Hallo :] ich habe ein Programm in den PIC 18F2550 gebrannt. Obwohl der Brennvorgang erfolgreich war, ließ sich der Flashinhalt nicht verifizieren. Die FUSE-Werte sind ebenfalls nicht korrekt im PIC angekommen. Das Programm selbst ist jedoch korrekt übertragen worden und lässt sich auch problemlos auslesen. Nun bin ich jedoch auf ein (mir unerklärliches) Phänomen gestoßen: Jeder Versuch, den PIC zu löschen (bzw. wieder-zu-beschreiben) geht schief. Ein Löschvorgang wird von der Brennsoftware (MicroPro) zwar bestätigt, allerdings befinden sich danach noch immer die alten Daten im Chip. Ich habe nun einen µC, den ich lesen, aber nicht mehr beschreiben kann :( LVP, oder ähnliches, sollte in diesem Fall auch kein Problem sein. Weiß jemand Rat? Gruß, Stomika PS: Alternativ... Gibt es hier einen netten Berliner, der mir den Chip brennen könnte - es handelt sich (mal wieder) um das Brenner8P-Projekt ;)
Hallo nochmal, ich habe das Problem eingrenzen können, allerdings bringt mich das nicht weiter :| Meine Löschprobleme rühren daher, dass mein Brenner in einem falschen Speicherbereich des PICs arbeitet (sowohl lesend als auch schreiben). Ich kann leider nicht prüfen, ob es sich um einen Software- oder Firmwarefehler handelt. Meine Versuche selbst mit dem Brenner zu kommunizieren (K149-BC) brachten auch nicht der gewünschten Erfolg. Letztlich sitze ich auf einem PIC, den ich nicht mit Boardmitteln beschreiben kann.... Ich würde mich daher sehr freuen, wenn sich jemand finden würde, der mir den Bootloader in den Chip brennen könnte! Gruß, Stomika
Stomika schrieb: > PS: Alternativ... Gibt es hier einen netten Berliner, der mir den Chip > brennen könnte - es handelt sich (mal wieder) um das Brenner8P-Projekt Kauf Dir ein PicKit3! Dise ganzen Brenner sind sowas von gestern und einfach nicht mehr zeitgemäß. Mit dem PicKit3 (oder einem China-Clone) hast Du viel mehr Möglichkeiten. fchk
Hallo, Frank K. schrieb: > Kauf Dir ein PicKit3! Dise ganzen Brenner sind sowas von gestern und > einfach nicht mehr zeitgemäß. Mit dem PicKit3 (oder einem China-Clone) > hast Du viel mehr Möglichkeiten. dieser Tatsache bin ich mir bewusst. In meinem Fall sprechen allerdings vier Dinge dagegen: 1) Ich habe den Brenner8P schon zusammengebastelt, einzig der Steuer-PIC fehlt noch. 2) Ich benötige keine Debugging-Funktion, da sie in meinem Anwendungsbereich (zeitkritisch/Echtzeit) nicht funktioniert. Außerdem arbeite ich viel mit den kleinen PICs, wo ich aus Mangel an freien PINs keinen Debugger anschließen kann. 3) Mein aktueller Brenner ist ein China-Nachbau, für den es nur eine schlechte Windows-Software gibt. Dieses Gefrickel war überhaupt erst der Grund einen neuen Brenner zu bauen. 4) Ich bin Student und muss jeden Cent zweimal umdrehen. Der Reiz des Eigenbaus liegt nicht nur in der sportlichen Herausforderung. Der PicKit3 kostet bei Reichelt 66 Euro, die Bauteile für den Brenner8P kosten gerade mal 8 Euro. Das ist nicht böse gemeint, ich habe in der Uni bereits Atmels ge-JTAG-ged und weiß, dass es eine tolle Sache ist, die einem viele graue Haare erspart. Ich bin mir auch darüber im Klaren, dass die Zeit, die in bereits in dieses Projekt gesteckt habe, einen höheren Gegenwert hat, als ein fertiges Gerät zu kaufen... Wenn ich jetzt etwas von der Stange kaufe, wäre das aber alles umsonst gewesen :P Ich würde mich jedenfalls immer noch sehr freuen, wenn sich jemand finden würde, der mir den Bootloader in den 18F2550 brennen könnte :) Gruß, Stomika
Stomika schrieb: > 4) Ich bin Student und muss jeden Cent zweimal umdrehen. Der Reiz des > Eigenbaus liegt nicht nur in der sportlichen Herausforderung. Der > PicKit3 kostet bei Reichelt 66 Euro, die Bauteile für den Brenner8P > kosten gerade mal 8 Euro. Schau Dir mal ebay# 220966154271 an. 21 Euro solltest auch Du übrig haben. Oder das Original bei hbe-shop.de für 42,59 Euro (nach PG164130 suchen) > hat, als ein fertiges Gerät zu kaufen... Wenn ich jetzt etwas von der > Stange kaufe, wäre das aber alles umsonst gewesen :P Vergebens, nicht umsonst. Und Du weißt: Wer zu billig kauft, kauft zweimal. Oder hast Du aus den Erfahrungen mit Deinem China-Frickel-Brenner nichts gelernt? Der wird sicher auch Geld gekostet haben. fchk
Ich gebe Dir Recht: 42 Euro sind eigentlich kein Preis. Was mir bei den meisten Fertiglösungen nicht gefällt ist, dass sie nur unter Windows funktionieren. > there are no Linux drivers for the PICkit 3, so do not buy the PICkit 3 > thinking it will work in Linux. Keine Sorge, ich möchte jetzt keine Linux-Windows-Diskussion anzetteln! Für mich ist der Weg das Ziel: Einen fertigen Brenner habe ich schon gekauft, dabei jedoch nichts gelernt. Spätestens durch das Selbstbau-Projekt, habe ich begriffen, wie ICSP funktioniert :) Klar mag das manchmal frustrierend sein, aber es lohnt sich! Gruß, Stomika PS: Ich bin Informatiker und betrachte Elektrotechnik als Hobby. Würde ich den Brenner ernsthaft benötigen, würde ich das sicherlich anders sehen.
