Neubau: Leitungsverlegung Betondecke

Gast #2584217
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Die Frage ist was es für eine Decke ist?

Ist es eine Filigrandecke dann müsste der Hersteller schon die dosen und 
Wandauslässe einbauen. Sonst bohrt man einfach von Unten ein loch an die 
passende Stelle und steck das Rohr von oben durch. bzw An den Wänden 
bohrt man zwischen Wand und deckenplatte.

Wenn es eine geschalte Decke ist, dann dann kann man diese Kaiserdosen 
und Wandauslässe verwenden.

Es gibt das Schwarze Leerrorhr das reicht für Ein und Mehrfamilien 
häuser aus. Davon habe ich schon km weise verlegt und es war noch keines 
beschädigt. Wichtig ist das Rohr erst nach den Metallgitter zu verlegen, 
sonst ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit beschädigt.

Wenn es aber eine Großbaustelle ist, wo keiner auf die Arbeit von 
anderen Achtet dann kann man schon mal das Vertärkte Rohr mit extra 
gummieüberzug verwenden, aber das schützt auch nicht vor der nächsten 
Flex wenn man noch eine Armierungsstange gekürzt wird.

Auf keinen Fall das helle/weiße Rohr verwenden, das ist zu brüchig. Das 
Rohr dann am besten zwischen den Armierungsmatten verlegen mit 
großzügigen bögen.
#2585067
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nein

beschädigt werden sie (in Wänden) dort, wo der Rüttler etwas zuviel 
rüttelt

in Decken, weil irgendwer etwas drauf stellt, wirft usw. BEVOR beton das 
ganze sicher verschließt

NACHDEM der Beton mal hart ist, braucht man sich keine sorgen mehr 
machen, dass sich da irgendwas bewegt..



estrich wird schwimmend verlegt, somit KANN der überhaupt nicht mit 
irgend einem leerrohr in kontakt kommen.. (diese kommten WEIT unterhalb 
oder weit oberhalb des estrich aus der Wand)
Gast #2585105
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> NACHDEM der Beton mal hart ist, braucht man sich keine Sorgen mehr
> machen, dass sich da irgendwas bewegt..

Stimmt bis auf kleine Risse. Zu dünne und und verknickte Rohre tauscht 
ihr mit dem "Unterputzfräser"?
Gast #2585119
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das FIR 3341-M hat 750N und ist auch für Beton, leicht

das FIR 3321-S hat auch 750N, ist aber speziell für Beton.

Es darf nicht einfach die Statik durch Einbringung von Rohren in 
Betondecken geschwächet werden.
#2585227
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>Zu dünne und und verknickte Rohre tauscht
>ihr mit dem "Unterputzfräser"?

die frage versteh ich nicht

>Es darf nicht einfach die Statik durch Einbringung von Rohren in
>Betondecken geschwächet werden.

geschwächt wird doch immer ?
wie willst das vermeiden?
(immerhin werden da teiliweise sogar lüftungsrohre einbetoniert..
Gast #2597879
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Habe auch Leerrohr 750N auf die betonplatten in die Bewährung verlegt 
und Architekt hat aufgepasst das nicht zu viel auf einer Ecke liegt :-)

750N klappt wunderbar und in den Wänden 250N oder 350N reichen, weis 
nicht mehr was es war... Alles bei den bekannten Elektrohändlern 
bestellt und direkt NYM mit eingezogen. Würde nicht erst nur leerrohre 
ziehen sondern gleich mit einziehen....gleiche für Netzwerkkabel...
Gast #2599646
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Betonbauer schrieb:
> Es darf nicht einfach die Statik durch Einbringung von Rohren in
> Betondecken geschwächet werden.

