Hallo, Ich bin in der Lage bei der Planung eines Probenraumes für MV mitzuwirken ... habe dahingehend schon ein wenig Erfahrung durchs Studium aber leider nicht zu viel Praxis mit EIB und Erdungskonzepten: Und zwar wird die Elektroinstallation mit EIB durchgeführt wobei teilweise parallel auch XLR (Mikrofonkabel) geführt werden ... sind die Steuersignale in irgendeiner Hinsicht "gefährlich" für die Mikrosignale -> ich kenn leider nicht die genauen Steuer-Spannungswerte vom EIB Bus aber die doch recht "scharfen" Flanken der Signale deuten auf ein optimales Übersprechverhalten hin -> Frage 1: Gibt es da trotz symmetrischer Übertragung vl Probleme wenn Mikrofonkabel und EIB nebenbei laufen (beide ja Niederspannung) bzw. sind die EIB Signalleitungen überhaupt geschirmt ? Andererseits kommt eine 5.1 Analge in den Probenraum wobei ich mir nicht sicher bzgl. der Erdung bin -> irgendwie ist mir das Konzept der Tonstudioerde bekannt d.h Erde sternförmig ausführen -> Frage 2: muss ich jetzt jede einzelne Steckdose so ausführen oder nur jene die wirklich in den Audiosignalfluss eingebunden sind ? Vielen Danke lg Peter
EIB = KNX ? Falls ja, sollte die parallele Kabelführung unproblematisch sein, wenn es richtig gemacht ist. Sowohl KNX als auch die Audioleitungen sind symmetrisch/differentielle Übertragungen mit minimalen Magnetfeld Abstrahlungen bzw. Einstrahlungen. Und die KNX Kabel sollten zumindest einen Schirm haben. Allerdings muss man bei den Audioleitungen immer damit rechnen, das die mal auf unsymmetrisch geschaltet werden, wenn jemand eine asymetrische Quelle andockt. Da das bei KNX nicht passiert (schliesslich bastelt man an der Gebäudeautomation nicht rum) ist das allerdings unkritisch, vor allem, wenn gut geschirmte Audiokabel benutzt werden. Peter schrieb: > Frage 2: muss > ich jetzt jede einzelne Steckdose so ausführen oder nur jene die > wirklich in den Audiosignalfluss eingebunden sind ? Tja, die Erde ist immer eine gute Frage. Normalerweise ist ja am Mischpult die Haupterde und alle 'Erden' sollten am Pult auflaufen und sich erst da treffen. Bei der Abhöre musst du es wahrscheinlich ausprobieren. Sofern die Steckdosen fürs Pult und die Anlage dicht beieinander sind und auf dem gleichen Netz liegen, wird es gut funktionieren, die Anlage einfach an der Erde zu lassen. Auf jeden Fall mmusst du halt vermeiden, das da verschiedene Netze (Phasen) im Audionetz benutzt werden. Und den Künstern sollte verboten werden, ihren elektrischen Krams an Steckdosen anzuschliessen, die vom Lichtnetz kommen (falls es sowas bei dir gibt), sondern nur an 'Audiostrom'.
Matthias Sch. schrieb: > Und den Künstern sollte verboten werden, ihren elektrischen Krams an > Steckdosen anzuschliessen, die vom Lichtnetz kommen (falls es sowas bei > dir gibt), sondern nur an 'Audiostrom'. Aber nur, wenn dieser auch 'grün' ist ;-)
Dankeschön für die ausführliche Antwort ! D.h ich muss eigentlich alles was Audiostrom-erde betrifft bis zum Patchfeld, also dort wo der Verstärker bzw. das Interface zum Aufnehmen bzw. Abspielen steht hinziehen (bzw. der Elektriker) ? D.h Speakeranschluss, E-Basssteckdose (z.B.:), CD-Player ... lg Peter
Knut Ballhause schrieb: > 'Audiostrom'. Aber nur, wenn dieser auch 'grün' ist ;-) Schau Dir doch mal die erste Zeile an. Da ist doch der Audiostrom ganz eindeutig grün. :-) Gruss arald
Was is'n "Mirkfonkabel"? Was is'n "Probenraum für MV" Was is'n "eine 5.1 Analge" (igittegit?) Was is'n "Tonstudioerde" (Töpferei-Lehm?)
Peter schrieb: > D.h ich muss eigentlich alles was Audiostrom-erde betrifft bis zum > Patchfeld, also dort wo der Verstärker bzw. das Interface zum Aufnehmen > bzw. Abspielen steht hinziehen (bzw. der Elektriker) ? Das wäre der Idealfall. Da das meistens nicht geht, sollten zumindest erstmal alle 'Audiosteckdosen' an der gleichen Phase des Netzes hängen (wenn Drehstrom vorhanden ist) und auf diesem Netz auch das Pult, Effektgeräte und die Abhöre hängen,wenn auch mit separaten Sicherungen. Wenn ihr dann eine dicke Erdleitung von der E-Unterverteilung zum Pult zieht, um das ganze schön niederohmig zu machen, solltet ihr aus dem gröbsten raus sein. Versuch macht kluch - es lohnt sich bei Brummschleifenproblemen jedenfalls, wenn schon mal zwischen den verschiedenen Erden sowenig Potential wie möglich ist.
Dankeschön Matthias ... bin schon gespannt was der Elektriker dazu sagt ;-) @ Autist ... du hast natürlich recht, man sollt die Vorschau auch nutzen und auf Schreibfehler überprüfen ... ich muss agen Phantasie hast schon mal ! lg Peter
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