Stomika schrieb: > Ich gebe Dir Recht: 42 Euro sind eigentlich kein Preis. Was mir bei den > meisten Fertiglösungen nicht gefällt ist, dass sie nur unter Windows > funktionieren. > >> there are no Linux drivers for the PICkit 3, so do not buy the PICkit 3 >> thinking it will work in Linux. Stimmt nicht, das MPLAB X und die C18, C30 und C32 Compiler laufen gleichermaßen unter Windows, OSX und Linux, und das schließt ICD3 und PicKit3 ein. Die Tools vom Chiphersteller sind meist die Referenz - die werden auch lange gepflegt. > Für mich ist der Weg das Ziel: Einen fertigen Brenner habe ich schon > gekauft, dabei jedoch nichts gelernt. Spätestens durch das > Selbstbau-Projekt, habe ich begriffen, wie ICSP funktioniert :) Klar mag > das manchmal frustrierend sein, aber es lohnt sich! Hmm. Fertige Schaltungen zusammenlöten kann irgendwie jeder. Selber entwickeln macht schlau. > PS: Ich bin Informatiker und betrachte Elektrotechnik als Hobby. Würde > ich den Brenner ernsthaft benötigen, würde ich das sicherlich anders > sehen. Ich sehe es so: Schraubendreher, Ringschlüssel und Multimeter baue ich auch nicht selber. Compiler auch nicht. Mit gutem Werkzeug geht vieles einfacher. fchk
Stomika schrieb: > Für mich ist der Weg das Ziel Dann bau dir doch das PICKIT2 nach ;) Schaltplan und Firmware gibts auf der Homepage. Alternativ, auch wenn es bestimmt einige gibt, die das nicht so gerne sehen: Ich bin selber Student (E-Technik) und für diese hat Microchip auch ein offenes Ohr. Ich hab mir die passende Email-Adresse rausgesucht, mein Problem geschildert (dass der Brenner8 viel zu wenig (neue) PICs unterstützt (erst recht keine PIC32) und man für 3V3-PICs nen blöden Adapter braucht, kein Debugging etc.), dann hab ich nen Fragebogen bekommen, ausgefüllt und hatte 1 oder höchstens 2 Wochen später ein PICKIT3 mit Demo-Board im Briefkasten. Und das ganze für Lau, lediglich 2-3 Emails auf Englisch schreiben. Wenn es unbedingt ums selbst bauen geht, bau lieber das PICKIT2, der 1000mal besser als der Brenner8 ist. Wie du selbst sagst, die Materialien kosten nur ca 8€, wovon der PIC bestimmt schon 3 oder 4€ gekostet hat (den kannst du dann gleich für dein erstes Projekt nehmen, evtl auch andere Sachen, wie Widerstände o.ä.) also hällt sich der Verlust in Grenzen, wenn du doch in eine andere Richtung gehst ;) http://www.mikrocontroller.net/articles/PIC#Programmierger.C3.A4te
Frank K. schrieb: > Hmm. Fertige Schaltungen zusammenlöten kann irgendwie jeder. Selber > entwickeln macht schlau. Dokumentierte Schaltungen nachzuvollziehen, ist aber eine bildende Alternative ;) Wenn ich es einfach nur nachbauen wollte, wäre es die Mühe wahrscheinlich sowieso nicht wert. Michael Skropski schrieb: > Dann bau dir doch das PICKIT2 nach ;) Schaltplan und Firmware gibts auf > der Homepage. Ach verdammt, ich habe schlecht recherchiert - das wusste ich nicht. Ich arbeite hauptsächlich mit dem 12F675 und dem 16F688, weshalb ich beim Brenner keine hohen Ansprüche stelle. Dass das nicht zukunftssicher ist, weiß ich. Neben mir liegt eine fertig geätzte und bestückte Platine, die ich jetzt natürlich nicht einfach wegwerfen möchte. Den beschrittenen Weg werde ich also zu Ende gehen, um dann einen Brenner zu haben, um den PIC für das PicKit2 zu brennen - denn dort lauert das gleiche Henne-Ei-Problem :( Und jetzt könnt ihr mich alle auslachen: Ich habe einen alten, verstaubten Computer mit Parallel-Port aus dem Keller geholt... wär doch ein Witz, wenn sich das Problem nicht lösen ließe :) Gruß, Stomika
Michael Skropski schrieb: > Dann bau dir doch das PICKIT2 nach ;) Schaltplan und Firmware gibts auf > der Homepage. Auch der Schaltplan vom PicKit3 steht in der offiziellen Microchip Doku. Nur wenn man sich den dann angesehen hat, stellt man fest, dass kaufen im Grunde billiger kommt als nachbauen.
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