Einfach aufpassen, dass nicht alles auf einem Haufen liegt, bei Paranoia 
eben die Bewehrung etws stärker ausführen. In meiner Zeit auf der 
Baustelle hatte der Statiker in 95% der Fälle nichts auszusetzen, außer 
z.B. wenn Decken größerer Spannweite durch Säulen gestützt wurden, da 
sollte eben kein Zehnerbündel an 63er Leerrohren unmittelbar dran 
vorbeilaufen (war der Typ sauer, der das richten durfte, als der 
Statiker um 18 Uhr anrief und damit drohte, das Ganze vor dem Betonieren 
rausreissen zu lassen, wenn es bis 7:30 am nächsten Tag nicht in Ordnung 
sei).
Gast #2624657
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ja @Hausbauer,
der Pfuscher wurde auf Bewährung entlassen, sein Wissensstand wird wohl 
so bleiben.
Selbst wenn ich geschrieben hätte:
...die Statik "im Nachhinein" durch Einbringung von Rohren...
wollte Pfuscher sein Foto zeigen und sein Unwissen kundtun.
Bleibt halt ein von Tuten und Blasen nur einen Schimmer.
Die Bewehrung steigt mit der Anzahl der Störstellen im Gefüge.
Gast #2625941
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Es ist wie immer hier, die die ihr Maul am weitesten aufreissen haben 
die wenigste Ahnung. Ich bin mir sicher diese kindische Stänkerei 
spiegelt eure wirkliche Kompetenz wider.

Vorn auf dem Bild ist eine ganz andere Konstruktionsart zu sehen wie im 
hinteren Teil. Die "dicken" Eisen sind in der Filigrandecke schon drin. 
Vorn wird mit einer Schalung gearbeitet, da sieht man die untere Lage 
halt. Das heisst es ist kein Unterschied zwischen den beiden Decken, 
bzw. sollte da keiner sein.
Jetzt hat man aber die Eisen grosszügig rausgeflext um Platz für Rohre 
zu schaffen, die da eigentlich gar nicht sein sollten. Dieser 
Planungsfehler ist bestimmt auf ähnliche Intelligenzbolzen wie unsere 
selbsternannten Ingenieure hier zurückzuführen.
Wenn man auf einer Fläche von über 6 m² nur noch Rohrleitungen hat, oben 
und unten 4 cm Beton und wie gesagt die Eisen willkürlich rausgeflext 
wurden.. Das kann doch nicht passen! Ausserdem liegen Lüftungsleitungen 
mit nicht diffusionsdichter Isolierung grossflächig direkt auf der 
unteren Lage Eisen auf. Hier kommt es langfristig zu 
Korrosionsproblemen.

Aber mir egal, diese zukünftige Ruine steht schliesslich in München. 
Soll das Ding zusammenbrechen, ich bin weit weg, in einem soliden 
Häuschen das mit Ruhe und Sachverstand von deutschen Bauarbeitern erbaut 
wurde. Und es hat nur einen Bruchteil von diesem Nobelschrott gekostet.
#2635337
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Jungs und Mädels,
macht euch mal wieder gerade. Auf dem Bild sieht man sehr deutlich, das 
im hinteren Bereich eine fertigteil Decke verlegt ist. Im vorderen 
Bereich ist eine geschalte Ortbetondecke mit einer berechneten Amierung 
unter den Rohren. Selbst da passt noch genug Beton dazwischen.

Desweiteren bekommen die Rohre dann auch noch ein "Eisendach" verpasst, 
wodurch die Statik dann unter und über dem verlegten Rohrbündel das 
bisschen Plastik trägt.
Gast #2636628
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Warum ersetzt man dann nicht überall den so überflüssigen Beton durch 
billiges Kunsstoffrohr? Das würde auch ungemein Gewicht sparen. Dann 
könnte man beim Hochhaus auch die Grundmauern dünner machen. So 12 cm 
sollten dann bis etwa 70 Stockwerke reichen.  .. duckundwech..
#2637231
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>Warum ersetzt man dann nicht überall den so überflüssigen Beton durch
>billiges Kunsstoffrohr?

weil das bei ortbeton vermutlich einfach NICHT billiger ist..
(in kombination mit mehr an stahl den man braucht und vorallem der 
mehrarbeit.)



ganz so abwäging ist es aber nicht
bei fertigteilen 1. bester link:

http://www.firmenpresse.de/pressinfo166895.html

oder eine ziegeldecke (ist meiner meinung auch nicht viel was andres..)
ein kleinwenig beton für die statik, rest aus ziegel..
Gast #2637691
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@ Pfuscher, welchen Beruf hast du bitte mal erlernt?
Statiker jedenfalls nicht, so man deinen Beitrag hier lesen darf!
Oder was sagst du zu dem hochkant stehenden Holzkasten, da vorn in 
Bildmitte?
Gast #2637703
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@ Robert, dein Bsp. ist aber sicher vorher von zig Planern und 
Rechenkünstlern wie Programmen durchgespielt wurden, egal ob da Wasser 
oder Luft oder Kabel durchgeleitet werden.
Spannbeton als Fertigteil ist halt was anders als Ortbeton ala "wird 
schon irgendwie halten der ganze Kram".
Immer feste und dicke drauf auf die Schalung, genug Eisen rein und satt 
Zement in den Beton, dann wird das schon halten.
Mindestens die ersten 5 Jahre, danach die Sintflut!
#2638305
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ich weiß nicht genau auf was du raus willst..
vom Prinzip bestätigst du aber, das was ich schrieb:  dass es einfach 
billiger ist, die decke 3-4 mal so dick zu machen als sie sein müsste,

