welchen minimalen/maximalen Tastgrad strebt man ca an? Minimal 0%, maximal 100%. Dafür ist eine PWM da.
Bastler schrieb: > Wenn ich nun mit einer PWM Frequenz um ca 8 kHz arbeite, und einen > Tastgrad von ca 10 % mache, sollte das doch gehen. Das hängt von der Schaltgeschwindigkeit Deiner Endstufe ab. Wenn die falsch dimensioniert ist macht die bei 8kHz bereits 5% Fehler im PWM-Signal. Gegenfrage: welche zeitliche Auflösung im Tastgrad brauchst Du denn für eine sinnvolle Regelung? Gruß Anja
@Bastler (Gast) >Was ist bei einer PWM in der Praxis so der minimale/maximale Tastgrad, >den man anstrebt? 0-100%, kommt auf die Anwendung an. >Ich möchte einen Widerstand von ca 2,7 Ohm bei bis zu ca 12V auf eine >Durchschnittsleistung von 5 Watt regeln. Dann tu das. >Mir ist bekannt, dass der Widerstand rechnerisch ca 50 Watt bringt. Nö, er muss 50W bei 12V umsetzen. Vertragen tut er dauerhaft deutlich weniger. >Dann kann er wohl noch nicht mal 1 Watt Dauerleistung ab. eben. >Aber ganz kurz und knackig anheizen sollte nicht zum durchbrennen >führen. Bei den meisten Drahtwiderständen geben die Hersteller an, dass man sie mit Faktor 5-10 für 5s betreiben darf. >Wenn ich nun mit einer PWM Frequenz um ca 8 kHz arbeite, und einen >Tastgrad von ca 10 % mache, sollte das doch gehen. Oder? Wozu 8 kHz bei einem HEIZwiderstand? Der ist thermisch so träge, dass 100 Hz locker reichen. Schau dir Glühlampen an, die werden an 230V mit 100 Hz "gepulst", das schwingt thermisch kaum was. >welchen minimalen/maximalen Tastgrad strebt man ca an? 0-100%, wie du willst. >Je größer ich den Widerstandswert mache, desto höher ist der Tastgrad >der Schaltung. Aber desto weniger Spitzenleistung für das schnelle >Anheizen des Mediums steht mir zur verfügung. Schon klar. Aber selbst 1% Tastgrad sind kein Thema. MFG Falk
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