Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik dsPIC33F: DAC anschließen


von Sascha L. (santus)


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Hallo,

ich quäle mich gerade mit dem DAC vom dsPIC33F64GP802 rum. Im Prinzip 
funktioniert es schon ganz gut. Ich habe den DAC mit DMA laufen und hab 
mir einen "Treiber" geschrieben, der Ton-Arrays in den DAC schreibt. Das 
funktioniert wirklich gut. Was allerdings stört sind unangenehme 
Knack-Geräusche, wenn ich ein anderes Array lade.

Mit dem Oszi habe ich gesehen, dass mein Bias wandert und ein Umschalten 
dementsprechend zu einem Sprung am Ausgang führt, der wohl für das 
Knacken verantwortlich ist. Die Hardware wurde leider so auslegegt, dass 
der positive Ausgang auf den negativen Eingang eines Vorverstärkers geht 
und der negative Ausgang über einen 47k Widerstand auf die 
Betriebsspannung (3.3V) gelegt ist. Der positive Eingang des 
Vorverstärkers liegt auf 5V. Das alles fühlt sich erstmal irgendwie 
verkehrt an. Ich habe die Hardware nicht gemacht und frage mich nun, ob 
jemand Erfahrung mit dem DAC hat und weiß, wie/ob ich das Knacken noch 
softwareseitig verhindern kann. Ich habe schon einige Versuche mit 
Ein-/Ausblenalgorithmen unternommen.

Vielleicht weiß jemand Rat.

von Frank K. (fchk)


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Sascha L. schrieb:

> ich quäle mich gerade mit dem DAC vom dsPIC33F64GP802 rum. Im Prinzip
> funktioniert es schon ganz gut. Ich habe den DAC mit DMA laufen und hab
> mir einen "Treiber" geschrieben, der Ton-Arrays in den DAC schreibt. Das
> funktioniert wirklich gut. Was allerdings stört sind unangenehme
> Knack-Geräusche, wenn ich ein anderes Array lade.

Achte darauf, dass Deine Samples im Nulldurchgang beginnen und im 
Nulldurchgang aufhören, dann sollte es keine Knackser geben.
>
> Mit dem Oszi habe ich gesehen, dass mein Bias wandert und ein Umschalten
> dementsprechend zu einem Sprung am Ausgang führt, der wohl für das
> Knacken verantwortlich ist.

Bei der Hardware habe ich mich nach diesem Webseminar hier gerichtet:

http://www.microchip.com/stellent/idcplg?IdcService=SS_GET_PAGE&nodeId=2813&dDocName=en542825

Die Beschaltung ist auf Seite 35 zu sehen. Funktioniert einwandfrei.

fchk

von Sascha L. (santus)


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Hi Frank,

danke für die Tipps. Habe die Empfehlung für die Hardwareanschaltung mir 
auch schon angesehen. Leider ist das Kind sozusagen schon in den Brunnen 
gefallen und wir haben einen oszillierenden Arpeitspunkt. Damit kann ich 
wohl soviel regeln, wie ich möchte. Das wird so nichts. Selbst meine 
Fade-Algorithmen scheinen nichts zu bringen.

Ich versuche das ganze nun erstmal mit einer differentiellen Beschaltung 
des Verstärkers und melde mich nochmal, ob es was gebracht hat.

Gruß
Sascha

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