(Außerdem ist das Problem ist ja meistes, dass man EINE oder zwei 
Stellen hat, die statisch ein problem sind, z.b. 10 Meter ohne Stütze 
usw., dort passt man auf, den rest von der Decke kannst ja dann nicht 
einfach dünner machen...)


dafür erspart man sich die genaue berechnung, und hat luft für .. 
Luftleitungen usw....

Beton ist einfach viel billiger als Arbeitsstunden..

wo das/dein Problem dabei ist, ist MIR jetzt nicht klar..



>die ersten 5 Jahre, danach die Sintflut!

kennst leicht irgend ein Beispiel ?
ich hab noch NIE von irgend einem Gebäude gehört, dass mit den 
Betondecken ein (statisches) Problem hätte...
Gast #2647764
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Robert, dein Bsp. sind industriell hergestellte Fertigteile on Mass, da 
wird vorher für ein bestimmtes Maß eine Berechnung mit Statik und allem 
drumherum erstellt, und die hat dann auch Parameter, wie max. 
Deckenbelastbarkeit und punktuelle Belastungen, Targfähigkeit etc. pp.

Für Werbezwecke sind dann solche Rafinessen wie die gezeigten auch noch 
ganz gut, die bringen dann den Mehrwert und damit Gewinn.

Dann wird sowas in Stk.zahlen produziert und entsprechend vorher 
vermarktet.

Bei dem Bsp. mit dem Bild auf einer Baustelle wo manuell dann auch noch 
nachträglich Änderungen oder Anpassungen reinfließen greift es den 
Statiker an den Eie.n, wenn da was hinterher schief geht, und deshalb 
wird da immer mehr Reserve in Sicherheit vorher schon eingeplant.

Oder ebend pi mal Daumen von irgendjemandem entschieden, bei solche 
einem Fall wird das dann so gemacht, wird schon hinterher die mind. 5 
Jahre halten.

Mit Material plämpern oder großzügig hantieren kann man nur bei 
unvorhergesehenen Maßnahmen, und dafür muß dann halt auch die geldmäßige 
Zusage vom AG / BH kommen, ansonsten wird ein Baustopp eingelegt.

Das Bsp. was du möchtest sind schon ettliche Autobahnbrücken in ganz 
Deutschland gewesen, welche saniert oder abgerissen wurden, weil zu 
damaligen Zeiten andere Maßstäbe und Erkenntnisse (jüngeren Datums) oder 
ganz einfach Pfusch wegen rostender Stähle angesagt waren.

Im Wohnungsbau aus Rumänien vllt. bekannt, als dort damals ein leichtes 
Erdbeben wütete, Griechenland / Türkei hat man auch schon gehört, und 
hier in DE ist wohl schon im südl. Deutschland mal eine Dachkonstruktion 
unter einer Schneelast eingebrochen.
Bin jetzt kein Architekt, aber Betondecken sind nur für bestimmte Lasten 
hergestellt oder konstruiert wurden, da gab es schon im industriellen 
Bereich einige Vorfälle, wo entweder die Freigabe nicht kam, oder 
hinterher alles geändert werden mußte, weil es Risse in den Wänden u. im 
Boden gab.

Pauschale Aussagen, daß eine 3- bis 4-fach dickere Decke dann auch die 
enstprechende Belastung aushält, kann man so auch nicht machen.
Ohne Bewährungsstahl in der richtigen Anordnung und Stärke (Qualität) 
ist das rausgeschmissenens Geld.
Der Rest des Bau- / Tragwerkes muß diese überdimensierte Decke dann aber 
auch noch tragen, also von daher wäre ich vorsichtig mit solchen 
Aussagen, das wird dir jeder Architekt mit bösen Blicken nachtragen.

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