Gast
#2577196
Gibt es hier Personen, die die Möglichkeiten der VHDL-Simulatoren ( esgibt ja einige freie) für mathematische Berechungen nutzen? Draufgekommen bin ich druch eine Diskussion mit einem Leica-Mathematiker, der schon seit Jahren MOodelSIM verstärkt einsetzt, um (in REAL) seine Vorberechungen zu vollziehen, bevor sie in die DSPs und FPGAs kommen. Grund: MATLAB ist zu langsam! Wäre das ein tauglicher Ansatz? Ich spreche da nicht nur von REAL-Modellen, mit deren Hilfe man die reinen FPGA Rechungen in VHDL überprüfen kann, sondern auch von bitgenauen Modellen, mit denen spätere Integerberechungen in C simuliert werden können. Die Idee dabei ist, die Fähigkeit der Simulatoren zu hardwre-Co-Simulation zu benutzen. Der Simulator ISIM verfügt bekanntlich über die Möglichkeit, fertige VHDL-Hardware in die Berechung einzuschleifen. Ich habe das bei Kollegen im Umfeld purer MATLAB-Simulationen gesehen, welche unfassbar schnell ablaufen und zwar erheblich schneller, als die MATLAB-Modelle, hinter denen sich ja eine Art von C++ verbergen wird. Ich will damit sagen, dass die bisherige Theorie ja die ist: Ich simuliere erstmal mit MATLAB weil's schneller ist und setze dann in C oder HDL um. Wie ist das einzuschätzen?